24. Dezember 2009 - Pinkfarbene Leggins, Wichtelkostüme und ein Weihnachten im Chaos

GeschichteHumor / P18 Slash
Draco Malfoy Harry Potter Lucius Malfoy Narzissa Malfoy Severus Snape
24.12.2009
24.12.2009
1
7389
1
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
22 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
A d v e n t s k a l e n d e r  2009



Herzlich Willkommen beim diesjährigen Adventskalender 2009 – präsentiert vom „Weihnachtsengel“

Dies ist eine Sammlung von bekannten Fanfiction-Autoren auf fanfiktion.de, die euch die Adventszeit versüßen möchten. Jeden Tag eine neue und schöne Fanfiction über Harry Potter. Aber Achtung … die Storys sind Slash und zu meist mit dem Pairing Harry x Draco. Ab und an kommt es vor, dass eine Story geteilt wird und den zweiten Teil gibt es am nächsten Tag. Am 24. Dezember erwartet euch dann eine Überraschung!


Danke an MilkAndCoffee, S ammy, Ellibys, Isola07, Leseratte28, BloodyMoon, LosLockos, ute32, Nina911, -Moon-, hermione-twin, Zuckerdrache und Buecherwurm84 für die Kommis zur Adventskalendergeschichte „Another Sort of Riddle“



******************************************************************




Hallo ihr lieben Leser!

Dies ist nicht nur das Ende des diesjährigen Adventskalenders vom Weihnachtsengel, sondern auch eine ganz besondere Fanfiction.
Wir - ambar, Cassandra-Inana, Elbenstein1978, Estrella89, Eternety, Kotzpastille, Luciel1, Lupo27, Rayanne, Silvereyes, sill29 und xX Dray Xx – haben zusammen eine „Kettenbrief-Story“ geschrieben. Das Witzige, jeder kannte nur den Abschnitt des jeweiligen Vorgängers und was unter dem Strich herauskam, ist verdammt noch mal gar nicht übel *smile*
Ab und an musste ich (Elbenstein1978) ein paar kleine Stellen umschreiben, damit es sprichwörtlich einen Sinn ergibt, was doch erstaunlich sehr, sehr wenig war und danke für Silvereyes Hilfe beim Betalesen.
Ein großes EXTRA-DANKE an Silvereyes für ihre Assistenzsarbeit bei der Ketttenbrief-Story und für ihren feuerwehrmäßigen Einsatz im Allgemeinen *smile*


Disclaimer: Alles gehört J. K. Rowling und wir verdienen kein Geld damit.

Genre: OOC, Humor, Romanze

Rating: 18 Jahre/Slash

Pairing: Harry x Draco

Inhalt: Leise rieselt der Schnee oder Yogastunden im Wichtelkostüm, die vom Sternenhimmel und Peitschen begleitet werden. One-Shot von 12 Autorinnen, die „Stille Post“ gespielt haben, ob das Ganze einen Sinn ergibt, lest selbst …


Jetzt wünschen wir euch allen viel Spaß beim Lesen!





Pinkfarbene Leggins, Wichtelkostüme und ein Weihnachten im Chaos



by ambar, Cassandra-Inana, Elbenstein1978, Estrella89, Eternety, Kotzpastille, Luciel1, Lupo27, Rayanne, Silvereyes, sill29 und xX Dray Xx



Die ersten kleinen Schneeflocken tanzten vor den Fenstern munter durch die kalte Winterluft. Inzwischen war es Nachmittag und der ganze Haushalt stand sprichwörtlich Kopf. Hauselfen wuselten überall im riesigen Haus herum, der Weihnachtsbaum war bereits seit dem Morgen herrlich mit goldenen und silbernen Kugeln, Lametta und magischen Kerzen geschmückt. Der Baum ragte mindestens drei Meter in die Höhe, der neben dem Kamin im Wohnzimmer stand. Aus der Küche wehte der köstliche Duft von frischem Weihnachtsgebäck durch alle Räume, winzige herbei gezauberte Feen sausten durch die Luft und versprühten glitzernden Sternenstaub. Die fein säuberlichen und mit Liebe eingepackten Weihnachtsgeschenke lagen bereits unter dem Baum und trotzdem fehlte hier Etwas. Oder anders gesagt, hier war etwas eindeutig falsch. Die Frage lautet nur: Was?

Lucius Malfoy seufzte und wandte sich mit verschränkten Armen vom Fenster ab und blickte finster in den strahlend hellen Raum hinein. Bis gestern war das hier noch sein über alles geliebtes Wohnzimmer gewesen, bevor die wild gewordene Horde sich in Malfoy Manor breit gemacht hatte.

Wie sehr vermisste er die guten alten Zeiten. Damals hatte er noch das Sagen innegehabt, doch mittlerweile glaubte er in einem schlimmen Albtraum gefangen zu sein. Schlimmer noch, er dachte er würde in einem bedrohlichen, nervenden und überaus furchtbaren Traum feststecken, wie ihn die siedende Hölle nicht einmal in ihren abscheulichsten Momenten hervorbringen konnte. Vorher würde wahrscheinlich das Fegefeuer gefrieren und er besaß zu seinem Unglück nicht einmal Schlittschuhe, um ans rettende Ufer zu gelangen. Obwohl, gab es im Höllenreich überhaupt eine Küste oder …?

Was für bescheuerte Gedanken machst du dir da eigentlich, schimpfte Lucius mit sich selbst und presste ärgerlich die schmalen Lippen fest aufeinander. Das alles war doch nur SEINE Schuld! Natürlich, wer sollte denn sonst die Schuld tragen. Wer würde ihn sonst so dermaßen aus dem Gleichgewicht bringen als …

Ein plötzlicher Schrei schreckte den Hausherrn von Malfoy Manor auf und im nächsten Augenblick flatterten seine Augenlider, während alles um ihn herum in einen Nebelschleier gehüllt wurde.

„Er wacht auf!“, drang von irgendwoher eine leise Stimme an sein Ohr.

Lucius kannte diese Stimme, aber wie war das möglich? Träumte er vielleicht doch noch und sein ganz persönlicher Albtraum hatte ihn schließlich unumstößlich gefangen genommen, oder war er am Ende tatsächlich in der Wirklichkeit gelandet? Gab es darauf jemals eine Antwort?

Fragen über Fragen und dann spürte er, wie ihn jemand an der Schulter anstupste. Einen verlockenden Moment lang war er versucht so zu tun, als wäre er noch immer ohnmächtig, um seinen persönlichen, wahr gewordenen Albtraum zu entkommen, doch dann erinnerte er sich, dass es eines Malfoys unwürdig war, ohnmächtig herumzuliegen.

,,Er wacht auf!", wiederholte die Stimme.

,,Wie scharfsinnig von Ihnen beobachtet, Mr Potter", schnarrte Lucius die Augen aufschlagend. Er ignorierte sowohl den wütenden Blick seines Sohnes, als auch die helfende Hand seiner Frau und setzte sich auf.

„Was ist passiert? Wer hat da geschrieen?", verlangte er zu wissen, als er sich daran erinnerte, weswegen er sich diese Blöße gegeben hatte.

Der Reihe nach sah er die Anwesenden forschend an: Narzissa in ihrer obligatorischen slytheringrünen, mit blauen, roten und gelben Bonbons bedruckten Backschürze!!! - er hatte an seiner Sehkraft und dem Urteilungsvermögen seiner Frau gezweifelt, als er das Ding vorgeführt bekommen hatte – dann kam sein Sohn Draco, in offenem Mantel und mit Schal um den Hals, wahrscheinlich war er gerade mit seinem neuen Anhang vom Weihnachtsmarkt zurückgekommen, und eben jener Anhang, mit dem sich sein Sohn seit diesem Sommer abgab: Harry Potter, der Junge, der lebte, Held der Zaubererwelt, Vernichter Voldemorts ... und seit neuestem auch offiziell der - Lucius musste selbst bei dem Gedanken daran schlucken - Liebhaber seines offenbar missratenen Sohnes.

Was hatte er nur falsch gemacht, um so gestraft zu werden?!? War das die Strafe dafür, dass er sich in jugendlichen Leichtsinn einem wahnsinnigen Narren angeschlossen hatte?

„Das war ich. Ich habe mich nur erschrocken." Narzissa tätschelte seinen Arm. „Liebling, du bist total überarbeitet und gestresst! Kein Wunder, dass du bei jedem Niesen zusammen zuckst! Du brauchst unbedingt ein entspannendes Hobby ..."

,,Ich. bin. nicht. überarbeitet!", unterbrach Lucius seine Frau gereizt, ,,und gestresst erst recht nicht!"

,,Das hört sich aber anders an", murmelte Potter in Dracos Richtung.

Lucius Augenlid zuckte gefährlich. Als sein Sohn ihn dann auch noch daraufhin unverschämt angrinste, reichte es ihm. Er knurrte ihn wütend an, erhob sich abrupt und schritt so würdevoll er konnte zur Tür. Das musste er sich HEUTE wahrlich nicht auch noch antun!

,,... und deswegen habe ich beschlossen, dass du mich ab sofort bei meinem Hobby unterstützt!", beendete Narzissa ungerührt ihren Satz.

Lucius erstarrte mit der Hand an der Klinke. Ihm schwante Böses...

,,Welches ... Hobby meinst du, Darling?", fragte er ohne sich umzudrehen. Er sah sich selbst schon in einer identischen, abscheulichen Schürze wie seine Frau in der Küche Plätzchenformen schwingen, verängstigte und verunsicherte Hauselfen um sich.

,,Yoga!", erwiderte sie. Lucius wurde blass. Er hörte Draco und Potter lachen, während seine Gedanken rasten und dringend nach einem Ausweg suchten.

,,Und ihr beiden begleitet uns!", fügte sie mit honigsüßer Stimme an die beiden 17-Jährigen gewandt hinzu. ,,Keine Widerrede, Draco! Das ist eine einmalige Gelegenheit, dass Harry und dein Vater sich besser kennen lernen!", blockte Narzissa allen Widerstand im Keim ab.

Mit einem Mal schien die Aussicht Nachmittage lang Plätzchen backend zwischen verängstigten Hauselfen in der Küche zu stehen wesentlich erstrebenswerter als seinen Sohn, der eindeutig nicht von ihm abstammen konnte, Vererbungslehre hin oder her! - und dessen verflixten ‘Freund’ - allein bei dem Wort Lover würgte Lucius dezent - Harry-P-P-P-P-Potter dabei zuzusehen, wie sie in hautengen Leggins Körperteile verrenkten, von denen Lucius eigentlich nicht wissen wollte, ob man sie verrenken konnte!

Gut, Narzissa in ihrem fast schon unanständig durchsichtigem Yogadress war durchaus etwas, was er sich gern anschaute. Immerhin erinnerte es ihn daran, wie Draco gezeugt … ach, richtig, der konnte ja nicht von ihm sein, sonst hätte er sich nicht gerade an Potter heran geschmissen … verdammt! Wieder eine gute Erinnerung, die Potter ihm zunichte machte!

“Schatz? Wir reden mit dir”, erinnerte ihn Narzissa nachsichtig lächelnd - er hasste dieses Lächeln! Es war die Art von Lächeln, mit dem man die allmählich senil werdende Großtante bedachte, wenn sie einen zum zweihundertsten Mal mit dem falschen Namen ansprach und er war nicht senil! Jedenfalls noch nicht allzu sehr … obwohl er selbst begann an seinem Geisteszustand zu zweifeln, immerhin stand Harry Potter direkt vor ihm und Lucius fragte sich, warum genau er den Bengel eigentlich nicht einfach schnappte und ins Verließ sperrte bis er Draco zur Vernunft - oder besser gesagt - an eine anständige Frau gebracht hatte.

“Lucius?” - Richtig, Draco, sein soeben enterbter Sohn war schuld an einfach allem!

“Richtig”, wiederholte er seine Gedanken. Aus den Augenwinkeln sah er, wie Draco skandalöserweise ein breites Grinsen aufsetzte und Potter mit selbigem bedachte. Potter grinste dämlich zurück und Lucius erging sich für einige Augenblicke in der erquicklichen Vorstellung darüber, was Narzissa sagen würde, wenn er sich spontan über ihre angsteinflößende Schürze übergeben würde.

“Wirklich, Schatz, ich verspreche dir, es wird lustig werden. Außerdem ist das doch die Gelegenheit Dracos Freund näher kennen zu lernen, nicht wahr?”, flötete Narzissa, wandte sich ab und tätschelte einem noch immer grinsenden Potter mütterlich die Wange. “Immerhin haben wir schon sooo viel von dir gehört, Harry. Ich bin wirklich gespannt darauf, welche Geschichten wahr sind und welche nicht.”

Lucius brachte ein mürrisches Knurren in Richtung seiner Frau hervor und einen diabolischen Blick in Richtung seines missratenen Nachwuchses, der an guten Tagen selbst Severus Snape in ein wimmerndes Häufchen Schwarz zerschmirgelt hätte.

Leider war heute keiner seiner guten Tage.

Lucius setzte gerade an seine Frau daran zu erinnern, dass immerhin er der Mann im Haus war und eine Yogastunde mit zwei testosteronverseuchten Teenagern ganz und gar unmännlich …

“Wunderbar, ich freu mich ja so!”, zwitscherte Narzissa.

Lucius seufzte ergeben, soviel zum Thema Mann im Haus!

“Draco, Lucius, ich habe euch eure Yogasachen schon auf die Betten gelegt und Harry … du kommst mit, wir wollen doch sehen, ob wir für dich nicht etwas Schönes finden!” Narzissa entledigte sich gnädigerweise ihrer Schürze, bevor sie Harry am Arm aus dem Zimmer zerrte.

Lucius stellte mit einiger Befriedigung fest, dass Draco das schmierige Grinsen soeben vergangen war und das lag nicht allein an der Tatsache, dass ihm die fliederfarbenen, hautengen Yogaklamotten besser standen als seinem Sohn. Nein, Draco wusste ganz genau, dass sie sich lächerlich machen würden, denn schließlich würden auch gleich noch zehn tratschende Weiber zu der geliebten Yogastunde von Narzissa kommen, die sich außerdem anschließend immer noch für Stunden nach den Übungen im Wohnzimmer breit machten. Während Draco noch krampfhaft überlegte, wie er dieser peinlichen Situation entfliehen konnte, kam Lucius die rettende Idee: Hexenschuss !

Lucius beugte sich nach unten, um angeblich seine Schuhe zu öffnen und ließ sich mit einem lauten Schrei auf den Boden fallen und hielt sich den Rücken. Draco drehte sich um und schaute in das schmerzverzehrte Gesicht seines Vaters.

„Das nimmt Mutter dir nie im Leben ab“, meinte Draco mit einem Grinsen.

Bevor Lucius noch darauf antworten konnte, stand Narzissa schon im Raum und lief zu ihrem Mann. „Oh Merlin! Lucius, was ist passiert? Draco, steh’ nicht wie angewachsen rum, hilf’ lieber deinem Vater.“

Draco wollte gerade protestieren, denn so leicht sollte sein Vater sich nicht drücken können, da sah er aus dem Augenwinkel den warnenden Blick von Lucius und empfand es doch für seine Gesundheit besser den Mund zu halten. Er half Lucius zum Sofa, der ihm leise zuflüsterte: „Wenn du die Klappe hältst, dann akzeptiere ich auch in Zukunft Potter. Deal?“

Draco nickte triumphierend und entgegnete genauso leise: „Deal!“

Lucius setzte sein schmerzverzehrtes Gesicht wieder auf und presste stöhnend hervor, „Darling, es tut mir so leid, aber die Yogastunde muss ohne mich stattfinden. Ich glaube, ich habe mir beim Bücken gerade den Rücken verrenkt.“

„Schatz, du brauchst dich nicht zu entschuldigen, du kannst nichts dafür“, antwortete Narzissa. „Draco, hole bitte aus dem Schlafzimmer die Heizdecke, vielleicht lindert die Wärme etwas den Schmerz.“

Draco nickte stumm und war nur froh, dass er den Raum verlassen konnte, denn lange konnte er sich das Lachen nicht mehr verkneifen. Er hatte bereits das Wohnzimmer verlassen, als er noch hörte wie seine Mutter ihm hinterher rief: „Und schau’ auch direkt nach Harry, der ist im Gästezimmer und müsste eigentlich schon fertig umgezogen sein.“

Draco lief zuerst ins Schlafzimmer, holte die Decke aus dem Schrank, rief dann Tinker die Hauselfe, damit diese die gewünschte Heizdecke zu seinen Eltern brachte. Anschließend ging er zum Gästezimmer und fand einen verzweifelten Harry Potter vor. Harry schaute erschrocken auf und atmete erleichtert aus, als er Draco sah. Er sprang vom Bett auf, stürzte auf Draco zu und krallte sich an ihm fest wie ein Ertrinkender an eine rettende Boje.

„Bitte Draco, hilf mir. Ich will das nicht anziehen!“ Mit der Hand zeigte er auf die pinkfarbene Leggins und den rosafarbenen Body.

„Keine Panik, meine Mutter ist mit meinem Vater beschäftigt. Er spielt ihr gerade einen Hexenschuss vor. Ich denke, dass die Yogastunde somit heute ausfällt.“ Draco schaute noch mal zu den Yogaklamotten und konnte nun sein Lachen nicht mehr zurückhalten.

„Dray, das ist nicht lustig!“, sagte Harry etwas erzürnt.

„’Tschuldigung! Aber ich habe mir gerade bildlich vorgestellt, wie du in diesen Sachen aussiehst“, entgegnete Draco und küsste Harry liebevoll auf den Mund. Ihr Kuss vertiefte sich und sie fingen sich leicht an zu streicheln, als plötzlich die Tür aufgestoßen wurde und Narzissa mit einer todernsten Miene in das Zimmer stürmte.

„Draco, Schätzchen, dein Vater kann sich gar nicht mehr bewegen. Ich glaube, die Yogastunde müssen wir heute knicken. Dafür hab’ ich eine viel bessere Idee!“, sagte sie nun freudestrahlend und bedeutete Harry und Draco, ihr zu folgen. Von ihrer todernsten Miene war von einem Augenblick auf den anderen nichts mehr zu sehen.

Die Beiden ahnten grauenhaftes, als sie Dracos Mutter folgten, die nun zurück zu Lucius ins Wohnzimmer ging, der immer noch, von vermeintlichen Schmerzen außer Gefecht gesetzt, auf dem Sofa saß. Doch kaum waren sie unten angekommen, läutete es auch schon an der Tür und die Tür war nicht einmal richtig ins Schloss gefallen, kamen mehrere Frauen in den Raum, die sich angeregt unterhielten.

„Also ich kenn da einen tollen Zauber, der verwandelt Weihnachtskugeln in fleischfressende Wachhunde. Sehr praktisch, wenn an Weihnachten ein Einbrecher kommt“, meinte eine der Frauen, die Harry nicht kannte und eine andere stimmte ihr lächelnd zu.

„Also, ich mach so etwas immer mit den Mistelzweigen“, sagte wieder eine andere, bevor sie von einer strahlenden Narzissa unterbrochen wurden.

„Meine Damen. Willkommen. Leider muss ich euch sagen, dass Lucius einen Hexenschuss hat.“

Als Draco das wieder hörte, konnte er sich ein Lächeln nicht verkneifen, das er sofort an Harrys Schulter versteckte.

„ … und deshalb habe ich mir überlegt, dass wir so kurz vor Weihnachten etwas anderes machen. Eine Weihnachtswerkstatt!“, rief sie laut und erntete dafür freudige Zustimmung der anwesenden Damen.

„Eine tolle Idee Narzissa!“, meinte eine dunkelhaarige Frau mit einem Lächeln, doch Harry und Draco sahen sich nur verzweifelt an.

„Ich ahne Grausames“, flüsterte Harry, dem die Yogasachen noch zu gut in Erinnerung waren.

Und Tatsächlich schwang Narzissa genau in diesem Augenblick ihren Zauberstab, woraufhin die Möbel im Wohnzimmer verschwanden, was Lucius nur mit einem schmerzhaften Aufschrei quittierte.

„Entschuldigung Schatz“, sagte Narzissa und zauberte das Sofa wieder herbei und Lucius wieder darauf.

Anschließend schwang sie ihren Zauberstab erneut und wie aus dem Nichts tauchten überall kleine Tische mit Bastelzeug, eine Werkbank, Holz und was man noch so zum Weihnachtsbasteln brauchen konnte, auf.

Auch an Harry und Draco ging der Zauber nicht spurlos vorbei. Statt der einfachen Sachen, die sie vorher noch getragen hatten, trugen sie nun Kostüme die aussahen, als wären sie Weihnachtselfen!

„Draco! Das meint deine Mutter nicht ernst!“, rief Harry entsetzt, doch Narzissa kam sofort freudestrahlend auf ihn zu.

„Ach, ihr zwei seid so niedlich in euren Kostümen!“, meinte sie und umarmte erst Harry und dann ihren Sohn, der nicht minder entsetzt war, sich das jedoch weniger anmerken ließ als Harry.

„So und nun ab an den Tisch. Sucht euch was Hübsches aus und dann ran ans Werk!“, bedeutete sie fröhlich.

Draco sah hilfesuchend zu seinem Vater, doch der grinste nur, als Narzissa auf ihn zulief und ihn ebenfalls an den Tisch setzte.

„Los jetzt! Das wird euch Spaß machen!“, sagte sie und lief wieder zu ihren Freundinnen, jedoch nicht ohne Lucius ebenfalls ein Wichtelkostüm anzuzaubern.

Er knurrte leise und nahm die Schere in die Hand, die auf dem Tisch vor ihm lag, als plötzlich die Tür aufgestoßen wurde und ein völlig durchgefrorener Severus Snape im Salon erschien.

Irritiert starrte er auf all die Leute im Wichtelkostüm, die Tische mit dem Bastelzeug und die Werkbank und blieb an dem, etwas krumm sitzenden Lucius hängen, der mit der roten Zipfelmütze und der kleinen Bastelschere so lächerlich aussah, dass selbst dem, sonst so beherrschten Professor das Kinn auf den edlen Teppich fiel.

Narzissa kam strahlend auf ihn zu, hakte sich bei ihm unter und zwitscherte: „Grundgütiger! Severus, du bist ja völlig durchgefroren!“

„Schneesturm, da draußen“, brachte der mühsam über die Lippen. Sein Blick wanderte zum Herrn dieses Anwesens zurück, der vor Scham fast so rot wie sein Zipfelmützchen wurde.

„Ich habe einen Hexenschuss“, murmelte er zusammenhanglos und schnippelte mit seiner kleinen Bastelschere einen goldenen Stern aus.

„Ach was?“, würgte Snape entgeistert.

Während Narzissa nach einem Hauself rief, um trockene Kleidung und Gewürztee für alle zu bestellen, hörte man ein nur mühsam unterdrücktes Kichern aus der hinteren Ecke.

Sofort fuhr sie herum zu ihrem Sohn, der mit Harry an einem der Basteltische stand und krampfhaft um Fassung rang.

„Was?“, keifte sie wütend. „Über wen lacht ihr?“

„Ich kann mich nicht recht entscheiden, wer von euch gerade komischer ist!“, kicherte Draco jetzt offen raus.

Auch Harry konnte sich jetzt nicht mehr halten und sie stützten sich, haltlos kichernd an den Tisch.

„Dann werdet ihr wohl eine kleine Abkühlung brauchen! Ihr könnt hinausgehen und ein paar Zweige von dem Buchs holen!“, forderte sie streng.

„Aber es stürmt draußen!“, protestierte Draco empört.

Der Blick von Lady Malfoy duldete indes keinen Widerspruch. Wer ihren Mann beleidigte hatte nichts zu lachen.

Grummelnd verzogen sich die beiden Jungen nach draußen. Es war eiskalt und der Sturm heulte und pfiff ihnen nur so um die Ohren.
Dracos Laune sank rapide und passte sich mühelos den Minusgraden an.

„Verdammt! Ausgerechnet jetzt, wo ich meinen Vater basteln sehen wollte. Aber nein, meine Mutter schickt uns in die Kälte!“

Während er grummelnd meckerte, hielt Harry Ausschau nach dem Buchs, doch es war nichts zu erkennen außer weiß und grau.

„Brrrr mir ist kalt! Was für ein verdammtes scheiß …“

„Wenn man nichts daran ändern kann, macht es nicht viel Sinn, so darüber zu meckern“, unterbrach Harry seinen Freund.

„Ich lass doch nicht zu, dass dieser Sturm mehr nervt, als ich!“, schimpfte der Blonde weiter und brachte Harry wieder so zum Kichern, dass er seinen Arm um Draco schlang und ihm ins Ohr flüsterte: „Du bist so heiß, wenn du wütend bist und deine Augen blitzen so!“ Zärtlich berührte er das hübsche kleine Ohr seines Freundes mit den Lippen und liebkoste es hingebungsvoll.

Sofort sprang Draco darauf an und wandte sich ihm zu. Sein Blick ging brennend an dem schlanken Körper entlang, dann zog er ihn energisch am Schal zu sich heran und presste seinen Körper fest an den des Schwarzhaarigen.

Sofort trafen ihre weichen Lippen aufeinander und sandten süße Blitze durch ihre Körper.

Harry keuchte auf, als ihn ein heißer Schauer überlief. Sogleich nutzte Draco die Gelegenheit, um seine Zunge in den süßen Mund gleiten zu lassen. Das Gefühl, das sie nun durchfuhr, schoss ihnen direkt zwischen die Beine und stöhnend klammerten sie einander, wie Ertrinkende.

Als sie sich endlich lösten und sich mit rosigen Wangen und geschwollenen Lippen verlangend anstarrten, brachte Draco nur heraus: „Hast du´s schon mal im Wichtelkostüm getrieben?“

Harry erbebte lüstern.

„Rein!“, keuchte er erregt.

Vergessen war der Buchs. Sie stürmten, so schnell sie konnten zum Seiteneingang des Manors, konnten nichts hören oder sehen, außer sich selbst. Ihr einziges Anliegen war so schnell wie möglich auf dem Teppich vor Dracos Kamin zu landen. Doch kaum hatten sie ungeduldig die Tür aufgestoßen, als auch schon die Dame des Hauses vor ihnen stand, das schöne Gesicht missbilligend verzogen. Die beiden Jungs, die in ihrem Liebestaumel, der aufkeimenden Lust fast gestolpert wären, blieben augenblicklich stehen und mussten beim Anblick von Narzissa hörbar schlucken. Ihre Erregung hatte sich kurzzeitig verzogen.

„M-Mum“, quietschte Draco unmalfoyhaft los. „Was machst du denn hier?“

„Was werde ich hier schon machen Schatz?“ Narzissa legte gespielt grübelnd den Kopf schief und berührte mit den grazilen Fingern ihr Kinn. „Hatte ich euch nicht aufgetragen ein paar Zweige zu holen? Aber nein, was muss ich sehen? Mein lieber Sohn und sein Freund müssen gleich übereinander herfallen. Man kann euch nicht einmal alleine lassen ohne dass ihr es gleich schamlos ausnutzt", tadelte sie die beiden Jungen und sah sie leicht aufgebracht an. Es schien zu wirken, da Harry und Draco zusehend kleiner wurden und die Blonde reuevoll anschauten.

Harry schien sich als Erster wieder etwas gefasst zu haben und versuchte nun Schadensbegrenzung zu betreiben, da, auch wenn seine Erregung durch den Schock kurzzeitig abgeflaut war, sie nun mit der gleichen Intensität zurückkehrte. Schließlich hatte er noch etwas mit seinem Freund vor, nicht umsonst hatte er mit Hermine ein ganz besonderes Geschäft in Hogsmeade aufgesucht, bevor es zu den Malfoys ging …

„Aber Cissa!“, klagte der Schwarzhaarige mit Hundeaugen. „Draußen herrscht praktisch Krieg! Das ist der stärkste Schneesturm, den wir bisher hatten. Man sieht die Hand vor Augen nicht mehr, geschweige denn den Buchs! Von den Temperaturen wollen wir erst gar nicht reden.“ Harry seufzte herzzerreißend auf. „Wenn es nur um mich ginge wäre es ja egal, aber willst du etwa, dass dein einziger Sohn da draußen erfriert? Wir sind jetzt schon halb erfroren!“

Draco sah seinen Freund fassungslos an, den Kiefer irgendwo auf dem eisigen Boden, konnte nicht glauben, dass Harry dermaßen durchtrieben war und seine Mutter so eiskalt anlog. Das brachte doch kein Gryffindor zu Stande! Aber der Blonde war schon immer sicher gewesen, dass der Goldjunge auch Slytherineigenschaften besaß. Zum Glück bemerkte Narzissa seine Reaktion auf Harrys Worte nicht, da sie ohne Unterbrechung zu dem Gryffindor blickte und ungläubig eine schön geschwungene Augenbraue hob. Es war Zeit seinem Freund beizustehen, vielleicht war der Abend doch noch nicht gelaufen.

„Harry hat recht, Mutter!“ Zur Bestätigung nieste er gekonnt und schniefte.

„Ok, Jungs“, gab die Malfoydame nach. „Aber dann ab unter die Dusche mit euch! Nicht, dass ihr dann noch krank werdet!“

„Ja Ma’am“, kam es unisono und schon verzogen sich die Beiden schnell ins Innere des Manors und in Dracos Zimmer.

Kaum waren sie im Zimmer angekommen schupste der Schwarzhaarige seinen Schatz auf dessen großes Bett und flüsterte ihm lüstern ins Ohr: „Genieße!“

Er zog aus seinem Koffer einen länglichen Gegenstand und präsentierte ihn Draco, der schon erregt keuchte.

„Weißt du was das ist, mein Schatz?“, raunte Harry lustvoll und blitzte den Blonden schelmisch an.

„Eine Dreischwänzige Peitsche“, stöhnte Draco erregt und schluckte merklich.

Lasziv schlich Harry auf das Bett zu.

„Was willst du damit?“, fragte Draco erregt und wand sich unter den Blicken von Harry.

"Da sollte man doch meinen, dass mein Slytherin weiß, was man damit alles machen kann", grinste Harry auf ihn herab, schwang seinen Zauberstab, um Dracos Hände mit Seilen am Bettpfosten zu befestigen und fuhr langsam mit dem silbernen, Lust bringenden Stab über Dracos weiche Innenschenkel und genoss die Reaktion des Blonden.

"Harry", wimmerte der Blonde und versuchte den Berührungen zu entkommen, was aber unmöglich war. "Bitte ..."

Der Gryffindor lachte leise. "Was bitte? Vielleicht bringe ich dich ja doch noch zum Schreien mit diesem kleinen Stab. Eine herrliche Vorstellung findest du nicht auch? Du liegst hier, deine Arme bewegungsunfähig gemacht und dieser Stab hier in deinem Hintern ... hm ... an das Bild könnte ich mich gewöhnen", schnurrte er und strich mit der Peitsche über Dracos Oberkörper.

Lustvoll stöhnte Draco und bog seinen Körper näher zu Harry, welcher noch immer spielerisch mit der Peitsche über dessen Körper wanderte.

"Was meinst du, sollen wir es einmal ausprobieren, wie viel du aushältst, mein kleiner, frecher Drache?", sprach Harry und schob langsam, fast schon quälend den silbernen Stab in Dracos Hintern.

"Aahh ... Harry ... bitte...", stöhnend wand sich Draco im Bett hin und her, soweit es ihm seine festgebundenen Arme erlaubten. In einem sehr langsamen Rhythmus schob Harry den Stab immer wieder in Dracos Hintern und genoss den wimmernden, stöhnenden blonden Slytherin. Er musste Acht geben, dass Draco nicht zu früh kam oder dass auch er nicht schon, allein bei diesem sündigen Anblick kam.

Ein letztes Mal stieß er noch einmal in ihn hinein, zog den Stab zurück und verstaute ihn neben dem Bett. Schwer atmend lag Draco auf dem Bettlaken und sein Körper fühlte sich an, als ob er aus Wachs wäre.

Währendessen stand Harry auf, warf seinem Schatz noch einen verheißungsvollen Blick zu und verschwand im Bad. Dort ließ er in die Badewanne heißes Wasser hinein, welches mit Rosenblättern versetzt wurde und mit einem Schlenker seines Zauberstabes erschienen dutzende weiße Kerzen in der Luft, die den Schein der Sterne, die von der verzauberten Decke auf sie hinunter glitzerten, noch verstärkten.

Mit einem Lächeln auf dem Gesicht schlich er zurück ins Schlafzimmer und fand Draco genauso vor, wie er ihn zurückgelassen hatte. Schnell band er ihm die Arme los und trug ihn, wie eine Braut über die Schwelle, zum Badezimmer.

"Harry was ...", Draco stockte. Er vergrub sein Gesicht in Harrys Brust, nur um nicht laut schreien zu müssen. Wie konnte dieser idiotische Gryffindor nur in einem solchen Moment an ein romantisches Bad denken? Eben noch waren sie beide in Fahrt und nun ... Seufzend gab sich Draco geschlagen. Er konnte ja doch nichts gegen Harrys Willen unternehmen, zumindest nicht, wenn Harry so drauf war.

Sanft wurde der Blonde in das Wasser gelassen und zugleich schloss er genießerisch seine Augen. Das war ein Fehler, denn sonst hätte er das Funkeln in Harrys Augen gesehen.

Draco hörte Harry etwas murmeln und schon fand er sich in einer sehr erotischen Lage wieder. Aus der Wand in seinem Rücken kamen Seile, welche seine Arme umschlangen und ihn, wieder einmal, handlungsunfähig machten. Er riss die Augen auf und starrte in lustvoll verhangende grüne Augen. "Was ...?" Seine Beine wurden wie von Zauberhand gespreizt und jeweils links und rechts am Badewannenrand festgebunden.

"Also unter romantisch verstehe ich etwas anderes, Harry ...", keuchte er und wollte sich aus der misslichen Lage befreien.

"Romantisch? Wer behauptete denn, ich würde es jetzt romantisch haben wollen?" Unheilvoll grinste Harry und holte hinter seinem Rücken den silbernen, Lust bringenden Zauberstab hervor.

Mit großen Augen betrachtete Draco das silberne Spielzeug und fragte sich, was sein Löwe nun für ihn geplant haben mochte. Er fühlte sich mehr als entblößt, so wie er hier in dem warmen Wasser lag und wusste nicht wirklich, was er davon halten sollte. „Harry?“, fragte er zweifelnd nach, auch wenn er keine Angst hatte, denn sein Harry würde ihm nie wirklich etwas antun.

„Ohh ... wird der Drache etwa nervös? Musst du nicht“, grinste Harry breit und stellte mit einer Bewegung seines Daumens das silberne Spielzeug an, das sich sofort mit einem monotonen Surren in Betrieb setzte.

Harry hatte einen Heidenspaß an der Sache; er liebte es einfach seinen Drachen in den Wahnsinn zu treiben, bis dieser vor Lust nicht mehr ein noch aus wusste. Mit einem fiesen kleinen Lächeln setzte Harry den Vibrator an Dracos Knöchel an und zog dann wie zufällig gemächliche Linien mit der surrenden Spitze über die zitternden Beine.

Ein unterdrücktes Stöhnen hallte in dem gefliesten Raum wieder, als das kitzelnde Spielzeug an Dracos Kniekehle angekommen war.

„Harry ... bitte ... hör auf mich so zu quälen!“, wimmerte Draco auf und krallte sich mit seinen Fingern in die Fesseln, die seine Handgelenke umspannten.

„Was? Was willst du denn? Sag es mir!“, verlangte Harry und ließ seinen Schatz weiter zappeln. Er wollte es hören, wollte hören wie Draco bettelte, wie er wimmerte und stöhnte und sich nach ihm verzehrte. Er wollte seinen Drachen vor Lust so lichterloh brennen sehen, wie ein Wattebausch, der in den neunten Kreis der Hölle geraten war und keine Chance hatte, den Flammen seiner Verdammnis zu entkommen.

„Fuck ... bitte ...“, stieß Draco hervor und hob unbewusst seinen Hinter ein wenig an, dass er gerade so über der Wasseroberfläche schwebte. „Gib ihn mir“, flüsterte er schließlich und schloss die Augen. Er wusste es besser, als nach Harrys selbst zu fragen. Sein Freund wollte spielen und würde sich auch durch nichts ablenken lassen. Was das betraf, hatte Harry eine beinahe schon übermenschliche Selbstbeherrschung entwickelt.

„Du meinst so?“, fragte Harry und hielt die Spitze des Silberstabes an Dracos Öffnung, umkreiste sie neckisch ohne jedoch einzudringen, stupste die Hoden kurz damit an und wiederholte das Spiel, während er zusah, wie der Blonde sich vor Erregung heftig auf die Lippen biss.

In Dracos Innerem tobte ein Sturm, ein alles verschlingender Hurrikane und er würde so gerne seinen Freund berühren, ihm die Erregung, die ihm geschenkt wurde, zurückgeben. Doch er lag hier hilflos und trotz des ganzen Wassers, das ihn umgab, war sein Mund staubtrocken und er musste heftig schlucken, um ihn auch nur ein bisschen zu befeuchten, damit er überhaupt einen Ton hervor brachte.

Plötzlich nahm Harry den künstlichen Stab weg, stellte ihn ab und beugte sich vor, so dass er nur Millimeter über Dracos blassem Körper schwebte.

„Willst du mich?“, flüsterte Harry lasziv und leckte genüsslich über Dracos Ohrläppchen, zog es zwischen die Zähne und saugte sanft daran. Er wusste genau, wie empfindlich sein Freund an dieser Stelle war und es ihn schier zum Ausrasten bringen konnte, wenn er es richtig anstellte. Und dass er es richtig konnte, hatte er schon oft genug bewiesen.

"Merlin jaaah!", stöhnte Draco, während er sich seinem Liebsten entgegen bäumte. Sein Körper lechzte danach zumindest einen Hauch von Reibung zu bekommen, doch ehe es dazu kommen konnte, zog sein Schatz sich auch schon wieder vor ihm zurück.

Harry lachte leise und streichelte mit gespreizten Fingern über Dracos Brust, über die die Wassertropfen perlten. "Nicht so hastig mein Drache", schnurrte er und leckte sich über die Lippen, was Draco schier in den Wahnsinn trieb. Harry liebte es dieses Spiel mit ihm zu spielen und er würde nicht aufhören, bevor er nicht zufrieden war. Oder aber, bis Draco ihn dazu brachte, alles andere zu vergessen. Draco war an einem Punkt der Erregung angekommen, an dem er es nicht länger aushalten konnte und somit alles auf eine Karte setzte.

Harry gab einen erschrockenen Laut von sich, als Draco plötzlich eines seiner langen Beine um seine Hüfte schlang und ihn zu sich runter zog. Mit einem lauten Platschen landete Harry auf ihm im Wasser, doch Draco gönnte sich keinen Moment, um den Sieg zu genießen. Hektisch bewegte er sein Becken gegen Harrys, in der Hoffnung, ihn zu einem Punkt bringen zu können, an dem es keine Umkehr mehr gab.

"Böser Drache", knurrte Harry und Draco öffnete den Mund um etwas zu erwidern, doch bevor er dazu kam, hatte Harry schon seine Lippen auf die von Draco gepresst. Heiser stöhnte er auf, als Harrys Zunge gegen seine stieß und am Liebsten hätte er seine Hände in dem unbändigen, schwarzen Haar vergraben, doch das ging leider nicht, da seine Hände nach wie vor gefesselt waren.

Ohne sich mit weiterem Vorspiel aufzuhalten, hob Harry Dracos Hüften und strich mit der Spitze von seinem Geschlecht zwischen Dracos Pobacken entlang.

"Nimm mich endlich!", schrie Draco ungehemmt seine Lust heraus und er hätte fast aufgeschluchzt als er spürte, wie Harry sich quälend langsam in ihn schob. Stück für Stück drang Harry weiter in ihn vor und er hatte sich gerade ganz in ihm versenkt, als plötzlich die ersten Töne von Frédéric Chopins Trauermarsch durch den Raum dröhnten.

"Was zum ...", setzte Draco an, doch bestimmend legte Harry ihm die Finger auf die Lippen.

"Psst, ich glaub’ das kommt von nebenan." Mit konzentrierter Miene lauschte er auf die Geräusche und Draco hätte vor Frustration am Liebsten aufgeheult, als Harry sich plötzlich aus ihm zurück zog und dann aus dem Wasser kletterte. Das konnte doch jetzt wohl nicht sein Ernst sein! Soviel zu Harry, der sich durch nichts ablenken ließ!

"Harry, bitte", wimmerte er, doch dieser schien ihm gar nicht mehr richtig zuzuhören. Er war viel zu beschäftigt damit, sich ein Handtuch um die Hüften zu wickeln und dann nach draußen in den Flur zu schleichen.

Mit angehaltenem Atem folgte er den Tönen, die ihn zu einer kleinen Tür führte, die er noch nie zuvor bemerkt hatte. Harry zögerte einen Augenblick, doch dann stieß er entschlossen die Tür auf. Der Raum der dahinter lag, war ins Halbdunkel getaucht, doch auch in dem schlechten Licht konnte Harry immer noch die Person erkennen, die in einem großen Ohrensessel saß. Neben dem Sessel stand ein Tisch, auf dem ein riesiges, altmodisches Grammophon aufgebaut war, aus dem die verzerrten Töne klangen, doch Harry hatte nur Augen für die zusammengekrümmte, seltsam vertraute Gestalt.

Das war so ziemlich die letzte Person, mit der er hier gerechnet hatte.

Severus Snape. Harry sah geschockt zu ihm herüber. Kurze Zeit überlegte er, ob er etwas sagen sollte. Aber er hielt es für das Beste seinen Lehrer nicht zu stören. Außerdem wäre es sehr unpassend gewesen, fand Harry. So wie er selbst gerade 'gekleidet' war...

Verwundert über das was er gerade gesehen hatte, schloss er die Tür wieder und atmete einmal tief durch. Daraufhin machte er sich auf den Weg zurück zu Draco.

Als er wieder bei ihm angekommen war, funkelte ihn der Blonde wütend an, dennoch sah er ziemlich erregt aus. Harry grinste und kniete sich neben ihn. "Und? Hältst du's noch aus?" hauchte er ihm ins Ohr, was bei dem anderen eine Gänsehaut verursachte.

Draco zog leicht an seinen Fesseln. "Nein ...", keuchte er leise und sah abwartend zu Harry herauf. „Bitte! Nimm mich jetzt endlich!", sagte er verzweifelt, was den Angesprochenen nur noch mehr zum Grinsen veranlasste.

Doch plötzlich blitzte etwas am Himmel auf. Harry blickte ruckartig nach oben und Draco schnaubte genervt. "Das war eine Sternschnuppe ... Hast du sie auch gesehen?", sagte er Harry leise grinsend.

"Ja, hab ich ..." antwortete Draco leise.

"Dann wünsch dir was ..."

"Ich wünsch mir, dass du mich jetzt endlich nimmst!", sagte er eindringlich und sah zu Harry hinüber, welcher daraufhin auflachte.

"Du darfst es nicht laut sagen, sonst geht es nicht in Erfüllung", erwiderte der Gryffindor ernst.

Doch als er den mittlerweile mehr als genervten und immer noch sehr erregten Gesichtsausdruck des anderen sah, lachte er wieder. "Okay, okay ... nicht so ungeduldig, mein kleiner Drache ..."

"Findest du nicht, ich war heute schon geduldig genug?", fragte der andere halb belustigt, halb verzweifelt.

"Da geht noch mehr ...", erwiderte Harry und lachte, als er Dracos Gesichtsausdruck sah. Daraufhin stieg er wieder in die Wanne, nachdem er das Handtuch, die seine Blöße bedeckte, entfernt hatte und beugte sich erneut über seinen Drachen, während er ihm sanft über den Rücken strich.

"Harry! Wenn du jetzt nicht glei-" Doch weiter kam er nicht mehr, denn der Gryffindor war schon dabei wieder in ihn einzudringen. Vorsichtig und absichtlich langsam drang er immer tiefer in Draco ein. Der Slytherin stöhnte leise und Harry begann sich zu bewegen.
"Endlich ...", keuchte der Blonde.

Harry bewegte sich hart gegen Draco, verlor sich für eine kurze Weile völlig in ihrem Liebesspiel und ergoss sich dann schließlich in ihm. Der Blonde stöhnte bei den Gefühlen, die sich seiner bemächtigten auf und tat das Gleiche wenig später.

Schwer atmend ließ sich der Gryffindor ganz auf den Blonden sinken und küsste ihn sanft auf die Stirn.

Draco kuschelte sich an seinen Löwen und legte seinen Kopf erschöpft auf dem Wannenrand ab, während Harry ihn wieder von seinen Fesseln befreite.

"Was hast du dir gewünscht?", fragte er dann leise.

Harry grinste. "Ich darf es dir doch nicht sagen ..."

"Ich will es aber wissen", beharrte Draco lachend und piekste ihn leicht in die Seite.

"Hm ... und wenn es dann nicht in Erfüllung geht?", fragte Harry nachdenklich.

"Wird es ... dafür sorg ich schon."

"Dray ... ich hab wirklich Angst, dass es nicht wahr wird."

"Hmm ... Okay." Draco gab tatsächlich auf und kuschelte sich schließlich wieder an ihn und schloss die Augen.

Harry lächelte, als er bemerkte, dass Draco mittlerweile eingeschlafen war. Wortlos hielt er seinen Drachen fest und apparierte sie beide direkt in ihr Bett. Er beugte sich zu ihm herunter, küsste ihn auf die Stirn und flüsterte dann leise: "Ich hab mir gewünscht, dich niemals zu verlieren ..."







Vielen Dank an alle Kommi-Schreiber, die den Adventskalender vom Weihnachtsengel 2009 verfolgt haben.


DANKE an


night of tears, Arwen1981, BloodyMoon, Tina32, Charly80, Nina911, BlueDay, hermione-twin, rina-chan, nemain, Lindsey-girl, Buecherwurm84, -Moon-, Zuckerdrache, Ellibys, Shini-Girl, Leseratte28, Bella Dragongirl, MilkAndCoffee, Siraya80, TR86, Nala-Alya, --Sessy--, Mondengel, Amarenth, Dora71, Silvereyes, Cassandra-Inana, AngelRuki, Tiny77, mimaja, LosLockos, Isola07, Adrian Malfoy, Fwuuper, S ammy, Rayanne, snake of slytherin, chory-chan, Estrella89, Stjaerna, MiuHaruko, neomoon, Belinska Tarasowicz, Babsel, Elbenstein1978, Alana Slytherin, VampireFire, ute32, LadyDunia, Grinseebacke, Aibou-Naru, Azenia, -Nienor-, Suranna, amy-evans, Kazzakawa, Karatepony, Whistler, Teufelin, Rosenjules, devilKurai, Susa-San, chuchuchu, toja-chan, guggu, taylan, AnneBlack, Mordred Malfoy, Joshin no Juryoku, claudia789, Gabi, Gothik-Lolita, angelseys und Tinkabell






Wir wünschen allen Lesern „Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2010!“



DANKE an ambar, Babsel, Cassandra-Inana, Estrella89, Eternety, Godess Artemis, Kazzakawa, Kotzpastille, Lady Princess, Luciel1, Lupo27, Rayanne, Redeagle, sill29, Silvereyes und xX Dray Xx für eure Mitarbeit!!!!


Gruß Elbenstein1978



Kleine Anmerkung:
Nächstes Jahr gibt es wieder einen slashigen Adventskalender!
Wer mitmachen möchte, der sollte sich bei „Silvereyes“ melden oder auf dem neu angelegten Account „SantaClausiscoming“ http://www.fanfiktion.de/u/SantaClausiscoming
Bitte bedenkt, dass die Anzahl der Autoren begrenzt ist.
Review schreiben