Die sieben Todsünden

GeschichteDrama / P18 Slash
Draco Malfoy Fred Weasley Harry Potter Lucius Malfoy Severus Snape
08.01.2010
24.01.2010
7
4.714
12
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08.01.2010 670
 
Titel: Die sieben Todsünden

Copyright: Alle Figuren gehören JKR. Die Definition der Todsünden habe ich von www.todsuenden.ch


Anmerkung des Autors:
Hallo ihr alle,
ewig ist es her, dass ich etwas veröffentlicht habe. Entsprechend aufgeregt bin ich auch.
Eine alte Geschichte brachte mich auf eine Idee. In sieben Kapiteln werde ich mich mit den sieben Todsünden beschäftigen. Dabei werde ich jeweils andere Personen und Schreibstile verwenden, um eine Todsünde zu beschreiben. Viel Spaß beim Lesen meiner Interpretation der 7 Todsünden.



Trägheit

- Die Sünde der Unterlassung von Werken: von geistlichen als auch körperlichen, Quelle und Wurzel der Apathie, der Gleichgültigkeit und des Schmarotzertums.-


Siehst du die beiden?

Siehst du sie, wie sie glücklich Hand in Hand über die Hügel laufen und die Sonne ihre Haut erhitzt?

Strahlend, wie der Stern des Tages sehen sie sich an.

Lachen und laufen.

Laufen und lachen.

Sie werfen sich ins Gras und lachen. Der eine hält den anderen fest, stützt ihn und beschützt ihn. Sie lieben einander.

Glaubst du, das es halten wird?

Ewiglich?

Es würde.

Wäre da nicht die Familie des Einen, die es untersagt, verbietet, verachtet.

Noch sind sie glücklich. Noch wissen die beiden nicht, dass ihre Liebe gefährdet ist.

Lachend beugt sich Harry über Draco und berührt mit seinen Lippen das weiche Fleisch des anderen Mundes.

Du kannst es spüren. Die flimmernde Hitze über ihren Köpfen und die Wärme ihrer Körper. Mit einem Lächeln siehst du den beiden zu. Wie sie sich berühren und ansehen. Dein Atem beschleunigt sich. Wie weit gehen die beiden wohl?

Ob du willst oder nicht, dein Mund wir trocken und du hoffst es möge weiter gehen. Doch diesmal machen die beiden nicht nur das, was du willst. Aber vielleicht willst du ja etwas anderes.

Harry löst sich von Draco und schaut ihm in die graue Augen, die vor Liebe glitzern. Draco beginnt zu lächeln, auf Grund der Sprachlosigkeit seines Geliebten.

Harry kann sein Glück kaum fassen. Zärtlich krault er Dracos Nacken und seine Haare, durchwuschelt sie und lacht. Dann zieht Harry ihn wieder zu sich, bereit ihm einen neuen Kuss zu schenken.

Du lächelst ja schon wieder.

Anscheinend gefällt dir, was du siehst.

Mir auch.

Die beiden haben Ferien. Entspannt können sie sich ihren Gefühlen hingegeben und ihre noch junge Liebe aufbauen, zusammen experimentieren und gestalten.

Klingt das nicht gut?

So frei, so voller Hoffnung. Und das ist es auch.

Aber bald erfährt Draco, dass seine Eltern es nicht dulden, es nicht akzeptieren, es hassen.

Als er es hört, weiß er nicht, was soll er tun?

Traurig sagt er Harry, dass sie sich nicht weiter lieben dürfen.

Harry weint. Er liebt Draco doch.

Sie gehen auseinander. Schreiben sich heimlich. Sie wollen es nicht akzeptieren.

Doch sie entfernen sich voneinander.

Du denkst, sie kommen wieder zusammen? Wer sich wirklich liebt, schafft das?

Sie bleiben in Kontakt. Harry merkt, wie weit sie sich entfernen. Mit einem letzten Versuch sagt er Draco, dass er ihn nicht verlieren will.

Eine süße Geste, nicht wahr?

Doch Draco reagiert nicht. Mit höflicher Distanz verständigen sie sich und Harry weiß, dass es nie wieder so sein wird, wie früher.

Er versucht es nicht mehr.

Lässt es schleifen.

Draco verhält sich genauso.

Verdrängen.

Ja, Verdrängen der Gefühle funktioniert.

Nicht daran denken. Auch das.

Aber sie lieben sich doch, sagst du.

Ja, das tun sie.

Trägheit ist der Tod dieser Liebe.

Die Familie hat es geschafft.

Sie sind getrennt und die Mauer zwischen ihnen hat das Band verdrängt.

Aber sie lieben sich doch, sagst du immer noch, harmoniesüchtig, wie du bist. Ich kann dich beruhigen.

Jahre später treffen sie sich wieder.

Sehen sich an.

Sehnsucht und Bedauern spiegelt sich in grau und grün.

Es wird nie wieder so sein wie es einmal war.

Beide wissen das. Die Vertrautheit ist zerschmolzen.

Sie sehen sich an.

„Verzeih mir“, flüstert der Eine, dann der Andere.

Sie drehen sich um.

Jeder geht seines Weges.

Traurig.

Einsam.

Trägheit zerstörte ihre Liebe.

Lass es in deinem Leben nicht geschehen.

Kämpfe.

***
So viel zur ersten Todsünde. Kommentare jeglicher Art sind willkommen!
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