So Rich,So Pretty – The Story of Rosalie Hale

GeschichteRomanze / P12 Slash
04.10.2009
26.09.2010
7
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Meine erste FF,seid bitte nicht zu hart =).Vielleicht verändere ich sie noch ein bisschen,mal sehen.Manche Formulierungen gefallen mir noch nicht richtig,also ändere ich vllt. auch in diesem ersten Kapitel noch was. :)
Würd mich sehr über Reviews freuen! =D
Geschrieben ist aus der Sicht von Rosalie.
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Ich saß in meinem Zimmer,auf dem Doppelbett,dass ich eigentlich gar nicht benötigte,und starrte auf  meinen Kleiderschrank.Er nahm eine ganze Wand meines Zimmers ein.Ich zog nicht gerne zweimal dasselbe an.
Mein Blick schweifte durch den Raum.Die Wände waren leicht rosè farben,und neben meinem Bett rankten sich weiße Rosen bis zur Decke empor. Die hatte ich selber gemalt.Ich ließ mich rücklings aufs Bett fallen und betrachtete die Decke.Was sollte ich tun?In den letzten Tagen hatte ich eindeutig zu viel an mein menschliches Leben gedacht.An das Ende;das Ende allen seins.’Das Ende von Rosalie Hale’,dachte ich bitter.
Ich hörte,wie Esme sich mit Carlisle unterhielt.Sie waren eine Etage unter mir und sprachen leise,doch trotzdem verstand ich jedes Wort.Ich hörte sie sogar ein-und-ausatmen.Esme versuchte,Carlisle zu beruhigen.Einer seiner Patienten,ein kleiner Junge,der ihm sehr ans Herz gewachsen war,verstarb gestern.Carlisle machte sich schreckliche Vorwürfe deswegen.Das konnte ich nicht wirklich verstehen.Menschen starben nun mal.So sollte es sein.
„Ich hätte ihm helfen können!Wäre ich doch nur im Krankenhaus geblieben,dann wäre er jetzt noch am Leben!“,hörte ich ihn sagen.
„Carlisle,hör mir zu.Es ist nicht deine Schuld.Du musstest nach Hause kommen,um unseren Anschein zu bewahren.“,sagte Esme sanft.
Ja,unseren Anschein bewahren.Das Geheimnis hüten.Das war die wichtigste Regel.
Ich brauchte dringend Abwechslung.Schnell stand ich auf und ging zu dem riesigen Spiegel der gegenüber von meinem Kleiderschrank stand.Draußen ging langsam die Sonne unter,und der Goldrahmen glänzte im Licht.
Ich blickte mein Spiegelbild an,und wie immer war ich wieder sehr zufrieden mit dem was ich sah.Diese kleinen Momente,wenn ich sah,wie hübsch ich war,machten mich glücklicher als alles andere auf der Welt.Ich war mit Abstand das hübscheste,was ich je gesehen hatte.Ich nahm meine Bürste und fuhr durch meine seidigen Haare,die im letzten Sonnelicht schimmerten.Meine Augen waren schwarz,wie immer wenn ich durstig war.
Das Gold gefiel mir besser.
Ich beschloss,jagen zu gehen,pfefferte die Bürste in die Ecke – wobei sie mit einem lauten >Klirr< eine Vase zerbrach – und sauste die Treppe hinunter,über die Veranda und in den Wald hinein.Vor Moment blieb ich stehen,denn ich hatte keine Lust,schon wieder ein Reh zu töten.Zum Glück gab es in Rochester viele verschiedene Tiere.Ich wollte etwas größeres,etwas Neues.So wie einen Bären.
Die Bäume flogen nur so an mir vorbei,als ich losrannte.Meine Füße berührten den Boden kaum.Schon schnappte ich den ersten Geruch auf…aber es war nur ein Elch.Nein danke.Das Jagen fand ich schrecklich,es widerte mich normalerweise richtig an,doch dieses mal empfand ich fast so etwas wie Spaß.Dieses Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr empfunden - obwohl ich jetzt schon seit 2 Jahren ein Vampir war,hatte ich mich noch nicht damit abgefunden.
Ich rannte immer weiter,und plötzlich stieg mir ein anderer Geruch in die Nase.Es roch eigenartig,es roch …nach Mensch.Ich wunderte mich,was ein Mensch mitten im Wald suchte,schließlich war es schon dämmrig – kein Lichstrahl kam durch die Laubblätter der hohen Bäume – und man hörte nur noch leise das Zwitschern der Vögel.Neugierig schnupperte ich…
Der Mensch war nicht allein.Ich roch noch etwas…einen Bären vielleicht? ’Konzentrier dich,Rosalie,vielleicht bist du deiner Beute schon näher als du denkst’,ermanhnte ich mich.Ich kam der Quelle des Geruchs immer näher,er führte mich nach Süden.Dann blieb ich apruppt stehen.Da war noch ein anderer Geruch.So unwiderstehlich süß,dass meine Kehle vor Verlangen brannte.Der Geruch frischen Blutes.Es gehörte nicht dem Bär.
Ich wusste,dass ich schnellstmöglich umkehren musste.