Märchenstunde

GeschichteAngst, Familie / P18
Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle Lucius Malfoy Severus Snape
02.01.2010
02.03.2012
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                       ---------Der alte Zauberer und seine Kinder---------

Es lebte einmal, ein böser Zauberer, der hatte zwei Kinder aus einem reichen Haus entführt. Der Junge trug den Namen Draco, und das Mädchen hieß Luna. Sie waren Zwillinge.
Der böse Zauberer, dessen Name so grundschlecht ist, das man ihn nicht aussprechen kann, lebte in einer dunklen Höhle mit den beiden Kindern.
Draco und Luna waren von ihm, dem Bösen zugeschworen worden, denn sie waren die letzten Nachfahren einer Reinblütigen Familie. Die schlimmsten Künste übte der Zauberer aus, mit einem Buch, das er wie einen Schatz bewahrte.

Wie es nun aber so ist, ließ der alte Mann die Kinder oft allein, um sich andere Opfer zu suchen, da die Kinder aufgespart werden sollten. In dieser Zeit, schlug der Junge des Mannes Buch auf und lehrte sich selbst, so den einen und den anderen schwarzmagischen Zauber.

Die Zwillinge sehnten sich nur umso mehr fort von ihm und eines Tages, als der Zauberer die Höhle zeitig verlassen hatte, sprach der Junge zu seiner Schwester: "Jetzt ist es so weit! Der böse Mann der uns so hart gefangen hält, ist fort. Jetzt machen wir uns auf den Weg, soweit uns die Füße tragen!"
Dies taten die Kinder, gingen fort und wanderten den ganzen Tag.

Als nun gegen Nachmittag der böse Mann nach Hause kam, merkte er gleich, dass die Kinder nicht mehr dort waren, Sogleich schlug er das Buch auf und las darin, nach welcher Gegend die Kinder gegangen waren.  Da hatte er sie wirklich fast eingeholt; die Kinder vernahmen schon eine brüllende Stimme und die Schwester war schon voller Angst und rief: "Bruder! Jetzt sind wir verloren, der böse Mann ist schon ganz nahe!" Da wandte der Knabe seine Zauberkunst an, die er aus dem Buch gelernt hatte. Er sprach einen Spruch aus und sofort wurde seine Schwester zu einem Fisch und er selbst wurde zu einem großen Teich, in welchem das Fischlein munter umher schwamm.

Wie der Alte an den Teich kam, merkte er wohl, dass er betrogen worden war. Er schrie wütend: "Wartet nur, wartet nur, euch fange ich noch!", und lief geschwind zu seiner Höhle zurück um Netze zu holen und den Fisch darin zu fangen. Wie er aber außer Reichweite war, wurden aus dem Teich und dem Fisch wieder Bruder und Schwester. Sie suchten sich Unterschlupf für die Nacht und gut ausgeruht am nächsten Morgen wanderten sie wieder den ganzen Tag lang.

Als der böse Zauberer mit seinen Netzen an der Stelle ankam, war kein Teich mehr zu sehen, stattdessen lag dort eine grüne Wieso, die wohl voller Frösche war, doch kein einziger Fisch. Da wurde der Zauberer noch wütender wie vorher, warf seine Netze fort und verfolgte weiter die Spur der Kinder.
Und als Abend war, hatte er die wandernden Kinder beinahe wieder eingeholt; sie hörten ihn schon schnauben und brüllen, und die Schwester rief wieder: "Bruder, lieber Bruder! Jetzt sind wir verloren, der böse Feind ist dicht hinter uns!!" Da sprach der Junge wieder drum einen Zauberspruch, den er aus dem Buch gelernt hatte und da wurde aus der schönen Luna eine Kapelle, und aus Draco ein Altar inmitten dieser.

Wie nun der Zauberer an die Kapelle kam, merkte er, dass er schon wieder betrogen wurde. Er wurde wütender als jemals zuvor, doch er durfte die kleine Kirche nicht betreten, weil es ein Pakt war, den der böse Mann einhalten musste.
"So darf ich dich nicht betreten, so will ich dich aber anzünden, ganz fürchterlich zu Asche!", schrie der Zauberer und rannte fort, sich aus seiner Höhle Feuer zu holen.  

Während er nun fast die ganze Nacht zu seiner Höhle lief, wurden aus der Kapelle und dem wunderschönen Altarbild wieder Bruder und Schwester. Die bargen sich und schliefen und am dritten morgen wanderten sie weiter, während der Zauberer den weiten Weg auf sich nahm, um die Kapelle niederzubrennen.
Als er ankam, war dort nur mehr ein Steinfelsen.
Voller Zorn rann er so schnell er konnte den Weg der Kinder hinterher. Gegen Abend holte er sie beinahe ein und die Schwester gab sich auf. Aber der Junge hatte immer noch Hoffnung dem bösen Mann zu entkommen, so sprach er wieder einen Zauber aus. Aus der Schwester wurde eine kleine Raupe die sich unter den Gräsern versteckte und aus dem Jungen war ein Fuchs geworden, der sich geschwind hinter einigen Tannen verbarg.

Als der böse Zauberer herankam sah er genau, dass er schon wieder betrogen worden war. Er entdeckte die Raupe vor seinen Füßen. Der Zauberer verwandelte sich schnell ebenfalls in ein Tier, in einen bunten Hahn. Er lief zur Raupe und wollte sie aufpicken, doch da sprang der Bruder, der Fuchs, auf den Hahn und biss ihm den Kopf ab.
So hat nun das Leben des Bösen, genauso ein Ende, wie dieses Märchen.
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