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Demirs schlimmster Albtraum

von Blinki
GeschichteAllgemein / P12 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
18.11.2009
18.11.2009
1
651
 
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18.11.2009 651
 
Titel: Demirs schlimmster Albtraum!
Autor: Blinki
Anmerkung: Ein weiterer, wenn auch kleiner, Oneshot mit unseren Lieblingen. Hier ist sozusagen Konny der Held. *g* Ich hoffe, er gefällt euch.
Disclaimer: Alle Charaktere und sämtliche Rechte an der Serie gehören nicht mir. Ich habe sie nur für meine Fanfic ausgeliehen.

GSG 9 - Demirs schlimmster Albtraum!

„Man Konny, wann sind wir endlich unten? Ich halte das langsam nicht mehr aus! Ich habe voll das ungute Gefühl, dass wir stecken geblieben sind oder warum ist der so leise? Nicht, dass wir noch abstürzen! Ich bin noch viel zu jung um zu sterben! Konny, ich will hier raus! Wenn wir das hier überleben, dann werde ich nur noch Treppen gehen. Egal, in welchem Stockwerk wir uns befinden! Konny, ich liebe dich! Vergiss das bitte niemals!“, kam es voller Panik von Demir Aslan, der sich an seinen Mann festgekrallt und die Augen zusammengekniffen hatte.

Das Ehepaar war gerade in ihren Flitterwochen und wollte nach einem reichhaltigen Frühstück an den Strand gehen. Da sie sich in dem 9. Stock befanden und mit einigen Strandutensilien beladen waren, war Demir nach einer längeren Überredung seitens Konny damit einverstanden, dass sie mit dem Fahrstuhl fuhren. Doch kurze Zeit später bereute es Konny, dass er seinen Schatz dazu überredet hatte, denn er wusste schon von Anfang an, dass Demir Angst vor Fahrstühlen hatte, die dieser jetzt auch zeigte.

Auch die anderen Männer aus der Einheit 50 wussten davon. Netterweise teilte Geb ihn bei den Einsätzen immer so ein, dass er nie mit einem Fahrstuhl fahren musste und die Treppen gehen konnte. Worüber Demir sehr dankbar war. Ihm war es aber sehr peinlich, doch Konny sagte ihm, dass er sich nicht zu schämen brauchte, denn jeder hatte seine Schwächen. Jeder aus dem Team hatte Angst vor etwas anderem. Er selbst hatte tierische Angst vor Spinnen und Frank sogar vor kleinen weißen Mäusen.

Konny sah die anderen Fahrgäste entschuldigend an und meinte zu seinem Partner: „Hey Schatz, bitte beruhige dich wieder. Komm, lass uns wieder nach draußen gehen und die Treppen nehmen. Der Fahrstuhl ist ja noch nicht losgefahren!“ Nachdem er das gesagt hatte, zog er Demir mit nach draußen und diesem wurde bewusst, dass sie die ganze Zeit gestanden und er umsonst so eine Panik geschoben hatte. ‚Oh mein Gott. Ist das peinlich!‘, dachte er und lief ein wenig rot an. Konny sah es und ihm tat es weh, seinen Mann so zusehen. Schließlich hatte er ihn überredet. Sofort entschuldigte er sich bei ihm, doch dieser winkte ab.

„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Irgendwann muss ich ja mal meine Angst überwinden, aber es hat leider nicht geklappt. Zum Glück kennst uns hier niemand, dass wäre ja noch peinlicher geworden, als es ohnehin schon war!“, sagte Demir und erhielt von seinem Gegenüber einen liebevollen Kuss, den er nur zu gerne erwiderte. „Komm, lass uns nicht mehr darüber nachdenken und lieber an den Strand gehen!“, kam es von Konny, als sie sich voneinander gelöst hatten. Demir war einverstanden und sie machten sich sofort auf den Weg.

3 Wochen später waren sie wieder auf der Arbeit und von einigen Kollegen wurde Demir aufgezogen. Es kamen z.B. Sätze wie „Oh Demir, pass auf, dass du nicht steckenbleibst. Nein, warte, erst mal muss der Fahrstuhl losfahren.“ oder wenn er die Treppen hinunter ging „Treppen sind doch sicher als Fahrstühle!“ Am Anfang machte es dem Deutsch-Türken nichts aus, doch als es immer so weiter ging, wurde es ihm zu bunt.

„Sagt mal Jungs, woher wissen die das denn?“, fragte er in die Runde und Geb antwortete: „Von Rüdiger Wolf. Er war zu diesem Zeitpunkt auch mit in dem Fahrstuhl!“ Demirs Augen wurden immer größer: „WAS? Etwa Wolf, die Tratschtante aus Set 60?“ Auf Gebs Kopfnicken hin, stöhnte er auf und sagte nur: „Na super, dann weiß es bestimmt schon das ganze Lagezentrum. Das wird mein schlimmster Albtraum überhaupt!“

Ende

***

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