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Meine Schwester

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor / P6 / Gen
07.01.2010
07.01.2010
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665
 
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07.01.2010 665
 
Hey Leute... das war mal ne Hausaufgabe von meinem kleinen Bruder, die ich für ihn gemacht hatte. Ich fand sie do lustig, dass ich sie jetzt mal reinstelle... Nur so viel, alles was darin steht stimmt, auch wenn ich mich Rose genannt habe und meinen Bruder aus lauter Fiesheit Taddäus (Weil er immer Spongebob guckt und ich dann nichts anderes sehen kann. Echt der gelbe Schwamm ist ja so gruselig!!!;-) Echt jetzt.)
Also lest es und fragt nicht warum ich die Haussaufgaben für meinen Bruder mache... Dreißig Minuten für einen Zehner –ich wird noch reich -hihihi
Eure Anny              

 Die Schwester

Na also. Hatte ich einen Titel. Was für eine Scheiße auch, dass wir über irgendwas, irgendwas schreiben sollten...
Ich meine... Hallo? Was fiel denn dieser Lehrerin noch ein? Vielleicht sollten wir nun in Physik vom Hochhaus springen, nur um die Schwerkraft zu beweisen?
Gut, fangen wir also an... über was könnte ich schreiben. Vielleicht über meine Schwester...
Das war so...

Mein Vater (welch dämliche Beschreibung für einen Erzeuger) hatte uns dazu verdonnert im Garten Laub zu rechen. Jeder der das schon mal gemacht hatte wusste, dass es nichts grauenvolleres für einen 12jährigen Jungen gab. Oder eine Fünfzehnjährige.
Ja tatsächlich übertraf Rose meine eigenen Nörgeleien noch. Sie hatte so überaus intelligente Sprüche drauf, wie „Als hätte ich nichts besseres zu tun, als ständig für geringere Lebewesen zu schuften.“
Okay... Sie konnte es nicht lassen, selbst wenn sie wütend war, gebrauchte sie noch ein Wort wie „intelligent“. Niemand gebrauchte dieses Wort, abgesehen von dieser einen hochnäsigen Zicke. Und das war sie. Eine Zicke. Ein Ziegenbaby, obwohl sie wirklich wie ein Mensch aussah. Insgeheim glaube ich, dass sie vor fünfzehn Jahren als das missglückte Experiment von Aliens bei meinen Eltern abgeladen wurde. Und dabei wurden sie auch gleich einer Gehirnwäsche unterzogen, welche sie völlig verdummen lies. Ich meine... meine Eltern konnten nicht immer dämlich und gemein gewesen sein, sonst hätte ich ja selber nicht so viel Gehirn.
„Ähm... Thaddäus...ist dein Gehirn irgendwie aus deinen Ohren geflossen, als du geschlafen hast? Denn ich glaube irgendwie, dass du da Ameisen auf deinen Füßen hast...“ Rose sah mich gespielt mitleidig an. Wahrscheinlich kam jetzt gleich, dass ich aber ja noch nie ein Gehirn gehabt hatte. „Obwohl... wie kann etwas aus deinem Kopf fließen, wenn dort seit deiner Geburt ein Vakuum darin herrscht?“
Seht ihr, was ich meine? Sie beleidigt mich mit ihren dumm-dämlichen Worten, die ein normaler Mensch nie im Leben ausgesprochen hat, oder hätte.
Ich sah an mir runter. Meine Füße versanken doch im Laub, wie konnten da Insekten drüberlaufen. Und wie bitte soll sie das sehen?
Rose räusperte sich. „Nun ja... wenn du glaubst, dass der Gestank deiner Füße ausreicht um einen Ameisenhaufen auszuräuchern... lass dir gesagt haben, dass die Geruchszellen dieser Tiere nicht halb so ausgeprägt sind, wie die meiner Wenigkeit.“
Erschrocken sah ich sie an. So nach einer halben Sekunde hatte ich begriffen, was sie meinte. (Konnte sie das ganze nicht einfacher ausdrücken?)
Scheiß-Schwester!!!
So schnell, dass es fast unmöglich schien, für eine Person meines Volumens, sprang ich hoch. Fast einen halben Meter weiter landete ich im Laub, dass sie gerade aufgehäuft hatte. Ich rutschte auf diesem lockeren Boden aus und landete auf den Hosenboden. Autsch!
Rose lachte sich halb schlapp (Möge sie dran ersticken!!!) und lies den Rechen fallen, als ihr die Tränen kamen.
Und als er auf meinem Kopf landete hatte ich die Wahl zwischen: 1. Auch lachen oder 2. sie umbringen.
2. schien mir die bessere Lösung. Ich funkelte sie wütend an und sprang schreiend auf.
Natürlich erkannte meine große Schwester mein Absicht, denn sie stammte ja von Aliens ab, und wich zurück. Und verdammt, ihr hohes Kotzgelächter hörte man wohl noch in der Antarktis.

Fazit: Eine Schwester zu haben ist, wie als würde man versuchen gegen eine zwei Meter breite Wand mit dem bloßen Kopf zu rennen. Entweder man nahm eine Handgranate zu Hilfe, oder man machte einen Bogen um sie.
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