Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Fall for you

von Mnemosyne
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Lorenor Zorro Monkey D. Ruffy Nami Vinsmoke Sanji
04.01.2010
30.03.2010
10
34.117
 
Alle Kapitel
48 Reviews
Dieses Kapitel
12 Reviews
 
 
04.01.2010 1.853
 
Hallo zusammen und vielen Dank, dass meine FF Euer Interesse erregen konnte.
Als Vorabinformation möchte ich noch sagen, dass sie bereits fertiggestellt ist und nach nochmaligem Korrekturlesen stückchenweise hochgeladen wird.

Es ist eine Geschichte mit insgesamt 10 Kapiteln, die bereits bei Animexx.de von mir veröffentlicht worden ist. (Ich muss leider darauf hinweisen, dass dort noch viel mehr sprachliche Mängel herumspringen, als in dieser Version, also geduldet Euch bitte, bis ich sie überarbeitet habe) XD

Es ist eine ZoXSa FF, die später auch Slash enhält.

Für Hinweise auf Logik- und Rechtschreibfehler wäre ich sehr dankbar. :)

Viel Spaß beim Lesen.

_____________________________________________________________

Kapitel 1 - Argues

Es war ein ganz normaler Tag an Bord der Flying Lamb – na ja fast.

Die Strohhutbande steckte noch in ihren Kinderschuhen, denn es war erst wenig Zeit vergangen, seit Monkey D. Ruffy einen Schwertkämpfer und ehemaligen Kopfgeldjäger genannt Lorenor Zorro, den Lügner und Kanonier namens Lysop, die Navigatorin namens Nami und einen grandiosen Smutje mit dem Namen Sanji, für seine Schiffscrew auserwählt hatte.

Weitestgehend vertrugen sich auch alle miteinander, bis auf einige Ausnahmen, die meist Zorro und Sanji betrafen.

Zorro hatte sein Training beendet und machte sich auf den Weg in die Kombüse, um sich seine Portion des Mittagessens zu holen. Dort angekommen, erlebte er jedoch eine Überraschung.

„Wo ist der verdammte Kochlöffel?“, schnauzte er Nami an, die ihm gerade entgegen kam, als er die Kombüse wieder verließ.
„Dritter Schub von links, warum?“, erwiderte diese zuckersüß lächelnd.
„Ich mein’ den scheiß Koch!“, schrie Zorro sie an, der offenbar nicht sehr viel Sinn für Humor hatte. Nami fragte sich, welche Laus ihm wohl über seine, wahrscheinlich ziemlich abgenutzte, Leber gelaufen war.
Trotzdem hielt sie es für klüger zu antworten.
„Wenn du Sanji meinst, der ist unter Deck. Was ist denn los?“
„Geht dich nichts an!“, fauchte der Schwertkämpfer und stürmte davon.
//Elende Streithähne!// dachte Nami abfällig, ehe sie die Schultern zuckte und sich etwas zu trinken aus der Vorratskammer holte.

Mit jedem Schritt, den sich der Grünhaarige dem unteren Deck näherte, wurde seine Laune schlechter, sofern das überhaupt noch möglich war.
„Kochtopf! Wo steckst du? Komm raus!“, brüllte er den Gang entlang und tatsächlich erschien Sanji in der Tür zum Bad; die Haare vom Duschen noch ganz feucht.
„Was schreist du hier so rum, Schwertfuchtler? Ich bin nicht taub!“, schnaubte Sanji und musterte seinen Gegenüber.

//Der sieht ja echt angepisst aus. Was hat er denn schon wieder?// dachte der Blonde und wie auf Kommando, wetterte Zorro auch schon weiter: „Mir scheint schon! Wo ist mein Essen?“
„Welches Essen? Du wolltest doch nichts. Das hast du vorhin selbst gesagt.“, erwiderte der Smutje gelassen und lehnte sich an den Türrahmen.
Er wollte Zorro zum Mittagessen rufen, doch dieser war mit trainieren beschäftigt gewesen und hatte ihm geheißen abzuhauen, weil er keinen Hunger hatte.
.
„Ich sag doch, dass du Karotten in den Ohren hast! Verdammt, ich hab gesagt, dass ich JETZT, also vorhin, nichts essen wollte. Und du hast gesagt, dass du mir was aufhebst, Kartoffeljongleur!“, ereiferte sich Zorro, und fragte sich, zu was dieser dumme Koch denn überhaupt zu gebrauchen war, wenn er sich mit seinem Gemüsehirn nicht einmal eine Stunde lang etwas merken konnte.

Sanji schien da ähnlicher Ansicht zu sein, denn er donnerte ebenso ungehalten zurück: „Das ist ja wohl die Höhe! Streng dein greises Hirn mal an, Säbelrassler! Oder ist es schon zu weich zum Denken. Ich sagte, WENN was übrigbleiben sollte, heb ich es auf!“
„Und wenn schon! Her mit dem Fraß, Giftmischer!“ Langsam wurde es Zorro echt zu dumm, doch der Smutje grinste ihm hämisch nur entgegen und steckte sich genüsslich eine Zigarette an, ehe er antwortete: „Nichts mehr da! Der Käpt’n hatte mächtig Kohldampf.“

Zorro verschlug es augenblicklich die Sprache.
//Was soll das heißen – kein Fraß mehr da? Aber der Kartoffelpuffer hat es doch versprochen... Ach Scheiße – Verlass dich nie auf einen Koch!//
Als Antwort fiel ihm dann doch noch ein höchst unfreundliches „Dann pansch
halt was zusammen!“ ein.

Anscheinend hatte Sanji heute auch einen schlechten Tag, denn der zeigte sich von Zorros Aggression eher unbeeindruckt und zischte nur ein ebenso unfreundliches „Mach’s dir doch selber, Säbelrassler!“ zurück.

Zorro sah ihn verblüfft an, da es doch sonst nicht die Art des Kochs war, seine Kameraden einfach verhungern zu lassen. Bei dem Gedanken daran, alleine in der Kombüse zu stehen, und mit Töpfen und so Zeugs kämpfen zu sollen, wurde es dem Schwertkämpfer ganz anders. Er hatte doch noch nie....
„Ich kann aber nicht kochen...“, würgte er kleinlaut hervor. Und wie um seine Worte noch zu unterstreichen, konnte man ein ziemlich lautes Magenknurren vernehmen, das Zorro leicht erröten ließ. Sanji grinste ihn nur noch breiter an und ging dann einfach an ihm vorbei.
//Das gibt’s doch nicht! Er lässt mich echt stehen!// dachte der Zurückgelassene und wurde umgehend wieder sauer. „Scheiße noch eins!“, fluchte er und stampfte mit dem Fuß auf den Boden.
//Und wenn ich ihm jetzt eine in die Fresse hau macht er mir erst recht nichts zu essen.//

Sanji beobachtete das Ganze amüsiert. Er konnte richtig sehen, wie es hinter Zorros Stirn arbeitete und obwohl der Schwertkämpfer immer versuchte eine undurchdringliche Mauer aus Schweigen und einem ausdruckslosen Gesicht um sich aufzubauen, konnte Sanji seine Gedanken unschwer erraten: Eine reinhauen oder doch lieber nicht? Er schüttelte den Kopf und winkte ihn zu sich.
„Los komm mit.“, sagte er noch und machte sich dann auf den Weg zur Kombüse.
„Was? Wie meinen?“ Zorro verstand jetzt gar nichts mehr und glotzte dem Smutje ziemlich bescheuert hinterher. Ungefähr so als hätte er ihm gerade eröffnet, dass er beim Schlafen wie eine Fledermaus an der Decke hing.
„Ich mach dir was zu Essen. Oder hast du keinen Hunger mehr?“
Oh doch, den hatte Zorro und so folgte er Sanji böse grummelnd in die Kombüse, auch wenn er über das Verhalten dieses Schnösel-Toaster ziemlich verärgert war.

In der Küche angelangt, hatte Zorro, trotz der Aussicht auf eine Mahlzeit, immer noch miese Laune und die freundliche Aufforderung des Smutjes, dass er sich setzen durfte, trug nicht unbedingt zu einer Änderung der Lage bei.
„Hinsetzen!“, bellte dieser und wand sich dem Kühlschrank zu.
Widerwillig gehorchte Zorro, ließ es sich jedoch nicht nehmen, weiter vor sich hinzugrummeln.
„Wie hast du es nur geschafft als Kopfgeldjäger zu überleben, wenn du dir nicht mal ein Brot machen kannst.“
„Nix essen.“, nuschelte der Schwertkämpfer in seinen nicht vorhanden Bart und sah Sanji dabei finster an.
„Wochen lang?“, fragte dieser ungläubig.
„Ja.“
„Idiot!“ Sanji konnte nur noch mit dem Kopf schütteln und wand sich schnell von Zorro ab, damit dieser das breite Grinsen auf seinem Gesicht nicht sehen konnte. Doch dieser konnte sich natürlich sehr gut vorstellen, was der Küchenschreck gerade tat, nur war er zu hungrig, um sich noch weiter aufzuregen.
„Jetzt mach hin und laber nicht! Du elender ...“ Er brach mitten im Satz ab. Jetzt hatte er ja doch wieder angefangen rumzumeckern.
„Ich elender... was?“, wollte der Blonde wissen.
//Oh, oh. Nicht gut. Zorro du Depp! Wenn ich es sage – kein Essen, wenn ich es nicht sage – auch kein Essen! Mist!// Er atmete tief durch und sagte dann: „... elender Koch!“
//Was ist das denn für eine Beleidigung? Hat der sie noch alle?// fragte sich Sanji und fuhr fort, für Zorro Brote zu schmieren.

„Dauert’s noch lang?“, fragte dieser ungeduldig.
„JA!“
„Wie lang?“
„GANZ lang!“
„Wie lang ist ‚ganz lang’?“ Zorro fing an Gefallen an diesem Spiel zu finden. Mal sehen wie lange der Brokkolischädel durchhalten würde und die Nerven behielt.
„Frag nicht so dumm!“, fuhr ihn Sanji wieder an.
„Warum?“
Genug war genug und der Smutje konnte sich einfach nicht mehr beherrschen. Aus der Umdrehung heraus warf er Zorro mit voller Wucht eine Essiggurke an den Schädel und drohte ihm: „Ruhe jetzt oder ich vergess’ mich!“
Dieser sah ihn an und sagte mit ruhiger Stimme: „Sanji?“
„Was?“, stöhnte der genervt. //Und seit wann nennt er mich Sanji?//
Zorro sah ihn an, als wäre er die Unschuld vom Lande, nur ein leichtes Glitzern in seinen Augen ließ Sanji ahnen, dass er wieder nichts vernünftiges zu sagen hatte.
„Du verschwendest Essen!“, stellte Zorro daraufhin trocken fest.

//Das war eindeutig ein Fehler.// erkannte Zorro, als Sanji mit einem Aufschrei dazu ansetzte, ihn wegzukicken und er, obwohl er genau wusste, was sein Gegner tun würde,  zu langsam war und unsanft von seinem Stuhl befördert wurde. Natürlich konnte der nahezu beste Schwertkämpfer der Welt das nicht auf sich sitzen lassen und ein erbarmungsloser Kampf entbrannte.

Allerdings hatten die beiden keine Chance einen Sieger auszumachen, da sie von einer wütenden Nami unterbrochen wurden. Nachdem sie deren Köpfe hart aneinander geschlagen hatte, war sie wieder auf und davon. Zorro lag noch leicht benommen auf Sanjis Brust.
//Wo hat diese Hexe nur solche Kraft her?// dachte er noch, bevor er unsanft weggestoßen wurde. Er konnte sich nicht entscheiden ob ihm, wegen seinem brummenden Schädel, eher nach lachen oder heulen zu mute war. Also entschied er sich vorsichtshalber dafür, doof zu grinsen.

„Was soll das?! Ich bin doch kein Kissen! Und grins nicht so dumm Homowiesel!“, fauchte Sanji und rieb sich über die Beule, die sich langsam auf seiner Stirn abzeichnete.
„Homo? Das hättest du wohl gerne!“, schrie ihn Zorro entgeistert an. Am liebsten hätte er ihm gleich wieder eine reingehauen, aber das hätte Nami wieder auf den Plan gebracht.
„Bestimmt nicht! Du siehst einfach so aus! Gib’s doch zu.“, stichelte der blonde Koch weiter. Doch die nächste Worte seines Kontrahenten hätte er nicht im Traum erwartet.
„Na gut. Ich geb’ alles zu.“, flüsterte dieser mit weinerlicher Stimme.
„Ich wäre lieber... eine Frau...“
//Bitte, was...? Das muss doch ein Witz sein, oder?// Sanji war so perplex, dass ihm das Funkeln in Zorros Augen nicht auffiel. Sehr geistreich erwiderte er: „Abba..abba...wa...wa? Ehrlich?“
„NEIN!“

Der Grünhaarige genoss es sichtlich, den anderen so verwirrt und dämlich dreinschauend zu sehen. Was ihn allerdings nicht davon abhielt, ihm noch mal kräftig eine reinzuhauen bevor er aus der Kombüse stapfte. Kurz bevor er die Tür hinter sich in Schloss werfen konnte, rief ihm dieser noch etwas nach, was ihn sofort bedauern ließ, nicht härter zugeschlagen zu haben.
„Siehst aber trotzdem schwul aus!“
Der blonde Suppenpanscher wollte wohl nicht einsehen, dass er mit seinem Leben spielte, wenn er solche Sachen sagte. Zorro fühlte sich plötzlich so unglaublich müde vom ewigen Streiten, dass er sich nur noch mal umdrehte und Sanji lediglich anschrie:
„Ach, fick mich doch!“

Als er die Tür hinter sich zugeknallt hatte, fiel ihm plötzlich auf, was er da gerade eben gesagt hatte. Es wäre möglich, dass der dämliche Blondschopf seinen Versprecher verstanden hatte und das irgendwie falsch interpretieren könnte. Blitzartig fuhr er herum und riss die Tür wieder auf. Der Smutje starrte ihn leicht irritiert an.
„...ich mein... natürlich DICH!...“, stammelte er hilflos und sah den Blonden noch
eine Zeit lang stumm an.
//Wie blöd kann man eigentlich sein?// schoss es ihm durch den Kopf. Gegen seinen Willen fing er an zu lachen. Und als hätte Sanji nur darauf gewartet fing er ebenfalls an.
__________________________________________________________________

Das war es vorerst vom ersten Kapitel. Ich werde mich bemühen, die anderen zügig zu überarbeiten und sie baldmöglichst hochladen.

Bitte denkt an die Reviews. ^^
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast