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Two Years

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Duke L'Orange
02.01.2010
10.05.2010
16
12.505
 
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02.01.2010 875
 
Ich hatte hier was ganz wichtiges erst vergessen:

Disclaimer: Alle Rechte an den Mighty Ducks TAS, liegen bei Disney


Sozusagen ein Pre-Sequel zu meiner Story:
How to kiss a duck

Und ich füge noch an: Alternativ Universe

FIRST TIME

oder

Reporter sind im NORMALFALL nur eines: Lästig


Training! SO etwas, nannte Phil Training:
Scheuchte uns vor einer Horde sensationsgieriger Presseleuten aufs Eis.
Es sollte sich als NOCH schlimmer entpuppen:
Wir sollten mit den Presseleuten Eislaufen, ihnen ein paar unserer Tricks zeigen.
Weder unser Teamcaptain, noch wir anderen Ducks, waren davon sonderlich begeistert.
Also, versuchte ich mich nahe der Bande zu halten, möglichst nicht aufzufallen – und sah sie das erste Mal: Langes schwarzes Haar, dass ihr wild ins Gesicht fiel und die strahlendsten, grünsten Augen, die ich hier und auf Puckworld je gesehen hatte. Smaragdgrün.
Mühsam und scheinbar leise vor sich hin fluchend, mühte die Reporterin sich ab, in ihre Schlittschuhe zu kommen und als sie es endlich geschafft hatte, richtete sie sich etwas wackelig auf den Kufen auf und tapste vorsichtig aufs Eis.
Krampfhaft hielt sie sich an der Bande fest, blickte sich sichernd um – schon wieder, hatte sie zuvor auch schon gemacht – und liess sie dann mutig los, stiess sich ab und – fiel mir genau vor die Füsse.
Ich machte eine Vollbremse, beugte mich zu ihr nach vorne, bot ihr meine Hand und unsere Blicke trafen sich, als sie die Hand ergriff und nach oben schaute. Smaragdgrün. Wunderschön. Stehlenswert.
„Verdammt, ich kann NICHT Schlittschuh-laufen!“ zeterte sie leise, als ich ihr auf die Füsse half und sie wieder gerade hinstellte. Ich hielt sie immer noch fest an der Hand, hielt ihr auch die andere hin und stammelte nervös wie ein Teenager: „Hi, ich bin Duke l'Orange, darf ich es ihnen beibringen?“
Eine Sekunde lang starrte sie mich nur an, schien über etwas unendlich wichtiges nach zu denken; dann hellte sich ihr Blick schlagartig auf und sie legte ihre andere Hand in meine: „Gerne, Monsieur l'Orange, ich bin Catherine...“ ein strahlendes Lächeln wurde mir geschenkt, „Catherine Wonder!“
Ich verstärkte meinen Griff um ihre Hände, setzte mich langsam rückwärts in Bewegung und zog sie mit mir mit. Stumm, hochkonzentriert, auf jede einzelne ihrer Bewegungen und völlig angespannt, liess sie sich von mir über das Eis ziehen.
„Entspannen sie sich Miss Wonder...“
„Das sagt sich so leicht... Bin ich hier der Center oder sie?!“ und prompt stolperte sie nach vorn, drohte umzukippen, wurde jedoch von mir Aufgefangen, in dem ich sie leicht von mir weg drückte. „Ups, sorry Monsieur l'Orange...“
„Schon gut, schliesslich will ICH es ihnen ja beibringen...“ und ich zog sie weiter.
Meine Teamkameraden wichen uns umsichtig aus, als wir ihnen einmal zu nahe kamen und wir beide nickten ihn dankend zu. FEHLER!
Catherine war wieder aus ihrem, eben mühsam gefundenen, Gleichgewicht gefallen, kam ins Kippeln und – fing sich selbst ab. „Gut gemacht!“ lobte ich sie und forderte auch gleich: „Versuchen sie sich vom Eis abzustossen, Catherine...“ verkrampft leistete sie meiner Anweisung folge und ich bat sie erneut: „Versuchen sie sich zu entspannen. Das Eis ist ihr Freund...“ und ich zog sie in eine vorsichtige Drehung, einem anderen Reporter ausweichend.
Stolpernd kippte Catherine nach vorne, wurde jedoch von meiner Brust und meinen Armen aufgefangen.
Ich hielt sie einen Augenblick länger als nötig an mich gedrückt und es fühlte sich so verboten GUT an, dass ich regelrecht überwältigt war. Ich hatte nie zuvor auch nur daran gedacht, dass ich einen MENSCHEN attraktiv finden könnte. Aber ich tat es offensichtlich. Mein Körper lügt nicht...
Sie schien sich einen Moment noch dichter an mich zu schmiegen und murmelte leise, beinahe lautlos: „DAS, ist entspannend...“ und noch im selben Atemzug, schob sie sich selbst auf eine halbe Armlänge Abstand, als hätte sie etwas verbotenes getan.
Wir zogen etliche Runden um das Eisfeld. Ich erst immer rückwärts, sie zu Anfang noch ziehend und dann, nach einer Ewigkeit, nebeneinander, ich Catherines Hand immer fest in meiner; und irgendwann, war aus einem haltenden, stützenden Griff ein führender, liebevoller, geworden; hatten sich unsere Finger sanft ineinander geschlungen.
Ihr fiel es als erste auf: „Duke...“ und es war absolut selbstverständlich das sie meinen Vornamen benutzte und es hörte sich nahezu perfekt an, „Duke, ich glaube das Reporter-Eislaufen, ist vorüber...“
Ich folgte ihrem Blick durch das beinahe schon leere Stadion, da waren wirklich nur noch meine Freunde, auf dem Weg in die Garderobe und ich entschied: „Das für die Reporter wohl schon.Aber nicht das Duke-bringt-es-dir-bei-Eislaufen...“ und mein Blick senkte sich in den ihrer wunderschönen Augen, „... das heisst: Wenn du noch laufen willst, Catherine?“
Und ich gestehe: In eben dem Moment wo sie mich anlächelte, mit Absicht stolperte und gegen meine Brust, in meine Arme taumelte und feststellte: „Ich fürchte, ich habe noch eine menge, menge Unterricht nötig...“ genau DA war der Moment, wo ich mich endgültig verliebte.  
Und als ich sie nach einer weiteren Stunde aus dem Pond* begleitete, waren wir zusammen auf dem Weg zu einem Abendessen und unterhielten uns über Chagall, Mozart und den Koh-i-Noor**.


*die Mighty Ducks, nennen ihr Stadion „The Pond“ was soviel wie „der Teich“ bedeutet.
**der Koh-i-noor, ist zwar kein Smaragd, aber dafür einer der berühmtesten Diamanten im  britischen Kronschatz...
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