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CroniclesFiles - Im Untergrund

von endor
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Lara Croft
01.01.2010
01.01.2010
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CroniclesFiles - Im Untergrund
Die Inspiration zu dieser Geschichte kam mir bei TR II. Venedig ist ein toller Ort um Laras Abenteuer fort zu setzen.

Vorweg

„Liebe Lara,
es ist lange her, dass wir uns das letzte mal gemeinsam in die Augen blickten.
Wir hatten einige Probleme denen ich in meiner Lage nun aus dem Weg gehen möchte.
Ich bin in einer verzweifelten Situation und du bist die einzige Person der ich vertrauen kann.

Ich möchte das du mich am 17. Mai in Venedig triffst. Cafe Noire – ein Uhr mittags.
Bitte, ich erwarte dass du da sein wirst. Ian“


Kapitel 1.

Lara nahm ihre Sonnenbrille ab, während das Schnellboot am Steg an legte. Sie sah sich um.
Sie war vor langer Zeit schon oft in Venedig, ihr gefiel diese Stadt. Es hatte etwas an Ruhe und Besinnlichkeit, auch wenn sie dies nun an
ihren vielen Besuchen nie vorfand.
Es ist kurz nach halb eins. Lara blickte auf ihre Uhr und stieg vom Boot.

Was wollte Ian so dringend mit ihr besprechen? Seine Mitteilung erreichte sie sehr überraschend und Lara hätte sich anderen Dingen
zuwenden können, anstatt Ian aus der Klemme zu helfen. Beide hatten vor langer Zeit das „Vergnügen“ in
einer Ausgrabungsstätte in Mosambik zusammen zu arbeiten, wobei ihre Arbeit eher aus Konflikten bestand.
Für Lara war dieses Treffen keine Sache, das Wiedersehen hätte nicht sein müssen, wobei sie sich aber Sorgen machte was Ian so
dringend von ihr wollte.

Lara trag im Cafe Noire ein und setzte sie an einen Tisch auf der Veranda und bestellte sich einen Kaffee.
Es war bereits nach ein Uhr – keine Spur von Ian. Sie machte sich ihre Gedanken und während sie nach dem Geld in ihrer Tasche suchte,
setzte sich ein wildfremder Mann an Laras Tisch. Mit einer Sonnenbrille und einem großen Hut.

„Kann ich etwas für sie tun?“, fragte Lara verdutzt mit einem leichten Grinsen in ihrem Gesicht,
was wohl wegen des Auftritts diesen Mannes lag.

„Ich bin wegen Ian hier.“, sprach der Mann mit einem italienischen Akzent.
Lara trank den letzten Schluck ihres Kaffees und stellte die Tasse vor sich auf den Tisch.
„Ich wüsste nicht das Ian Boten schicken würde oder hat er etwa noch Angst vor mir?“
„Ian hat Ihre Hilfe benötigt“, sagte der Fremde, „er wusste nicht an wen er sich sonst hätte wenden sollten. Doch nun ist es zu spät.
Er war in einige Dinge im Untergrund vertieft und wusste zuviel. Er geriet in Probleme der Mafia und nun haben sie ihn geschnappt.
Es gab keinen Ausweg für ihn aus Venedig – geschweige aus Italien. Ian hatte mich beauftragt mich mit Ihnen hier zu treffen,
falls er nicht mehr die Möglichkeit hätte.“
Lara schaute mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck den fremden Mann vor ihr an.
„Wo finde ich Ian?“

Der Fremde beugte sich zu Lara vor, „Ich kann es Ihnen nicht sagen, aber Sie sollten die Finger davon lassen und Venedig verlassen.
Mit den Blockaden ist nicht zu spaßen.“
Sie legte das Geld aus der Tasche neben die auf dem Tisch liegende Rechnung, „Ich kann Ihre Hilfe gebrauchen.
Ich schulde Ian noch einen gefallen.“

„Was? Das können sie nicht verstehen ... “, der Mann zögerte einen Moment, „in Ordnung. Wenn ich mich vorstellen darf,
mein Name ist Ricardo Prenez. Wenn Sie das wirklich durchziehen möchten, kann ich Ihnen meine Hilfe anbieten.
Mit etwas Recherche kann ich vielleicht etwas über seinen Aufenthaltsort erfahren.“
Lara nickte ihm zu.


Noch am selben Abend suchte sie einen alten Freund in Venedig auf, den sie in Kolumbien kennen lernte.
„Hier finde ich das, was ich suche.“
Sie klopfte an die Tür. Es war ein altes schäbiges Reihenhaus, Ratten im Hausflur und Geschrei von Kindern weiter oben im Wohnhaus.

Lara sah ein Auge durch das Guckloch an der Tür und nahm ein lachten dahinter war. „Ah, haha ...“, hustete die Person an Worten heraus,
während er verzweifelt an dem schäbigen Schloss an der Tür herumruckte.
„Luis, es ist schön dich zu sehen.“
„Komm doch herein Lara, bevor es die Katzen tun.“, fuhr Luis lachend fort, „Setz dich doch, darf ich dir einen Tee anbieten?“

Lara setzte sich in den Sessel, „Nein,“, sie lächelte, „danke, ich benötige nichts.“
Er schenkte sich eine Tasse ein und setzte sich auf den Sessel gegenüber von ihr.
„Ich denke nicht dass du freiwillig hier bist Lara oder irre ich mich?“
„Ich habe etwas hier zu erledigen und könnte etwas an Ausrüstung gebrauchen.“
Luis trank einen Schluck, „Du weißt, ich bin schon lange Zeit aus dem Geschäft ausgestiegen,
aber sicher – ich kann dir das nötige beschaffen. Was benötigst du?“

Beide unterhielten sich eine Weile und gingen zur Tür. „Ich werde dich wieder sehen, Luis.“
Luis lächelte ihr zu, „Sicher werden wir das, sicher.“
Es war abends und sie ging in Richtung ihres Hotels.
Ian hätte sich ihr aus angenommen, wenn sie Hilfe benötigt hätte. Sie war es ihm schuldig.


Am nächsten morgen in der Frühe klopfte es an ihrer Hoteltür.
Ricardo, der fremde aus dem Cafe, stand vor ihrer Tür mit einem Packen Zetteln. „Lassen Sie mich herein?“

Beide setzten sich. „Ich habe einige Infos für Sie finden können. Ian war im Untergrund auf der Spur eines ... Marco Bartolis.“, sagte Ricardo.
Lara schaute sich die Papiere an, „Wer ist dieser Mann?“

Ricardo lehnte sich auf dem Sofa zurück. „Bartoli leitet eine Gruppe die sie sich „Verbündeten“ nennt. Sie jagen nach alten Artefakten meines
Wissens nach und arbeiten mit dem Schmuggeln mit der Mafia zusammen.“
Lara las sich einige Details durch, „Wo finde ich diese Männer?“
„Ich kenne einen Ort an welchem Sie mehr über Bartoli und seine Organisation erfahren können.“

Lara machte sich am Abend auf die Suche. Ihr Weg ging durch viele dunkle Gassen. Nach Ricardos Beschreibung konnte sie
einige Informationen in einer kleinen Bar namens „Dull“ herausfinden. Bevor sie die Bar betreten konnte, erschien ein Mann aus dem Schatten der langsam auf sie zu kam.

„Mein Name ist Claudio, ich arbeite für den Mann den Sie suchen.“
Laras Hand ging in Richtung Rücken, wo sie sich ihre Pistole umgeschnallt hatte.
Luis hatte sie am Nachmittag bereits mit einer nötigen Ausrüstung versorgt.
Der Mann fuhr fort, „Prenez hat mich zu Ihnen geschickt, von mir können Sie die nötigen Informationen erfahren.“

Sie betraten die Bar und setzten sich in eine Ecke. Lara sah, das er sich immer wieder geduckt umsah.
Er schien Angst zu haben entdeckt zu werden. Claudio beugte sich zu ihr vor.
„Diesen Mann den Sie suchen ... er befindet sich in einem Versteck der Organisation.“
Lara beugte sich ebenfalls zu ihm vor.
„Wo finde ich dieses Versteck? Lebt er noch?“
Claudio zuckte zusammen und schaute sich um, „An der alten Stadtbibliothek. Rune 55. Ein Umschlagplatz der Organisation.“
Lara vernahm seine Worte.

Er blickte sich nochmals um. „Das Versteck befindet sich in den hinteren Lagerräumen der Bibliothek. Folgen sie Rune 55.
Dieses Gespräch war das letzte, ich werde Venedig heute Nacht verlassen.“ Claudio stand auf und verschwand aus der Tür.

Lara verließ ebenfalls die Bar und sah sich vor der Tür nochmals um. Morgen würde sie Ian auf die Spur kommen.
Sie musste sich noch mit der Umgebung vertraut machen.
Nachdenklich machte sie sich auf den Weg in ihr Hotel.


In einem Fernglas spiegelte sich das Licht aus der Bar. Eine vermummte Gestalt schien Lara und den Informanten beobachtet zu haben.

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Ich hoffe euch gefällt meine Geschichte. Die Originalfassung entstand bereits vor zwei Jahren, aber ich dachte,
mit etwas aufbereitung kann ich sie zu neuem Glanz erstrahlen lassen. ^^ Über Kommentare oder Verbesserungen würde ich mich sehr freuen!
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