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Schattenspinner und Herzleser

von Arielen
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P12 / Gen
17.11.2009
05.02.2016
12
42.126
 
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17.11.2009 2.547
 
Bisher hatten die Bewohner des Hains Schattenspinner, den Elf mit den rückenlangen dunkelbraunen Haaren, noch nie ohne seinen Gesichtsschmuck gesehen, jenen hölzernen Reif mit den Anhängseln aus Federn und Beeren, die einen großen Teil seiner Wangen verbargen.
Oft hatten sie darüber getuschelt, was der einsilbige und scheue Gerber und Koch wohl darunter verbergen würde, nachdem sie die ein oder andere Narbe oder gar ein Zeichen hatten erkennen können. Denn bisher hatte er so gut wie niemanden so nahe an sich herangelassen, um das herauszufinden, und viele Stammesmitglieder hatten es aufgegeben, ihn in ihr alltägliches Leben mit ein zu binden, denn er hatte auch von sich selber aus nie Anschluß zu anderen gesucht.

An diesem Tag aber bekamen sie eines seiner Geheimnisse zu sehen - und als wolle er noch nachhelfen, blies ein plötzlich aufkommender Wind auch die letzten Strähnen aus dem Gesicht Schattenspinners und enthüllte die langen Narben, die von den Schläfen über die Wangen bis hinunter zum Halsausschnitt liefen - wulstige Brandmale, die ganz offensichtlich nie eines Heilers Hand berührt hatten. Erstaunt blickten sich die, die das bemerkten an und tuschelten miteinander.

Bei den Hohen, wer hatte ihm diese Wunden zugefügt? Menschen? Tiere?
Und wie hatte er damit überleben können?

Schattenspinner wirkte fremd, als er unter den Bäumen hindurch auf den Wald zu wanderte und weder zur Seite sah, wenn ihn jemand ansprach, noch die Anwesenden wirklich zu bemerken schien. Er schritt wie jemand, der in einem schweren Traumbeerenrausch gefangen war aus, wenngleich er nicht schwankte, seine grün-goldenen Augen jedoch vermittelten eher das Gefühl tiefster Verzweiflung, Verwirrtheit ... und Angst.

Ich habe gesehen, daß Schattenspinner bei Goldfederfell war, erzählten sich einige aufgeregt. Was mag nur zwischen den beiden vorgefallen sein? Schau mal, da kommt Goldfederfell gerade aus seiner Behausung. Ist dem Ältesten irgendwas anzumerken... – Kannst du dich erinnern, daß irgendwas vorgefallen ist, weswegen Schattenspinner zu ihm gerufen worden ist? Vielleicht hat er ja eine Regel unseres Stammes gebrochen – Das glaube ich weniger, dazu ist er nicht der Elf. – Vielleicht hat er einen Rat gesucht! Mir ist nämlich aufgefallen, daß sich Schattenspinner die Bilder am Baum der Erinnerung genauer angesehen hat und dann plötzlich in sich zusammengesunken ist, als habe ihn etwas erschreckt. – Gut, er macht schon seltsame Sachen, dieser Kauz, aber könnte es sein, daß er etwas verbirgt? Was wissen wir denn schon über ihn? – So gut wie nichts, glaube ich. Ich habe munkeln hören, daß er ein heimgekehrter Schattentänzer sein soll, aber ich weiß nicht, wer er sein könnte.

Von dem leisen Gerede um ihn herum bekam Dayin nicht viel mit. Er wanderte fast blind durch den Hain, seine Wahrnehmung reichte gerade soweit aus, daß er nicht gegen irgend etwas rannte oder stolperte.

In seinem Kopf herrschte immer noch ein großes Durcheinander, vermischt mit Schmerzen, die ihn fast blendeten. Erst als er sich außerhalb des Hains und ein Stück im Wald befand, klärte sich sein Blick ein wenig und sein heftig pochendes Herz beruhigte sich langsam.

Mit Tränen in den Augen und einer unbewußten Ahnung folgend, wanderte er einen Tierpfad entlang zu einem kleinen Wasserlauf und setzte sich auf einen Stein an das Ufer, um nachzudenken.

Der würzige Duft von Minze und Purpurwindröschen ließ ihn freier atmen, auch wenn ihm die Erinnerung im nächsten Moment wieder den Hals zuschnürte: Hier hatten sich Frühlicht und er oft geliebt, stürmisch und wild gejagt wie Wolfswelpen, nur um sich dann in den Purpurwindröschen herumzuwälzen und sich mit dem duftenden Saft zu betupfen, der ihre Sinne nur noch mehr erregt hatte.

Wie bist du gestorben... und warum mußte es gerade dich treffen?

Schattenspinner zupfte eines der Röschen ab und sog den Duft der Blüte ein, während die Tränen über seine Wangen liefen. Es machte alles um so viel schwerer und Goldfederfells vorwurfsvolles und verbittertes Senden hallte immer noch durch seinen Geist: **Sie hätte nicht sterben dürfen - vor allem, da du offenbar überlebt hast **

"Nein ... das hätte sie nicht!" krächzte Schattenspinner verzweifelt und ballte wieder die Fäuste. "Aber sie ist es!"
** Aber weißt du auch wirklich, wie hoch der Preis für deinen Leichtsinn war? ... Ja, Frühlicht ist durch DEINE Schuld gestorben! **
"Und wenn sie es ist, dann weiß ich doch nicht wie und warum!"
Sein Kiefer pochte nach diesen Worten heftig, aber der Schmerz verdrängte die anderen Gefühle nicht.

Dayin barg den Kopf in Händen, während seine Tränen die harten Narben an den Wangen netzten. So verharrte er eine ganze Weile, bis er den Kopf schüttelte, tief Luft holte und einen Entschluß faßte.
Er mußte dem Geheimnis um sein Leben und ihr Sterben selber auf den Grund gehen, und das konnte nur gelingen, wenn er die Grenzen durchstieß, die ihm der Schmerz setzte.

Entschlossen wischte er sich die Feuchtigkeit aus dem Gesicht. Nach ein paar tiefen Atemzügen beruhigte er sich soweit, daß er wieder halbwegs klare Gedanken fassen konnte. Vorbei an den bereits wiedererwachten Erinnerungen tastete er sich schließlich zu einem Punkt, an dem die Schmerzen unerträglich geworden waren. Diesmal war das nicht anders, aber er beschloß, das "weiße Brennen" zu ertragen

NYX!

Er klammerte sich an den einzigen Schlüssel, mit dem er die Tür zu den noch verborgenen Erinnerungen öffnen konnte und tastete sich vor, während sein Körper zu zittern begann und Schweiß aus den Poren der Haut trat. Sein Atem wurde schneller und flacher, bald hechelte er wie ein Wolf in der Mittagssonne.

/YL!

Sein Kopf drohte zu platzen, als das Brennen übermächtig wurde.
Ich bin ... bin ...
Für einen kurzen Augenblick glaubte er eine Ahnung von den Geschehnissen zu haben, wirre, unzusammenhängende Bilder, doch dann bohrte sich eine weißglühende Klinge in seinen Geist. Dayin schrie auf, während sein Körper heftig zuckte, als würde er von einer ganzen Kaskade von Blitzen durchbohrt. Das Bewußtsein verlierend kippte er zur Seite auf ein Bett von Purpurwindröschen. Das letzte was er wahrnahm, ehe er in Dunkelheit versank war der süße, fruchtige Duft der Blüten...

Rosenlieb wanderte mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen durch den Wald. "Nun noch ein paar Purpurwindröschen, damit ich dem Rock eine schöne leuchtende Farbe geben kann, dann bin ich für heute fertig!" murmelte sie zu sich selber und folgte dem Tierpfad zu einem Bach, an dem sie eine ganze Menge von den Blüten zu finden wußte. Wenn nicht wieder irgend ein unverantwortlicher Elf das Blumenbett verwüstet hatte, wie es immer wieder einmal vorkam. Schon mehrfach hatte sie Robah diesen Frechdachs im Verdacht gehabt, aber auch Liebespaare nutzten den versteckten Ort für ihre zärtlichen Spiele, wenn sie sich an die Flecken erinnerte, die so manch einer vom Saft der Blüten davongetragen hatte.

Keiner nahm dabei Rücksicht auf ihre Wünsche. Die anderen Schattentänzer wollten zwar ihre schön gefärbte Kleidung tragen - zerrstörten aber auf der anderen Seite nicht selten das benötigte Material dafür! Ach, was sollte sie bloß machen?

Diejenigen ausschimpfen und ihnen drohen, sich zu rächen? Und auch einmal die Drohung zur Wahrheit machen? Vielleicht war das eine gute Idee ... und einen bestimmten Elfen hatte sie dafür schon im Auge...

So in diesen Gedanken versunken, wäre sie beinahe in den Bach gelaufen, an dem der Pfad endete. Gerade noch rechtzeitig blieb sie stehen und drehte sich um, stützte die Hände in die Hüften, als sie den Elfen bemerkte, der da inmitten ihrer Purpurwindröschen lag.

Rosenlieb schnappte empört nach Luft.

Das konnte doch wohl nicht wahr sein! Jetzt hielten diese unverschämten Welpen auch schon ihren Mittagschlaf in den Blumen!
Aber jetzt wenigstens hatte sie einmal einen bei frischer Tat ertappt und konnte ihm sagen, was sie davon hielt. Rosenlieb hob einen Finger und wollte mit ihrer Schimpftirade beginnen, als sie bemerkte, daß etwas mit dem Liegenden nicht stimmte. Ihre Wut verwandelte sich in Sorge. Rasch trat sie näher und beugte sich über den Reglosen, drehte ihn vorsichtig in eine bequemere Lage.

"Schattenspinner?" fragte sie erstaunt, erhielt aber keine Antwort. Vorsichtig tastete sie nach seinem Herzschlag und stützte dann den Kopf gegen den Stein, damit er nicht an seiner eigenen Zunge ersticken konnte. "Was ist passiert?"
Wieder reagierte der Elf nicht. Rosenlieb strich ihm die wirren dunkelbraunen Strähnen aus dem Gesicht und zuckte zusammen, als sie die Narben an seinen Wangen sah. "Bei den Hohen!" Das Narbengewebe fühlte sich sehr hart an - es mußte schon sehr alt sein, und ein verirrter Sonnenstrahl fiel genau auf eine Stelle oberhalb der Wangenknochen, an der sich die Reste eines Zeichens befanden.

Eines Schattentänzerzeichens, das sie kannte!
Und sie erinnerte sich wieder ...

Rückenlange braune Haare, die mit einer schnellen Bewegung auf den Rücken geschleudert wurden, wenn er sie nicht mit einem Band im Nacken zusammenhielt, fröhlich blitzende grüngelbe Augen, die immer nur Verrücktheiten im Sinn zu haben schienen.

Solche Dinge wie das leidenschaftliche Spiel in Rosenliebs kostbaren Purpurwindröschen! Wie oft hatten Frühlicht und und der junge Jäger danach geduftet und sie, die Gerberin, hatte nichts anderes tun können, außer böse dreinzuschauen?

Immerhin hatte sich der junge Elf dann bei ihr entschuldigt, und sie mit kleinen Geschenken zu trösten versucht, Dingen, die er irgendwo tiefer im Wald gefunden oder von der Jagd zurückbehalten hatte. Böse war sie ihm nie lange gewesen.

Er war so ganz anders als seine Halbgeschwister ... nicht düster und ernst wie sie - sondern immer mit einem Scherz oder fröhlichen Wort auf den Lippen. Manchmal beneidete sie Frühlicht um ihren Gefährten - aber wer konnte leugnen, daß die beiden nicht füreinander geschaffen waren? Beide sprühten voller Leben und Sorglosigkeit, und die wenigsten konnten ihnen lange böse sein.
Rosenlieb lächelte versonnen, als die Bilder von früher in ihrem Geist aufstiegen und klare Erinnerungen wurden und begann zu grübeln.

Warum hatte sie den Elfen noch nicht früher erkannt? Schon bei ihrer ersten Begegnung im Wald hatte sie eine Ahnung gehabt, aber noch nichts darauf gegeben. Denn es hatte einfach nicht sein können, Der Dayin Sturmtänzer, an den sie sich erinnerte, wußte mit Pflanzen nichts anzufangen, noch war er ein guter Färber gewesen. Und schon gar nicht ein Koch!

Die Gerberin seufzte und grinste dann schief.

Bei den Hohen, Sturmtänzer trug seinen Namen nicht zu Unrecht - war er doch ein verrückter Wirbelwind gewesen, der schon so manches angestellt hatte wegen dem Loyahm ihn scharf getadelt hatte. Und er hatte  zusammen mit Frühlicht und zwei anderen die erfolgreichste Jagdgruppe des Hains gebildet. Sehr oft hatten sie ...

Dann besann sie sich wieder der Gegenwart. Aus einem ihr unbekannten Grund war Sturmtänz... Schattenspinner hier zusammengebrochen. Sie mußte ihn wieder zu Bewußtsein bringen, erst dann konnte sie näheres erfahren und ihm helfen. Notfalls mußte sie Silbermond rufen.

Dayin kam durch eine kühle Berührung auf seiner Stirn langsam wieder zu sich. Wasser träufelte über seine Stirn in die Haare, und jemand tupfte ihm das Gesicht ab, linderte damit ein wenig das Brennen auf seiner Haut und in seinen Narben.
Warum bin ich zusammengebrochen? fragte er sich im nächsten Moment. Er erinnerte sich nur noch daran, daß er den Hain fluchtartig verlassen hatte, weil ... weil ... Er konnte die Gefühle, die seinen Geist verwirrten nicht in klare Worte fassen.

Statt dessen holte der dunkelhaarige Elf tief Luft und öffnete vorsichtig die Augen, um festzustellen wo er war, und was mit ihm geschah.
Eine Elfe mit schulterlangen roten Locken beugte sich über ihn. Ihre grünen Augen blickten besorgt drein. "Schattenspinner ... Dayin ist alles in Ordnung mit dir?" fragte sie. "Was ist denn passiert?"

"Ich ..." krächzte er und wechselte zum Senden über, als er keine weiteren Worte mehr hervorbringen konnte. * Ich weiß es nicht ...* Langsam wich das dumpfe Gefühl in seinem Kopf. *Ich wollte über etwas nachdenken.* Dann zuckte er zusammen und sah sie mit großen Augen an. *Dayin? Du, du kennst meinen Namen?*

Die Elfe lächelte und nickte, half ihm dann sich aufzusetzen und mit dem Rücken gegen den Stein zu lehnen. "Ich hätte es schon früher erkennen können, aber erst, als ich dich so in den Purpurwindröschen liegen sah, ist mir ein Licht aufgegangen, warum ich das Gefühl hatte, dich zu kennen!" Sie gab ihm einen spielerischen Nasenstüber. "Du hast dich immer schon gerne in ihnen gewälzt, vor allem zusammen mit Frühlicht!"

Frühlicht!

Dayin schlug die Augen nieder, als seine Erinnerung zurückkehrte. Nun wußte er wieder weswegen er an diesen Ort gekommen war, und das machte es auch nicht leichter.
"Was ist los? Hast du Schmerzen? Soll ich Silbermond holen? Du weißt ja, ich bin im Heilen nicht besonders gut!" Sie berührte eine Schramme an seinem Arm. "Dafür reicht es", stellte sie fest, während der Kratzer durch die Berührung ihrer Finger verschwand, so als hätte es ihn nie gegeben.
Dayin schüttelte den Kopf. *Nein, es geht schon wieder ... Das Pochen in meinem Kopf bin ich gewohnt!*

Rosenlieb sah ihn fragend an. "Und die Narben? Was ist nur mit dir geschehen? Wir dachten, du seist tot, wie ..." Verlegen verstummte sie. "Es hieß doch, du wärst vom Blitz erschlagen worden. Wie kommt es, das du lebst? Und?"
Als sie den traurigen Blick in seinen Augen sah, schwieg sie erneut.
* Ich weiß es nicht! Ich kann mich bisher an nur wenig erinnern, und das bißchen, was ich weiß ist schon ...* Er schluckte. *... schrecklich genug.*

Rosenlieb schien zu spüren, daß er nicht weiter darüber reden konnte, deshalb lenkte sie ein. "Wissen denn schon die anderen davon? Du lebst jetzt schon so lange hier, fast zwei ganze Wechsel der Jahreszeiten und sonderst dich so ab. Dabei weiß ich, daß du so viele Freunde hattest. Du warst ein richtiger Wirbelwind, damals!"

*Die Befürchtung habe ich auch.* Dayin zeigte kurz ein zaghaftes Lächeln. * Bisher wissen glaube ich nur Iala und Loyahm wer ich bin ... * Er blickte die Richtung, in die der Hain liegen mußte. * Aber es ist mir nicht wichtig, ob die anderen davon erfahren oder nicht ... * Er unterdrückte ein Zittern, das aber rasch verflog, als Rosenlieb ihm eine Hand auf die Schulter legte. "Bestimmt werden sich viele freuen, wenn sie endlich wissen wer du bist."
*Glaubst du wirklich? Nachdem ich schuld an Frühlichts Tod bin?*

Rosenliebs Augen weiteten sich erschreckt. *Wie kommst du darauf?*, wechselte sie ins Senden über. *Das verstehe ich nicht! Ich meine, ich war damals nicht dabei, aber später wurde erzählt, daß sie mit einem Schrei zusammengebrochen sei und noch etwas rief ... und daß du in den Sturm hinausgelaufen seist ... Du hast, den Hohen sei Dank, irgendwie überlebt!*

*Wie und warum, das weiß ich nicht!* Dayins Gesicht verdüsterte sich. *Ich weiß es einfach nicht!* Sein Gefühlsausbruch ließ auch Rosenlieb ratlos zurück. Erneut versuchte sie ihn zu beruhigen. "Am besten kommst du erst einmal mit zu mir. Gerade jetzt darfst du nicht allein sein, bitte!" Tröstend wuselte sie ihm durchs Haar.
Ja, vielleicht ist genau das das Beste für mich. So kann ich nicht mehr wegrennen, wie ich es früher immer und eben fast getan hätte, dachte Dayin und nickte. *Ich nehme deinen Vorschlag an!*

Und so erhob er sich langsam und kehrte an der Seite der Gerberin in den Hain zurück, um sich dem Kommenden zu stellen, dem er nun nicht mehr ausweichen konnte und wollte, so schwer es auch für ihn war. Aber die Ungewißheit und Angst, wie ihn die anderen aufnehmen würden, nachdem Loyahm schon so heftig reagiert hatte, nagte in ihm.

Er trug Schuld an Frühlichts Tod, doch wie und warum, das bleib ihm noch immer verschlossen und gerade das bereitete ihm die meiste Furcht...
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