SP! - Verlangen ~

GeschichteDrama / P12
Aoi Nagisa Hanazano Shizuma
10.01.2010
10.01.2010
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Ich liege in meinem Bett und denke an dich. Es schmerzt mich sehr… Dich so weit weg von mir zu wissen, du amüsierst dich sicher, während ich hier rumseufze. Denkst du hin und wieder einmal an mich? Ich denke so oft an dich… Wie es dir geht, was du gerade tust und ob jemand bei dir ist. Bei dem Gedanken, dass jemand bei dir ist, beiße ich mir auf die Unterlippe. Ich fange an dich zu hassen, dich zu verachten, doch… Mein verlangen, nach dir ist einfach zu groß. Du hast meinen Verstand benebelt und mir jeden klaren Gedanken genommen. Ich würde dich gerne in meinen Armen wissen und dich wieder beim schlafen beobachten. Du sahst so hinreißend aus, ich konnte meinen Blick kaum von dir abwenden. Sachte strich ich dir damals einige Strähnen aus dem Gesicht. Ich hatte mich in dein Gesicht verliebt. Deine Ausstrahlung war nur ein kleiner Teil, der mich wahrhaftig umgehauen hatte. Es war dein Charakter, der so vielfältig und einfach nur noch liebenswürdig war. Ich lernte dich zu verstehen, jede deiner Vorlieben, wurde auch eine von meinen. Du wurdest ein Teil von mir und nun hast du mich überrannt. Jetzt bekomme ich dich nicht mehr aus meinen Kopf. Es ist deine schuld! Deine sanfte Stimme hatte mich abgelenkt, so dass ich jedes weitere Wort überhörte. Am meisten liebe ich deine Augen… Sie ziehen mich magisch an, ich kann ihnen einfach nicht wiederstehen. Es wäre eine Schande, nicht in dein hübsches Gesicht zu blicken! Schon so oft hatte ich davon geträumt, deine Lippen zu berühren. Doch immer wenn ich daran dachte, dich zu küssen, wurde ich nervös und verwarf diesen Drang. Im Nachhinein verachte ich mich dafür, es nicht getan zu haben. Weißt du von was ich gerade, im Moment denke?

Ich schließe meine Augen und sehe dich vor mir. Besser gesagt, ich sehe dich neben mir im Bett. Du liegst auf einem meiner Arme, der andere ruht auf deiner Schulter. Dein Atem ist ruhig und gleichmäßig. Ich kann meinen Blick einfach nicht von dir abwenden. So etwas wie dich, habe ich noch nie gesehen… Mir wird warm und ein Lächeln überkommt meine Lippen. Ich streiche dir vorsichtig einige Strähnen aus dem Gesicht. Wieder überkommt mich der Drang, dich zu küssen. Wie lange ich auf diesen Moment gewartete habe, kann ich dir gar nicht mehr sagen… Meine Hand wandert von deiner Wange, über deinen Hals bis zu deiner Schulter zurück. Eine Gänsehaut, lässt dich Er schaudern, dennoch wachst du nicht auf... Ganz im Gegenteil, du kuschelst dich näher an mich. Ich bin glücklich… Nur mit Mühe kann ich meine Tränen, die sich gerade gebildet haben, zurückhalten. So gerührt bin ich über deine Geste, obwohl du sie noch nicht einmal bewusst tust. Ich ziehe die Decke über uns, dabei lege ich wieder meinen Arm um dich. Deine Nähe bedeutet mir sehr viel, ich spüre deine Wärme und auch mein Körper fühlt sich warm an. Nicht nur mein Körper reagiert darauf, auch in meinem Inneren glühte ich.  Ich habe mich in dich verliebt! So gerne würde ich es dir sagen! Doch es ist schwer es so auszusprechen, dass du jede Sehnsucht, jedes Verlangen und jede Zuneigung daraus hören kannst… Verstehst du es denn nicht? Wir beide brauchen uns, ich brauche dich! Lass mich bitte nie wieder alleine! Bitte… Schon so lange hatte ich auf einen Menschen, wie dich gewartet… Erst jetzt bemerkte ich, dass eine deiner Hände auf meiner Wange verweilte. Deine zärtliche Hand berührte meine Wange. Du sahst zu mir hoch und versuchtest, meine Tränen zu verstehen, die mir gerade herabliefen. Nun sahst du mich zum zweiten Mal weinen… Es war mir peinlich, immerhin sahst du mich in einen, von mir ausgesehen, Schwachen Moment. Ich konnte meine Tränen einfach nicht zurückhalten, egal was ich auch versuchte… Fieberhaft überlegte ich, wie ich dir das Ganze erklären konnte… Ich wollte gerade etwas sagen, als du einen Finger auf meine Lippen legtest. Du wolltest, dass ich meine Augen schloss und mich kurz sammeln sollte. Auf deine Worte hin, schloss ich die Augen und im nächsten Moment riss ich sie wieder auf. Konnte es denn wirklich wahr sein?! Deine Lippen lagen auf meinen… Trotz Dunkelheit, meinte ich einen Rotschimmer auf deinen Wangen gesehen zu haben. Mehr als nur Zufrieden schloss ich meine Augen wieder und genoss, diesen herrlichen Augenblick, in dem wir eins waren. Niemals hätte ich daran geglaubt, dich wirklich zu küssen. Und nun warst du es, die mich überrumpelt hatte. Ich war froh, dass ich nicht stand. Mit Sicherheit wäre ich zusammengesagt, wenn ich auf meinen Beinen gestanden hätte. Meine Knie wurden, wörtlich gesehen, weich. Jedes Gefühl, welches mich unter Kontrolle hatte, wich aus meinem Körper. Mein Gehirn reagierte einfach nicht mehr. Das einzige was ich tun konnte, war dich im Arm halten und deinen, wirklich liebevollen Kuss zu erwidern. Jetzt hattest du mich verführt! Widerwillig ließ ich von deinen Lippen ab, als du den Kuss beendetest. Ich wollte mehr! Du sagtest meinen Namen, so zärtlich, dass sich meine Nackenhärchen aufrichteten und sich eine Gänsehaut über meinen ganzen Körper ausbreitete. Dein Kopf lag nun auf meiner Brust. Gerührt? Ja, ich war sehr gerührt! Ich legte meinen Kopf auf deinen und nahm den Duft deiner Haare war. Meine Augen vielen mir nach einiger Zeit zu….

Und im nächsten Moment warst du weg. Einfach verschwunden… Ja, ich hatte davon geträumt. Meine Hand wanderte zu meinem Gesicht. Das einzige was echt war, waren die Tränen. Ich träumte von dir! Und selbst in meinen Träumen tatest du mir weh! Konnte ich denn nie vor dir sicher sein? Warum quälst du mich nur so sehr? Ob ich nun wach bin oder ob ich schlafe... Immer wieder sehe ich dich vor mir. Auf der einen Seite sehr schön… Aber auf der anderen Seite auch so grausam. Warum nur? Sag mir, warum ich dich nicht einfach vergessen kann? Du kannst mir alles antun was du willst! Ich werde nie aufhören an dich zu glauben! Meine Hoffnungen, meine Träume, meine Wünsche, meine Empfindungen… Ich liebe dich Takara!
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