Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Hidden Listener

GeschichteDrama / P12 Slash
Claire Bennet Peter Petrelli Zach
26.11.2009
22.02.2010
13
20.601
 
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
26.11.2009 1.550
 


Hallo Luthie!
Danke für deine Erneute Review.
Freut mich, dass dir die Story immer noch gefällt, auch wenn sie zurzeit einige große Wendungen durch macht.
Ich hoffe du hältst bis zum Ende durch, denn eigentlich sollten es nur 13 Kapitel werden, aber so wie es aussieht, werden es wohl mehr, außer ich packe ca. 2500 Wörter in ein Kapitel.
Claire gefällt mir immer mehr, ich mag ihre Entwicklung sehr, die der der echten Claire aus Staffel 3 ähnelt, wobei Zach halt immer noch mein Favorit ist. Jeder stellt hohe Erwartungen an ihn, die er nicht erfüllen kann, obwohl er es doch will.
Neben der Hauptstoryline, die Dreiecksbeziehung Claire/Peter/Zach, gibt es noch einige Nebenlinien, z.B.: Lyles Probleme in der Schule, Bethany, der Mord an Alice, und Brody und sein Schaden, die unter den Hut kommen müssen.
Ich hoffe, dass ihr meine Erzählweise nicht als zu kompliziert erachtet, denn ich gebe mir ziemlich arg Mühe.
LG Mäcie.




Alice verließ das Krankenhaus kurz nachdem Zach es verlassen hatte. Dabei ging sie in die entgegengesetzte Richtung, sie wollte nach Hause laufen. Es war eine klare Nacht, sie konnte die Sterne sehen, und die kühle Luft beruhigte sie.
Sie bog gerade in ihre Straße, die nur wenige Minuten vom Hospital entfernt war, als sie eine zusammen gekauerte Person auf dem Boden sah. Sie lehnte an den Mülltonnen und war wohl unterkühlt. Jedenfalls zitterte die Person und umklammerte sich selbst. Alice trat auf sie zu, sprach die Gestalt an.
„Brauchen Sie Hilfe?“, fragte sie und bückte sich. Blaue Augen trafen Grüne, Alices Augen. Die Person schüttelte den Kopf und drehte sich weg. Alice sah das Häufchen Elend bekümmert an. Lag es an ihren Hormonen, dass ihr diese Person leid tat?
Sie legte der Gestalt die Hand auf die Schulter. Sie war eiskalt.
Die blauäugige Person sah Alice wieder an. Ein Lächeln erhellte das Gesicht. Ein Lächeln, das eine ganz andere Bedeutung hatte, als die, von der Alice an nahm, dass sie stimmte, wie sich bald heraus stellen wird.
Im Moment freute sich Alice jedenfalls darüber und strich die Schulter.
Ein heller, blauer Blitz erhellte die Gasse und ein Schrei ertönte.
Dann war Ruhe, die nur von Schritten gestört wurde. Die Schritte der Person.


Zach, mit tiefen Augenringen da er die ganze Nacht mit Grübeln verbracht hatte, quälte sich aus dem Bett und zog sich müde an. Er hatte keine Lust auf gar nichts. Es war nun endlich Wochenende, etwas wonach er sich so sehr gesehnt hatte, und doch würde er nun lieber zur Schule gehen. Mit schweren Schritten schlürfte er die Treppe hinunter und ging zu Lyle in die Küche.
„Hey…“, grummelte Lyle und stocherte lustlos in seiner Waffel herum. Genauso lustlos wie gestern, bemerkte Zach besorgt und nahm sich vor, vielleicht doch mal etwas zu unternehmen.
„Gehst du mit Claire abholen?“, fragte Zach und schob sich einen Bissen Waffel in den Mund. Lyle zuckte nur mit den Schultern und sah aus dem Fenster, war wohl abgelenkt.
Also folgte Zach seinem Blick und entdeckte Peter, der vor dem Haus auf und abging. Zach schob seinen Teller weg und öffnete die Tür.
„Hey!“, rief er Peter zu, der unter seinem Arm sein Skateboard trug. Dieses ließ er auch gleich mal fallen, als er Zachs Stimme vernahm. Dann winkte er ihm zu, hob sein Board auf und ging zu ihm hin.
„Was willst du?“, wollte Zach wissen und merkte wie er lächeln musste. Er konnte es nicht verhindern, es schlich sich einfach auf sein übermüdetes Gesicht. Peter vergrub seine Hand in der Hosentasche und vermied es Zach an zu sehen.
„Kann es sein, dass du mich immer fragst was ich will?“, erwiderte er leicht gereizt und sah Zach schließlich von der Seite an. Dieser zuckte die Schultern und grinste.
„Also?“
Peter sah sich um, bevor er dann Zach zu sich zog und ihn küsste. Zach wusste nicht wie ihm geschah, alles begann sich zu drehen, ihm wurde kalt und dieses Gefühl im Bauch war wieder da, es war schön. Zach erwiderte den Kuss und hielt Peter fest. Er wusste nicht wieso er das tat und doch ergab plötzlich alles einen Sinn. Er, er mochte Peter.
Als sie von einander abließen, nach einer halben Ewigkeit wie es ihm schien, zog Zach Peter ins Haus und stellte ihm Lyle vor. Er merkte, dass es Lyle herzlich wenig interessierte (und dass er immer noch nichts gegessen hatte) und schleppte Peter ins Wohnzimmer.
„Wieso?“, fragte er und ließ sich auf die Couch fallen. Peter setzte sich neben ihm und zuckte nun mit den Schultern.
„Aber wieso ich?“
Wieder zuckte er mit den Schultern. Dann lächelte er sanft und strich Zach über den Arm. Zach merkte wie er erschauderte. Es war unbeschreiblich schön.
„Ist doch egal, oder?“, erwiderte Peter und küsste Zach nochmals. Es fühlte sich einfach so richtig an, sodass Zach nicht mehr denken konnte, ihm war es egal, ob Lyle etwas sagt. Er wollte, dass dieser Moment für immer dauert und so umarmte er Peter und zog ihn nah an sich heran. All die negativen Gefühle, die er in den letzten Tag hatte, dieser Hass, der nicht zu bändigen war, all das war nun nebensächlich und er spürte, wie sehr er ihn brauchte.
„Du bist was besonderes, du bist lustig, du verstehst mich, du…“, begann Peter nun auf zu zählen, aber Zach hielt ihm den Mund zu und küsste ihn abermals.
Da platzte Sandra in die Küche und Zach schaffte es gerade rechtzeitig noch sich von Peter zu lösen bevor seine Mutter etwas mit bekam.
„Oh, wer ist denn das?“, fragte sie als sie Peter bemerkte. Zach lächelte unsicher und sah Peter von der Seite an.
„Ehm, ich bin Peter, Peter Petrelli“, stellte er sich vor. „Ihr Sohn und ich haben zusammen Kunst, wir machen heute ein Projekt.“
Sandra Bennet, die bereits in ihrer Hand den Autoschlüssel hielt, hob die Augenbrauen.
„Heißt das, dass du nicht mit Claire abholen kommst?“
Zach nickte langsam und sah bedrückt drein.
„Tut mir leid, Mum“
Sie schüttelte unwirsch den Kopf und tat es mit einer Handbewegung ab.
„Ach iwo, du warst gestern bei ihr, sie wird ein paar Stunden ohne dich aushalten Zachy. Mach aber keinen Unsinn“
Zach sah sie frech an, „Ich doch nicht, Mum“, sagend und schaltete den Fernseher an, Nachrichten.

„…der Fund der Leiche in Nähe des Krankenhauses beschäftigt zu Zeit die Polizei von Odessa. In einer kleinen Seitengasse wurde eine komplett verkohlte Leiche aufgefunden. Wer die Person ist, ist noch unklar, genauso wie das Geschlecht der Leiche. Nähere Angaben will die Polizei im Laufe des Tages machen.“, sprach die Nachrichtensprecherin trocken und gab dann ans Wetter ab. Zach starrte schockiert auf den Fernseher, sein Mund klappte auf. Peter ging es ebenso.
„Denkst, du das gleiche wie ich, Zach?“, fragte Peter ihn in Gedanken, damit Sandra, die gerade Lyle zum hinaus gehen kommandierte, nichts mitbekam. Zach drehte seinen Kopf zu Peter und nickte minimal.
„Wir sollten heraus finden, wer das war…“, schlug Peter vor, sobald die Tür hinter Sandra ins Schloss gefallen war.
„Und wie stellst du dir das vor? Nur weil wir Fähigkeiten haben, können wir noch lange keinen Mordfall aufklären.“
„Findest du das nicht merkwürdig? Erst rastet dieser Footballfreak so aus, das er Claire erst fast vergewaltigt und dann einen Autounfall baut, bei dem er beinahe drauf gegangen wäre, und jetzt das?! Hier stimmt doch etwas nicht… Zach, verstehst du?“
Dieser holte tief Luft, dann nickte wieder.
„Und was sollen wir deiner Meinung nach tun?“, erwiderte Zach, der wirklich keine Lust hatte sich in Polizei Angelegenheiten zu mischen. Peter zuckte mit den Schultern. Er hatte keinen Plan.
„Siehst du? Also lass uns jetzt den Film gucken und nicht weiter darüber nach denken, okay?“
Peter grummelte noch einige Sekunden, aber als Zach ihn küsste, gab er seinen Widerstand auf und legte den Arm um den Andrews Sohn. Doch in Gedanken war er immer noch bei der Leiche und seinem Plan heraus zu finden, wie sie zu Tode gekommen war.


Es war gerade Werbung und Zach strich Peter durch sein schwarzes Haar. Dieser lächelte und küsste ihn, als die Tür plötzlich aufflog. Diesmal waren die beiden nicht schnell genug auseinander zu kommen, und die Person, die hinein gekommen war, sah den Kuss. Schockiert blickte Claire Bennet auf Zach und Peter und schüttelte ungläubig ihre Locken.
„Wie kannst du nur?“, fragte sie, ihre Stimme bereits tränenerstickt „ Ich habe dir vertraut…“ Claire schniefte laut und drehte sich um.
„Claire, warte! Lass mich erklären!“, rief ihr Zach nach, doch Claire war bereits an der Treppe.
„Lass es! Du elender Betrüger! DU Lügner, DU…“ Ihre Stimme erstarb, als sie die Tür zu ihrem Zimmer zu knallte.
Bedrückt sah Zach Peter an und seufzte. Peter strich ihm über die Schulter, und sagte, er es wäre besser, wenn er jetzt ginge.
„Wir sehen uns“, meinte er, als er sein Skateboard nahm und zur Tür ging, durch welche gerade Sandra kam. Zach stand auf und ging zu ihr und umarmte sie. Dabei fiel ihm auf, dass Lyle nichts gegessen hatte. Vielleicht sollte er sich doch mal um seinen kleinen Bruder kümmern, denn er schien sehr betrübt zu sein. Wortlos drängelte dieser sich an Peter vorbei ins Haus und lief die Treppen hoch.
„Warum die Umarmung?“, fragte Sandra erstaunt, erwiderte sie aber. Zach seufzte abermals, antwortete allerdings nicht. Warum war das Leben nur so ungerecht?
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast