Der Anfang vom ... Anfang

GeschichteRomanze / P12
Ichigo Momomiya / Mew Ichigo Kisshu Ikisatashi
02.10.2009
02.10.2009
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Die Charaktere dieser Geschichte gehören nicht mir. Ich habe sie mir nur von den rechtmäßigen Besitzern ausgeborgt. Ich verdiene kein Geld mit dieser Geschichte.

Ist eine meiner ersten FFs... merkt man auch, finde ich.

Meine Geschichte spielt nach Tokyo Mew Mew, die Aliens sind allerdings wieder auf der Erde.

One-shot

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„Kisshu, lass mich in Ruhe!“, rief das rothaarige Mädchen und riss sich aus der Umarmung des ihr wohl bekannten Aliens.
„Komm schon, Koneko-chan. Ich will doch nur etwas Spaß.“ Kisshu versuchte, sie festzuhalten.
„Spaß??? Du tickst wohl nicht mehr richtig!“ Ichigo sah ihn zornig an. Sie war ziemlich genervt. Sie wollte endlich ihre Ruhe. Eben hatte sie ihren Freund mit einer anderen erwischt. Eigentlich war es ziemlich praktisch, dass Kisshu ihr begegnet war. So konnte sie ihre Wut an jemandem auslassen. „Ihr seid doch alle gleich! Ihr denkt wohl, ihr braucht nur zu pfeifen und jedes Mädchen springt euch sofort um den Hals, oder was? Ihr Kerle seid echt das Letzte!“ Sie rannte davon und ließ einen verwirrt dreinblickenden Kisshu stehen.
‚Was hat sie denn? Sie lässt sich sonst zwar auch nichts gefallen, aber heute wirkte sie so… anders. Als hätte sie nicht mich mit ihren Worten gemeint.’ Kisshu legte seinen Kopf schief. Er wurde schon herausfinden, was mit Ichigo los war.

Ichigo saß auf ihrem Bett. Am liebsten hätte sie zurückgenommen, was sie Kisshu an den Kopf geworfen hatte. Sie wollte nicht ihn anschreien. Sie wollte Aoyama anschreien! Ihn sollte ihr Zorn treffen und nicht Kisshu.
Sie nahm ihr Kissen, warf es sich auf ihr Gesicht und schrie hinein. Brachte ihr nicht wirklich etwas. Also ließ sie das Kissen sinken, legte sich auf ihr Bett und sah aus dem Fenster.
Wenn sie es sich richtig überlegte, war es ihr eigentlich egal, dass Aoyama sie nicht mehr liebte. Immerhin war sie selbst ja auch nicht mehr so sehr in ihn verliebt. Sie hatte kein Herzklopfen mehr, wenn sie ihn sah, und es kribbelte auch nicht mehr in ihrer Magengegend.
„Ichigo, Telefon für dich!“, hörte sie die Stimme ihrer Mutter.
Ichigo stand auf und ging lustlos die Treppe hinunter, wo ihre Mutter ihr lächelnd den Hörer reichte.
„Es ist Aoyama-kun“, sagte sie zwinkernd und ließ ihre Tochter mit dem Hörer in der Hand ihre Privatsphäre.
„Was ist?“, fragte Ichigo mürrisch. Auch wenn ihr eigentlich egal war, dass er sie nicht liebte, hatte sie doch ein Recht darauf, ihn anzuschnauzen, wenn er sie betrogen hatte.
„Momomiya-san, was ist denn das für eine Begrüßung?“, kam es überrascht aus der Leitung.
„Schenk es dir. Ich habe dich mit ihr gesehen“, blaffte Ichigo ihn an.
„Was??“ Damit hatte Aoyama anscheinend nicht gerechnet.
„Hör zu, Aoyama. Es ist mir egal. Ich verstehe nur nicht, warum du mir nicht einfach gesagt hast, dass du Schluss machen willst.“ Ichigo sprach in einem kühlen Ton.
„… “
„Also ich würde sagen, dass wir miteinander fertig sind, meinst du nicht?“, sagte Ichigo trocken.
„Ja… scheint wohl so. Tut mir Leid, Ichigo. Ich wollte es dir sagen…“
Ichigo lächelte. „Nein, wolltest du nicht.“ Sie schüttelte den Kopf, obwohl Aoyama das gar nicht sehen konnte. „Aber es ist OK. Machs gut, Aoyama.“ Damit hängte Ichigo den Hörer auf die Gabel.
‚Wow! Ich kann nicht fassen, dass ich so ruhig bin. Ich sollte ausrasten…’ Langsam ging sie wieder hoch in ihr Zimmer. ‚Warum bin ich nicht sauer? Hm… das liegt wohl daran, dass ich jemand anderen mag.’ Erschrocken blieb Ichigo stehen. Was hatte sie da gerade gedacht?? Sie mochte jemand anderen… veriwirrt schüttelte sie den Kopf. ‚Auf keinen Fall! Er ist mein Feind!!’ Sie warf sich auf s Bett und versteckte ihr Gesicht in ihrem Kissen. „Das ist lächerlich“, murmelte sie. „Er bedeutet mir nichts!“
Sie drehte sich auf den Rücken und sah an die Decke. ‚Was er wohl gerade macht?’

Kisshu beobachtete durch Ichigos Fenster das merkwürdige Verhalten seines Kätzchens. Er sah ein, dass es ihm wohl nichts bringen würde, weiter vor ihrem Fenster herumzulungern und abzuwarten. Er flog näher zu ihrem Fenster.

Ichigo sah einen Schatten auf ihrem Boden und drehte sich blitzschnell zum Fenster um.
„Kisshu!“ Sie sprang aus dem Bett. Im nächsten Moment stand Kisshu schon vor ihr.
„Erfreut, mich zu sehen, hm?“, grinste er.
Ichigo wurde rot und ihre Katzenohren ploppten aus ihrem Haar. „NYA!!!“ Sie schlug die Hände über ihre Katzenohren, um sie zu verstecken.
Kisshu ergriff ihre Hände und nahm sie ihr vom Kopf. „Versteck sie nicht. Sie sind so süß.“
Ichigo blinzelte. Hatte er gerade ihre Katzenohren „süß“ genannt?
Kisshu strich behutsam mit einem Finger über ihre Katzenohren.
Ichigos Herz begann heftig zu schlagen. ‚Kisshu…?’
Draußen ertönte ein lautes Krachen. „AH!“ Erschrocken klammerte Ichigo sich an Kisshu.
„Es donnert nur. Du brauchst dich nicht fürchten, Koneko-chan“, sagte er leise in ihr Ohr.
Ichigo öffnete ihre Augen wieder, die sie zusammengekniffen hatte. Erst jetzt wurde ihr bewusst, was sie da eigentlich tat. Sie ließ Kisshu los, aber schon beim nächsten Donnern zuckte sie zusammen. Sie konnte Gewitter nicht ausstehen.
Kisshu legte seine Arme um sie. „Ich beschütze dich. Keine Angst.“, sagte er, während Ichigo seine Umarmung nur noch genoss.
„Soll ich die Nacht über lieber hier bleiben?“, fragte er.
„Eigentlich…“ Ichigo zögerte.
Was sprach eigentlich dagegen? Sie waren genau genommen keine Feinde mehr.
„Fein. Ich nehme an, es ist OK, wenn du diese eine Nacht hier verbringst“, meinte sie dann.
Sie legten sich in ihr Bett und Ichigo kuschelte sich wieder in Kisshus Arme. Das Gewitter machte ihr wirklich viel weniger aus.
„Ichigo?“
„Ja?“ Sie hob ihren Kopf leicht an.
Kisshu zog sie etwas fester in seine Arme. „Ich liebe dich.“
Bei diesen Worten blinzelte Ichigo ihn überrascht an. Dann lächelte sie und zog ihn etwas zu sich runter. Sie legte ihre Arme um seinen Hals und ihre Lippen auf seine. Obwohl er damit nicht gerechnet hatte, erwiderte er ihren Kuss. „Ich liebe dich auch, Kisshu.“, flüsterte sie und legte ihren Kopf auf seine Brust.
‚Ja, ich liebe dich Kisshu. Ich werde dich immer lieben.’, dachte sie und schloss glücklich die Augen.

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Ich hoffe, es hat euch gefallen. Eines meiner ersten Werke zu den beiden... ist sicher noch aufbaufähig..
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