Anthony and Johanna

GeschichteRomanze / P16
24.11.2009
14.12.2009
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24.11.2009 624
 
Wir waren jetzt schon seit 7 Tagen auf dem Schiff.
Anthony hatte für mit dem Capitain ausgemacht das wir umsonst mitfahren könnten wenn wir unsere Dienste zur verfügung stellen würden. Für Anthony war es kein Problem, er war schon sein halbes Leben Lang Seemann. Es war ein Sonniger Tag auf See und ich hatte beschlossen die Kartoffeln die ich zu schälen hatte an deck zu schälen.
Ich hatte mich freiwillig angeboten mit in der Küche zu helfen, da Anthony den ganzen Tag arbeitete und ich nicht allein unter deck bei den Anderen Seemännern bleiben wollte. Der Chef der Küche war mehr als einverstanden das ich mithelfe.
Doch heute hatte ich mich dazu entschieden draußen zu arbeiten. Ich hatte immer noch das selbe kleid an wie seit meiner Flucht, doch nicht weil ich nichts dabei hatte, sondern weil Anthony gesagt hatte ich solle mich nicht umziehen da es auf den Schiffen mehr als schmutzig war.
Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn uns legte kurz meine Arbeit nieder um den Männern bei der Arbeit zuzusehen.
Gerade schlug der wind um und es ging daran die Segel neu auszurichten. Schnell und geklenkig kletterten die Männer in die Takelage. Allen vorran Anthony.
Als er oben angekommen war, sah er sich kurz um und entdeckte mich wie ich unten auf meinem Stuh saß. Er grinste und warf mir eine Kusshand zu. Ich lächelte und winkte ihm.
Er grinste und zog ein Seil straff sodas sich das segel wendete.
Anthony stieg hastig wieder hinunter und kam schwungvoll zum stehen.
"Johanna.!" rief er und rannte hastig zu mir herüber.
"Anthony." lächelte ich ihn an.
"Ich liebe dich." grinste er und küsste mich auf die Wange, dann rannte er hastig zurück zu den anderen mit den Worten "ich muss wieder zu den anderen Arbeiten tut mir leid."
Ich lächelte stumm in mich hinein und begann wieder die Kartoffeln zu schälen.
Trotz dem Wind verstand ich jedes wort das die Männer sagten.
Viele Summten bei der Arbeit oder rissen schmutzige witze.
Anthony beteiligte sich nicht daran. Er summte immer nur ein lied.
Das, das er vor meinem Fenster gesungen hatte als ich noch bei meinem Stiefvater in London eingesperrt war.
Ich liebte dieses Lied und er sang es mir jede nacht vor bevor er sich schlafen legte. Wir hatten eine kleine Kabiene bekommen, da der Kaptain uns oder viel mehr mich nicht bei den Seemännern schlafen lassen wollte.
Sie sahen mich immer so komisch an.
Er hatte uns die Kabine seines ersten Mats gegeben mit einem Problem. Sie beinhaltete nur ein Bett.
Anthony hatte mir wie ein Gentleman das Bett angeboten und schlief seither auf dem Boden vor dem Bett. Ich hatte ihm gesagt das wir uns das Bett teilen könnten doch er war dagegen. Ich wusste nicht ob es an mir lag das er das bett nicht mit mir teilen wollte oder an ihm.
Aber es tat mir weh wenn er sich jeden Abend aufs neue auf den Boden legte während ich dazu bereit währe mein bett mit ihm zu teilen.
Ich seufzte und begann die letzte Kartoffel zu schälen. Er sagte mir immer das er mich liebte, und das war alles was ich wollte. Jemanden der mich liebte und der mir halt gab, doch ich war mir nach der Bettsache nicht mehr sicher ob er mich wirklich liebte oder ob er das nur sagte weil ich ihm leid tat.
Das wäre das schlimmste für mich, wenn er mich nur aus mitleid befreit hätte. Bei dem Gedanken daran kamen mir unwillkürlich die tränen und ich wischte sie hastig weg. Ich warf die letzte Kartoffen in den Eimer zurück und machte mich auf dem Weg unter deck um sie zum Kochen aufzusetzen.