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Hidden Listener

GeschichteDrama / P12 Slash
Claire Bennet Peter Petrelli Zach
26.11.2009
22.02.2010
13
20.601
 
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
26.11.2009 1.806
 


Hallo AbyssinianCat

Danke für deine Review.
Das ist mir im Nachhinein auch auf gefallen, weshalb es in diesem Kapitel ein paar Sätze zu Peters Gefühlen gibt.
Hehe.
Hallo Bolli. Taj..Nicht jedem kann alles gefallen. Aber danke, dass du zumindest meinen  Schreibstil magst 
Ich hoffe ihr kommt noch mit und versteht alles, denn gerade jetzt macht es eine riesige Kehrtwende. Die Little Storylines werden zusammen gefügt und alles ergibt einen Sinn.
Hoffe ihr bleibt dran und lest auch die letzten beiden Kapitel, die noch folgen werden.






Zach saß an seinem Fenster und starrte in das Grün der Bäume. Er hörte Claires Gedanken, die gerade im Selbstmitleid zerfloss und ebenso Lyle, der ernsthaft überlegte, die Schule zu wechseln oder einfach nie wieder dahin zu gehen. Zach selber dachte daran, die Stadt zu verlassen und Peter zurück zu lassen. Claire würde sich sicherlich freuen, schließlich ist Zach ihrer Meinung nach die Ausgeburt des Bösen- das war gerade ihr Gedanke.
Wütend, bedrückt und enttäuscht schmiss Zach zerrissene Blätter seines Gummibaumes aus dem Fenster und verfluchte sich abermals. Wie sehr er sich hasste, er konnte es kaum begreifen, dieses Gefühl fraß ihn einfach auf.
„Hey Zach“, hörte er plötzlich von unten und er sah verwirrt hinunter. Dort stand Bethany, ihre Schönheit überstrahlte alles. Er winkte.
„Lässt du mich herein?“, fragte sie und lächelte. Zach nickte und rannte aus seinem Zimmer, Lyle fast um, der nur leise murrte, und zur Tür, wo dann schließlich Bethany auf ihn wartete.
„Hey Beth“, sagte er und grinste dämlich. Sie schüttelte spöttisch den Kopf und trat ein.
Sandra kam aus dem Arbeitszimmer und begrüßte Bethany freundlich, zeigte ihre Verwirrung aber deutlich, schließlich war Bethany seit Jahren nicht mehr hier gewesen.
„Ich muss jetzt einkaufen, Zach“, meinte Sandra dann und sah ihn auffordernd an. Zach Verstehst du?“, erwiderte Bethany, über die Lyle, der ganz leise und unauffällig die Treppe hinunter gekommen war, ein mit zukommen, doch Sandra wehrte ab.
„Dann geh ich halt alleine“, fauchte sie und verließ das Haus. Lyle seufzte laut auf, bevor er sich wieder in sein Zimmer zurück zog. Bethany lachte amüsiert und Zach tat nichts.
„Also, wie geht’s Claire?“, fragte Bethany sobald Lyle oben war.
„Hörst du die Musik?“
Sie nickte, es war Taylor Swift, traurige Herzschmerzmusik.
„Oh, was ist passiert?“
„Sie hat mich mit Peter gesehen.“
Bethany nahm den Tee, den ihr Zach zu schob, und rührte mit dem Kandisstab um.
„Nicht gut…Was hat sie denn genau gesehen?“
„Sie hat uns küssend gesehen. Jetzt hasst sie mich“, erwiderte Zach betrübt und seufzte. Bethany saß neben ihm an der Theke, auf der immer noch Lyles Frühstück wie ein Mahnmal stand. Er musste sich wirklich mal darum kümmern.
„Verständlich. Du hast ihr den Typen ausgespannt“, sagte Bethany mit ernster Stimme. Er sah sie entsetzt an, bis sie endlich anfing zu lachen. „Oh man, sie war in einen Typen verliebt, der ihr ausgespannt wurde. Vom eigenen Bruder“
„Danke. Treffender hätte ich es auch nicht formulieren können“, meinte Claire, die ohne Geräusche die Treppe hinunter gekommen war. Sie warf Bethany einen verurteilenden Blick zu und ging dann zur Theke, nahm Lyles Essen und schmiss es wortlos weg in die Müllpresse.
„Claire, ich…“, begann Zach, doch Claire wehrte gleich mit einer Handbewegung ab.
„Lass es Zach… Wie Beth eben so schön sagte, hat mir mein Bruder meinen Schwarm ausgespannt. Mehr gibt es nicht zu sagen.“
Bethany schwieg, während Zach stammelnd protestierte. Claire allerdings blickte nur Beth an.
„Hat dir Zach davon erzählt?“, fragte sie kalt und lehnte sich gegen die Müllpresse.
„Wovon? Von ihm und Peter? Klar… Ich meine, mit dir hätte er nicht darüber reden können. Verstehst du?“, erwiderte Bethany, über die Nachrichten hinweg, die erneut liefen.

„Die Leiche, die heute Morgen in Nähe des Krankenhauses gefunden worden ist, wurde jetzt identifiziert. Ihr Name ist Alice Wesley,  und sie war schwanger im fünften Monat. Wie sie zu Tode gekommen ist, ist allerdings unklar. Ihr Bruder Brody liegt im Krankenhaus, nachdem er gestern einen Autounfall hatte wobei er schwer verletzt wurde.“

„Alice?“, entfuhr es Zach, der vor lauter Verwunderung seinen Tee fallen ließ, und starrte Claire an, die ebenfalls schockiert drein blickte.
„Du kennst sie?“, wollte Beth wissen. Der Tee tropfte auf Zach Füße, die Barfuss waren, aber er merkte rein gar nichts. Gestern. Er hatte sie doch gestern erst gesehen. Sie war Brodys Schwester? Und das Kind? Es war grausam.
„Nur flüchtig. Aber man, stellt euch das mal vor… sie war schwanger!!“, brach es aus Zach heraus, der schwer atmete. Er hatte Alice doch gerade noch lebend gesehen, und ihr Kind. Sie schien so glücklich.
„Wenn es doch nur ihr Bruder gewesen wäre…“, murmelte Claire leise, und widmete sich dann der Müllpresse, die verstopft war.
„Claire! So was darfst du noch nicht einmal denken!“, schimpfte ihr Bruder, doch sie verdrehte nur die Augen und steckte ihre Hand in die Müllpresse. Intensiver Schmerz.


Das konnte doch nicht war sein. War er wirklich so dumm gewesen? Hatte er alles ignoriert? Er hatte es gewusst, und doch nicht danach gehandelt. Oh, wie er seine kleine Cheerleaderin enttäuscht hatte. Er war ihr Held gewesen. Er hatte sie gerettet, und nun hatte er ihr Herz gebrochen. Wie sehr er sich dafür verurteilte. Claire, sie mochte ihn wirklich gemocht, und er sie. Soweit er in der Position war sie zu mögen.
Peter skatete durch ganz Odessa, um sich zu beruhigen. Er war so wütend, sodass er am liebsten irgendetwas auseinander genommen hätte. Warum hatte er sich nur so gehen lassen, er hätte ihre Gedanken hören sollen und früher von Zach ablassen sollen. Ach, es war zwecklos. Claire hasste nun wieder Zach, aber noch mehr ihn, weil er so war wie sie. Und er hatte sie im Stich gelassen.
Er musste sich ablenken, denn seine Hand wurde vor lauter zur Faustballen bereits heiß und taub geworden. Also stieg er vom Board hinunter und ging in eine Seitengasse. Dort drosch er wutentbrannt auf eine Mülltonne ein. Doch es half nichts. Seine Hand glühte. Und es tat weh.


„Was zur Hölle machst du da?!“, kreischte Bethany auf, als Claire ihre Hand in die Müllpresse steckte. Zach sprang entsetzt auf und zog die Hand wieder aus der Presse heraus.
„Was denkst du dir eigentlich?“, fragte er, aber Claire hörte ihm nicht einmal ansatzweise zu, denn sie starrte auf ihre blutende Hand. Ihre Finger waren eindeutig zum Teil zerhackt, einer fehlte völlig, doch alles schien plötzlich wieder normal zu werden. Die Schnitte wuchsen zu und der fehlende Finger nach- Zach war total angeekelt, Claire hingegen fasziniert. Sorgsam betrachtete sie ihr verheilte Hand und strich über jeden einzelnen Finger. Alles perfekt, genauso wie vorher.
„Claire, mach das nie wieder“, wies Zach sie an, bevor er auf dem Boden zusammen sackte.
„Das ist abgefahren…“, brachte Bethany schließlich hervor, während sie immer noch regungslos Claires Hand anstarrte. Sie musste Schlucken.
Und dann passierte alles auf einmal.
Ein Blitz erhellte die Küche, und traf Zach hart an der Schulter, der laut auf schrie. Claire taumelte verdutzt zurück, aber auch sie traf ein Blitz, der sie außer Gefecht setzte. Sie fiel ohnmächtig um. Zach drehte sie halb um, seine verbrannte, blutende und schmerzende Schulter haltend. Bethany stand vor ihm, ein Blitz, erschien zwischen Daumen und Zeigefinger und sie sah ihn herablassend an.
„Bethany? Was soll das?“, quetschte Zach zwischen vor Schmerz zusammen gepressten Zähnen hervor. Diese schüttelte nur lächelnd den Kopf, und fuhr sich mit der linken Hand durch das blonde Haar.
Lyle, der von dem Krach auf geschreckt war, kam die Treppe hinunter. Ihn traf allerdings auch ein Blitz aus Bethanys Hand, bevor er auch nur ein Laut heraus bringen konnte.
„Halts Maul Tunte“, sagte sie dabei.
„Lyle!!!“, schrie Zach panisch und sah, wie sein kleiner Bruder zusammen sackte und die Treppe hinunter purzelte. Zu jedem anderen Zeitpunkt hätte er gelacht, denn hey, es sah schon lustig aus.
„Weißt du Zach…“, begann Bethany und bückte sich vor Zach, um auf seiner Augenhöhe zu sein. „Ich habe dich gemocht. Wirklich gemocht. Aber so leid es mir tut, das hier ist mein Auftrag, und den muss ich leider Gottes ausführen, verstehst du?“
Zach war nicht fähig zu antworten. Er zitterte am ganzen Körper, und spürte den Schmerz schon gar nicht mehr; der Schock, wer Bethany wirklich war, hatte überhand genommen.
„Ach komm, Zachy. Ich weiß, dass du mich liebst- auch wenn du es mir vielleicht nicht glaubst, aber ich liebe dich auch. Vielleicht mehr, als jeder andere Mensch dich jemals lieben könnte, aber Geschäft ist Geschäft. Und das muss ich jetzt ausführen.“
Sie hatte recht, er glaubte ihr nicht. Bethany hatte gerade Claire vor seinen Augen zu mindest aus geknockt, und wer weiß, welche Schäden Lyle davon tragen wird.
„Wer bist du? Und was hast du mit Bethany gemacht?“, konnte er schließlich sagen. Wie gerne er ihr weh tun würde. Oh, wie gerne.
„Elle. Ich bin Elle“, antwortete sie zu Zachs Erstaunen und sie lächelte gar. „Ich möchte dir danken. Dafür, dass mein Auftrag so schön war, und ich Spaß hatte.“
Sie beugte sich vor und küsste ihn. Zach wurde übel. Mit letzter Kraft, schaffte er es sie weg zu stoßen. Amüsiert blickte Elle ihn an.
„Ach komm schon Zach. Gib es zu. Dir hat es doch auch Spaß gemacht, oder?“
„Warst du damals für den Vorfall verantwortlich? Bei der Umkleide…“
„Nein. Das hätte ich dir niemals angetan. Und glaub mir. Jackie wird noch dafür bezahlen. Früher oder später, wobei ich eher für früher wäre.“, erwiderte sie und lächelte so schön wie jedes Mal. Zach wollte weg sehen, aber er konnte nicht. Dazu war ihre Schönheit viel zu einnehmend.
„Was ist dein Auftrag?“, fragte Zach zögernd, denn der Schmerz in seiner Schulter nahm überhand.
„Claire Bennets Fähigkeiten zu beweisen und sie der Firma aus zu liefern. Dank dir, hat es auch so prima funktioniert“
„Dann hast du uns all die Jahre angelogen? War es das echt wert? Wieso? Wieso Claire?“, wollte er wissen und schüttelte ungläubig den Kopf. Er konnte es einfach nicht begreifen. Hatte er sich so sehr in Bethany getäuscht?
„Tja. Zachy, du bist ein schlauer Kerl. Du wirst vielleicht von der Firma gebraucht. Schade dass du einer von uns bist und nicht einer von ihnen“, meinte sie als wieder aufstand.
Was redete sie da?
„Hast du Alice ermordet?“
Elle sah ihn erstaunt an und für eine Sekunde entglitten ihr alle Gesichtszüge. Dann grinste sie kalt und leckte sich über die Lippen.
„Oh ja, ich werde ein gutes Wort für dich bei Daddy ein legen. Du wärst so ein guter Agent, Zachy.“
Er versuchte auf zu stehen, aber der Schmerz war einfach viel zu viel, ihm wurde allmählich schwarz vor den Augen. Bethany beobachtete alles wortlos und seufzte.
„Ich liebe dich, Zach. Hörst du?“, sagte sie ruhig und leise, und Zach, der ihr in die Augen sah, entdeckte sogar eine kleine Träne. Dann traf ihn erneut ein Blitz und alles wurde schwarz.
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