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Knight Rider 2008 - Der Verrat

von Nicolle25
GeschichteAbenteuer / P16 / Gen
28.11.2009
06.12.2009
3
9.704
 
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28.11.2009 2.928
 
Die Türen zum SCC wurden geöffnet und KITT fuhr mit einem überschwänglichen Tempo hindurch. Die Bremsen verlangsamten die Räder und der Wagen verlor an Geschwindigkeit. Kein normaler Fahrer hätte auf dieser kurzen Distanz den Wagen bremsen können. Aber bei Michael Knight handelte es sich auch nicht um einen normalen Fahrer und der Mustang konnte auch nicht als normales Auto abgestempelt werden. Und somit stoppte KITT auf dem Gerüst seines Untersuchungsplatzes, als wäre er nicht gerade mit hundert Sachen hier herein gebrettert. Die Tür wurde mit Schwung aufgestoßen und ein junger Mann von ungefähr 25 Jahren stieg aus. Unter seinen Augen lagen dunkle Schatten die so groß waren, wie das Death Valley und seine Lippen waren zusammengepresst.
Michael Knight befand sich nun in der Kommandozentrale des F.B.I. Sonderkommandos, welche die Verbrecher aufspürte und sie mit einem Hightech Auto dingfest machte. Er befand sich im Mittelpunkt des geheimen Stützpunktes. Einige Meter vor ihm saßen Zoe und Billy an ihren Computern und hämmerten auf ihre Tastatur ein, vor den beiden hing ein großer Bildschirm an der Wand, der alle Aktivitäten der Fälle aufzuweißen hatte, die sie bis jetzt gesammelt hatten. Über aller Köpfe zog sich ein Weg um diesen Bereich herum. Man konnte ihn über eine Treppe rechts neben Michaels Position erreichen. Links und rechts neben Zoe und Billy waren Ausgänge angelegt, die zu den Schlafräumen und den Büros der hier angestellten Personen führte. Und in all dem Durcheinander befanden sich technische Sachen, die einige Aufgaben zu erledigten hatten. Wie zum Beispiel Kate und Lisa. Die beiden Roboter waren für KITT s Nano-Ummandelung zuständig.
Sofort kam das Reparaturkommando angelaufen und untersuchte KITT auf defekte Kabel oder verrutschte Speicherplatten. Das Defizit an Benzin wurde wieder nachgefüllt und ihm einige neue Daten übermittelt.
Zoe und Billy hatten diese Szene schon so oft gesehen, dass sie es nicht weiter interessierte und sie weiter nach den fehlenden Daten suchten, die gebraucht wurden.
Torres, der Verbindungsmann zum F.B.I. drehte sich gerade vom großen Schirm herum und musterte Mike genau. "Sie müssen wieder los, um sich mit dem Mittelsmann zu treffen." Begann er seine Rede, wurde aber von Mike unterbrochen. Dieser hob beide Hände und wehrte den Befehl sofort ab, noch bevor Torres ausgesprochen hatte. "Nein." Sagte Mike scharf und ohne einen Widerspruch zu dulden.
Torres stemmte seine Hände in die Hüften. Er hatte sich verhört oder? "Wie bitte?"
Billy und Zoe schauten sich an und drehten sich langsam herum. Dieses Machspiel wollten sie sich nicht entgehen lassen.
Mike zog die Augenbrauen nach oben, sodass seine Stirn in Falten lag. "Nein. Ich habe seit 32 Stunden nicht mehr geschlafen, kaum was gegessen." Zählte er auf. "Ich bin hundemüde."
Torres zuckte mit den Schultern. "Sie können auf den Weg zum Treffen schlafen." Gab er nun auch genervt zurück. Was fällt diesem jungen Schriebs eigentlich ein. Es war schwer, solche Fälle zu lösen, geschweige denn in eine Bande jemanden einzuschleusen. Langsam hatte er genug von so einem aufgesetzten Kerl, der nur weil er der Star des Teams war, einige Extra Wünsche wollte. Mike schüttelte wieder den Kopf. "Nein. Es dauert ungefähr eine halbe Stunde bis wir da angekommen sind und bis dahin bin ich nicht völlig wieder wach."
Nun meldete sich KITT zu Wort. Seine künstliche Stimme hallte in der Halle wider. Denn alle um die beiden herum hatten ihre Gespräche eingestellt und lauschten interessiert. "Um genau zu sein, Michael, 28 Minuten und 52 Sekunden, wenn wir bei gleich bleibender Geschwindigkeit von 170 Stundenkilometer bleiben."
Mike nahm nun zum ersten Mal seinen Blick von seinem Vorgesetzten und schaute zu seinem Auto hinunter. Der rote Punkt des Sprachmoduls in diesem Auto war auf seinen Fahrer gerichtet. "Danke." Sagte Mike etwas angesäuert zu seinem Partner und schaute Torres wieder an. So genau wollte er es gar nicht wissen, aber er wusste, dass KITT immer alles richtig stellen musste, schließlich war er ein Computer. "Gern geschehen." Antwortete KITT darauf.
Nun standen beide Männer sich gegenüber und keiner verzog auch nur eine Miene oder bewegte sich. Keiner der beiden wollte nachgeben.
"Was ist denn hier los?" Fragte eine männliche Stimme und kam die Treppe von oben herunter. Es handelte sich um Dr. Graiman. Der weißhaarige Mann runzelte die Stirn und kam um das Auto herum zu Torres gelaufen.
"Mike weigert sich zu einem Treffen zu fahren." Gab Torres von sich, ohne Mike aus den Augen zu lassen.
"Ist das wahr?" Fragte Graiman und schaute nun auf Mike.
Er kannte diesen Jungen schon sehr lange. Er und seine Tochter Sarah wuchsen gemeinsam auf und konnten kaum einen Tag ohne einander sein. Er dachte, Mike wäre ein zuverlässiger Mann und würde alle Aufgaben vollenden. Deswegen hatte er auch ihn ausgewählt, den neuen Knight Industries Three Thousand zu fahren.
Mike lächelte eiskalt. "Nur dass Torres hier etwas vergessen hat und zwar das ich von Zeit zu Zeit Schlaf brauche."
"Und ich sagte Ihnen dass Sie auf der Hinfahrt schlafen können, außerdem..." Lenkte er ein. "... können Sie nach dem Treffen bestimmt eine Mütze voll schlaf nehmen."
Mikes Lächeln wurde noch breiter, wobei es nicht wärmer in dieser Halle wurde. "Klar doch, wie beim letzten Mal, wo ich in dieses Lagerhaus einsteigen, und die Daten der Laptops herunterladen sollte."
Nun kam auch Sarah in die Halle und blieb im Eingang stehen. Sie hatte gehört, dass Mike zurückkehren sollte und war von ihren Forschungen aufgestanden, um Mike zu begrüßen. Sie hatte schon einige kleine Machtspielchen zwischen Torres und Mike miterlebt, aber das hier war bis jetzt der längste.
Mike straffte den Rücken, immer noch die Hand an der Fahrertür. "KITT?" Sagte er.
"Ja, Michael?" Antwortete dieser.
"Innerhalb der nächsten 10 Stunden wirst du nirgendwo hin fahren, hast du das verstanden?"
"Habe verstanden. Countdown läuft." Antworte die künstliche Stimme des Autos. Sogleich erstrahlten auf der Frontscheibe des Autos ein Countdown, der mit Minuten und Sekunden rückwärts lief.
Mike nickte und schloss die Tür des Autos. Seine Augen waren immer noch mit dem Blick von Torres verbunden und dieser wusste, dass er verloren hatte. Seine Kiefermuskeln bewegten sich und er musste an sich halten, um diesen Jungen nicht anzuschreien.
Dann ging Mike an den beiden vorbei, übersah vor lauter Wut Sarah, bog rechts ab und verschwand in dem Durchgang, wo es zu seinem Zimmer ging.
Billy und Zoe zogen die Augenbrauen hoch und schauten sich an. "Haben die hier die Heizung hoch gedreht, dass es plötzlich so heiß ist oder was?" Fragte Billy ganz leise zu Zoe herüber. Diese zuckte nur mit den Schultern und schaute zu Torres herüber. Alle schauten auf ihn und als er das bemerkte, holte er tief Luft. "Was gibt's hier zu glotzen. zurück an die Arbeit, aber schnell." Dann ging er und lies alle anderen erstmal aufatmen.
Sarah trat zu ihrem Vater. "Das ging ja noch mal gut." Sagte sie, eher zu sich und schaute sich um.
Charles schaute auf seine Tochter und sein Gesicht strahlte Besorgnis aus. "Du musst mit ihm reden."
Sarah drehte sich zu ihrem Vater herum und runzelte die Stirn. Sie las in seinem Gesicht wie in einem offenen Buch. Er war besorgt um Mike.
"Wieso?" Ihre Schultern zuckten nach oben. "Mike hatte recht. Er hat die letzten Fälle schon ohne viel Schlaf gelöst." Sie wollte ihm etwas Schutz geben. Das fand ihr Vater so süß zwischen den beiden. Sarah, wie auch Mike sagten ständig dass sie keine Beziehung mehr hatten, aber dennoch war da eine Verbindung zwischen ihnen, die sehr tief ging. Wie sehr hatte er sich gewünscht, die beiden  wären wieder ein Paar. Somit konnte er ruhigen Gewissens seine Tochter in Sicherheit wissen.
"Das stimmt." Räumte er ein. "Aber es wird zu weiteren Spannungen zwischen den beiden kommen, wenn er weiter so macht. Und das sollte nicht sein. Torres ist hier der Chef und er teilt die Fälle so ein, wie er es für richtig hält."
Sarah wollte etwas erwidern, als sie merkte, dass ihr Vater recht hatte. Sie sah ihn besorgt an und gab klein bei. Sie beide waren nur hier an Bord, weil sie unersetzlich für die Instandhaltung von KITT waren. Sie nickte und ging in Richtung der Schlafräume, wohin Mike gegangen war.
KITTs Scannerlicht glühte. Er hatte alles mit angehört und verarbeitete es nun in seinem Datenspeicher. Seine Analyse vom Zustand von Michael waren abgeschlossen und er war wirklich müde und total fertig. Wenn sie nicht miteinander auf der Fahrt hierher geredet hätten, wäre Michael eingeschlafen, davon war KITT überzeugt. Er wäre auch alleine gefahren, aber Michael bestand darauf, den Wagen selbst zu lenken. So war er nun mal. Sie waren ein gutes Team und KITT würde alles tun, um seinen Partner zu entlasten. Es sei denn, er bekam andere Befehle von weiter oben. Dann musste er gehorchen, so war nun mal seine Programmierung.
"Dr. Graiman, Sie sehen besorgt aus." Stellte KITT laut fest.
Charles schaute zu KITT hinüber und musste leicht lächeln. Es war schon ein Wunderauto, da gab es keinen Zweifel. Er nickte. "Ja KITT, das bin ich." Dann schaute Charles wieder zu dem Durchgang hinüber, wo Sarah vor einigen Sekunden, Mike gefolgt war.
"Wieso sind Sie Besorgt?" Wollte KITT wissen.
Er steckte seine Hände in die Hosentaschen und ließ seinen Blick schweifen.
"Dr. Graiman?" Fragte KITT nach.
Aber Charles antwortete nicht. Er war offensichtlich in der Vergangenheit.



Sarah durchlief den schmalen Flur bis sie vor Mikes Schlafzelle stand und wusste gar nicht, wieso sie ihn aufsuchen sollte. Klar, sie sollte mit ihm reden, aber wie sollte sie dieses Gespräch anfangen. Sie kannte ihn gut genug, und wusste , dass wenn Mike unausgeschlafen war, er etwas launisch sein konnte. Sie atmete tief durch und drückte die Türklinke herunter.
Sogleich ging diese auf und sie trat ein. Als sie die Tür wieder hinter sich ins Schloss fallen gelassen hatte schaute sie sich um. Mike war nicht da, aber sie hörte wie die Dusche abgestellt wurde und wartete, Seine Sachen lagen auf dem Stuhl, der neben dem Bett stand, unordentlich herum und sie schüttelte den Kopf und ging darauf zu. Wann lernte dieser Kerl, wie man Ordnung hielt, dachte sie so bei sich und musste unweigerlich lächeln. Die Sachen fein säuberlich über die Lehne gelegt, vernahm sie ein klicken hinter sich und wusste nun, dass Mike im Raum war.
"Du weißt schon, dass du Torres damit sehr wütend machst, oder?" Sagte sie und drehte sich um. Mike stand vor ihr. Er war in einer dünnen Sporthose gehüllt und trug ein enges Shirt, welches seine Muskeln nur all zu deutlich in Szene setzten. Sarah schüttelte kaum merklich den Kopf um sich wieder konzentrieren zu können. Seine Haare waren noch nass und standen nach allen Seiten ab. Nur mit Mühe konnte Sarah sich daran hindern, einfach zu ihm zu gehen und die Haare zu glätten. Er sah einfach nur süß aus. Sie musste schlucken, wieso war sie eigentlich hier her gekommen? .... Ach ja, richtig. Torres!
Mike zuckte die Schultern. Offensichtlich hatte er gar nicht mitbekommen wie sie ihn musterte und ihr gefiel was sie da sah. "Was soll's. Daran sollte er sich nun gewöhnt haben" Gab er schnippisch zurück.
Sarah schüttelte den Kopf, wobei ihre Haare hin und her flogen wie Seide, die vom Wind bewegt wurde. "So läuft das aber nicht, Mike. Du kannst ihn nicht ständig angehen, wenn du ein Problem hast."
Nun verschränkte Mike die Arme vor der Brust. Offensichtlich war er sehr müde und zum streiten aufgelegt.
"Warum nicht." Fragte Mike und schaute sie mit einem dunklen Blick an.
Sie kam etwas auf ihn zu und blieb kurz vor ihm stehen. Wenn sie hier gewinnen wollte, durfte sie keine Macht demonstrieren. Sie musste Mike mit leichten und sanften Erklärungen dazu bringen, ihr zu zuhören.
"Weil er dein Boss ist. Er ist unser aller Boss." Sie holte weit aus und umriss den ganzen Komplex hier.
Mike sah auf den Boden, er war eingeschnappt. Das war nicht gut. Ganz und gar nicht gut.
Nun kam Sarah noch näher zu ihm und legte ihm beide Hände auf die verschränkten Arme. Dabei blickte sie ihm tief in die Augen.
"Wir brauchen ihn, als Mittelsmann zwischen uns und dem F.B.I. Es ist schwer, ich weiß, aber du musst mit ihm auskommen. Bitte." Flehte sie ihn an.
Er hob den Blick und sah ihr in die Augen. Aber sein Mund blieb verschlossen.
"Bitte." Wiederholte sie. "Mir zuliebe." Ihre Diamantblauen Augen glitzerten ihn flehend an. Wenn nichts half, das tat es immer. Ihre letzte Waffe.
Er schnaubte.
Sie lächelte. Sie hatte mal wieder gewonnen.
"Also soll ich klein beigeben und ihn machen lassen, was er will, ja?" Fragte er leise aber mit einer gewissen schärfe in der Stimme. Diese Schärfe galt nicht ihr, das wusste sie.
"Das meinte ich nicht." Gab sie genauso leise zurück. "Du brauchst Schlaf, das weiß ich. Aber man kann es auch anders regeln."
Er nickte und über sein Gesicht huschte für eine Sekunde ein dreckiges Lächeln. "Also mit Schlägen und Tritten, ja?" Fragte er hoffnungsvoll.
Sie musste ebenfalls unweigerlich lächeln. "Die Steinzeit ist schon lange vorbei, Mike." Ließ sie ihn wissen.
Er nickte und schaute wieder zum Boden.
Sarah trat einen Schritt nach hinten und zog ihm sanft am Arm. "Komm schon, du brauchst Schlaf." Das ließ Mike sich nicht zweimal sagen und ließ sich mitreißen und zum Bett führen.
Er legte sich hin und Sarah deckte ihn zu. Und schon waren seine Augen geschlossen. "Gibt's noch ne Gute Nacht Geschichte, Mommi?" Fragte Mike und musste lächeln.
Sarah konnte auch nicht anders und lächelte. "Wenn du ganz brav bist."
Sie strich ihm sanft über den Kopf und nach einigen Minuten entkrampfte sich sein Gesicht und er war eingeschlafen. "Schlaf gut, Mike." Sagte sie leise. Er seufzte, was sowas wie eine Antwort sein sollte und fiel in einen sehr tiefen und erholsamen Schlaf. Sarah blieb noch eine Weile bei ihm und schaute ihm beim schlafen zu.


Charles schritt die Treppe weiter hoch, um zu Torres Büro zu kommen. Sein Blick schweifte über das rege Treiben der Angestellten, die sich um KITT kümmerten oder andere Daten auswerteten. Es standen einige Leute zusammen und unterhielten sich oder zeigten sich gegenseitig einige neu erstellte Daten auf den Computern. Alles lief hier ab, wie in einem Armeisenhaufen. Es sah zwar von hier oben aus, wie eine Katastrophe, aber alles war geordnet und jeder wusste, was er zu tun hatte.
KITT hatte ihn gefragt, was ihn bedrückte, aber er ignorierte diese Frage. Er konnte es nicht erklären, er hatte nur so ein Gefühl und sein Gefühl ließ ihn noch nie im Stich. Genauso wie damals als diese Fachmänner zu seinem Haus kamen um den Strom wieder in Gang zu bringen. Da hatte er schon so ein Gefühl, was ihm am Ende das Leben gerettet hatte. Und genau so ein Gefühl beschlich ihn wieder. Er kaute auf der Unterlippe und versuchte dieses Gefühl abzuschütteln.
Nun war er endlich an dem Büro angekommen und trat nach einigen Sekunden ein. Es half nichts, er musste dieses Gespräch hinter sich bringen.
"Alex, ich muss mit Ihnen reden." Begann er sein Vorhaben ins rollen zu bringen.
An den Wänden waren Monitore befestigt, die Torres Auskunft gaben, was in diesem Bunker hier vor sich ging.
Torres saß an seinem Schreibtisch und unterschrieb Berichte. "Tut mir leid, Charles, aber ich habe zu tun." Gab er zurück, ohne dass er einmal aufsah. Er war wohl mehr gekränkt als es den Anschein hatte, dachte Graiman so bei sich.
"Mike ist wichtig für dieses Team, er ist KITTs Fahrer." Redete er weiter. "Auch er muss sich von Zeit zu Zeit ausruhen."
Alex Torres schrieb weite an seinem Bericht und legte die Stirn in Falten. "Wenn er sich etwas mehr sportlich betätigen würde, dann wäre er auch fiter und könnte solche Einsätze ohne Schwierigkeiten durchstehen."
"Er hat in den letzten Wochen fünf Fälle für Sie gelöst. Das ist viel mehr, als unsere normale Vorgehensweise." Redete Charles Graiman weiter. Irgendwie musste er Torres davon überzeugen, dass diese Belastung zu viel für dieses Team hier war. Es arbeiteten über 1700 Leute hier und viele von ihnen schoben Überstunden und verbrachten die meiste Zeit hier, als zu Hause bei ihren Familien. Für ihn war es nicht notwendig, nach Hause zu fahren. Charles hatte hier alles was er brauchtet. Seine Tochter, seine Arbeit, Mike und KITT. Mehr brauchte er nicht in seinem Leben. Das Leben war hier bei ihm. Natürlich konnte er nicht für die anderen Kollegen hier sprechen.
"Es gibt halt viele Verbrecher da draußen, Charles." Dann schaute er kurz auf und hielt mit dem schreiben inne. "Wenn Sie mich jetzt entschuldigen, ich habe zu tun." Und schon hefteten sich seine Augen wieder auf den Papierkram. "Nicht wie andere hier, die denken sie könnten sich ausruhen und das Böse läuft da draußen noch frei herum." Murmelte er vor sich hin.
Dieser Versuch war fehlgeschlagen. Vielleicht sollte er Torres noch mal aufsuchen wenn er etwas relaxter war. Somit ging Charles wieder und überließ Alex seinen Berichten.
 
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