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Shadowrun Story's

von SpamDesu
GeschichteAbenteuer / P16 / Gen
12.01.2010
30.01.2015
9
3.849
 
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12.01.2010 928
 
Malicea strich seine Uniform glatt und betrat das Konferenzzimmer des kleinen Konzerns für den er momentan arbeitete und begrüßte mit einem Lächeln die Manager die nun vor ihm saßen. Es waren die Vertreter der führenden Organisationen im Bereich der Astralvermarktung. Bisher hatte es niemand geschafft längerfristige Schriftzüge in die Astrallandschaft u bannen, doch Malicea war durch einen leicht falsch angewandten Zauber genau dieses Kunststück gelungen. Nun musste er vor den Lohnmagiern der Großen Zehn den Zauber wirken um zu beweisen, dass es nicht nur ein Trick gewesen war.
Um dabei das Wunder nicht offenzulegen hatte er einen freien Geist, mit dem er sich während seiner Initiation angefreundet hatte, darum gebeten die Formel zu verschlüsseln, sodass es nur einem Meisteraskennen oder einem stärkeren Freien Geist möglich sein würde, die  Formel zu entschlüsseln.
Ohne jeglichen Schnickschnack formte er das Mana und erschuf einen schon fast klischeehaften Schriftzug im Astralraum, auf den er auch ohne den Körper zu verlassen zu müssen sehen konnte, da er mit Astraler Wahrnehmung gesegnet war.
‚Hier könnte ihre Werbung stehen!’, schrieb er in die Astrallandschaft und einige der Vertreter nickten anerkennend, wobei alle einen sehr angestrengten Gesichtausdruck aufwiesen, was zeigte dass sie versuchten die Formel zu entschlüsseln.
Das würde ein Spaß sein.
Darauf hin zog er sich. wie ihm per Anweisung aus seinem ins Ohr gesteckte Kommlink befohlen wurde, wieder zurück und freute sich den Raum voller Magier endlich verlassen zu dürfen.
Zum Glück hatte niemand ihn als einen Elfen erkannt. Seine Elfentum hielt er im großen Stil geheim, da beide Elternteile Menschlich waren und er mit beiden per Blutsverwandschaft verwandt war. Er hatte nicht mutiert während der Pubertät, er war als Elf zur Welt gekommen. Und in seinen Vorfahren gab es keine Elfen.
Er war eine Seltenheit.
Er hatte ein Gen bekommen, das vorher nicht im Genpool seiner Familie enthalten gewesen war. Entweder war er im Mutterleib magisch mutiert, oder irgendetwas hatte seine Entwicklung verändert.
Außerdem war er Blind. Er konnte über eine spezielle Transplantation von Cyberaugen wieder sehen, doch bis zu seinem 23. Lebensjahr hatte er seine gesamte Umgebung nur per astraler Wahrnehmung erfahren. Als er dann seine ‚Augen’ bekommen hatte, war er erstmal wochenlang durch die Stadt geirrt und hatte mit der doppelten Wahrnehmung fertig werden müssen.
Die Astralebene war sein zweites Zuhause. Er hatte initiert und war zu einem so genannten Seher geworden. Sein heutiges Tagewerk bestand in Wahrnehmungszaubern und kleinen Magischen Illusionen. Magie im Sinne der Werbung. Mal Flammen jonglieren hier, mal ein fingierter Kampf dort, aber nie etwas ernstes.
Als er das Konzerngelände kurze Zeit später verließ trug er einen langen Mantel und einen Hut. Dazu hatte er eine Sonnenbrille aufgesetzt, die seine Vercyberung verschleierte und ein Tuch vor seinen Mund gelegt. Er sah nun aus wie jemand der nicht gefunden werden wollte. Und das traf zu , denn nun würde er seinen eigentlichen Abnehmer treffen. Der Abnehmer für seine Formel. Eine Teilhaberschaft an einem AA-Konzern, der durch diesen Zauber ziemlich bald auf AAA-Ebene ansteigen würde. Er wusste es, denn er hatte die Zukunft gesehen. Über Tage hinweg hatte er sich angestrengt auf diesen Konzern fixiert, allerlei Foki und Zauberspeicher benutzt um das Schicksal dieses Unternehmens zu bestimmen, doch nach etlichen Fehlversuchen hatte er es endlich geschafft.
In nicht allzuferner Zukunft würde er als Leiter der Magischen Abteilung und Vorstandsmitglied von Mage-Tec Inc. Fungieren und dort seine Fähigkeiten für die Erschließung der Astralwelt als Werbefläche einsetzen. Sicher es würde auch andere geben, die den auber lernen würden, doch würde er immer der beste darin sein. Und dann würde er Geld schäffeln bis er grün werden würde.
Deswegen setzte er sich jetzt auch an die Bar eines kleinen, heruntergekommenen Clubs, der vor Jugendlichen fast überquoll und schob dem Barkeeper einen in einen Zettel eingepackten Credstick hinüber. Auf dem Zettel stand, das der Keeper ihn benachrichtigen sollte falls nach ihm gefragt werde und der Stick waren 500 Nuyen um dem Keeper zu bezahlen. Daraufhin wurde er in einen Hinterraum geführt,der an allen Wänden mit Efeu bewachsen war. Gegen Askennen sehr effektiv.
Er rief zwei Geister, um ihn abzusichern und setzte sich dann an den Tisch.
Etwa eine viertel Stunde später betrat ein gut gekleideter Mann den Raum und setzte sich ihm gegenüber. Innerhalb eines Augenblicks überprüften beide die Astralebene wodurch kalr wurde das beide Seiten jeweils zwei Geister hatten.
„Nun, das sie nun angekommen sind, kommen wir zum Geschäft.“, sagte Malicea Geduldig und legte mit einer langsamen Bewegung seinen Koffer auf den Tisch und öffnete ihn.
In ihm waren seine Aufzeichnungen über Versuche mit dem Zauber und natürlich dessen Formel.
Der Herr hob ebenfalls seinen Koffer an und legte ihn auf selbe weise auf den Tisch. Er öffnete ihn und zum Vorschein kamen unterzeichnete Verträge und Aktien, die Malicea in wenigen Augenblicken zu einem mächtigen Mann machen würden.
Während sich sein Gegenüber an den Aufzeichnungen labte, unterzeichnete malicea schnell die Papiere und schloss den Koffer, der vom Gleichen Modell wie sein eigener war.
„Vielen Dank für ihre Mithilfe, Mister Cifer, ich empfehle mich ihnen. Bis Morgen früh.“
Er drehte sich um und innerhalb einer Halben Sekunde bemerkte er seinen Fehler.
Es zischte zweimal kurz und blut verteilte sich auf der Wand vor Malicea. Die Löcher in seinem Kopf gaben seinem Pulverisierten Gehirn die Möglichkeit sich schnell über dem Boden zu verteilen.
„Wir danken ihnen, Herr Gelo. Dank ihnen sind wir unendlich reich.“
Mr. Cifer stand auf und verließ den Raum.
Der Barkeeper schaute abschätzend auf das Gesicht des Mannes und schickte dann durch einen Reinigungseingang ein Cleanerteam in seine Hinterzimmer.
Leichen und Blut waren schlecht fürs Geschäft.
 
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