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Das Beste kommt zum Schluß

von Blinki
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
31.12.2009
05.01.2010
2
3.807
 
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Dieses Kapitel
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31.12.2009 1.663
 
Titel: Das Beste kommt zum Schluss!
Autor: Blinki
Anmerkung 1: Dies ist eine Kurzgeschichte zu Silvester, die ich allerdings in zwei Teilen aufteilt habe. Ich hoffe es gefällt euch.
Disclaimer: Alle Charaktere und sämtliche Rechte an der Serie gehören nicht mir. Ich habe sie nur für meine Fanfic ausgeliehen.

Vielen Dank an meine Betaleserin. Ich habe dich ganz doll lieb!

GSG 9 – Das Beste kommt zum Schluss!

Es war Silvesterabend, bei Gebhard und Maja Schurlau war volles Haus, denn sie hatten die restlichen Männer der Einheit 50 mit Partner eingeladen und wollen nun gemeinsam in das neue Jahr feiern. Diese hatten auch sofort zugesagt; Demir kam mit seiner Michi, Frank mit Sabine und Caspar mit Stella. Nur Petra und Konny kamen alleine, da sie zur Zeit keinen Partner hatten. Doch, wenn es nach einer Person ging, sollte sich das bald ändern. Jeder von ihnen hatte Sekt, Knabberzeug, Luftschlangen oder Baguette mitgebracht, denn sie wollten auch etwas zu der Feier beisteuern. Die Kinder von dem Ehepaar Schurlau waren heute wo anders untergebracht und so konnten sie ungestört feiern.

Während Sophia mit ihren Freundinnen feierte und bei einer von ihnen übernachten durfte, war Lissy bei ihren Großeltern, denn sie selbst hatte nicht viel übrig für die Knallerei. Sie freute sich lieber auf einen schönen Abend mit Oma und Opa und konnten mit ihnen alles spielen und essen was sie wollte. Wie schon bei ihrem Vater wurden die beiden älteren Menschen weich, wenn sie ihren Schmollmund machte und konnten ihr so nichts abschlagen. Maja hoffte, dass ihre Tochter nicht wieder mit so vielen Süßigkeiten nach Hause kommen würde. Schließlich war erst Weihnachten vorbei und da hatten die beiden Kinder schon genug von ihren Großeltern bekommen.

Jetzt saßen alle dem großen Esstisch im Wohnzimmer und ließen sich die deftige Suppe schmecken, die die Frau des Hauses mit Baguette gereicht hatte. Dabei war es richtig still, denn jeder genoss die warme Mahlzeit. Erst als sie fertig waren wurde sich wieder unterhalten und sie teilten Maja mit, dass es ihnen allen richtig gut geschmeckt hatte, worüber diese sehr glücklich war. Die Frauen wollten sogar das Rezept von der Suppe haben, was Maja ihnen in den nächsten Tagen zu geben versprach. Während sie mit Michis und Petras Hilfe das dreckige Geschirr in die Küche brachten, bereiteten die Anderen schon mal alles für das Raclette vor. Nachdem alle Sachen auf dem Tisch standen, konnten sie anfangen. Eigentlich wollten Geb und Maja Fondue machen, doch Raclette kam besser an und so hatten sie sich noch einen weiteren bei ihren Nachbarn besorgt. Nach einiger Zeit waren sie fertig und alle halfen beim Abräumen.

„Wollen wir jetzt etwas Spielen?“, fragte Geb gleich in die Runde und alle Anwesenden waren einverstanden. Er holte einige Spiele heraus und es wurde einstimmig beschlossen, dass sie zuerst Tabu spielten. Natürlich Frauen gegen Männer. Demir sagte gleich, dass eh das stärkere Geschlecht gewinnen würde, doch Maja meinte nur dazu: „Demir, es geht nicht darum, was du in der Hose hast, sondern was du im Köpfchen hast!“ Sofort mussten alle lachen, selbst Demir, der erst etwas beleidigt war. Als geklärt war, welche Mannschaft zuerst dran war, ging es auch schon los. Sie hatten tierischen Spaß dabei und freuten sich immer wieder, wenn das gegnerische Team ein Fehler machte. Am Anfang sah es erst so aus, als ob die Männer gewinnen würden, doch dann änderte sich das Blatt, da die Frauen sehr schnell aufholten. „Können wir nicht was Anderes spielen?“, maulte Demir nach einiger Zeit herum, da die Frauen haushoch in Führung lagen. „Gebt ihr etwa auf?“,  wollte Sabine wissen und als die Männer mit den Köpfen nickten, fielen sich die Frauen glücklich in die Arme.

Sie überlegten, was sie als Nächstes spielen konnten, als Geb den Vorschlag „Flaschen drehen“ machte. Sofort waren alle einverstanden und Maja fand die Idee für ihren Plan auch perfekt. „Mit fiesen Sachen oder ohne?“, wollte Demir wissen und dachte sich schon einige gemeine Sachen aus. „Wenn dann richtig, oder?“, fragend sah Geb in die Runde und alle stimmten ihm zu. Frank holte schnell eine leere Flasche vom Tisch und sie setzten sich alle in einen Kreis. Er überlegte sich etwas und sagte gleich: „Okay, da ich die Flasche in der Hand habe, fange ich auch gleich mal an. Auf wen die Flasche zeigt muss in eine Zitrone beißen und das Stück aufessen!“ „Mensch Frank, wir haben doch gemeine Sachen gesagt!“, meinte Demir, doch da hatte der 9er schon angefangen  zu drehen und konnte so seine Aufgabe nicht mehr ändern. Die Flasche zeigte auf Stella und diese hatte ihre Aufgabe schnell hinter sich gebracht.

Als Nächstes war sie an der Reihe und sagte fies grinsend: „Da ich ja weiß, wie ihr zum FC Bayern steht, habe ich die passende Aufgabe für euch. Also, auf wen die Flasche zeigt, muss auf den Balkon gehen und dreimal ganz lauten schreien: Bayern München ist der beste Verein auf der ganzen Welt!“ Sofort kamen Proteste Seitens der Männer, doch Stellas Entscheidung stand und sie waren gespannt, auf wen die Flasche zeigte. ‚Bitte nicht ich!‘, betete Demir, doch es half nichts. Er war an der Reihe und schweren Herzens machte er sich auf den Weg Richtung Balkon. Dort angekommen drehte er sich noch mal zu seinen Freunden um und fragte: „Muss ich wirklich?“ Die erhoffte Antwort blieb aber aus und so erledigte auch er seine Aufgabe und hoffte, dass ihn nicht so viele Leute gehört hatten.

„Gut dann bin ich jetzt dran. Auf wen die Flasche zeigt darf unsere Frau Gräfin 30 Sekunden lang mit Zunge küssen!“, kam es von ihm und bevor Konny noch protestieren konnte, drehte er die Flasche auch schon. ‚Bitte keiner von den Jungs!‘, dachte Konny flehend und sah etwas ängstlich auf die Flasche. Als ein Aufschrei von Demir kam, wusste der blonde 9er erst nicht was los war, doch dann sah er es. Die Flasche blieb ausgerechnet bei seinem Quotentürken stehen. ‚Oh nein!‘, dachte er nur und auch von Demir kam: „Nein, da mache ich nicht mit!“ „Demir, dass war deine Aufgabe und du musst sie jetzt auch selbst erfüllen. Also küss Konny, und zwar mit Zunge, 30 Sekunden lang! Ich gucke auf die Uhr und sage euch dann Bescheid, wenn die Zeit um ist!“, kam es schadenfroh von Geb. Demir sah ihn kurz böse an, kam der Aufgabe aber nach und näherte sich seinem Freund und Kollegen.

Dieser wollte gerade noch etwas sagen, doch dazu kam es nicht mehr, denn der Deutschtürke legte eine Hand in seinen Nacken, zog ihn an sich heran und küsste ihn auf den Mund. „Hey, es war die Rede mit Zunge!“, konnte er eine Stimme vernehmen, wusste aber gerade nicht wo er die hinstecken sollte. Es war auf jeden Fall eine der Frauen. Konnys Augen wurden größer, als er plötzlich Demirs Zunge an seinen Lippen spürte. ‚Bitte lass die 30 Sekunden ganz schnell um sein! Das ist ja widerlich!‘, dachte er, während er seinen Mund öffnete, dem Anderen so den Einlass gewährte und sie sich einen Zungenkuss gaben. Die Anfeuerungsrufe ignorierte er und hoffte, dass Geb ihn bald erlöste. Endlich, nach einer ihm schier endloslangen Zeit, konnten sie den Kuss beenden und Demir setzte sich ohne ein Wort zu sagen auf seinen Platz zurück.

‚Mit dem Küssen sollte ich es lieber sein lassen. Nicht, dass ich Frau Gräfin noch mal küssen muss oder womöglich noch Frank. Da wäre mir aber Konny viel lieber, als Frank. Wenigstens hat der keinen Mundgeruch!‘, dachte er, nahm die Flasche, da er noch mal an der Reihe war und überlegte was er jetzt nehmen konnte. „Maja, habt ihr eigentlich Eier zu Hause?“, fragte er scheinheilig und als Angesprochene nickte, fing er an zu grinsen: „Sehr schön. Auf wen die Flasche zeigt muss zwei rohe Eier aus einem Glas trinken!“ Sofort konnte er entsetzte Gesichter erkennen und von Sabine kam: „Igitt, dass ist ja ekelhaft.“ „Ich weiß. Ihr könnt euch ja auch was Ekelhaftes ausdenken, wenn ihr an der Reihe seid!“, sagte der dunkelhaarige 9er noch und drehte die Flasche. Sie wurde nach kurzer Zeit immer langsamer und blieb bei Maja stehen. Diese hatte einige Schwierigkeiten die Eier runter zubekommen und musste sich sogar einmal fast
übergeben, doch nach einigen Minuten hatte sie es geschafft.

‚So, dann werde ich jetzt mal meinen Plan umsetzen! Ich will nur hoffen, dass es auch bei dem Richtigen stehen bleibt!‘, dachte sie und sagte: „Auf wen die Flasche zeigt muss Petra küssen! Ein ganz normaler Kuss reicht! Ich will ja nicht so gemein sein wie Demir!“ Demir steckte ihr die Zunge heraus, doch sie ignorierte es und legte die Flasche in die Mitte. Absichtlich drehte sie nicht so kräftig und die Flasche blieb bei Konny stehen, der dieses Mal aber nicht geschockt aussah wie bei Demir, sondern eher ein wenig verlegen. ‚Ja, es hat geklappt!‘, freute sich Maja, denn sie hatte irgendwann mal von Petra erfahren, dass sie mehr als nur Freundschaft für den blonden 9er empfand, sich aber nicht traute, diesem ihre Liebe zugestehen. Jetzt hatte sie einen Anstoß bekommen und Maja hoffte, dass diese ihn auch ausnutzte.

„Das nenne ich ja mal eine schöne Sache. Unsere beiden Singles dürfen sich küssen. Haltet euch ran, vielleicht wird dann auch was aus euch Beiden!“, kam es von Demir und Konny, welcher total aufgeregt war, es aber nicht zeigte, sagte zu ihm: „Kannst du nicht einmal deine Klappe halten!“ „Das war doch nur ein Scherz!“, rechtfertigte sich dieser, doch Konny wünschte sich, dass wirklich mehr aus ihm und Petra werden würde. Allerdings musste er jetzt erst einmal den ersten Schritt wagen und so näherte er sich seiner heimlichen Liebe. ‚Oh Gott, gleich küsse ich Petra. Mein Traum wird wahr!’, dachte er und das Kribbeln im Bauch wurde immer stärker. Dabei sah er Petra die ganze Zeit verliebt an und irgendwie glaubte er zu sehen, dass sie sich auch schon auf den Kuss freute.

***

Wann es weiter gehen soll, dann entscheidet ihr mit euren FBs. *g*

Wünsche euch auf jeden Fall schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr.
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