Märchenstunde

GeschichteAngst, Familie / P18
Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle Lucius Malfoy Severus Snape
02.01.2010
02.03.2012
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Von der Prinzessin, die immer das letzte Wort haben wollte (der eigentliche Titel)

                   

                  ------Von der Schülerin, die immer alles besser wissen wollte------                  


Es war einmal ein alter aber weiser Schulleiter, dieser hatte eine Tochter. Sie war Schülerin an der Zauberschule und genauso weise wie er selbst. Dieses Mädchen, Hermine genannt, war allerdings so hochnäsig und besserwisserisch, das niemand es fertig brachte, sie irgendetwas zu lehren. Darum ließ der Schulleiter eine Nachricht heraus. Derjenige der es schaffte, diesem verwöhnten Mädchen etwas beizubringen, was sie noch nicht beherrschte, sollte diese Hogwarts als nächstes leiten.
Wie man sich wohl denken kann, gab es sehr viele kluge Köpfe, die es versuchen wollten. Eine eigentlich so leichte Aufgabe, mit einem so hohen Preis, gab es ja auch nicht alle Tage.
Die Eulen kamen zu Hunderten aus allen Landesteilen und die Scharen von Zauberern und Hexen wurden unübersichtlich.
Aber niemand unter ihnen war so schlagfertig und allwissend, wie die Tochter des Schulleiters.
Schließlich ordnete der Direktor an, dass jeder, der es schon einmal versucht hatte, mit einem Zauber belegt wurde, denn es war für nichts und wieder nichts. Das Mädchen war einfach nicht zu lehren.
Von der Nachricht von Hogwarts hatten auch 3 junge Freunde gehört. James, Peter und Severus waren ihre Namen. Da sie sich gut vertrugen, zogen sie zusammen auf ihren Besen los.

Auf ihrer Reise, als sie anhielten, fand der Jüngste, Severus, eine verletzte Eule.
"Seht her, seht her!", rief er, "Ich hab was gefunden."
"Was hast du gefunden?", fragten ihn die beiden Älteren, die sich immer so klüger vorkamen.
"Eine Eule..., sie ist verletzt."
"Lass sie liegen, was willst du denn mit der?"
Doch Severus schüttelte nur den Kopf, verband sie eilig und nahm sie mit.
"Ihr werdet schon sehen...", murmelte er zu sich selbst.

An ihren nächsten Halt, fand er wieder etwas und sagte es seinen beiden Freunden.
"Ein alter Kessel,..."
"Was willst du denn mit dem, wirf ihn weg!", sagten sie ihm.
Doch Severus hörte nicht auf seine Freunde und nahm ihn mit.

Als sie wieder anhielten um etwas zu essen, kamen sie in einem Pub.
Sie tranken viel und lachten laut. Als der Morgen hereinbrach gingen sie eine Weile zu Fuß.
Auf einmal, fand der junge Severus wieder etwas.
"Seht her!", rief er "Eine Dictamuspflanze!"
"Ach... was willst du denn damit schon wieder? Dieses Grünzeug wächst überall!"
Severus schüttelte wieder den Kopf.
"Ihr werdet schon sehen.", murmelte er, pflückte dabei einige Blätter ab und verstaute sie.

An ihrem letzten Stopp, vor Hogwarts, in dem kleinen Dorf Hogsmeade, hielten sie wieder an.
Die beiden älteren, suchten sich schnell ein Zimmer, da sie den Abend zuvor gefeiert hatten.
Doch Severus ging noch in einen anderen Pub, dem Eberkopf.
Dort war es sehr schmuddelig, doch das Bier schmeckte gut.
Im Laufe des Abends kam ein Mann, dieser fragte Severus, ob er mit ihm pokern würde. Er sagte zu.
Sie spielten einfach nur aus Spaß miteinander, doch als es spät wurde, musste der andere Mann fort und bedankte sich mit ihm, indem er Severus etwas schenkte. Es waren immer währende Kerzen, diese sollten nie ausbrennen.
Severus zeigte sie, seinen beiden Freunden am nächsten Morgen.
"Wenn du nur deinen Verstand finden würdest.."
"Ihr werdet sehen, vielleicht werde ich damit diesem Mädchen etwas beibringen."
"Jaja.. so siehst du auch gerade aus.", spotteten sie über ihn.

Dann endlich gingen die drei Freunde hinauf zum Schloss, jeder mit seinem eigenen Plan, der Tochter des Schulleiters etwas zu lehren.
James sollte als erstes herein.

"Guten Tag, Miss", begrüßte er sie.
"Guten Tag."
Dann sah sich James etwas um, und fragte das Mädchen etwas eingeschüchtert:"Wird man mir wirklich einen Fluch aufjagen, falls ich versage?"
"Ja.", antwortete Hermine, die nun bald ihr achtzehntes Lebensjahr erreichte.
"Oh.", machte James bloß.
"Habt ihr noch mehr zu sagen? Oder soll man Ihnen gleich..."
"Nein nein.." antwortete James schnell. "Dürfte ich erfahren wie viel sie über Verwandlungen wissen?"
"So einiges..." , war ihre schnippische Antwort.
"Nun denn, aber nicht alles, wie ich hoffe..."
Dann begann er zu erzählen. James erwähnte jedes noch so kleine Detail und noch so schwierige Verwandlungen. Nach einer halben Stunde, war Hermine es leid sich etwas anzuhören, was sie schon wusste.
Sie nahm ihren Zauberstab, belegte ihn mit dem Fluch und schickte ihn aus dem Schloss.
Draußen sagte James zu seinen beiden Freunden: "Erzählt Der bloß nichts über Verwandlungen. Sie weiß alles."
Beschämt setzte er sich auf eine Bank und wartete, um zu schauen ob die anderen es vielleicht schaffen würden.

Dann ging Peter rein.
Er war völlig aufgeregt und schwitzte. Was sollte er denn dem Mädchen beibringen? Sein Spezialgebiet waren Verteidigungen.
"Miss, einen schönen Tag.", sagte er zu ihr als er eintrat.
"Hallo..", sagte sie ihm und gähnte, eine Vorahnung habend.
"Nun, mein Vorgänger hat ja versucht ihnen Verwandlungen zu lehren."
Die Tochter des Schulleiters nickte.
"Nun, ich werde dann über die Verteidigung gegen die dunklen Künste reden. Also..."
Und er redete und redete und redete über das Wissen dass er ihr vermitteln wollte.
Doch sie wusste alles und so geschah es mit Peter, genauso wie mit James.

Der letzte und jüngste der Drei kam dann auch schließlich zu Hermine.
Er verneigte sich nur kurz und holte dann die verletzte Eule hervor.
Der Anblick des fiependen Vogels erweichte sofort ihr Herz, doch sie ließ sich nichts anmerken.
"Was willst du mir denn beibringen, hm?", fragte sie ihn.
"Nun ja..", fing er an."Da sie ja so eine schlaue Person sind, dachte ich mir das sie mir vielleicht helfen könnten, diesen Vogel zu heilen."
Interessiert ging Hermine zu ihm. "Was hat denn ihre arme Eule?", fragte sie.
"Wahrscheinlich ist sie abgestürzt und hat sich den Flügel gebrochen."
Hermine nickte, sie wusste was zu tun war.  
"Wir müssen Diptam herstellen, so geht es am schnellsten."
Severus holte den Kessel aus seiner Tasche, ebenso die Dictamuspflanze.
Hermine lächelte. "Das ist sehr zuvorkommend. In unseren Gewächshäusern bräuchten dieses Gewächs noch zwei Wochen, bis man sie verwenden kann."
Sie gingen zusammen in die Kerker, wo sie die Pflanze mit ein paar anderen Essenzen zu Diptam verarbeiteten wollten.
Während sie nun dabei saßen, wie alles einkochte, kamen sie in ein Gespräch. Dieses führte aber hauptsächlich Hermine, und Severus hörte ihr geduldig zu.
Er respektierte sie, und ganz in seinem Inneren konnte er nicht leugnen, dass er Sie und ihr Wissen, bewunderte.

Und so heilten sie die Eule.
Sie gingen zusammen auf den hohen Astronomieturm und die Eule flog los. In Kreisen umrundete sie die beiden immer und immer wieder, bis sie müde wurde und wieder zu ihnen auf Severus Hand kam.
Als sie, in die Große Halle kamen, wollte das Mädchen denn nun wissen, was er sie gelehrt habe. Denn immerhin, habe sie nichts Neues erfahren.
"Haben sie denn je ein Gefühl von Mitleid gehabt?", fragte er sie leise.
Die Augen des Mädchens wurden größer.
"Was wollen sie damit sagen?"
"Ich will damit sagen, dass ich ihnen ein Gefühl gezeigt habe, das sie nicht kannten. Und lernen kann man nur das, was man nicht kennt."
"Sie wollen sagen, dass sie mich so etwas Einfaches haben lernen lassen?"
"Ja..."

Das Mädchen zeigte Einsicht und ging mit ihm zu ihren Vater, dem Schulleiter.
Doch noch bevor sie das Büro erreichten, zog sie Severus mit in ein leeres Klassenzimmer und küsste ihn stürmisch.
"Haben sie denn je ein Gefühl unglaublicher Dankbarkeit mit Liebe gemischt gespürt?", waren ihre Worte.
Und so bekam der junge Zauberer nicht nur die Schule, sondern auch das Herz des jungen Mädchens.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann brennen die immer währenden Kerzen immer noch, die sie auf ihrer Hochzeit anzündeten.
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