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Besitzergreifende Liebe

von Kaguya
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Het
Azmaria Hendrique Joshua Christopher
06.12.2009
06.12.2009
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Ist es Liebe?


Die mittlerweile sechzehnjährige Asmaria Hendric ging nun jeden Tag zur Kirsche eines kleinen Dorfes, um dort zu singen. Die Menschen waren angetan von ihrer so wunderschönen Stimme. Die helllilahaarige war jedes mal glücklich in die friedlichen und fröhlichen Gesichter der Leute des Dorfes zu sehen.

An einem wunderschönen sonnigen Tag hielt sie ein älterer Mann auf, er wollte sie unbedingt etwas fragen. “Ja was ist mit ihnen was wollten sie mich fragen?”, fragte Asmaria. “Ich denke schon seit Tagen darüber nach sie danach zu fragen Schwester Asmaria, sie tun so viel für uns und meine Tochter hat vor einer Woche ein Kind zur Welt gebracht, es ist ein Junge. Doch bedauerlicher Weise finden wir keinen passenden Namen für ihn, deshalb haben wir uns beschlossen sie zu fragen. Bitte sagen sie mir den Namen meines Enkels.”

“Hm, Joshua, nennen sie ihren Enkel Joshua! Dieser Name ist wunderschön gerade zu verlieben! Ich liebe diesen Namen!”, lächelte Asmaria. Der alte Mann bedankte sich bei der helllilahaarigen. Was die Ordensschwester nicht wusste war, das der vermisste Bruder von Rosette, ihr die ganze Zeit zu gehört hatte, sein Blick wisch nicht ein einziges Mal von Asmaria. Er beobachtete sie, bis sie richtig verschwand und nicht mehr zu sehen war.

Einige Tage vergingen, Joshua war gerade unterwegs bis sein Blick an einem See hängen blieb. Er traute seinen Augen nicht, das Mädchen von neulich saß unter einem Baum und las ein Buch. Der blondhaarige ging nun etwas näher zu, doch nur so weit das er aus der Ferne sie gut beobachten konnte. Eine ganze weile verging bis Asmaria endlich ihr Buch zuklappte und sich aufmachte heim zu kehren.

Joshua blieb dort sitzen und rührte sich nicht vom Fleck, er wusste nicht warum er gerade immer bei diesem Mädchen seinen Verstand vergas und sie nur noch betrachten wollte. Der blondhaarige kannte den Grund für sein Verhalten nicht.

Am nächsten Tag um die gleiche Uhrzeit kam Asmaria wieder zu diesem Platz, und las in ihrem Buch weiter. Als Joshua sie sah freute es sich wie ein kleines Kind, wieder beobachtete er sie von der Ferne.

Ab diesem Tag kam der blondhaarige jeden Tag zu diesem Platz um sie zu beobachten. Nach einiger Zeit merkte er warum er so besessen darauf war sie jeden Tag zu sehen, gleich am ersten Tag als er ihre Stimme und sie selbst sah hatte er sich auf den ersten Blick in sie verliebt, ihm war endlich klar warum er sie beobachtete, und darüber war er sehr froh. Joshua musterte Asmaria ganz genau, jeden einzelnen Detail von ihr.

Irgendwann beschloss der blondhaarige Junge, sich zu ihr zu gesellen. Er setzte sich neben sie. Die lilahaarige fand es erst merkwürdig doch dann versuchte sie in ihrem Buch weiter zu lesen, doch Joshua nahm ihr das Buch aus der Hand.

“Nicht so ängstlich schauen, ich wollte nur wissen wie du heißt. Bitte verrate mir doch deinen Namen!”, lächelte der blondhaarige vergnügt. Die helllilahaarige war sich erst unsicher, sollte sie ihm wirklich ihren Namen verraten, sie kannte ihn doch gar nicht. “Ich.. ich heiße Asmaria Hendric, ich bin im Magdalena Orden tätig!”, antwortete sie.

“Und ich bin Joshua, freut mich dich kennen zu lernen Asmaria, ich würde gerne wissen wie dir mein Name gefällt, was hältst du von ihm?”, grinste Joshua.

//Was soll das den bitte schön? Warum fragt mich dieser wildfremde Mann so etwas? Ich habe irgendwie Angst vor ihm. Ausgerechnet er hat den Namen, bei dem ich jedem die gleiche Antwort gebe, und ich kann ihn ja auch nicht anlügen.//, die helllilahaarige grübelte noch ein bisschen, aber dann beschloss sie ihm zu antworten: “Joshua... Joshua ist...ei... ein wunderschöner Name..... Ein Name ..in den man sich glatt ....verlieben könnte....”

Asmaria blickte auf, sie wollte gerade ihr Buch aus seiner Hand nehmen, doch Joshua packte sie an beiden Handgelenken und drückte sie ins Gras. Der blondhaarige näherte sich ihrem Gesicht und küsste sie zärtlich auf den Mund. Er verinigte den Kuss. //O nein! Was soll das jetzt warum küsst er mich jetzt, und noch dazu ist das mein aller erster Kuss!//, Tränen rannen ihre Wangen herunter. Joshua spürte dies und löste sich von ihr, doch nicht ganz, er leckte noch mal über ihre Lippen, dann wanderte er zu ihren Tränen und leckte diese weg. “He nicht weinen! Ich will dir gar nichts böses tun!”, sanft strich er ihr über die Wange, er küsste sie noch mal und erhob sich anschließend. “Ich gehe jetzt, wir sehen uns dann morgen wieder Asmaria......”

//Wer ist er und warum tut er mir so etwas an? Was will er von mir?//, immer noch weinte die Ordensschwester.....

Nach dieser Tat des jungen Mannes ging Asmaria nicht mehr zum See, sie hatte viel zu große Angst Joshua zu begegnen. “He Asu? Was hast du, du bist schon seit zwei Wochen so komisch, ständig abwesend von uns.”, fragte Rosette.

“Hä? Was hast du noch mal gesagt?”, fragte Asmaria zurück.

Die blondhaarige senkte ihren Kopf// Ich frag sie warum sie so abwesend ist, und dann bekomm ich eine Frage zurück. Irgendetwas stimmt nicht mit ihr!// “He Asu, ich hab dich gefragt was mit dir ist!”, sagte die blondhaarige nun erneut. Diesmal hatte die helllilahaarige mit den Rotrohbienen Augen die Frage mitbekommen. //O nein, was soll ich ihr denn darauf antworten? Ich kann ihr doch nicht sagen das mich irgendein Wildfremder Mann vor zwei Wochen geküsst hat.// Im innersten wünschte sich Asmaria Joshua nie wieder zu sehen, und sie antwortete endlich auf Rosettes Frage: “Ach es ist nichts! Ich fühl nicht gut, das ist alles. Ich glaub ich geh ins Bett und ruh mich aus!”, lächelnd verließ sie den Speisesaal.

“Ich sag’s dir Chrono, sie verheimlicht uns was!”, schmatze die blondhaarige. “Rosette lass sie mal in ruhe. Asmaria hat vielleicht auch Geheimnisse die sie nur etwas angehen, wenn sie Sorgen hat dann wird sie irgendwann zu dir kommen!”, antwortete Chrono.


Es verging ein weiterer Monat und Asmaria hatte sich nun wieder eingekriegt und war fröhlich wie früher. Heute war Jahrmarkt und die helllilahaarige wollte sich Zuckerwatte kaufen, was es ja nicht immer gab.

“Schon wieder dieses Fest, jedes Jahr kommt es um diese Zeit. Ich hasse Feste!”, meckerte Joshua.

“Lord Joshua, bitte es ist der Befehl eures Ziehvaters, ihr müsst ab und zu in die frische Luft. Und außerdem tut es mal gut ihrer Gesundheit!”, schimpfte Fiore, die Dienerin des blondhaarigen. //Das glaube ich nicht, da ist ja Asmaria.// dachte Joshua.

Er sah die helllilahaarige gerade dabei wie sie sich Zuckerwatte kaufte.

“Wie viel macht das?”, fragte die helllilahaarige.

“Hier, nehmen sie es, ich bezahle für die junge Dame hier! Den Rest können sie sich behalten!”, sprach der blondhaarige. Asmaria viel ein Schauer über den Rücken, nein das konnte nicht sein, gerade als sie dachte sie hätte ihn vergessen, taucht er plötzlich auf. “Komm meine Liebe!”, Joshua nahm sie an der Hand und zog sie in eine Ecke, gab aber vorher die Zuckerwatte dem Dienstmädchen Fiore.

“So jetzt sind wir ungestört!”, der blondhaarige küsste Asmaria. Er drang mit Gewalt in ihre Mundhöhle und erforschte sie. //Nein bitte, ich will das nicht, bitte lass es schnell vorüber gehen.// dachte die helllilahaarige. Doch Joshua dachte nicht im Traum daran Asmaria gehen zu lassen, ganz im Gegenteil er wollte sie mit zu sich nach Hause nehmen. Nach ca. einer viertel Stunde beendete er den Kuss. “So jetzt hab ich dich wieder und ich werde dich nicht mehr aus den Augen lassen!”, sagte der blondhaarige. Doch Äsmaria fing an sich zu wehren sie schrie um Hilfe, woraufhin Rosette und Chrono ihr zu Hilfe eilten. Die blondhaarige erstarte als sie sah wer Asmaria da küsste. “Jo-sh-u.a.!”, stotterte sie. Der angesprochene drehte sich daraufhin zu Rosette. Auch Chrono wunderte sich über Joshuas Verhalten.

“Joshua, lass sofort Asmaria los!”, befahl Rosette. “Nein, sie hat ihr Versprechen nicht gehalten! Ich lasse sie nie mehr los, sie wird mit mir kommen!”, schrie der blondhaarige und festigte seinen Griff an der helllilahaarigen. Asmarias Arme schmerzten, Tränen rannen ihr über die Wangen: “Du tust mir weh, bitte lass mich los.” Als Joshua sah das sie weinte lockerte er seinen Griff, aber sie los lies er nicht. Chrono lief auf den blondhaarigen zu und packte ihn von hinten, Rosette versuchte seinen Griff von Asmaria zu lösen, was ihr auch gelang.


Am Abend

“Joshua warum tust du ihr so etwas an? Merkst du nicht das Asmaria Angst vor dir hat?”, fragte Rosette ihren jüngeren Bruder.

“Sie hat Angst vor mir? Aber warum ich tu ihr doch nichts böses!”, meckerte er.

“Nun hör mal du bist schon neunzehn Jahre alt und benimmst dich immer noch wie ein kleines Kind, du kannst Liebe nicht erzwingen, sie kennt dich nicht einmal!”, antwortete die Exorzistin. Der jüngere Bruder sah beleidigt auf den Boden, er stand auf und setzte sich zum gehen. “He wo willst du hin?”, fragte Rosette. “Zu Asmaria, sie braucht mich jetzt!”, antwortete Joshua.

//Sag mal rede ich hier gegen eine Wand oder was, ich bin ja froh meinen Bruder endlich wieder gefunden zu haben, doch der hat nichts besseres zu tun als sich wie ein fünfjähriges Kind zu benehmen.// “Joshua, was habe ich dir grad eben gesagt?! Man lass sie doch mal in ruhe!”, brüllte die blondhaarige.

Doch der jüngere hörte gar nicht drauf und ging. Rosette folgte ihm.


Bei Asmaria


Asmaria saß auf der Fensterbank und sah hinaus in die dunkle Nacht. Nicht ein einziger Stern war heute zu sehen. Dauernd kullerten ihr Tränen über die Wangen. Ab und zu war ein Schluchzen zu vernehmen. “Asmaria?”, kam es von der Tür. Die rotäugige sah sofort in die Richtung und erschrak. “Komm mir nicht näher!”, schrie sie ängstlich. Doch vergebens, der junge Mann war schon bei ihr und hatte sie in die Arme geschlossen. “Bitte weine nicht. Ich versteh nun warum du nie gekommen bist, ich war einfach zu direkt. Ich hätte dir Zeit lassen sollen, so schnell verliebt man sich schließlich nicht.”, der blondhaarige wischte ihr die Tränen vom Gesicht und küsste sie diesmal auf die Wange.

Die beiden blieben die ganze Nacht eingekuschelt vor dem Fenster. Rosette und Chrono hatten sich auch schon schlafen gelegt. Der Rest des Abends verging friedlich.


Am nächsten Tag wachte Asmaria als erste auf, immer noch in den Armen Joshuas. Ein lächeln war auf ihren Lippen zu sehen. Sie küsste den blondhaarigen auf den Mund, der dadurch aufwachte. “Hm? Wieso hast du mich geküsst?”, fragte er neugierig.

Asmaria stand auf und nahm Joshuas Hand: “Na weil ich gestern Abend gemerkt habe, das ich eigentlich, seit dem Tag an dem du mich das erste mal geküsst hattest mich in dich verliebt hatte. Nur gestern wurde es mir endlich klar, als du so lieb und verständnisvoll zu mir warst. Ich liebe dich Joshua!”

Der blondhaarige strich ihr über die Wange: "Ich liebe dich auch mein Schatz!" , und kam dabei ihrem Gesicht immer näher, bis schließlich die beiden in einen langen und leidenschaftlichen Kuss verfielen.

Nach dem sie sich lösten vernahmen sie ein klatschen. “Na endlich ist Frieden zwischen euch beiden Turteltauben!”, jubelte Rosette. Chrono und die blondhaarige gingen zu Asmaria und Joshua, alle waren froh das die Unruhe vergangen war. "Ja, meine Asu, hat nun endlich ihre Gefühle mir gegenüber offenbart!", lächelte Joshua und drückte Asmaria dabei fest an sich.


Ende

Das war es dann auch, hoffe das der OneShot euch gefallen hat.

Liebe Grüsse

Suzuna27
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