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Die Liebe findet immer einen Weg

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
26.12.2009
13.03.2010
2
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26.12.2009 999
 
"Doremi, steh endlich auf, sonst bekommst du keinen Frühstück!", weckte Bibi ihre Schwester auf. Doremi lag noch im Bett, doch als sie diese Worte hörte, war sie entsetzt. Nicht nur, dass sie in die Schule gehen sollte, aber auch noch ohne Frühstück? Das ging gar nicht. Reflexartig stand sie auf und schrie: "Ich komm ja schon...." Sie zog sich so schnell wie möglich an, flitzte in die Küche, damit sie das Essen nicht verpasste. "Das leckere Essen", seufzte sie und sie musste schlucken, um nicht zu sabbern.
"Also echt, Doremi, du solltest dich mal benehmen!", sprach Bibi zu ihr, diese wurde auch sofort mit einem bösen Blick bestraft. Das machte aber Bibi nichts aus. Dann gingen sie getrennte Wege. Bibi musste in den Kindergarten und Doremi sauste in die Schule.

"Guten Morgen", murrte sie, als sie ankam. Sie wollte nicht Unterricht abhalten, viel schöner wäre es gewesen, ein Steak zu essen - oder zwei oder drei.
"Guten Morgen Doremi", wurde sie von ihren Freundinnen sofort begrüßt.
Sie unterhielten sich, als dann Frau Seki hereinkam und damit der Unterricht begann. Diese fing auch sofort an: "Ihr wisst ja, dass wir bald das Schulfest haben. Jede Klasse bereitet sich darauf vor. Wir sollten uns also auch mal darum kümmern!"
"Jaaa", schrien alle vor Begeisterung - alle, außer Masaru, den das nicht zu interessieren schien.
"Habt ihr denn schon eine Idee?", fragte Frau Seki nach.
Ihre Schüler überlegten, als dann Shiori meinte, dass sie ein Theaterstück aufführen könnten. "Nicht schon wieder", nörgelte Doremi leise, doch Momoko fand diesen Vorschlag klasse. "Das wird sicherlich lustig", meinte sie.
"Also, ich denke der Vorschlag ist ganz gut, was denkt ihr?", fragte die Lehrerin.
"Jaaaa", freute sich die Klasse.
"Na toll! Warum?? Ich bin das unglücklichste Mädchen auf der ganzen Welt!", heulte Doremi. Tasso drehte sich zu ihr um, grinste hämisch und meinte: "Du bekommst dann die Rolle einer alten schaurigen Hexe! Hahaha!"
"Na warte - Tasso!!!" Dieser lachte noch. Er liebte es einfach, Doremi zu ärgern.
"Tasso!", schrie Doremi sofort und streckte ihm die Zunge raus. Frau Seki wurde wütend und schickte die Beiden aus dem Klassenzimmer, damit sie den Unterricht nicht weiter störten.
"Toll, das haben wir doch nur DIR zu verdanken", schimpfte Doremi.
"Mir? Wenn du nicht immer so schreien würdest!!", konterte Tasso zurück.
"Wenn du nicht immer so fies wärst!!" Sie stritten sich immer weiter, immer lauter, und bekamen nicht mit, dass Frau Seki die Tür öffnete. Sie schaute die Zwei wieder total böse an.
"Ojee", schluckte Doremi.
"Ihr meldet euch sofort beim Direktor!", meckerte Frau Seki ihre zwei Schüler an.
"Och nöö! Warum nur!! Warum immer ich!", heulte Doremi wieder los.
Dann gingen die Beiden - ihre Gesichter, Blicke abweisend zueinander - zum Direktor, der ihnen eine sehr lange Standpauke hielt und sie ermahnte, nicht mehr den Unterricht zu stören und besser aufzupassen.
"Tasso, das ist alles deine Schuld!", meckerte Doremi und ging davon. Sie ließ einen Tasso zurück, der verwirrt und etwas traurig wurde.

Nach der Schule gingen Doremi und ihre Freundinnen zu ihrem neuen "Back-Shop". Bibi war schon dort und wartete auf sie.
Sie arbeiteten hart, ließen sich von Momoko alles genauer erklären, was sie noch nicht verstanden, als sie Marina hereinkommen sahen.
"Hallo Marina!"
"Hi Doremi! Ihr habt echt einen süßen Laden hier"
"Danke!", strahlte Emilie sie an.
"Willst du etwas Bestimmtes? Kuchen, Schokolade, wir haben hier sooo vieles!!", meinte Bibi und die Anderen stimmten ihr zu.
Da wurde Marina rot und schaute verlegen zu Boden. "Wisst ihr...also...naja...bald ist ja ...Valeninstag...und da hatte ich gedacht... ich könnte hier..."
"Wäre es denn nicht besser, wenn du was Eigenes machst?", meinte Sophie.
"Ja, schon...aber...aber ich weiß doch gar nicht, wie man das macht" Wieder wurde Marina verlegen.
"Na, wenns weiter nichts ist...ich helfe dir!", bot ihr Momoko an, total stolz.
"Was? Ehrlich?"
"Ja klar, das schaffen wir mit links...und vielleicht...mach ich gleich auch selbst welche!", grinste Momoko nun.
"Für wen willst du denn Schokolade machen?", fragte Sophie sie.
"Tja, das würdet ihr gerne wissen!" Momoko verriet es ihnen nicht.
"Ich möchte auch...ich...möchte...also ich...werde auch welche machen!", stotterte Emelie.
Doremi schaute sich ihre Freundinnen misstrauisch an und meinte dann: "Wem wollt ihr denn, ihr Beiden, was schenken? Hää??"
Emelie wurde sofort rot, aber Momoko lachte nur.
"Also bei Emelie kann ich es mir denken", meinte Sophie und zwinkerte Emelie zu, auch Nicole wusste es.
"Was, das wisst ihr? Wem denn?", fragte Doremi.
"Tja, wenn du selbst nicht drauf kommst", lächelte Nicole und Sophie fügte hinzu: "dann weißt du es halt nicht!"
"Pah, wie gemein!! Puh puh puh!!"
Marina fand es sehr lustig, so dass sie lachen musste, dann meinte sie: "Super Momoko...danke, dass du mir hilfst!"
"Gerne, wir machen das dann alle zusammen...wie wäre es, wenn du dann an dem Samstag vorbei schaust! Dann kannst du am nächsten Morgen es der Person schenken!"
"Ja, ok, danke nochmal! Dann ging Marina. Sie war sehr zufrieden.
Nicole, Emelie, Sophie und Momoko schauten ihr noch hinterher, als dann Doremi fragte: "Wem willst du denn nun was schenken, Emelie? Sagt es mir doch!"
"Ach Doremi!", lachten die Anderen. Bibi sagte dann: "Tja, macnhe Menschen werden immer doof bleiben!"

Nach der getanen Arbeit gingen sie wieder nach Hause, da es schon dunkel wurde. Morgen hatten sie wieder einen harten Tag, da sie wieder in die Hexenwelt mussten, damit Bibio ihre nächste Prüfung ablegen konnte.
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