Hidden Listener

GeschichteDrama / P12 Slash
Claire Bennet Peter Petrelli Zach
26.11.2009
22.02.2010
13
20.601
 
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26.11.2009 1.381
 
Mittagszeit auf der Odessa Highschool; die Wildcats, die Cheerleader und die Footballspieler stellten sich selber zur schau, in dem sie wie die Tiere in Rudeln auftraten und somit den Andern signalisierten, nicht so zu sein wie sie. Claire Bennet lief gerade neben ihrer Freundin Jackie Wilcox und lächelte Brody an. Brody war der Quarterback der High und somit das Objekt der Begierde für fast jedes normal denkendes Mädchen. Claire fand ihn nicht einmal so prickelnd, doch das würde sie ums Verrecken nicht zu geben, schließlich wollte sie dazu gehören. Sie musste zu geben, Brody war gut aussehend, doch einfach nicht das, was sie wollte. Was genau das war, konnte sie allerdings auch nicht definieren, also war Brody schon das Beste was in Aussicht war.
„Oh, Brody hat dich an geguckt“, flüsterte ihr Jackie ins Ohr. Claire blickte sie erstaunt an.
„Was?!“, entfuhr es ihr, ein wenig Panik floss in ihre Stimme ein. Sie kannte die Hackordnung in der Schule perfekt. Die Obercheerleaderin und der Quarterback gehören zusammen, oder seine Freundin wird zum coolsten Mädchen der Schule. Claire war die erste Option, sprich Jackie und Brody, weitaus lieber. Klar liebte Claire das Beliebtsein, aber sie wollte nicht in der ersten Reihe stehen, es war schön sich hinter Jackie verstecken zu können. Auch wenn sie sich deshalb einige Gemeinheiten Jackies einverleiben musste.
„Doch, ganz klar hat dich eben Brody an geguckt“, erklärte Jackie erneut und grinste. „Vielleicht geht er ja mit dir zum Lagerfeuer morgen?“
Claire schüttelte den Kopf und verzog den Mund.
„Glaub ich nicht“, gab sie zurück.
Zach lief gerade an den Cheerleadern vorbei und musste sich ein Grinsen verkneifen. Seine Schwester war vielleicht doch nicht so verloren wie er dachte.
„Oh, da ist ja unser Gay-Guy-Zach!“, rief Jackie aus, als sie ihn entdeckte. „Wie geht’s unserer Tunte denn heute so?“
Zach grinste sie an und stellte sich vor Jackie.
„Also das Wetter heute ist echt schlecht für meine Haut, so schwül, davon bekomme ich nur Pickel, und mein Dermatologe hat den Termin heute abgesagt, weil er die Grippe hat. Schrecklich so was, oder? Hmm, deiner hat wohl auch abgesagt…“, antwortete Zach in einem offensichtlich falschen schwulen Tonfall und drückte dann auf eine Stelle in Jackies Gesicht, wo sich ein Pickel ankündigte. Jackie holte tief Luft, rümpfte ihre frisch operierte Nase und drehte sich weg. Gefolgt von den anderen Cheerleadern, rannte sie ins Bad, um, wie Zach vermutete, ihr Gesicht an zu schauen. Claire blieb eine Sekunde neben ihrem Bruder stehen und warf ihn einen abschätzigen Blick zu, bevor sie den Anderen folgte.
„Tut mir leid. Ich war nur ehrlich!“, rief er ihr hinterher. Claire drehte sich um und zeigte ihm einen Vogel, um dann ins Mädchenbad zu verschwinden.
Seufzend lief Zach zu seiner Lieblingsstelle des Schulgeländes, dem Apfelbaum. Als er dort allerdings ankam, musste er feststellen, dass unter selbigen bereits jemand saß.
„Hey“, grummelte Zach und ließ sich fallen. Dann blickte er in den Himmel. Er hatte recht, es war schwül, und das tat seiner sensiblen Haut nicht gut. Aber er interessierte sich herzlich wenig für seine Haut. Er war in der Pubertät, da sah man nun mal schlimm aus, er stand dazu. Im Gegensatz zu seiner Schwester, die sich jeden morgen Produkte ins Gesicht schmierte, die die Schose nur verschlimmerten.
Plötzlich hörte Zach Peters Stimme in seinen Kopf.
„Was soll ich nur machen, ich kann doch nicht zum Sportunterricht so gehen.“, sprach Peters Stimme. Verzweifelt schüttelte Zach den Kopf, er hasste es, wenn er es nicht kontrollieren konnte.
„Was hältst du davon es zu sagen?“, antwortete Zach laut, unbewusst und ungewollt. Er sah aus dem Augenwinkel, wie Peter sich verstört umblickte.
„Verstecken der Gefühle ist nicht gut“
Peter entdeckte Zach und sah ihn verärgert an.
„Halt du dich aus meinen Angelegenheiten und meinem Leben heraus, es ist meine Sache!“, brüllte Peter ihn an. Zach blickte Peter leblos an. Das hatte er nicht gewollt, nicht mal ansatzweise. Er hasste es so sehr, dass er wünschte, er könnte es abschalten. Peter schüttelte wütend den Kopf und ließ Zach zurück, der sich wie so oft deswegen verfluchte. Wer will denn schon unkontrolliert Gedanken lesen?


Nach dem Unterricht lief Claire gleich zur Sporthalle, wo das Cheerleadertraining stattfand. Sie freute sich schon sehr darauf, weil ihr der Sport Spaß machte. Es war tanzen und toll sein im einen. Perfekt für die aufmerksamkeitssüchtige Claire. Vor der Halle stand Brody und grinste in Claires Richtung. Unsicher blickte sie sich um, hoffend er grinste irgendwen andern an, aber nein, zu Claires großer Entrüstung musste sie feststellen, dass er auf sie wartete.
„Hey, Claire?“, sagte Brody, als sie in Hörweite war. „Hast du Lust morgen mit mir zum Lagerfeuer zu gehen?“
Claire blickte ihn erstaunt an. Da war es wieder. Einerseits, wollte sie beliebtsein, andererseits, wollte sie nichts mit Brody zu tun haben. Und umso näher er ihr kam, umso mehr bestätigte sich Claires Wunsch, ihm nicht nahe zu kommen. Aber das konnte sie ja nicht zu geben ohne ihren Ruf zu schädigen. Brody legte mittlerweile den Arm um Claire und zog sie an sich heran.
„Du bist so hübsch“, meinte er grinsend. Claire bekam Ekelschauer, während sie seinen Atem auf ihrer Haut spürte. Als Brody sie noch näher an sich heran zog, musste sie den Würgreiz unterdrücken. Und als er sie küsste, setzte etwas in ihr aus, sie begann sich zu wehren.
„Nein“, ächzte sie trocken und versuchte ihn weg zu drücken. Aber Brody ließ nicht von ihr ab, sondern fasste ihr gar an den Busen. Irgendwie dachte Claire in diesem Moment daran, das Zach doch recht gehabt hatte.
„Lass mich los!“, keifte sie und begann sich heftiger zu wehren.
„Hey Baby, Claire. Du willst es doch auch“, hauchte ihr Brody ins Ohr und begann sie in ein Gebüsch zu zehren. Weil Claire so schwach war, konnte sie sich kaum wehren und wurde mit geschleift. Dort drückte er sie auf den Boden und fing an ihr die Uniform auszuziehen.
Claire versuchte krampfhaft sich zu wehren und ihn los zu werden, doch sobald sie wie am Spieß schrie, hielt ihr Brody den Mund zu.
„Nein“, jammerte Claire leise in sich hinein und wünschte sich ihr Bruder wäre da, um sie zu retten.
„Halt die Klappe“, fuhr Brody sie an und wollte ihr eine Ohrfeige verpassen. Das war Claires Chance, sie schaffte es, sich ein wenig los zu eisen, und auf zu stehen. Doch da zog Brody bereits an ihren Beinen und Claires Kopf landete unsanft auf eine Art Holzpflock. Entsetzt krabbelte Brody zurück und blickte Claires Körper an.
„Was ist hier los?“, fragte plötzlich jemand hinter ihm. Brody drehte sich panisch um und blickte in das Gesicht von Peter, dem Neuen an der Schule.
„Ich war das nicht“, brachte Brody atemlos hervor und rannte weg. Peter blickte ihn stirnrunzelnd nach, bevor er zu Claire blickte, unter dessen Kopf sich mittlerweile eine beachtliche Menge Blut angesammelt hat.
„Oh mein Gott“, entfuhr es Peter, der sofort zu ihr lief. Das Holzstück war in ihren Hinterkopf eingedrungen, ein Grund Tod zu sein. Schockiert ruckelte Peter ein wenig an dem Pflock, er war einfach hilflos, doch dann rutschte es plötzlich, mit einem weiteren Schwall Blut, heraus und Peter spürte, wie Claire wieder anfing zu atmen.
„Was zur…“,sagte Peter tonlos, als er sah, wie die Wunde wieder zu wuchs und am Ende nur die Menge Blut zeigte das da was passiert war. Er musste würgen.
Claire schlug verwundert die Augen wieder auf und blickte in Peters Gesicht. Sie wusste plötzlich, dass sie sicher war.
„Danke…“, hauchte sie, als sie sich wieder aufsetzte.
„Was war das?“, fragte Peter und zeigte auf das Blut und schüttelte ungläubig den Kopf.
„Nichts, vergiss es bitte wieder“, bat die Cheerleaderin verzweifelt und stand auf.
„Ich muss nach Hause“ Sie blickte an sich hinunter und sah all das Blut.
Doch Peter schüttelte energisch den Kopf.
„Ich lass dich nicht gehen, bis ich nicht weiß, was hier los ist!“, sagte er und hielt Claire an der Schulter fest, damit sie nicht weg lief.
„Ich bin unsterblich und wurde eben fast von dem Quarterback vergewaltigt!“, antwortete sie und riss sich los. Ein Scheißtag, dachte sie wütend und versuchte die Tränen zu unterdrücken, als sie zur Telefonanlage der Schule lief. Sie wollte Zach anrufen, so dass er sie abholen kam. Ihre Mutter sollte sie nicht so sehen.
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