Vision ins Glück

GeschichteRomanze / P16
16.01.2010
16.01.2010
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DIESE STORY IST MEIN EIGENTUM!
DIE ZUR SERIE GEHÖRENDEN PERSONEN GEHÖREN NICHT MIR, SIE SIND NUR GELIEHEN!
ALLE ANDEREN PERSONEN SIIND MEINER FANTASIE ENTSPRUNGEN!
EVENTUELLE ÄHNLICHKEITEN MIT LEBENDEN ODER REALEN PERSONEN SIND REIN ZUFÄLLIG UND NICHT GEWOLLT!



Paring: Assistant Director John Pollock + Agent Jessica Mastroani



Es ist ein kalter Frühlingstag in Washington D.C. und es ist 6 Uhr morgens. Assistent Director John Pollock ist gerade dabei seinen Kindern Mike, Chloe und der 6 Monate alten Janice, benannt nach ihrer bei der Geburt gestorbenen Mutter, das Frühstück zu machen, als sein Handy klingelte, er versuchte es zu ignorieren, aber sein Sohn Mike zeigte Verständnis, denn er erkannte diesen speziellen Klingelton, er gehörte zu Jess Mastroani, die Kinder hatten ihr diesen Ton zugeteilt, das sie Jess sehr gern mochten. „Schon gut, Dad. Es ist Jess. Geh schon ran.“, sagte Mike. „Danke, Junge.“, antwortete John, während er mit der einen Hand Janice weiterfütterte und mit der anderen den Anruf entgegen nahm. „Pollock.“, meldete er sich, während er ein paar Minuten zuhörte. „Was zum Teufel…“, platze es erschrocken aus John heraus und Chloe und Mike sahen ihren Vater erstaunt an. „Ja, ich bin noch dran. Was ist passiert? Ja, sicher, ich verstehe! Ist ihre Mutter schon informiert? Aha! Ja, in Ordnung, ich bin in ca. 40 Minuten da.“ Damit legte er auf und sah seine beiden größten Kinder entsetzt an. „Das war das St. Annes Hospital. Jess wurde vor 20 Minuten dort eingeliefert. Ich soll sofort hinkommen, aber was mache ich mit euch? Ich kann euch leider nicht mitnehmen.“ „Ist schon okay, Dad.“, sagte Chloe. „Ja, Dad. Wir bleiben so lange bei Tante Ramona.“ „In Ordnung. Ich rufe sie an.“ John wählte die Nummer seiner kleinen Schwester und wartete ungeduldig bis sie sich meldete. „Ja?“, sagte seine Schwester verschlafen. „Krümel, hier ist John.“, meldete er sich. „He, Großer. Was ist los? Ist was mit den Kids?“, fragte Ramona nun hellwach. „Nein, nein Krümel, keine Sorge, den Kids geht es gut, aber eine meiner Agents…“ John schluckte schwer. „Jess…sie wurde ins St. Annes eingeliefert…“ „Oh, mein Gott, John. Weißt du schon wie es ihr geht?“ „Nein, man sagte mir nur, ich solle so schnell wie möglich kommen und man würde mir dann alles erklären. Kannst du solange auf die Kinder aufpassen?“ „Na klar, meine Wohnung liegt eh auf deinem Weg ins Krankenhaus, also pack die Lütten ein, bring sie zu mir und dann kannst du beruhigt ins Krankenhaus fahren.“, damit legte seine Schwester einfach auf. Zwanzig Minuten später stand John mit seinen drei Kindern vor Ramonas Tür. John klopfte und sofort wurde ihm die Tür geöffnet. „He, Großer…“, damit nahm sie ihm schon Janice und die Wickeltasche vom Arm, machte Platz, damit Mike und Chloe die Wohnung betreten konnten und sagte: „Grüß Jess lieb von uns.“ „Danke.“, sagte John und bevor er noch etwas anderes sagen konnte, hatte Ramona schon die Tür geschlossen. Zehn Minuten später kam er im Krankenhaus an und traf auf eine völlig verzweifelte Toni Mastroani, die sich, als sie ihn erkannte, einfach in seine Arme schmiss und weinte. Jetzt sah er auch eine völlig besorgt dreinblickende Nicole Scott, während er vorsichtig versuchte sich von Jess’ Mutter zu lösen. „Mrs. Mastroani…“ „Toni…“, unterbrach Jess’ Mutter ihn schluchzend. „Toni….Was ist denn passiert? Wie geht es Agent Mastroani?“, fragte John besorgt, während Toni immer heftiger weinte und John keine Anstalten machte sich zurückzuziehen. „Sir…“, kam Nicole Jess’ Mutter zu Hilfe. „Sir, Agent Mastroani wurde unweit dieses Krankenhauses in einer Gasse gefunden. Körperlich ist sie okay, aber psychisch hat sie alle Anzeichen einer Vergewaltigung. Ich vermute sie hatte eine Vision.“ „Oh, mein Gott…aber warum darf ihre Mutter nicht zu ihr?“, fragte er leise, nachdem er Toni behutsam auf einen nahe gelegenen Stuhl gesetzt hatte und sich mit Nicole etwas von dieser entfernt hatte. „Weil Jess niemanden sehen will und die Ärzte es für besser halten diesen Wunsch zu respektieren.“ „Sie will niemanden sehen?“ „Niemanden, außer…“, sagte Nicole, verstummte aber dann. „Außer…“, wiederholte John. „Außer…Sie, Sir und in ihrer Verzweiflung und wahrscheinlich um überhaupt etwas zu erfahren, hat Mrs. Mastroani behauptet, Sie seinen Jess’ Ehemann, Sir.“ „Aha, naja. Wenn das so ist….“, sagte John und drehte sich zu Toni um. „Ich werde jetzt mal nach Jess sehen.“, damit drehte er sich um und ging auf die Anmeldung zu. „Guten Tag, mein Name ist John Pollock, meine Frau Jessica Mastroani wurde hier eingeliefert und ich möchte sofort zu ihr.“ Ein Arzt kam gerade aus einem Behandlungszimmer. „Mr. Pollock, ich bin Dr. Ronson, ich behandle ihre Frau. Sie verlangt schon seit einiger Zeit nach Ihnen.“ „Wie geht es ihr, Dr.?“ „Äußerlich ist sie gesund, aber emotional zeigt sie alle Anzeichen einer Vergewaltigung.“ John griff zu einer Notlüge. „Das kommt vielleicht daher, dass sie vor zwei Jahren wirklich vergewaltigt wurde.“ „Oh, das tut mir leid. Dann muss irgendwas geschehen sein, was diesen Zustand auslöste.“ „Ja, kann ich jetzt zu ihr?“ „Ja, natürlich.“ „Kann ich allein mit ihr sprechen?“ „Selbstverständlich.“ Dr. Ronson begleitete John noch bis zum Krankenzimmer. John klopfte an, nach ein paar Minuten trat er ein, was er da sah, versetzte ihm einen Stich. Jess lag zusammen gekauert auf dem Bett und hatte ihm den Rücken zugewandt. Sie weinte, er räusperte sich und sie zuckte ängstlich zusammen, dann schaute sie über ihre Schulter und weinte noch heftiger. „Sir…ich…bitte…ich…“, brachte sie nur heraus, aber das reichte aus um John aus seiner Starre zu erlösen. Langsam ging er auf das Bett zu und setzte sich vorsichtig auf die Bettkante. Vorsichtig berührte er Jess am Arm und sprach sie an: „Agent Mastroani, was ist passiert? Geht es Ihnen gut?“ „Ja, Sir. Mir geht es gut. Entschuldigen Sie, wenn man Ihnen Umstände gemacht hat. Sie können ruhig wieder zu ihren Kindern fahren.“ Damit wandte sich Jess von ihm ab. John wusste, dass das nicht stimmte, aber er erhob sich vom Bett. „Ja, ich werde gehen. Aber ich bin gleich wieder zurück.“ Damit verließ John das Krankenzimmer, zog das Handy aus seiner Anzugjacke und wählte die Nummer seiner Schwester, die in einem Beratungszentrum für Vergewaltigungsopfer arbeitete und ihm deshalb vielleicht auch einen Tipp geben konnte, wie er sich Jess gegenüber verhalten sollte. „Ramona? Hier ist John…“, meldete er sich. „John. Hallo, wie geht es Jess?“, fragte seine Schwester. John erzählte kurz, was er bis jetzt in Erfahrung bringen konnte und Ramona hörte schweigend zu. Als John zu Ende erzählt hatte, gab sie ihm ein paar Tipps, wie er sich Jess gegenüber verhalten sollte. „Okay und würde es dir etwas ausmachen, wenn die Kinder ein paar Tage bei dir bleiben ? Mike und Chloe haben ja sowieso Ferien und dann kann ich mich um Jess kümmern.“ „Klar, John. Max freut sich, wenn er jemanden zum Spielen hat.“ „Ach und noch etwas…“, sagte Ramona. „Was denn ?“ „Sollte Jess aus irgendeinem Grund Körperkontakt suchen, weise sie nicht ab, sie vertraut dir.“ „Okay, ich werde daran denken. Du weißt doch was ich für sie empfinde.“ „Eben deswegen, sagte ich ja, du sollst sie nicht abweisen. Denn wenn sie den Kontakt zu dir sucht, könntest du versuchen es zu verhindern, weil du glaubst, dass du sie ausnutzen würdest. Versprich mir, das du Jess die Nähe gewährst, die sie zulassen will.“ „Ramona, aber…“ „Nichts aber…Versprich es! Versprich es John!“, wiederholte Ramona streng. „Okay, okay, ich verspreche es.“ „Gut, viel Glück und grüße sie lieb von uns.“ „Danke, das werde ich. Sag den dreien, das ich sie lieb habe und gib ihnen einen Kuss von mir.“, damit beendete John das Telefonat und machte sich auf den Weg zu Dr. Ronson. „Dr. Ronson! Hallo, gibt es einen medizinischen Grund, der eine stationäre Aufnahme meiner Frau notwendig macht?“ „Nein, keinen.“ „Also kann ich sie mit nach Hause nehmen?“ „Ja, wenn Sie mir Ihr Wort geben, das sie auf ihre Frau achten!“ „Das haben Sie!“, sagte John und mit einem Nicken entfernte sich Dr. Ronson und John ging zu Jess’ Mum und Agent Scott, um ihnen mitzuteilen, was geschehen war, was er gedachte zu tun und um Toni Mastroani zu bitten, ein paar Sachen ihrer Tochter zu John nach Hause zu bringen. Dann machte er sich auf den Weg zurück zu Jess’ Krankenzimmer. Jess lag immer noch zusammen gekauert und weinend auf dem Bett. „Jess?“, fragte er leise, aber sie reagierte nicht, also trat John an ihr Bett, sprach sie an und berührte sie vorsichtig an der Schulter. „Jess?“ Jess zuckte zusammen, aber John nahm nicht die Hand von ihrer Schulter. Eine Krankenschwester betrat den Raum, also versuchte John der Ehemann zu sein, den Toni aus ihm gemacht hatte und ging in eine vertraute Du – Form über. „Jess ? Jess, es ist alles in Ordnung. Ich bin’s John. Dr. Ronson hat gesagt das wir nach Hause gehen können.“ Damit ging er um das Bett herum, nahm sie sanft an beiden Händen und zog sie vorsichtig in eine sitzende Position, während er die Schwester nach Jess’ Kleidung fragte, diese ging zu dem Kleiderschrank und gab sie John, er rückte etwas näher an Jess heran, nahm ihr T – Shirt und sprach bewusst zärtlich auf sie ein. „So, Schatz. Jetzt ziehen wir dich erst mal wieder an.“, damit zog er Jess das Shirt über den Kopf, löste vorsichtig drei Schleifen des Krankenhausnachthemds an ihrem Rücken. „So und jetzt die Arme.“ Vorsichtig schob er erst den einen, dann den anderen Arm in die Ärmel ihres Shirts und schob es bis zur letzten geöffneten Schleife nach unten. Jess ließ alles widerspruchslos über sich ergehen, selbst als John den Rest der Schleifen löste, das Hemd beiseite zog und ihr die Jeans überstreifte, blieb sie ruhig und zeigte noch immer keine Reaktion, auch als er ihr ihre Schuhe überstreifte. Erst als die Schwester das Zimmer verließ um die Entlassungspapiere zu holen, zeigte sie eine Reaktion, sie weinte
und warf sich in Johns Arme und er drückte sie, so wie er es Ramona versprochen hatte, etwas fester an sich. „Sir…ich…ich…weiß…es tut mir leid…“, schluchzte Jess nur. „Alles wird gut, Jess. Ich bin bei dir… komm wir fahren erst mal nach Hause.“, für John war es plötzlich völlig normal Jess zu duzen und er zog Jess vom Bett auf, legte ihr vorsichtig seine Jacke um die Schultern und verließ mit ihr den Raum. Schweigend gingen die beiden nebeneinander in Richtung Schwesternzimmer, an deren Tür schon Dr. Ronson mit den Papieren wartete. John nahm sie entgegen, während er sich nickend von ihm verabschiedete und ging mit Jess in Richtung Fahrstuhl um in die Tiefgarage des Krankenhauses zu gelangen, wo er sein Auto abgestellt hatte. In dieser ganzen Zeit hatte Jess kein einziges Wort gesagt, aber sie weinte auch nicht mehr. Schweigend setzten sie ihren Weg zu Johns Auto fort. Dort angenommen, nahm John Jess seine Jacke von ihren Schultern und warf diese achtlos auf die Rückbank, schob sie sanft auf den Beifahrersitz, half ihr dabei sich anzuschnallen, schloss die Tür, ging um den Wagen herum, stieg ein und fuhr los. Als sie ungefähr 15 Minuten gefahren waren, sprach Jess John an. „Wohin fahren Sie, Sir?“ „Ich sagte doch, wir fahren nach Hause.“, antwortete er und lächelte sie liebevoll an. „Aber Sir, ich wohne in der entgegen gesetzten Richtung.“, sagte Jess ängstlich. „Ich weiß. Ganz ruhig, Jess. Wir fahren zu mir nach Hause.“ „Aber…aber, Sir…“, stammelte Jess. „Wieso ?“, brachte sie dann dennoch heraus. „Ganz einfach, weil mein Haus näher an dem Krankenhaus ist, als deine Wohnung und weil Dr. Ronson mich darum gebeten hat, mich um dich zu kümmern und genau das werde ich auch tun. Ich werde mich um dich kümmern.“, sagte John und sah sie liebevoll an. John sah die Panik in Jess’ Gesicht, also fuhr er an den Straßenrand, hielt an, schaltete den Motor ab und sah Jess an, die angestrengt aus dem Fenster sah. Vorsichtig nahm er Jess völlig verkrampfte Hände in seine und sprach sie an. „He, Jess. Sieh mich bitte an.“ Sanft strich John mit den Daumen über ihre Hände, als sie nicht reagierte. „Na komm schon, Jess. Sieh mich an.“, wiederholte er seine Aufforderung, aber Jess reagierte immer noch nicht. „Bitte, Jess. Sieh mich an…“, versuchte John es noch einmal und zog eine ihrer Hände sanft an seine Lippen und hauchte einen sanften Kuss darauf, das hatte die gewünschte Reaktion. Ruckartig wandte sie ihm ihr Gesicht zu und sah ihn aus weit aufgerissenen Augen geschockt an. „Sir…aber…aber…“, brachte Jess verwirrt heraus. „John…“, korrigierte er sie zärtlich lächelnd. „Wie bitte?“, fragte sie verwirrt. „John…“, antwortete er immer noch zärtlich lächelnd und strich ihr nun sanft über die Wange. „Ich heiße John, vier kleine Buchstaben, leicht zu merken…J – o – h – n…John…versuche es mal…“, sagte John. „Sir….ich…“, antwortete Jess, verstummte aber augenblicklich, als er ihr sanft den Zeigefinger auf die Lippen presste. „John…nicht Sir, komm schon, Jess, versuch es.“ Erschrocken sah sie ihn an, aber er lächelte sie immer noch an. „John…ich…ich weiß nicht…ich sollte…wir sollten nicht…bitte ich möchte nach Hause.“, sagte Jess verwirrt. John fiel es nicht leicht stark zu bleiben. „Alles ist gut, Jess. Dir wird bei mir nichts geschehen. Du hattest eine Vision?“, fragte John vorsichtig und sah seine Befürchtungen bestätigt, als er sah wie Jess zusammen zuckte. Sanft schob er Jess eine Strähne aus ihrem Gesicht. „Schon gut, wenn du bereit bist darüber zu reden, bin ich da, aber so lange wirst du in meinem Gästezimmer einziehen.“ „Keine Widerrede…“, sagte er streng, aber dennoch zärtlich lächelnd, als er sah das Jess etwas erwidern wollte. Widerstandslos gab Jess auf. „Okay…“, flüsterte sie kaum hörbar. John strich ihr noch mal liebevoll über die Wange, bevor er sich umdrehte, den Wagen startete und weiterfuhr. 15 Minuten später kamen sie bei John zu Hause an. John fuhr in die Garage, schaltete den Motor ab und sah Jess aufmerksam an, sie war kreidebleich im Gesicht und zitterte heftig. John überkamen zum ersten Mal Zweifel, ob es die richtige Entscheidung war, Jess mit zu sich nach Hause genommen zu haben. John berührte vorsichtig Jess’ Wange und als sie zusammen zuckte, wollte er seine Hand wegnehmen, aber sie hielt sie fest und schmiegte ihre Wange vertrauensvoll in seine Handfläche und da wusste er, dass es die einzig richtige Entscheidung gewesen war. Vorsichtig beugte er sich zu ihr hinüber, er musste sie einfach küssen, auch auf die Gefahr hin, dass sie ausflippen würde. Aber Jess sah ihn mit weit aufgerissenen Augen an, wich aber nicht zurück, als John sich ihr näherte und sie küsste, sie erwiderte ihn sogar etwas schüchtern. Johns Herz machte einen Hüpfer, aber er wusste, dass er diesen Kuss beenden musste, um Jess nicht zu überfordern. Schweren Herzens zog er sich von ihr zurück. Ängstlich sah Jess ihn an. „Tut mir leid, Sir…ich…ich…das…das wollte ich nicht…“, stammelte Jess und John zog sie sanft in seine Arme. „Alles okay, Jess. Ich wollte es doch auch…“, damit küsste er sie noch einmal sanft, bevor er ausstieg, um den Wagen herum ging, die Tür öffnete, Jess die Hand reichte, ihr beim Aussteigen half und mit ihr in Richtung Haus ging. Als er sie vorsichtig in seine Arme zog, kuschelte sie sich schüchtern an ihn und John lächelte liebevoll. Im Haus angekommen, erkannte Jess die Reisetasche, die vor der Gardarobe stand und sah John fragend an, lächelnd erwiderte er ihren Blick und sagte : Ich hatte deine Mum gebeten ein paar Sachen vorbei zubringen.“, er hob die Tasche auf und ging, Jess immer noch im Arm haltend, weiter Richtung Gästezimmer. Dort angekommen, ließ er Jess eintreten und stellte die Tasche aufs Bett. „Während du deine Sachen auspackst und dich etwas frisch machst, das Bad ist übrigens hier…“, damit ging John zu einer Tür im Zimmer und beobachtete wie Jess ängstlich zusammen zuckte. „Keine Angst, dieses Bad gehört zum Gästezimmer und du benutzt es allein. Während du dich also wie zu Hause fühlst, werde ich uns etwas zum Mittagessen kochen.“, sagte John und sah wie Jess erschrocken auf ihre Uhr blickte, sie hatte gar nicht gemerkt das es schon so spät war. Lächelnd ging er auf sie zu, streichelte sie sanft an der Wange, ging zur Tür und schloss sie hinter sich. Unschlüssig stand Jess eine Weile im Zimmer, bevor sie auf das Bett zuging, ihre Tasche öffnete und den Inhalt in den Schubladen der Kommode verstaute. Mit ihrer Badetasche, dem Schminktäschchen, einem kleinen und einem großen Handtuch, sowie einem Bademantel verschwand sie im angrenzenden Badezimmer. 30 Minuten später kam sie im Bademantel ins Zimmer und stand verwirrt und nachdenklich vor der Kommode. Nach einer Weile nahm sie ein paar Kleidungsstücke aus den Schubladen, zog sich an, verließ das Zimmer und ging in die Küche, in der es lecker noch Backkartoffeln und Steaks roch. Sie sah John über die Arbeitsplatte gebeugt, ihr den Rücken zuwendend, etwas schnippeln, auch er hatte sich inzwischen umgezogen, hatte seinen Anzug gegen ein gutsitzendes T – Shirt und eine noch viel besser sitzende Jeans getauscht. Ein eigenartiges warmes Gefühl kroch in ihr hoch und verwirrt räusperte sie sich. „Äh…Sir, kann ich Ihnen helfen?“, fragte sie. Er drehte sich um, kam auf sie zu und sagte lächelnd zu ihr : „Ich werde dir gleich helfen…es heißt nicht Sir, sondern John…es sind immer noch vier einfache Buchstaben, ein J – ein O – ein H – ein N, kurz John…“, sagte er zärtlich und strich ihr, als er sie erreicht hatte, vorsichtig eine feuchte Haarsträhne aus dem Gesicht. „Und ja du kannst mir helfen, du kannst den Wein öffnen, wenn du magst und dich schon an den Tisch setzen. Das Essen ist gleich fertig.“ „Okay, wie Sie…ähm du meinst…“, antwortete Jess schüchtern, aber John lächelte sie zärtlich an. Dieses Lächeln nahm Jess zum ersten Mal richtig zur Kenntnis und das machte sie nervös, aber sie setzte sich an den Tisch, öffnete den Wein und musste plötzlich lächeln, was John nicht entgangen war. „Warum lachst du?“, fragte er und Jess sah ihn an und grinste jetzt breit, während ein nur allzu bekanntes Kinderlied durch die Küche hallte. Jess hielt „Krabby“, die singende Plüschkrabbe, die sie Janice vor ein paar Wochen geschenkt hatte hoch, nun grinste auch John, als er mit zwei gefüllten Tellern auf sie zu kam. „Und ich hab mich schon gefragt, wo sich das olle Tier vor mir versteckt hat.“ „Versteckt?“, fragte Jess verwirrt. „Ja, versteckt“, grinste er immer noch breit. „Da Janice „Krabby“ die ganze Zeit in den Mund nimmt, ist es so mit Speichel und Brei eingesaut, dass unsere Leute im Labor ihren wahren Spaß daran hätten und deshalb wollte ich „Krabby“ in die Waschmaschine eine Runde schwimmen schicken, aber dann war sie verschwunden.“ Jetzt lachten beide aus vollem Herzen. Während des Essens unterhielten sich beide angeregt, sprachen über einige Fälle, aber auch über private Themen. Nach dem Essen räumten sie  gemeinsam die Küche auf. Sie taten das so selbstverständlich, als würden sie das schon Jahre gemeinsam tun. „Magst du noch einen Kaffee?“, fragte er und sie nickte kurz. „Geh doch schon mal ins Wohnzimmer, während ich den Kaffee koche. Fühl dich ganz wie zu Hause.“ Jess ging ins Wohnzimmer und stand unschlüssig vor der Stereoanlage. „Darf ich die Musik einschalten?“, rief sie schüchtern. „Ich sagte doch, fühl dich wie zu Hause“, sagte er, als er mit zwei Kaffeebechern in der Hand aus der Küche kam. Er stellte die Tassen auf den Tisch und drückte eine Taste der Fernbedienung. Augenblicklich wurde der Raum in sanfte Musik gehüllt. Wie versteinert stand Jess da und schaute
ihn ängstlich an. „He, Jess. Alles in Ordnung. Ich habe keinerlei Absichten, diese Musik höre ich nur am liebsten. Komm setz dich und lass uns den Kaffee trinken, bevor er kalt wird.“ Damit setzte sich John auf das Sofa, nahm seinen Becher, lehnte sich entspannt zurück und schloss die Augen. So entspannt wie es aussah, war er nicht, sein Herz raste und er war nervös. Würde Jess ihm vertrauen? Würde sie sich zu ihm setzten? Sie hatte seinen Kuss zwar erwidert, aber vielleicht hatte er ihr mit diesem Kuss noch mehr Angst eingejagt. Er entspannte sich etwas, als er spürte wie sich Jess neben ihm niederließ. Vorsichtig öffnete er die Augen und sah dass über ihre Wangen ein paar Tränen kullerten. Sanft wischte er sie mit dem Daumen ab, als er in der Bewegung verharrte, als sie zu erzählen begann. „Es war am Anfang so schön…“, sagte sie, stoppte aber dann. Zärtlich strich er ihr über die Wange. „Was war schön?“, fragte er zärtlich. „Tut mir leid…ich kann nicht…du wirst mich für total behämmert halten…es tut mir leid…ich kann einfach nicht…“ Damit wollte sie schon aufspringen, aber John hielt sie sanft zurück und zog sie vorsichtig an seine Brust. „Ganz ruhig. Ich werde dich nicht für behämmert halten, wie du dich ausdrückst. Erzähl mir was du gesehen hast.“, sagte er liebevoll und küsste sie zärtlich aufs Haar. „Wir waren im Urlaub in den Bergen, ein kleines verträumtes Häuschen, nur du, Mike, Chloe, Janice und ich…“, erschrocken sah sie ihn an, doch er lächelte sie liebevoll an. „Erzähl weiter…“, bat er sie und zog sie sanft etwas an sich. Jess erzählte alles, ließ kein einziges Detail aus und je mehr John zu hören bekam um so mehr wurde ihm übel. „Oh Jess, Liebling…. Alles ist in Ordnung, ich schwöre dir, niemand wird dir weh tun.“, beruhigte er sie. Jess sah ihn an und er wusste genau was sie jetzt dachte: „Halluziniere ich oder hat mein Boss mich gerade wirklich „Liebling“ genannt?Also beantwortete er diese unausgesprochene Frage, indem er sie noch etwas fester an seine Brust drückte. „Ja, Liebling, ich Assistent Director John Pollock habe dich wirklich gerade Liebling genannt und es auch so gemeint. Jess ich habe mich in dich verliebt, nichts könnte mich glücklicher machen als das du mit mir zusammen bist. Die Kinder vergöttern dich und ich weiß das du sie genauso vergötterst.“ „Aber…aber…du…ich…“, stottert Jess. „Liebling, ganz ruhig. Ich wollte nur das du es weißt.“ Als er ihren Gesichtsausdruck sah, war er sich plötzlich nicht mehr so sicher, ob es eine so gute Idee gewesen war, ihr seine Gefühle gestanden zu haben, weshalb er nervös fragte: „Jess, magst du mich denn nicht wenigstens ein kleines bisschen?“ Jess war gerührt, als sie bemerkte, wie nervös er war, etwas was ihr bei diesem Mann völlig unbekannt war. Aber auch sie war nervös, weswegen sie keinen Ton herausbrachte. Um sie beide zu erlösen, küsste sie ihn einfach leidenschaftlich. Im ersten Moment war er so perplex, dass er nicht reagieren konnte. Als Jess es bemerkte, wollte sie sich zurück ziehen, doch da reagierte er plötzlich und presste sie leidenschaftlich an sich. „Das nenne ich mal eine Antwort auf meine Frage“, lächelte er nachdem sie Luft holen mussten und dadurch den Kuss unterbrachen. Auch Jess lächelte und fuhr John vorsichtig, als könnte sie ihm weh tun, über seine Brust. „Was hältst du von einem Abstecher ins Bett“, grinste Jess keck. John grinste ebenfalls. „Deins oder meins ?“ „Ich weiß nicht…“, sagte sie jetzt eingeschüchtert. „Okay deins…“, antwortete er und als sie ihn fragend anschaute, grinste er: „Keine Treppen, ich alter Mann bin zu schwach zum Treppen steigen.“ Jess kicherte, stand auf und schaute nervös auf John hinunter, er lächelte sie zärtlich an, stand auf und küsste sie. Liebevoll schmiegte sie sich in seine Arme. Sanft hob er sie auf seine Arme und ging  mit ihr die Treppe hinauf in sein Schlafzimmer, dort angekommen grinste Jess ihn an. „Ja, ja…der alte Mann.“ Er grinste ebenfalls. „Genau.“ John sah das Jess extrem nervös war, was ihn veranlasste sie zärtlich in seine Arme zu schließen und zu küssen. Er setzte sich mit ihr aufs Bett, so dass sie auf seinem Schoß saß. Sie zitterte und er reagierte prompt. „Ganz ruhig, Liebling. Dir wird nichts passieren, wenn du aufhören möchtest, ist das völlig in Ordnung.“ Aber anstatt ihm zu antworten, drückte sie ihn aufs Bett und küsste ihn. John war zwar etwas verwundert, aber er ließ es zu, so wie er es seiner Schwester versprochen hatte. Sanft, um sie nicht zu ängstigen, strich er ihr über den Rücken und erwiderte den Kuss. Als Jess merkte, wie sich ihre Finger den Weg unter Johns Shirt bahnten, zuckte sie ängstlich zusammen, doch er sah sie nur liebevoll an, lächelte zärtlich, während er ihre Hand sanft auf seiner Brust festhielt und mit der anderen zärtlich über ihren Rücken fuhr. Leise stöhnte er auf und lächelte sie an. „Oh, Liebling. Ich bin bei dir. Bitte du fühlst dich so gut an, Jess. Ich brauche dich, meine Schöne.“, sagte John rau vor Verlangen und zog ihren Kopf zu sich herunter um sie zu küssen. Leidenschaftlich erwiderte sie diesen Kuss. Gegenseitig streichelten sich die beiden, was beide lustvoll aufstöhnen ließ. „Bitte John, mach das ich vergesse.“, flüsterte Jess mit Tränen in den Augen und er drückte sie fester an sich. „Du wirst vergessen.“, sagte er verführerisch und küsste sie leidenschaftlich, während er langsam ihre Bluse öffnete. Vorsichtig ließ sie ihre Hände unter sein T – Shirt gleiten, was ihn leise stöhnen und lustvoll erschauern ließ. Langsam zog sie ihm das Shirt über den Kopf und schob sich selbst langsam die offene Bluse über die Schultern, nervös tippelte sie von einem Fuß auf den Nächsten. Zärtlich zog er Jess an sich, küsste sie und streichelte ihr sanft über den Rücken. Wieder stöhnte John leise auf. „Oh, meine Schöne…“, flüsterte John und Jess lächelte schüchtern. Dann küssten sie sich leidenschaftlich und John ließ sich mit Jess langsam rücklings aufs Bett sinken, während er spürte wie sie ihm die Jeans öffnete. Auch dieses Mal stöhnte John lustvoll auf und presste sich etwas fester an sie. Jetzt lagen beide nur mit ihrer Unterwäsche bekleidet da und streichelten sich zärtlich. Langsam, aber dennoch leidenschaftlich liebten sich die beiden. Nach einem erfüllten Höhepunkt sanken beide ermattet in die Kissen zurück. „Oh, wow, meine Schöne“, lächelte er sie liebevoll an und streichelte ihr zärtlich über den Rücken. „Und du sagst du bist alt“, lächelte Jess schüchtern und er grinste. „Und was nun?“, fragte sie. „Ganz ruhig, meine Schöne. Bleib bei mir und mach mich zum glücklichsten Mann der Welt.“, antwortete er. „Aber…aber das FBI, John. Sie werden uns nicht erlauben zusammen zu arbeiten“, sagte Jess verzweifelt. „Entweder sie akzeptieren, dass ich mit dir zusammen bin oder ich gehe. Ich habe schon einmal die Frau verloren, die ich geliebt habe, das konnte ich nicht verhindern. Aber bei dir passiert mir das nicht. Ich liebe dich, Jessica Mastroani und ich bitte dich hier und jetzt: Erweise mir die Ehre, meine Frau zu werden.“ „Aber die Kinder, John! Werden sie nicht…“ „Nein, werden sie nicht, Mike und Chloe vergöttern dich und Janice himmelt dich an. Ich weiß das ist zuviel verlangt, aber mich gibt es halt nur im Viererpack und ich könnte es verstehen, wenn du…“ John brach ab, da Jess ihn erst küsste und ihm dann liebevoll den Finger auf den Mund legte. „Pst…Darling, ich liebe die Kinder als wären es meine eigenen. John, ich werde dich gern heiraten und für deine Kinder da sein.“ „Unsere Kinder…“, korrigierte er zärtlich und küsste sie liebevoll. „Ich liebe dich, Jess.“ „Ich liebe dich auch, John.“


Das alles ist jetzt 5 Jahre her und Assistent Director John Pollock und seine Frau Special Agent Jessica Mastroani Pollock arbeiten heute immer noch gemeinsam mit Nicole Scott in einem Team für das FBI und heute ist Johns und Jess’ 4. Hochzeitstag und er hatte sich für diesen Tag etwas Besonderes einfallen lassen. Er fuhr an diesem Morgen nicht wie sonst mit Jess gemeinsam ins Büro, sondern etwas später. Da die Kinder Ferien hatten brachte er sie zu Ramona um ein paar Tage mit seiner Frau allein zu sein. Danach fuhr er noch zu dem Juwelier um sicher zu gehen das, dass Geschenk das die Kinder für ihre Mum, wie sie sie seit Janice sie das erste Mal so genannt hatte, alle nannten, ausgesucht hatten. Eine zarte Goldkette mit einem ovalen Medaillon in dem auf der einen Seite ein Foto von ihm und auf der anderen ein aktuelles Foto von ihren Kindern war. Danach fuhr er noch zum Blumenladen um sich davon zu überzeugen, das die von ihm bestellten Blumen pünktlich im Büro abgegeben wurden, als das alles erledigt war fuhr er ins Büro.  Es war ihm schwer gefallen, die ganze Zeit so zu tun, als wüsste er nicht, was heute für ein Tag war. Ohne Jess auch nur eines Blickes zu würdigen, ging er in sein Büro und schaute ungeduldig auf seine Uhr, er war absolut nervös und sein Herz hämmerte so heftig, als wolle es ihm aus der Brust springen. Es begann noch heftiger zu schlagen, als er den Blumenboten mit einem riesigen Strauß roter Rosen in dessen Mitte eine einzige weiße Rose steckte, auf den Schreibtisch seiner Frau zugehen sah. Sauer über die Störung sah Jess auf und wollte schon los schimpfen. Erstaunt sah sie den Boten an, lächelte, unterzeichnete die Empfangsbestätigung, gab ihm 5 Dollar Trinkgeld, nahm die Blumen entgegen und fand die Karte auf der ohne eine Unterschrift stand: Glückliche Kinder und der absolut glücklichste Mann der Welt.“ Ihr traten die Tränen in die Augen. „Nicole, würdest du für die Blumen eine Vase suchen. Ich glaube ich muss mal mit jemanden ein ernstes Wörtchen reden.“, sagte sie leicht lächelnd und Nicole lächelte ebenfalls. „Klar mach ich.“, damit nahm sie vorsichtig Jess die Rosen aus der Hand und Jess ging auf sein Büro zu. John versuchte so ruhig wie möglich zu bleiben, als sie sein Büro betrat, die Rollos herunter ließ und sich grinsend zu ihm umdrehte. „Du weißt, das ich dich liebe, oder?“, fragte sie jetzt ernst. Er stand auf und ging um seinen Schreibtisch herum. „Genauso sehr, wie ich dich liebe.“, damit zog er sie leidenschaftlich an sich und küsste sie.
Am Abend verließen sie gemeinsam das Büro und fuhren nach Hause. Nicole war für John in der Mittagspause bei dem Juwelier gewesen und hatte die Kette geholt. Zu Hause angekommen, ging Jess in die Küche um die Rosen, die sie mit nach Hause genommen hatte, in eine Vase zu stellen. Als sie spürte wie John hinter sie trat. „Alles liebe zum Hochzeitstag, meine Schöne.“, sagte John, während er ihr die Kette umlegte. „Oh, John. Sie ist wunderschön. Ich liebe dich.“ „Und ich liebe dich.“











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