Allein unter dem Weihnachtsbaum?

GeschichteRomanze / P16
Ichigo Momomiya / Mew Ichigo Kisshu Ikisatashi
23.12.2009
29.12.2009
17
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Die FF spielt nach dem Kampf gegen Deep Blue.
Die Charaktere gehören nicht mir und ich verdiene - leider - auch kein Geld mit dieser Geschichte.

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Kapitel 1:

Ein rothaariges Mädchen sah sich auf der Lichtung im Wald um. Sie war mit ihrem Freund Masaya Aoyama verabredet, der mit ihr über etwas reden wollte, doch bis jetzt war er noch nicht da. Sie hoffte stark, dass es nichts mit dem vor der Tür stehenden Weihnachtsfest zu tun hatte, denn sie wollte nicht mit ihm über das Fest der Liebe reden, wenn sie selbst langsam aber sicher einen Schlussstrich ziehen wollte.
Ichigo hatte sich von Aoyama weggelebt, nachdem sie mit ihm vor drei Monaten Deep Blue vernichtet hatte. Sie hatte wirklich gedacht, dass sie ihm ihr Herz schenken wollte, hatte dann aber festgestellt, dass ihr etwas fehlte. Besser gesagt, dass ihr jemand fehlte.
Ichigo hätte es niemals für möglich gehalten, dass sie diesen grünhaarigen Playboy vermissen würde, der in der Vergangenheit zunächst nur ein Spielzeug in ihr gesehen hatte und sie anschließend mit Eifersucht und Herrschsucht hatte entführen wollen. Aber es war wahr. Ichigo hatte sich in Kisshu verliebt. Sie hatte es zunächst nicht wahrgenommen, da er immer in ihrer Nähe gewesen war, sie immer nur gestritten und sich bekämpft hatten. Das war bis zum Schluss so gegangen, als sich Kisshu gegen seinen Meister gewandt hatte und für Ichigo gestorben war. Glücklicherweise wurde er durch die Kraft des Mew Aqua gerettet.
„Ichigo!“
Aoyamas Stimme riss sie aus ihren Gedanken. Sie drehte sich um und sah, wie Aoyama auf sie zugerannt kam und ihren Namen rief. Leicht außer Atem kam er bei ihr an. „Gomen nasai. Wartest du schon lange?“, fragte er.
Ichigo wusste nicht, wie lange sie an Kisshu gedacht hatte und schüttelte den Kopf. Aoyama nickte. Das war merkwürdig. Normalerweise lächelte er.
„Ich wollte mich mit dir treffen, weil ich mit dir reden wollte.“ Aoyama machte eine kurze Pause und Ichigo hob wartend und gespannt, was nun folgen würde, die Augenbrauen.
„Ich wollte mit dir über uns reden.“
Ichigo hatte es befürchtet. Sie würde Aoyama dennoch die Wahrheit sagen, immerhin war sie ihm Ehrlichkeit schuldig. „Gut, denn ich wollte dir auch etwas sagen, was uns beide betrifft“, sagte sie.  
Aoyama machte ein zerknirschtes Gesicht. Ichigo sah auf den Boden. Sie fühlte sich schlecht, da sie ausgerechnet jetzt vor dieser Zeit der Liebe Schluss machen wollte.
„Es tut mir Leid, Momomiya-san.“
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