Rache

GeschichteDrama / P16
02.01.2010
02.01.2010
1
1975
 
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„Verflucht nicht schon wieder diese Arschlöcher, die gehen mir so der Maßen auf den Sack!“, fluchte ich leise als ich David, Kevin und Ronnie auf mich zukommen sah. Mal wieder mit einem Fetten grinsen auf der Backe. AM liebsten hätte ich jedem Einzelnen mit meinen Springern die Gesichtserker ein geklappt, aber leider sind die stärker als ich. Wiedermal kommen sie auf mich zu. Ich versuche noch nicht einmal mehr mich um zudrehen oder an ihnen vorbei zu kommen. Nach wenigen schritten haben sie mich umringt und Kevin der Anführer, ein fettes Arschloch mit kleinen Schweinsaugen, blondem kurzem Haar und mit Bomberjacke und Armeehosen befielt wie immer: „Geldbeutel her, aber schnell“
Kurz überlegte ich ob ich den Schlüssel nehmen und ihm wie einen Schlagring verwenden soll, doch dann gab ich ihm meinen Geldbeutel. Sicherheitshalber hatte ich nix wichtiges drin außer 5 Euro und etwas Kleingeld. Sie durchwühlen ihn und da sie nicht zufrieden sind bekomme ich Ronnies Faust in den Magen. Er kommt bei den Mädels super an, hat etwas längere lässig zur Seite gegelte Haare diese Woche in Blond mit roten Strähnen, seine Haut ist braun gebrannt und sein Körper schlank, fast Schmächtig doch unglaublich stark dafür. Er ist der größte von allen, doch er denkt zu wenig um Anführer zu werden. Ich knickte zusammen und schnappte nach Luft. Schon bekam ich Davids Faust in den rücken, und nun war alle Luft aus meinen Lungen draußen. Er war etwa 170 groß und kräftig gebaut und prügelte liebend gern auf alles mögliche ein, sogar auf Lehrer doch er flog nicht von der Schule. Sein aussehen war nichtssagend, war wohl nur ein Mitläufer um sich auch mal groß zu fühlen. Armes Würstchen! Ich bekam meine Atmung wieder unter Kontrolle und bemerkte das ich nun auf dem Boden lag und sie mich angrinsten und anfingen auf mich einzutreten. Verzweifelt bemühte ich mich, ihren Tritten auszuweichen doch sie erwischten mich. Wie wild trat ich in die Luft und erwischte Kevin zwischen den Beinen. Sofort ließen sie von mir ab und ich sah noch Kevins Augen zornig zu mir herüber funkeln. Nächstes mal würden sie mich wahrscheinlich umbringen. Ich erwiderte den Blick doch fühlte mich weder stark noch groß genug um es mit ihnen aufnehmen zu können, jedenfalls nicht wenn sie alle zusammen waren.
Mühsam schleppte ich mich nach Hause. Meine Lederjacke war fast nur noch Fetzen und meine Hände sind zerschrammt, meine Nase fühlte sich gebrochen an. Ich versuchte in mein Zimmer zu kommen, ohne das mein Vater mich nicht sieht, doch da kam er schon und fing an zu brüllen:“Hab ich dir nicht gesagt, pass auf deine Sachen auf die haben Geld gekostet. Bist du schon wieder verprügelt worden. Du sollst sich wehren wenn einer dich verprügelt. Verdammt, was hab ich da für ein Weichei großgezogen. Ich hab gedacht ihr Metaler tretet allen die euch ans Bein pissen in den Arsch, wozu haste denn sonst diene Springerstiefel. Wehr dich verflucht nochmal...!“ so ging es eine halbe Stunde auf höchster Lautstärke weiter. Danach geh ich hoch in mein Zimmer und mach sofort Cannibal Corpse an und denke nach. Wie kann ich mich von diesen Arschlöchern befreien? Die Bullen nützen nix, die machen nix, solang ich nich den Löffel abgegeben hab, sonst kann mir keiner helfen, mein Dad nich und Kollegen die mir helfen könnten gibt’s nicht, alle zu schwach. Also wie stell ich das jetzt an?
Nach langem Überlegen hatte ich einen Plan, ihr werdet sehen welchen. Die nächsten Wochen ging ich ihnen so gut aus dem Weg wie es ging. Doch oft genug ließ ich mich von ihnen erwischen, jedoch immer so das es für mich relativ ungefährlich war. Immer wieder wurde ich von ihnen verprügelt oder sonst wie gedemütigt, doch ich überstand alles weil ich wusste, meine Rache würde kommen.
Ich hatte sie lange verfolgt, jeden einzelnen und wusste, wo ich ihnen „begegnen“ konnte, um nur einen zu erwischen. Zuerst kam David an die Reihe, er kam jeden Abend um 7 Uhr aus der Muckiebude, Immer geht er durch den Park. Nachts ist er wie ausgestorben. Wie zufällig kam ich ihm, in einer Vollmondnacht entgegen. Er sah mich und wollte sich auf mich stürzen, doch ich griff mir einen Knüppel, den ich schon am Wegesrand deponiert hatte und schlug ihn ihm mit aller Kraft in den Magen. Er klappte zusammen und rang röchelnd um Luft. Wieder schwang ich den Knüppel und schlug so fest es ging. Er fiel platt zu Boden und wimmerte um Gnade. Ich drehte ihn auf dem Rücken und sah ihm in die Augen und flüsterte voller Hass: „Hast du mir jemals Gnade gegeben? Hast du deinen Kollegen jemals gesagt, ich hätte genug? Hast du sie jemals von mir weg gezerrt?“ Er schüttelte den Kopf und blickte mich voller Panik an, und keuchte: „Bitte, lass mich gehen, niemand wird etwas erfahren, und du hast in Zukunft deine Ruhe vor uns. Ich zahle dir auch alles was wir dir je abgenommen haben zurück, mit Zinsen, nur bitte lass mich gehen, bitte!“ Ich sah wie Tränen seine Wangen herab liefen und ein großer Fleck zwischen seinen Beinen entstand und ich lachte: „Wir wissen doch beide, du wirst es dienen Kumpels erzählen, dann werdet ihr mich wiedereinmal zusammenschlagen, nein, sieh dich doch mal an, du pisst dich an und flennst rum. Ihr habt mich verspottet dafür das ich unter euren Schlägen zusammengebrochen bin, aber alleine kannst du es nicht mit mir aufnehmen oder? Nein das kaaaarrrrr....!“ ich schrie auf, denn er hatte seine Zähne in mein Bein geschlagen. Ich versetzte ihm einen Tritt vor die Brust, dass er mich loslässt und noch einen ins Gesicht, der seine Nase brach. Dann nahm ich wieder den Knüppel und ließ ihn sooft auf seinen Kopf schlagen, dass sein Schädel platze und ich nur noch ein Klebriges etwas in den Weg prügelte, danach huschte ich davon, ging nach Hause Zog meine Kleider aus und ging Duschen. Leise lachend schlief ich ein, der Vollmond schien durch mein Fenster.
Er wurde am nächsten Tag gefunden und der Direktor sagte durch die Sprechanlage:“Gestern Nacht wurde einer unserer Beliebtesten und Freundlichsten Schüler ermordet, ich bitte euch alle eine Schweigeminute für ihn einzulegen.“ Alle schwiegen da Lehrer anwesend waren doch in den Pausen und hinter vorgehaltener Hand waren alle bis auf Ronnie und Kevin glücklich darüber. Manche hatten Angst und versuchten herauszufinden wer es getan hatte. Ich war wie üblich sehr zurückgezogen und nur wenige beachteten mich.
Einen Monat Später, es war wieder Vollmond wartete ich auf einem Feldweg auf Ronnie. Kevin und er hatten mich in der Zwischen zeit weiter zusammen geschlagen. Er kam gerade aus der Nachhilfe ohne die er niemals versetzt werden würde. Ich hatte in meinem Rucksack eine Rolle Seil, mit dem Rucksack schlug ich ihm mit alle Kraft gegen den Kopf, so das er benommen taumelte. Schnell fesselte ich ihn an einen Baum am Wegesrand und setze mich ihm gegenüber. Er sah mich voller Hass an, doch als er den Hass in meinen Augen sah bekam er es mit der Angst zu tun. Er wollte sich befreien doch ich lachte nur: „Du bleibst hier, jetzt habe ich mal meinen Spaß mit dir. Die Mädels stehn doch auf dein Hübsches Gesicht oder? Naja solange bis sie dein wahres ich erkennen oder?“ Als Antwort spuckte er mir ins Gesicht, das einen Schlag mit meiner Faust auf seine Nase zur Folge hatte. Blut lief aus ihr und ich sagte: so beschleunigst du nur den Abstand zwischen den Schritten deiner Verwandlung. Denn aus dir werde ich ein Abbild deiner Seele schaffen. Was meinst du, pisst du dich auch an wie David? Wir werden sehen:“
ich schnappte mit seine Tasche und durchwühlte sie. Ich fand seinen Tacker, seine Schere und seinen Zirkel und sagte zu ihm: „Ich gebe dir eine Chance; du kannst mir Gründe nennen wieso ich dich laufen lassen sollte, doch wenn sie mir nicht genügen, werde ich dir wehtun. Mal sehn ob du die Sonne noch einmal siehst. Also der Erste Grund!“
Er sah mich an und sagte wimmernd: „Ich gebe dir alles zurück, was wir dir je abgenommen haben, und noch alle meine Sachen!“
Ich tat als würde ich überlegen, doch da mir der Grund nicht genügte stach ich ihm sämtliche Tackernadeln in sein Gesicht. Er sah aus wie einer dieser Piercingfreaks, deren Gesicht nur aus Metall zu bestehen scheint. Bei jeder neuen Nadel schrie er auf und tränen flossen in seine wunden.
„Das hat David auch gesagt, also ein besserer Grund, los!“
„weil ich dich dann immer beschützen werde, du wirst mein bester freund und ich besorge dir jedes Weib, das du haben willst. Echt, du kannst jede Muschi haben, die du willst. Ich schwöre das ich.. aahhhhh!“ Das hätte er besser nicht sagen sollen, ich will keine seiner Mädchen, vor allem nicht wenn er sie als Weiber und Muschis bezeichnet. Ich habe ihm sein Linkes Auge mit dem Zirkel durchbohrt. Immer mehr wimmerte er, als ich ihm zu guter Letzt seinen von ihm so hoch geschätzten Schwanz abschnitt presste er nur noch:“ Bitte töte mich endlich, bitte, so hat das Leben sowieso keinen Sinn mehr.“ Diesen Wunsch gewähre ich ihm gerne und Rammte ihm die Klingen der Schere in sein verstümmeltes Auge, bis in sein Gehirn. Es war bereits weit nach Mitternacht, als ich nach Hause kam um mich zu duschen und meine Kleider zu verpacken. Wieder schlief ich in guter Laune ein während der volle Mond über meinen Schlaf wachte.
Am nächsten Tag kam wieder eine Durchsage vom Direktor:“ Gestern Nacht wurde ein weiterer unserer beliebten Schüler ermordet, ich bitte euch für beide Opfer eine Schweigeminute einzulegen, haltet ihr Andenken in ehren!“
Wieder waren die schwächeren und von ihm gepeinigten Schüler glücklich und auch einige Mädels die er verarscht hatte, doch die Mehrzahl der Mädchen war traurig und wütend. Langsam bekam Kevin es mit der Angst zu tun, und deswegen verprügelte er wann immer er konnte einen, um seine Stärke zu demonstrieren. Oft war ich sein Opfer, doch der Gedanke an den Triumph gab mir die Kraft abzuwarten.
In der folgenden Vollmond Nacht kleidete ich mich an, in die selben Kleider die ich bei meinen beiden anderen Racheaktionen auch anhalte, diesmal nahm ich ein Seil und ein Küchenmesser mit. Beides verstaute ich in meinem Rucksack und ging los. Wie immer ging Kevin an der Schule vorbei, auf dem Weg von Seiner Freundin nach Hause. Ich wartete auf ihn, suchte mit einen geeigneten Knüppel und schlug ihn damit K.O. Danach schleppte ich ihn auf das Dach der schule und fesselte ihn dort. Lange musste ich nicht warten, bis er aufwachte und mich beschimpfte. Ich traut ihm gegen sein Kinn, worauf einige seine Zähne brachen und sagte: niemand hört dich, niemand rettet dich, also mach dir keine Illusionen, du bleibst hier und stirbst. Du bist der letzte auf der Liste. Die Polizei tappt noch im dunklen. Also sie kommen dich nicht retten.“ r sah mich geschockt an und ich nahm das Messer und Sagte: du bekommst einen schnellen Tod, doch vorher muss ich noch etwas tun. Ich ging mit dem Messer hinter ihn und trat immer wieder auf ihn ein bis alle seine Rippen gebrochen waren. Etwa soviel hast du mir gebrochen, vielleicht noch mehr, du Arschloch, schade das du nicht mehr hast!“ mit diesen Worten trieb ich das Messer durch sein Genick und er starb ohne ein Wort. Ich ließ ich vorm Schuleingang baumeln und legte mich auf das Dach um zu schlafen. Am nächsten Morgen wurde ich von Sirenen geweckt und den Rest kennen sie ja schon. Ich habe mich sofort gestellt und alles Gestanden. Nur eines Bedauere ich, das ich erst soweit getrieben wurde, wie oft habe ich schon anzeige erstattet. Doch nie ist etwas Passiert, doch jetzt, wo ich das Recht in meine Hand genommen habe, werde ich verurteilt. Sie haben die Röntgen Bilder gesehen, wie oft waren meine Rippen gebrochen? 40Mal? Haben diese Idioten mich nicht zeugungsunfähig gemacht durch all die Tritte in meine Eier? Nichtmal mehr hoch bekomme ich ihn, gerade gehen kann ich auch nicht mehr, aber ich bin der Schuldige. Und Vater, bedenke ob du mich verurteilst, hast du mir nicht gesagt ich sollte mich wehren? Ich habe mich gewehrt.
Jetzt bleibt nur noch eines, Ihr werdet mich nie weiter sehen, und dem Staat erspare ich die Kosten für meine Lebenserhaltung.








Dieser Abschiedsbrief wurde in der toten Hand eines gefangenen in der JVA in … gefunden. Er hatte sich mit seinem Bettlaken erdrosselt.