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Reise nach Aventurien

GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
05.11.2009
19.11.2009
8
9.926
 
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05.11.2009 533
 
REISE NACH AVENTURIEN


1. Ein Traum wird Realität


`Ich liege auf einer Sommerwiese, schließe die Augen und fange an, vor mich hin zu träumen. Ich entfliehe dem täglichen Stress.

Die Welt verändert sich in meinem Kopf.

Ich bin auf einem Bauernhof, die Sonne steht warm am Himmel. Ich fühle mich einfach wohl, habe keine Sorgen.

Ich habe Lust, einen langen Spaziergang zu unternehmen und mir die schöne Umgebung anzusehen. Langsam gehe ich über ein Feld, überall rund um mich herum sind hohe Pflanzen, die mich vor der Sonne und den Blicken der anderen Leute schützen. Ich habe Zeit, mir alles anzusehen und es auf mich wirken zu lassen.

Auf dem Boden um mich herum sind viele kleine Steine und Blätter.
Auf einmal sehe ich eine kleine Ameise. Es ist merkwürdig, aber sie interessiert mich, als sei sie etwas ganz Besonderes. Also kniee ich mich hin und beobachte sie. Nach und nach sehe ich immer mehr Ameisen, die gerade wie auf einer Straße zu laufen scheinen. Die Ameisen tragen alle kleine Blätter und Äste auf dem Rücken, was mir unglaublich erscheint, da einige Dinge mindestens doppelt so groß zu sein scheinen, wie die Ameisen, die sie tragen.

Langsam stelle ich mich wieder hin. Ich schlendere weiter über das Feld und denke entspannt daran, was ich gerade gesehen habe.
Nach einer Weile, die mir vorkommt wie ein paar Sekunden, aber mindestens eine halbe Stunde gewesen sein muss, sehe ich einen Wald. Ich möchte hineingehen und sehen, ob ich dort etwas Spannendes erleben kann. Also spaziere ich langsam tiefer und tiefer in den Wald hinein.

Ich sehe viele Tiere. Vor mir läuft langsam ein Hase vorbei. Er scheint gar keine Angst zu haben. Das freut mich und ich bleibe kurz stehen, um ihn weiter beobachten zu können. Ich lege den Kopf in den Nacken, atme tief ein und schaue auf einen Baum. Dort oben sitzen viele Vögel und schauen einfach in die Landschaft hinein. Ich möchte wissen, was die Vögel sehen, rolle mir die Ärmel hoch und fange an, auf den Baum zu klettern.

Auf der Mitte des Baumes komme ich nicht weiter. Doch ich ärgere mich nicht, ich habe ja Zeit. Entspannt klettere ich wieder hinunter und versuche es an einem anderen Baum nochmal. Diesmal schaffe ich es ohne Probleme. Als ich oben ankomme, setze ich mich auf eine Astgabel und schaue mich um.

Ich sehe den Bauernhof, er ist ganz weit weg und nur noch ein kleiner Punkt am Horizont. Das Feld ist riesig groß und sieht wunderschön aus in der langsam untergehenden Sonne.
Nachdem ich einfach sitzen geblieben bin, um mir den wundervollen  Sonnenuntergang anzusehen, werde ich langsam müde.

Ich klettere also wieder hinunter, lege mich bequem neben den Baum und ...  schlafe ein.´



Als ich die Augen wieder öffnete, erwartete ich selbstverständlich, in meinem Bett zu liegen. Schließlich war ich darin eingeschlafen, bevor ich begonnen hatte, zu träumen.

Doch das war nicht der Fall!

Entsetzt fuhr ich auf! Ich lag immer noch unter dem Baum, unter dem ich - in meinem Traum - eingeschlafen war ...! Wie konnte das sein? Träumte ich immer noch?

Und neben mir auf dem Boden lag plötzlich eine kleine Landkarte. Wo kam sie her?

Was war geschehen?
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