So Rich,So Pretty – The Story of Rosalie Hale

GeschichteRomanze / P12 Slash
04.10.2009
26.09.2010
7
4654
 
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
So,mein zweites Kapitel =) Hoffe euch gefällts^^.Würde mich wieder seeeehr über Reviews freuen =D
Danke an alle,die schon Reviews geschrieben haben. :)
LG,Nad
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Ich trieb meine Beine weiter voran,um zu sehen,ob ich noch etwas tun konnte.Was eigentlich dumm von mir war,schließlich war ich das Monster.Aber ich konnte nicht anders;es war wie ein Drang.Jetzt waren es nur noch wenige Meter.
Und dann sah ich ihn.Ein junger Mann,vielleicht 20 Jahre alt,hing in den Klauen des Bäres.Ich konnte sein Gesicht nicht sehen,aber ich hörte seinen Herzschlag.Sein Herz stotterte,er war sehr erschöpft – was auch kein Wunder war,dem Anschein nach hatte er ja gerade mit dem Bären gekämpft.Er tat mir Leid.Diese Einsicht überraschte mich so sehr,dass ich für einen kurzen Augenblick den Kopf abwand und mich über mich selbst wunderte.Normalerweise tat mir niemand Leid.
Plötzlich schrie der  Mann verzweifelt auf.Jetzt konnte ich auch sein Gesicht sehen.Seine Augen waren geschlossen,sein Mund stand offen.So als hätte er nicht mehr die Kraft ihn zu schließen.Doch das war im Moment nicht das entscheidende.Er erinnerte mich so sehr an Vera’s kleinen Henry,dass ich aus purem Instinkt handelte.Dieser Mann durfte nicht sterben.Ich rannte dem Bär entgegen und sprang ihn aus vollem Lauf an.Er kippte nach hinten um,wobei er den Mann frei ließ.Er fiel zu Boden und blieb,wo er war.Ich hoffte inständig  er hatte sich nicht noch mehr verletzt.
Jetzt war der Bär dran.ich schlug meine Zähne in seine Kehle,durchtrennte die Halsschlagader und riss ihm die Haut ab.Es dauerte nicht mal eine halbe Minute bis sein letzter Herzschlag ertönte.
Ich ließ ihn liegen und wandte mich schnell dem Mann zu.
Seine Haare waren zersaust,sein Gesicht war dreckverschmiert,aber trotzdem fand ich ihn hübsch.
Oder zumindest schön.Selbst durch den schmerzverzerrten Ausdruck auf seinem Gesicht sah ich die Grübchen.
Ich wusste,dass es egoistisch von mir war,doch ich wollte dass Carlisle ihn für mich verwandelte.
Also hob ich ihn so vorsichtig wie möglich hoch – er hatte eine große Wunde auf der Brust,sein Pullover war blutverschmiert – und bettete ihn in meinen Armen.
Meine Kehle brannte,ich wusste nicht wie ich es aushalten sollte,ihn bis zu unserem Haus zu bringen.Mein Verlangen steigerte sich von Sekunde zu Sekunde.Ich betrachtete ihn und konnte seinen Puls an meinem Arm fühlen,und am liebsten hätte ich meiner Begierde nachgegeben.Ich war mit meinen Kräften am Ende.Es war immerhin nur ein Mensch,und ich war hier ganz alleine,ich müsste niemanden etwas davon erzählen…
Da schlug er die Augen auf.
In dem Moment,als sein Blick Meinen traf,passierte etwas ganz tief in meinem Inneren.
Etwas in mir veränderte sich.
Ich wusste nicht,was es war;ich wusste nur,dass ich diesen Fremden retten musste.Unbedingt.
Und dann rannte ich los.Ich flog fast an den Bäumen vorbei,die ganze Zeit beobachtete ich das Gesicht des Mannes.Seine Augenlider fielen ihm zu,doch er kämpfte dagegen an.Er gewann.
Auch er sah mich an,und hin und wieder trafen sich unsere Blicke.Dann schaute er zu meinem Mund,meinen Haaren,seinem Körper in meinen Armen.
Bis ihm letztendlich doch die Augen zu fielen und sein Puls schwächer wurde.
Eine neue Angst machte sich in mir breit.
Bis zu diesem Augenblick hatte ich immer nur Angst um mich selbst gehabt,hatte immer nur an mein Wohlergehen gedacht.
Das erste Mal in meinem Leben hatte ich Angst um jemand anderen