Geschichte: Freie Arbeiten / Poesie / Krieg / Gejagt

Gejagt

GeschichteMystery / P18
02.12.2009
02.12.2009
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Langsam kommen sie auf mich zu.
Ungelenk bewegen sie sich.
Umringt hatten sie mich im Nu.
Immer mehr bedrängten sie mich.

Wunden überall an ihnen.
Blut und Sekret fließt daraus.
Dessen Gestank ist mir ein Graus.
Sie 'nem bösen Willen dienen.

Sind sie auch schon am verwesen.
Aus ihnen quellen Gedärme.
Auch wenn sie Menschen gewesen
haben sie keine Blutswärme.

Dürsten nach Blut von Lebenden.
Warnen sie doch durch ihr'n Gestank.
Irgendein Virus macht' sie krank.
Ich hofft', dass sie mich nicht fänden.

Schon lange sammle ich Waffen.
Ich will sie mir vom Hals halten.
Ich seh' ihre Wunden klaffen
und spür' ihren Atem den kalten.

Ich Blick mich um, wie kann ich weg?
Ich komm nicht zu meinem Versteck.
Schwing' die Axt, treff ihre Köpfe
entlehr'n sich wie Suppentöpfe.

Knochen Splittern, das Gehirn spritzt
und ihre Muskeln Zerreißen.
Schnapp'n nach mir, woll'n mich beißen.
Einen hab ich am Hals geritzt.

Noch fester schlag' ich auf sie ein
und lass ihre Köpfe platzen.
So verteit'g' ich das Leben mein.
Nein! Noch will ich nicht abkratzen.

Ich zerfetze ihre Körper,
übereinander fall'n sie her.
So kann ich eine Flucht Probier'n,
oder bei dem Versuch krepier'n.

Ich schleich' mich an ihnen vorbei
seh' zu wie sie sich zerfleischen
Zerreißen einander zu Brei.
Seh'n mich, beginnen zu kreischen.

Meine Axt fährt auf sie nieder,
Ich schlage zu immer wieder.
Und Laufe zu meinem Versteck
ich stürz und falle in den Dreck.

Ich schreie auf, einer hat mich.
Er schlägt die Zähne in mein Bein.
Ich schlag es mir ab und schreie.
So ich mich von ihm befreie.

In meinen Unterschlupf kriech' ich.
Schnell brenn' ich mir die Wunde zu.
Die Schmerzen sind unerträglich.
Ich keuch' und frag' was ich nun tu.

Vor meinem Haus drängen sie sich.
Ich merk' schon, raus komm ich nicht mehr.
Diese Welt verbessere ich.
„Na los ihr Zombies, kommt nur her!“

Ich kriech zu einer Stahlkiste.
Fand sie auf ner Flugzeug Piste.
Den Inhalt sammelt ich Mühsam
und nahm alles, woran ich kam.

Lad' Pistolen und Gewehre
und Zerr die Kiste ans Fenster.
Sie fall'n, kraftlose Gespenster
sie sie sind. schieß' nie ins Leere.

Ihre Köpfe platzen lass' ich,
es spritzen Hirn und Blut heraus.
Sie sind ihr eing'ner Leichenschmaus.
Ich seh zu, wie sie fressen sich.

Ihr Gestank dringt zu mir heran.
Schlimmer als ich ertragen kann.
Lange werd ich nicht mehr Leben
Als Zombie wird’s mich nie geben.

Vorher küss' ich den Flintenlauf,
doch noch erschieß' ich sie zu Hauf'.
Mir geh'n die Kugeln langsam aus.
Nehm' mein' Kanister und hüpf' raus.

Freu'rig schleuder'ch ihn unter sie.
Als Fackeln laufen sie umher.
Zünden andre an immer mehr.
Sie schreien und Kreischen wie Vieh.

Meine Letzten Kugeln schieß' ich ab.
Nun fallen sie vor mir ganz knapp.
Zuletzt reißt mein' Schädel entzwei
ne Kugel und verspritzt Hirnbrei.