You're carved in my heart - Eingeritzt in mein Herz

von Nadja1990
GeschichteRomanze / P12
23.09.2009
23.09.2009
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You’re carved in my heart – Eingeritzt in mein Herz


The beginning of a real love

Eigentlich konnte ich es immer noch nicht fassen. Da stand ich nun und hatte ein Date mit dem schönsten, wundervollsten und liebenswürdigsten Mädchen, das es gibt. Und ich bekam absolut keinen Ton hervor. Ich war einfach nur geblendet von ihrer Ausstrahlung. Seit ich meine Solokarriere als Sänger gestartet hatte, hatte ich keine Gelegenheit mehr gehabt, sie zu sehen. Aber nun war der Zeitpunkt gekommen. Ich musste ihr meine Liebe gestehen.
„Du siehst echt umwerfend aus.“ Mehr brachte ich nicht hervor.
Ihr müsst wissen, sie war nicht irgendein Mädchen, sie war ein Traum. Und ich Volltrottel fühlte mich, als wäre ich wieder 16 Jahre alt. Und keine 20.
„Und wie geht es dir Kwon?“
„G-gut, danke. Und dir Hara?“ Oh man, ich stell mich an wie ein kleines, verliebtes Kind.
„Mir geht’s in letzter Zeit ziemlich schlecht. Aber das ist nicht so wichtig.“
Was? Natürlich möchte ich wissen, was sie hat!
„Was ist denn los?“
„Ach ist nicht so wichtig, ich fühle mich einfach nicht so besonders, weißt du.“
Ich zögerte einen Moment, aber ich war mir sicher, wenn ich es ihr jetzt nicht erzählen würde, würde ich mich niemals trauen.
„Hara? Ich muss dir was Wichtiges sagen, und zwar, naja, ich liebe dich. Um genau zu sein schon seit 3 Jahren. Ich hab mich nie getraut dir zu sagen…“
Weiter kam ich nicht. Denn in diesem Moment drückte sie mir einen leichten Kuss auf die Wange. Wie ich an meiner Körpertemperatur sehr schnell erkennen konnte, wurde ich knall rot im Gesicht. Sie hatte mich geküsst! Zwar nur auf die Wange, aber was will man auch erwarten, beim ersten Date.
„Wow, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.“
In mir drohte ein Feuerwerk zu explodieren. Mein Herz raste, ich spürte meine Pulsader pochend an meinem Hals schlagen und vor lauter Nervosität hatte ich doch glatt mein T-Shirt falsch rum angezogen, was mir soeben erst auffiel, da ich mit dem Gesicht zu einem Schaufenster stand.
„Sollen wir uns vielleicht in ein Café setzen?“
Dabei kam sie mir so nah, dass ich dachte, okay, jetzt rutscht mir auf jeden Fall das Herz in die Hose. Und wie sie duftete. Unbeschreiblich gut.
„Klar, wieso nicht.“
Wir gingen zusammen in ein gemütliches Café. Erstmal musste ich mich beruhigen. Ich hatte sie höchstens zehn Minuten gesehen und schön spielte alles in mir verrückt.
„Wie ich sehe trägst du deine Haare jetzt blond, hm?“
Die Frage verwirrte mich etwas.
„Äh, ja. Erst seit einem Monat. Kann es sein, dass du auch eine andere Frisur hast?“
Wieso in aller Welt frage ich sie über ihre Frisur aus? Einfach nur dumm.
Sie lächelte leicht und antwortete
„Ja, etwas kürzer als vorher, aber so gefallen sie mir auch viel besser.“
Nunja, mir ist es eigentlich vollkommen egal, wie sie ihre Haare trägt. Sie sieht einfach immer schön aus.
„Ich mag deinen neuen Style, Kwon. Die blonden Haare stehen dir übrigens auch echt gut.“
Dann guckte sie leicht zur Seite, lächelte und hauchte etwas in die Luft. Was hatte sie gesagt? „Echt süß“?! Ich? Ich glaube heute ist mein absoluter Glückstag. Wenn ich mich nur nicht so dämlich anstellen würde.
„Weist du, ich mag dich auch schon länger. Ich mag dich sehr gerne. Okay, mehr als gerne.“
Auch sie wurde rot bei dieser Situation. War das so eine Art Geständnis? Warte mal, das heißt, sie mag mich auch! War heute mein Geburtstag?
„D-danke.“ Ich wusste nicht was ich noch sagen sollte.
Plötzlich strich sie mir über meine Hand, die ich auf dem Tisch abgelegt hatte. Sie hatte weiche und gepflegte Hände.
Wir hielten unsere Hände ganz fest und verharrten so mehrere Minuten. Ich dachte, dass dieser Augenblick nie zu Ende gehen würde. Ich wollte auch gar nicht mehr, dass er aufhört. Nur sie und ich, sonst niemanden.
„Kwon?“
„Ja, Hara?“
„Ich habe eine Bitte an dich.“
Irgendwie wurde sie nervös.
„Ich höre.“
„Würdest du mich küssen?“
Okay, darum lass ich mich nicht zweimal bitten. Nicht von ihr.
Langsam kamen wir uns immer näher. Erst küsste ich sie nur leicht auf die Lippen, deren Geschmack mich sofort süchtig machte. Dann wurden aus den leichten Küssen immer Leidenschaftlichere, bis sie mein Gesicht noch näher an ihres zog. Das haute mich nun wirklich um. Da wir uns jedoch immer noch in einem Café befanden, war dies nicht gerade der beste Zeitpunkt.
Ich löste mich langsam von ihr und nahm ihre Hand in meine.
„Sollen wir was im Park spazieren gehen?“
Sie war so rot wie eine Tomate im Gesicht. Was aber einfach nur süß aussah.
Etwas verlegen antwortete sie
„Warum nicht.“
Zusammen schlenderten wir durch den angrenzenden Park, der voll von schönen, großen Bäumen war. Die Sonne schien angenehm auf uns hinab, während sie sich im Gehen an meine Schulter anlehnte. Noch nie zuvor war ich so glücklich wie jetzt.
Und ich wünschte mir, dass dieser Tag niemals vergehen würde.