Der Hexer

von Janni
GeschichtePoesie / P12
23.01.2010
23.01.2010
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Einsam zieh ich durch die Lande
Hab kein Zuhause und kein Ziel.
Nichts hält mich lang in einer Stadt
Das freie Land es ruft nach mir.

Ungeheuer fürcht ich nicht
Ich bekämpf sie mit dem Schwert.
Ausgebildet nur zum Töten
Gefühle waren fehl am Platz.

Zu Fühlen so wie Jedermann
Dies vermag ich nicht zu tun.
Keine Trauer drückt mich nieder
Liebe hab ich nie gespürt.

Wohin auch immer ich nur geh
Stets verfolgt Missachtung mich.
Ich seh die Blicke jener Menschen
Die mich verspotten Tag für Tag.

Wer vermag schon mich zu lieben
Bin doch selbst ein Ungetier.
Es gibt kein Lichtlein das mir leuchtet
Und mir den Weg  des Glückes zeigt.

Einen Sinn in meinem Dasein
Ich such schon gar nicht mehr danach.
Denn ich werd ihn niemals finden
Zu lang versteckt er sich nun schon.

Niemals ein normales Leben
Niemals Kinder, eine Frau.
Einsam werd ich immer bleiben
Einsam sterben eines Tags.

Niemand wird dann um mich trauern
An meinem Grabe niederknien.
Keine Tränen werden fließen
Vergessen wird man mich schon bald.

Und weiter geh  ich meine Wege
Die einsam sind wie die zuvor.
Kein Blick zurück, kein Blick voraus
Stets verfolgt vom sichren Tod.
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