Liebe oder Freundschaft?

von Melly87
GeschichteRomanze / P18 Slash
Toru Yujiro
27.09.2009
14.04.2010
8
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27.09.2009 1.168
 
Inspirationssong: Yui - Tomorros Way
Die Musik sorgt bei mir immer für gute Stimmung
Hoffe mal das euch das erste Kapi gefällt^^
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„Was ist mit dir? Wolltest du das ich bleibe?“ Toru sah seinen Freund fragend an, Yujiro lief ein stück vor ihm. „Natürlich wollte ich das du bleibst.“, sagte dieser. Toru war etwas verwundert das sein bester Freund ihn nicht ansah und seine Stimme leiser als sonst klang.
Gemeinsam gingen sie zurück ins Schulgebäude, schließlich mussten sich die Prinzessinnen noch ihre Schuluniformen anziehen, sie konnten ja nicht den ganzen Tag in Kleidern rum laufen.
Die letzten Stunden verliefen ruhig, aber nachdem was die letzte Woche geschen war, war Toru trotzdem recht müde, er entschloss sich die letzte stunde noch durchzustehen und danach sofort in sein Bett zu gehen.  Als die Stunde endlich vorbei war machte er sich zusammen mit Mikoto und Yujiro auf den Weg zu ihren P-Zimmern. Im Flur vor ihren Zimmern verabschiedete sich Mikoto von ihnen, mit der Begründung dass er noch etwas sehr wichtiges zu erledigen hätte, schwieg aber zu der Frage was so wichtig sei.

Yujiros sicht:

„Er will bestimmt mit seiner Freundin telefonieren oder was meinst du Toru?“
„Hmm, kann sein.“ Das kam mir jetzt schon komisch vor, normaler weiße war Toru nicht so einsilbig.
„Was ist den los Toru? Du bist doch sonst nicht so schweigsam. Stimmt was nicht?“
„Ach, ich bin nur müde. Komm gehen wir in unser Zimmer.“
Bevor ich irgendetwas erwidern konnte war Toru schon unterwegs, jetzt fing ich doch langsam an mir sorgen zu machen und sah ihm eine weile still hinterher.

Als ich das Zimmer betratt lag Toru bereits auf seinem Bett und hatte die Augen geschlossen, etwas sah nicht so aus als wollte er die nächste Zeit daran etwas ändern.
Es ah schon ziemlich niedlich aus wie er da auf seinem Bett lag , die Augen geschlossen und leise Atmend, trotzdem. Irgendwas stimmte nicht und ich wollte Wissen was.
Ich holte kurz Luft, die Idee war zwar ziemlich gewagt aber so konnte mir Toru wenigstens nicht entkommen und würde Antworten müssen.
Los Yujiro, du schaffst das. Ich versuchte mir selbst mut zu machen, na ja es würde schon gehen.
Ich kletterte die Leiter zum oberen Bett rauf und setzte mich sanft auf Torus Becken, ich wollte nicht mein ganzes Gewicht auf ihn verlagern, das würde ich erst dann machen wenn er versuchen würde abzuhauen.
„So jetzt möchte ich gerne Wissen was los ist Toru.“
Er gab keine Antwort, lag nur mit geschlossenen Augen vor mir, in diesem Moment merkte ich das er eingeschlafen war. Eine weile lauschte ich still seinen ruhigen Atemzügen.
Mein Blick senkte sich auf seine Lippen, ich konnte mich nur zu gut an unseren Kuss erinnern.
An seine wunderbar warmen Lippen die sacht unter meinen nachgegeben hatten, sein Körper der leicht gezittert hatte. . .
Eigentlich hatte ich ihn nur geküsst damit er seine Cousine los wurde, das Weib war wirklich aufdringlich, aber der Kuss hatte mir gefallen.
Ich fand Toru schon seit unserer ersten Begegnung hübsch aber da er ein Junge war hatte ich diesen Gedanken schnell wieder verworfen.
Jetzt war ich dabei mir die Sache noch einmal zu überdenken, seit unserem Kuss hegte ich das verlangen ihn wieder zu Küssen und noch ganz andere Dinge mit ihm zu tun.
Ein Lächeln breitete sich jetzt auf meinen Lippen aus als ich wieder auf Toru runter sah.
„Gute Nacht mein Süßer“, flüsterte ich ihm zu und legte sanft meine Lippen auf seine.
Nur mit mühe konnte ich mich Beherrschen meine Zunge nicht in seinen Mund gleiten zu lassen als ich diese warmen Lippen unter mir fühlte, das ich direkt auf Torus Becken  saß machte das ganze nicht wesentlich besser.
Der Ärmel seines T-Shirts war verrutscht und gab einen hübschen Ausblick auf weiße unberührte Haut frei, ich hätte jetzt nur allzu gerne diese stelle mit meinen Lippen berührt.
Ich seufzte laut auf, das was ich hier tat gehörte sich wirklich nicht, zum einen weil Toru schlief und zum anderen weil ich ja nicht mal wusste ob er es auch wollte.
Obwohl, das konnte ich ja raus finden, nun, das würde wohl bis morgen warten müssen.
Vorsichtig löste mich von Toru und ging zu meinem Bett, ich musste mir nur noch überlegen wie ich herausfinden konnte was Toru für mich empfand.
Ich würde mir genau überlegen müssen was ich tun wollte, schließlich wollte ich Toru nicht erschrecken. Gut das morgen Samstag war, da hätte ich jede menge Zeit, nicht mal ein Auftrag für die „Prinzessinnen“ stand an.
Bleierne Müdigkeit senkte sich über mich, ich merkte nicht einmal mehr wie ich während meiner Gedanken einschlief.

Torus sicht:

Es war bereits dunkel im Zimmer als ich die Augen aufschlug, ich war wohl eingeschlafen. Aber warum hatte mich Yujiro nicht geweckt?
Vorsichtig ertastete ich mir den Weg zur Leiter, meine Augen mussten sich erst noch an die Dunkelheit gewöhnen, weswegen ich sehr genau aufpasste als ich aus dem Bett stieg.
Ganz Langsam suchte ich den Weg zu unserem Schreibtisch und knipste das kleine Licht dort an, im ersten Augenblick sah ich nichts weil mich das Licht so blendete, doch nach und nach konnte ich etwas erkennen. Er war anscheinend nicht der einziegste der von der Müdigkeit überfallen worden war, Yujiro lag zusammen gekugelt in Klamotten in seinem Bett.
Vielleicht sollte ich ihn wecken. Aber er schläft grade so friedlich.
Ich entschied mich ihn einfach weiterschlafen zu lassen.
Kurz ging ich noch ins Bad und zog mich um bevor ich wieder unser Zimmer betratt.
Yujiro hatte sich nicht gerührt, ich würde ihn heute auch nicht mehr wecken.
Kurz warf ich einen Blick auf die Uhr.
Oh man, es ist schon kurz nach zwei. Na ja, morgen kann ich ja ausschlafen.
Bevor ich in mein Bett ging lief ich noch kurz zu Yujiro und Deckte ihn zu, es war zwar nicht kalt aber wirklich warm war es hier drin auch nicht.
Mein Blick viel auf sein schlafendes Gesicht und ich musste Lächeln, er war wirklich süß wen er schlief.
Halt! Moment mal!
Hatte ich meinen Besten Freund grade tatsächlich als „süß“ bezeichnet, eindeutig ein beweiß das ich übermüdet wahr, aber na gut.
Ich beugte mich zu ihm runter und gab ihm einen Kuss auf die Wange und spürte zeitgleich wie meine Wangen sich rosa färbten.
Mir schoss nur ein Gedanke durch den Kopf: Was tu ich hier eigentlich?
Bevor ich noch mehr dumme Sachen machte zog ich mich in mein Bett zurück und schmiegte mich in die Decke.
Wieder musste ich an Yujiro denken, so langsam fing ich an, an meinem Verstand zu zweifeln.
Vielleicht wurde ich ja krank und musste deshalb soviel an ihn denken?
Nein, das konnte es eigentlich nicht sein, ich fühlte mich ja schließlich gesund.
Na ja, auch egal. Irgendwann vergeht das schon wieder.
Ich war eindeutig zu übermüdet.
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