Im Fluss des Schicksals

von Lywhn
GeschichteMystery / P16
Aragorn Elrond Gandalf Gimli Legolas Thranduil
01.10.2009
29.08.2013
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Mae govannen, halli-hallo, meine Lieben,

da bin ich wieder. Wie versprochen, geht die neue Geschichte kurzfristig online. Für alle, die ‚neu’ die diese Story anklicken, nicht nur ein herzliches Willkommen, sondern auch der Hinweis, dass dies die Fortsetzung meiner Story „Der Gesang der Nachtigall“ ist. Sie steht zwar – mehr oder weniger – für sich, jedoch ergibt einiges nur einen Sinn, wenn ihr den ersten Teil gelesen habt.

Worin geht es in dem Sequel und was erwartet euch? Nun, erst einmal sind unsere Hauptcharaktere wieder mit dabei: Aragorn und Arwen, Legolas und Elinha – natürlich mit dem kleinen ‚Naseweis’ Kaya – Gimli, Gandalf, Éomer und seine Mannen, Elrond und seine Söhne (die Abreise des weisen Elbenfürsten und des Istar findet lt. J.R.R. Tolkien ja erst 3021 D.Z. statt und wir schreiben das Jahr 3020 D.Z.), sowie Glorfindel und anfangs Faramir und Éowyn.
Aber auch neue Herrschaften stehen bereits parat und einer der wichtigsten Hauptcharaktere kommt ziemlich zu Anfang vor, auf den diejenigen, die den „…Gesang der Nachtigall“ gelesen haben, bereits seit einiger Zeit mehr oder weniger sehnsüchtig warten.
Neue Gefahren erwarten unsere Freunde, die sich ohne Vorwarnung mitten in einem neu aufziehenden Kampf zwischen Licht und Dunkelheit wiederfinden. Wer mich kennt, der weiß, dass ich Action und Spannung liebe, aber auch einen Hang zur Romantik und zum Humor habe. Von all dem wird in vertrauter Mischung alles dabei sein.
Den ‚Neueinsteigern’ möchte ich mitteilen, dass sie meinen Schreibstil ein wenig altertümlich vorfinden werden, ich diese Art des Schreibens jedoch nicht deswegen gewählt habe, um den Großmeister Tolkien nachzuahmen, sondern weil ich finde, dass auf diese Art und Weise die Stimmung Mittelerdes besser weiter gegeben werden kann. Ich hoffe, dass mir das auch diesmal gelingt.

Nun noch eine rechtliche Sache, die unabdingbar ist: Der Disclaimer (der für die gesamte Story gilt).
Alle bekannten Gestalten, Ortsnamen und –begebenheiten, sowie die erwähnte Vergangenheit Mittelerdes stammen aus der Feder von J. R. R. Tolkien und nicht aus der meinen. Mein geistiges Eigentum sind die neuen Personen, die weder aus den Büchern, noch den Filmen bekannt sind.
Des Weiteren weise ich darauf hin, dass ich mit dieser Geschichte keinen Kommerz betreibe, sondern dass sie nur der Unterhaltung gilt und von einem Fan für Fans gemacht wurde.

Und nun wünsche ich viel, viel Spaß bei meiner neuen Geschichte, wenn es heißt: „Im Fluss des Schicksals“.



Prolog



Drei Ringen den Elbenkönigen im hohen Licht,


Geschmiedet von den Elben von Eregion, versteckt von Celebrimbor vor Saurons Verdorbenheit, blieben sie lange Zeit im Verborgenen, dennoch wirkte ihre Kraft behutsam, um Gutes zu bewirken:


Vilya, der Ring er Luft, versehen mit einem Saphir auf goldenem Band, von dem letzten Hohen Elbenkönig der Noldor, Gil-galad, kurz vor seinem Tod in dem Letzten Bündnisses an Elrond, den Halbelben gegeben, der ihn sicher verwahrte, mit seiner Kraft die Zuflucht und das später Letzte Heimelige Haus in Bruchtal beschützte und mit ihm die Fluten des Bruinen zu lenken vermochte.

Nenya, der Ring des Wassers, aus Mithril silbern im Grund und leuchtend mit einem weißen Stein wie ein Stern am Himmel – der einzige der drei Ringe, der fortwährend von derselben Hand getragen wurde. Und er verstärkte die Macht seiner Hüterin Galadriel, ließ den Goldenen Wald erblühen und schützte ihn vor allem Arg, welches von geringerer Kraft war als Sauron selbst.

Narya, der Ring des Feuers, der dritte der drei Ringe der Elben, gekennzeichnet mit einem roten Stein wie eine immerwährende Glut, und von Círdan an Gandalf den Grauen gegeben, als dieser mit den Istari nach Mittelerde kam. Seine Macht war es, die Herzen zu stärken und das Feuer zu bezähmen.


Sie waren die reinsten der Ringe der Macht, doch ihre Kräfte schwanden, als der Eine Ring zerstört und somit sein Herr gestürzt wurde. Schöne Schmuckstücke schienen sie nur noch zu sein, aber was war mit dem, was von ihren Hütern übertragen in ihnen lebte?


Sieben den Zwergenherren in ihren Hallen aus Stein,


Sieben Ringe dem Kleinwüchsigen Volk, von den Elben Naugrim und von ihrem Schöpfer Aule ‚Khâzad’ genannt, sahen sie in den goldenen Reifen, versehen mit Runen in ihrer geheimen Sprache, nur den Wert des Goldes. Zu mehren ihre Schätze waren sie den Zwergen willkommen und, wie jeder Reichtum von materiellem Wert, gingen sie nach und nach verloren. Bis auf einen: Der Ring von Thráin dem Zweiten, König von Dúrins Volk im Exil, gefangen genommen von Saurons Schergen am Rande des Düsterwaldes, als das dritte Zeitalter sich dem Ende zuneigte, eingekerkert, gefoltert und getötet nach fünf unendlichen Jahren in den Verliesen von Dol Guldur. Sein Ring blieb als einziger von den Sieben erhalten.


Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun.


Neun Könige der Menschen wurden geblendet von der versprochenen Macht der Ringe, von Sauron gegeben. Sein Wille wurde zu dem ihren, und so wurden sie zu Schatten. Ringgeister nannte man sie, Nazgûl hießen sie in der Schwarzen Sprache Mordors. Und sie verloren Fleisch und Blut, waren nur noch finstere Nebel, sichtbar werdend durch schwarze Kleidung.
Aus neun Ländern kamen sie, ihren Anführer hieß man den Hexenmeister von Angmar, der in Minas Morgul sein finsteres Zepter führte. Der Zweitstärkste von ihnen, Khamûl, der Schatten aus dem Osten, hielt die Festung Dol Guldur im südlichen Düsterwald, und seine schwarze Macht zwang Baum und Getier in die Knie – einzig und allein zurück gehalten durch den unermüdlichen Einsatz des Königs unter Eichen und Buchen.
Doch als der Eine Ring in den Feuern des Schicksalsberges zerschmolz und die Kraft der neun Ringe versagte, vergingen mit ihnen – wie Sternschnuppen am Himmel – jene, die sie trugen: Die Ringgeister.


„… Und als der Schatten verflogen war, rückte Celeborn vor und führte Lóriens Heer mit vielen Booten über den Anduin. Sie nahmen Dol Guldur ein, Galadriel riss seine Mauern nieder und legte seine Verließe bloß; und der Wald wurde gesäubert…“


So steht es geschrieben…


… Doch was blieb unentdeckt in den Verliesen Dol Guldurs? Welch falsche Spur fanden die Herrin des Goldenen Waldes und ihre Krieger? Welche abgrundtiefe Bosheit wartete darauf, die letzten Ringe der Macht zu verderben? Welcher nicht untergegangener Schatten sann auf Rache und wartete auf seine Wiederkehr?

Dies bleibt noch zu erzählen…
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