Die Stimme

von Medusa27
GeschichteAllgemein / P18 Slash
Blaise Zabini Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger Lucius Malfoy Severus Snape
23.09.2009
30.01.2010
21
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Hallo!



Diese Story habe ich schon einmal gepostet, sie ist meine erste Story gewesen, die ich überhaupt geschrieben habe. Dadurch wollte ich so viele verschiedene Ideen mit einbringen, dass ich irgendwie den roten Faden verloren habe... Mir hat die Story selber nicht mehr gefallen.

Daher kommt hier nun die überarbeitete Version. Nicht relevante Plotfäden sind entfernt worden, der Hauptplot ist klarer ausgearbeitet und die Charaktere handeln realistischer – hoffe ich.

Es lohnt sich also auch für diejenigen, die die Story schon gelesen haben, einen Blick herein zu werfen. Viel Spaß!


Inhalt: Draco will um jeden Preis der Weihe für das Dunkle Mal entgehen. Er will nicht wie sein Vater enden, der lebenslänglich in Askaban sitzt und sonderbaren Schmuck verschenkt. Harry findet sich in einem verworrenen Beziehungsnetz wieder und muss die Menschen belügen, die ihm am meisten auf dieser Welt bedeuten.

Disclaimer: Mir gehört nichts, ich verdiene auch leider Gottes kein Geld mit dieser Geschichte. Charaktere & Orte gehören JKR

Pairing: Harry/Lucius und andere Nebenpairings

Update: Dienstag & Freitag



°°°°°°°°°°



Prolog



Sommerferien. Endlich volljährig. Gleich am ersten Ferientag hatte schleunigst seine sieben Sachen von den Dursleys abgeholt und war mit Ron zum Fuchsbau gereist, um dort seine Ferien zu verbringen.

Es war es ihm unangenehm, sich für die gesamten Ferien dort einzunisten, aber als Antwort bekam er, dass er immer Willkommen sei und eine Person mehr oder weniger in ihrem Haus sowieso nicht auffallen würde.

Jetzt Harry lag im Bett, hielt die Augen geschlossen und lächelte. Ja, er war erst seit vier Tagen hier, doch er fühlte sich, als wäre er schon immer in diesem Haus, in dieser Familie gewesen. Er hatte sich hier schon immer geborgen und geliebt gefühlt, ganz im Gegensatz zu seinem vorigen zu Hause bei den Dursleys. Nein... er wollte an etwas Schönes denken, da passten die Dursleys nun wirklich nicht rein.

Er bemerkte ein leichtes Kitzeln an seiner Nase und blinzelte ein paar Mal, bevor er die Augen öffnete. Prompt fing er an zu grinsen, als er das rote Haarbüschel vor sich sah, das eindeutig zu Ron gehörte.

Er lag auf der Seite und seufzte selig im Schlaf. Harry pulte sich die roten Haare aus dem Gesicht und sah auf den Wecker, der auf einem kleinen, ziemlich mitgenommen aussehenden Hocker neben dem Bett stand. Es war bereits später Vormittag. Er gähnte ausgiebig und wollte sich strecken-

Ein Arm war um seine Taille geschlungen.

Nach einigen Sekunden rührte er sich wieder. Nur Ron. Sie schliefen in einem Bett, da konnte so etwas schon mal vorkommen. Vorsichtig versuchte er sich aus Rons Klammergriff zu winden, was sich als Ding der Unmöglichkeit herausstellte.

Er rutschte ein wenig im Bett hin und her, in der Hoffnung, Ron würde ihn befreien, aber von Ron kam nur ein weiteres Seufzen. Harry murrte und versuchte sich zu ihm zu drehen, um ihn anzubrüllen. Millimeter für Millimeter kämpfte er sich vorwärts, bis er plötzlich wie vom Blitz getroffen innehielt.

Blut schoss ihm augenblicklich in die Wangen. An seiner Hüfte präsentierte sich Problem Nummer zwei an diesem, eigentlich, wunderschönen Morgen.

Rons Erektion presste sich gegen seine Hüfte. Durch die Berührung von Harrys Hüfte stöhnte Ron leise.

„ROOON!!“

Ron öffnete hektisch die Augen und blinzelte irritiert. Er wollte die Augen schon wieder schließen, als er Harrys wilden Blick bemerkte.

„Was denn los? Müssen wir schon aufstehen?“, murmelte er verschlafen und blinzelte träge.

„Was los ist? Da... du.... AH! Lass mich gefälligst los und rück von mir weg, merkst du denn.... NICHTS?“, raunzte Harry. Ron sah ihn verdutzt an, drehte sich ein wenig zur Seite und lächelte zufrieden. Dann riss er die Augen auf und keuchte abgehackt.

„Sag mir, dass es nicht so ist, wie es mir gerade vorkommt... OH Merlin...“, nuschelte er und lies Harry augenblicklich los. Nun bekam auch Ron eine dunklere Gesichtsfarbe und zog die Decke über seinen Kopf. „Oh Gott... Oh Gott... wie peinlich... ich sterbe...“, murmelte er.

„Ja, ja, schon gut. Wir brauchen dringend Freundinnen Ron, so gehts nicht weiter! Alle haben Freundinnen und vor allem... mehr... Nur wir nicht! Wir müssen dringend was unternehmen. Nicht das wir im Schlaf noch irgendwelche.... Dinge machen, das fehlt mir noch!“, maulte Harry und warf der Bettdecke einen bedeutungsvollen Blick zu.

Ron lugte unter der Decke hervor und sah ihn mit großen Augen an.

„Wir sind jetzt hier, bei mir... Hier in der Nähe gibt es nichts zu holen, hier ist nur Ginny... Wehe, Harry! Nein, nicht Ginny, sie ist viel zu unschuldig für dich und außerdem-“

„Glaubst du ernsthaft, dass ich mich gleich in Ginnys Schlafzimmer schleiche und sie überfalle?!“, unterbrach Harry ihn. „Das kann ja wohl nicht dein Ernst sein!“, er schüttelte seinen Kopf. „Wir können uns ja mal ein bisschen in der Gegend umsehen. Wir gehen.... auf Brautschau!“ Ron gluckste.

„Brautschau.... Wenn DU eine ansprichst, mach ich es auch. Na hoffentlich schaffen wir es noch in den Ferien, ich will in Hogwarts nicht mit einem Dauerständer durch die Gegend laufen... Das ist außerdem alles Hermines Schuld! Seitdem es so heiß ist, läuft sie fast nackt herum, was soll das denn auch!? Jetzt haben wir endlich Ferien, ich denke ich bin sie und ihre Nacktheit los, und dann träume ich auch noch von ihr! Man, Harry, rette mich... Vielleicht bin ich ja von einem Fluch getroffen worden und habs nicht bemerkt?“

Harrys Augen weiteten sich.

„Hermine? Du kriegst einen Ständer, wenn du an Hermine denkst?“ Er lachte laut. „Oh man... Ich denke nicht, dass du von einem Fluch getroffen wurdest.“

„Ach, lass mich doch...“, maulte Ron und stand auf, um ins Badezimmer zu gehen.


°°°°°°°°°°



Zwei Wochen später waren beide kein Stück weiter gekommen und immer noch allein. Auch das Wetter war gleich geblieben, 32°C im Schatten. Sie saßen die meiste Zeit auf der Terrasse und schlürften Eistee.Viel mehr konnte man bei dieser Hitze bei Leibe nicht tun. Es herrschte eine angenehme Stille, denn die anderen Familienmitglieder waren zum Einkaufen in die Winkelgasse gefloht.

„Du Harry?“, fragte Ron.

„Was?“, murrte Harry aus seinen Gedanken gerissen.

„Also, ich seh das so: Wir werden keine Freundinnen kriegen, so einfach ist das. Wir sind beide einfach zu schüchtern. Aber so gehen unsere... naja... Probleme nicht weg. Also könnten wir uns ja zusammentun und, du weißt schon... das regeln...“

Harry hob eine Augenbraue hoch, grübelte kurz, dann folgte die zweite und ein heiseres Keuchen.

Was schlägst du da gerade vor? Dass wir es uns gegenseitig besorgen? Du, du bist ein Kerl! Ich... ich bin nicht schwul! Du... bist du schwul?“, stotterte Harry in einer für ihn unüblich hohen Tonlage.

„Was... ich? Nein! Aber ich halt das nicht mehr lange aus, Harry!“, wimmerte Ron.

„Da kommt Hedwig!“, rief Harry enthusiastisch. Über Sex mit Ron wollte er sich nun wirklich keine Gedanken machen. Er schüttelte sich. „Na meine Schöne! Hast du einen Brief für mich? Oh, sogar gleich zwei!“, freute sich Harry. „Einer davon ist für dich, die Briefe sind bestimmt von Hermine, sie schreibt ja immer gleich zurück“, sagte er und gab Ron den Brief, bevor er seinen eigenen öffnete und zu lesen begann.


Lieber Harry!

Es freut mich, dass es dir gut geht! Mir geht es auch gut, ich bin gerade auf dem Balkon und sonne mich ein wenig. Italien ist wunderschön, was es hier alles zu sehen gibt, ihr verpasst wirklich eine Menge!

Es könnte dir wirklich nicht schaden, den Schulstoff zu vertiefen! Du brauchst gar nicht mit den Augen zu rollen, Harry Potter, wie ich dich kenne, hast du noch gar nichts für die Schule gemacht. Ich habe schon die Hausaufgaben erledigt und den Schulstoff vom letzten Jahr wiederholt, ich hoffe das reicht, um im nächsten Jahr mithalten zu können. Wahrscheinlich werde ich das Ganze noch ein wenig vertiefen, nur um sicher zu gehen.

Wollen wir uns in zwei Wochen mit Ron in der Winkelgasse treffen und die Sachen für das nächste Schuljahr kaufen? Ich würde mich freuen.

Deine Hermine

Ps.: Ich vermisse euch ganz schön, gib Ron ein Küsschen von mir, ja?



Harry schmunzelte und spitzte seinen Mund.

„Ronny Schatzy, komm her und lass dich knuuutschen“, säuselte er. „Ich soll dir ein Küsschen von Hermine geben, was sagst du dazu?“ Er wackelte mit den Augenbrauen.

„Wa... Was? Was meinst du? Ein Kuss von Hermine? Wieso? Versteh ich nicht“, stammelte Ron und wurde knallrot im Gesicht. „Ich... muss mal eben weg.“ Er verschwand im Haus. Harry lachte leise vor sich hin.

Allerdings blieb ihm keine Zeit den Gedanken an Ron weiterzuverfolgen. Von Weitem erkannte er einen schwarzen Fleck am Himmel, der langsam die Konturen einer näherkommenden Eule annahm. Sie sah für eine Eule ungewöhnlich schön aus mit ihren weißen und grauen Federn, dem zierlichen Körperbau und den fast menschlichen, hellblauen Augen. Sie steuerte direkt auf Harry zu.

„Zu wem gehört die denn? Hab ich noch nie gesehen“, murmelte er gedankenverloren und setzte sich etwas auf. Die Eule ging in den Sinkflug, breitete ihre Flügel aus und landete elegant auf der Armlehne von Harrys Gartenstuhl.

Er starrte die Eule an. Ihre Augen waren unheimlich und bewegten sich nicht, sondern waren starr auf ihn gerichtet. Plötzlich fing sie an zu kreischen und schüttelte drohend ihr Bein. Harry machte sich sofort daran, den Brief von ihrem Bein zu entfernen und überlegte schon, wo die Weasleys ihre Eulenkekse lagerten, um der fremden Eule einen zu geben, doch von ihrer Last befreit erhob sie sich sofort und flog gen Himmel.

Harry sah ihr stirnrunzelnd hinterher. Was für ein seltsames Tier... Er schüttelte den Kopf und lenkte seinen Blick auf den Brief in seinen Händen. Der Umschlag war aus teurem, seidenem Papier. Auf der Vorderseite stand Harry Potter in schön geschwungenen Buchstaben.

Vorsichtig öffnete den Umschlag und zog das sorgfältig zusammengefaltete Pergament heraus.


Potter,

Du wirst wahrscheinlich verwundert darüber sein, einen Brief von mir zu erhalten. Glaube mir, ich bin nicht weniger verwundert darüber, dass ich dir schreibe. Ich sehe aber keinen anderen Ausweg, als dich zu kontaktieren.

Ich bitte dich um ein Treffen, ich muss etwas mit dir besprechen. Wir allein. Mir bleibt keine Zeit für weitere Erklärungen, daher bitte ich dich, mir schnell zu antworten. Schicke einen Brief mit Ort und Zeit, wo wir uns treffen können und ich werde da sein. Deine Eule wird mich finden,

Draco Malfoy



Harrys Augen wurden immer größer, mit jeder Zeile die er las. Draco Malfoy wollte sich mit ihm treffen? Mit ihm, Harry Potter? Um etwas Wichtiges zu besprechen?

Langsam schüttelte er den Kopf und las den Brief erneut. Nun gut, es entsprach nicht Malfoys Art, ihm einen Brief zu schreiben, geschweige denn, sich mit ihm treffen zu wollen, also würde es schon einen triftigen Grund dafür geben. Vielleicht wollte er ihn aber auch reinlegen...?

Nein, dachte Harry sich, Malfoy wäre eher erfreut ihn die Ferien über nicht ertragen zu müssen, freiwillig würde er sich kaum mit ihm treffen. Er schwang seinen Zauberstab und sogleich erschienen Umschlag, Pergament und Feder. Er begann zu schreiben.


Malfoy,

es wundert mich wirklich von dir zu hören! Ich bin zwar nicht erfreut darüber, aber es scheint etwas Wichtiges zu sein, also stimme ich einem Treffen zu.
Wir treffen uns Freitag, in zwei Tagen, um 12:00 Uhr vor der Bahnhofstation Hirtenweg.
Ich warne dich, sollte das nur ein Scherz von dir sein, werde ich dir sämtliche Flüche auf den Hals hetzen!

Harry Potter



Harry faltete das Pergament zusammen, steckte es in den Umschlag und ging zu Hedwig, die es sich auf einer Stuhllehne gemütlich gemacht hatte. Er band ihr den Brief um das Bein und streichelte sie.

„Komm bitte schnell wieder zurück und bleib nicht länger als nötig bei Malfoy“, wisperte er ihr zu.
Daraufhin flog sie los und Harry nahm wieder in seinem Gartenstuhl Platz. Er blickte Hedwig lange hinterher und fragte sich, was Malfoy wohl mit ihm besprechen wollen würde. Was könnte so wichtig sein, sich mit seinem selbsterklärten Feind in den Ferien zu treffen? Oder sich überhaupt zu treffen, egal wann und wo. Harry legte seine Stirn in Falten und versank in seinen Gedanken.

Einige Minuten später kam Ron wieder aus dem Haus und sah verdächtig entspannt aus.

„Na, Spaß gehabt?“, zwinkerte Harry und fing sich einen bösen Blick von Ron ein.

„Haha, mach dich nur lustig! Ich weiß doch auch nicht, was mit mir los ist, ich krieg diese Bilder einfach nicht mehr aus dem Kopf und dann....“ Sein Gesicht bekam erneut einen rötlichen Schimmer.

„Verschone mich mit Details.“

„Wo ist Hedwig? Hast du Hermine etwa schon zurück geschrieben?“

„Äh, nein, die... sie hat sich bestimmt ein schattiges Plätzchen gesucht und ruht sich aus... Ist ja ein weiter Weg von Italien bis hierher...“ Er betrachtete einen Gnom, der sich verdächtig oft umsah, bevor er in einem Busch mit roten Blüten verschwand.

Ron murmelte etwas Unverständliches, fragte aber nicht weiter nach. Harry war beruhigt, er hatte spontan beschlossen, sein Treffen mit Malfoy geheim halten, bis er wusste, was dahinter steckte. Ron würde sich nur aufregen und mitkommen wollen und ihn dann hinterher auslachen, wenn es wirklich nur ein Scherz von Malfoy gewesen war. Nein, darauf hatte er keine Lust.



°°°°°°°°°°




Am Freitagmorgen wachte Harry früh und mit Kopfschmerzen auf. Er hatte in der Nacht schlecht schlafen können, die Gedanken an das bevorstehende Treffen hatten ihm keine Ruhe gelassen.

Er strampelte die Decke von sich und befand, dass es mindestens 40°C in diesem Zimmer sein müssten, eher er ins Badezimmer wankte und die Dusche anstellte. Wenn er schon in die Falle tappte, wollte er dabei wenigstens wie ein Mensch aussehen.

Er benutzte heimlich das gute Duschgel von Ron, welches er ihm selbst zum Geburtstag geschenkt hatte und zog sich danach ein weißes, gutsitzendes T-Shirt und eine luftige schwarze Shorts an. Das waren fast die einzigen Sachen, die er noch schnell in Hogsmeade gekauft hatte, bevor die Ferien begonnen hatten. Er nahm sich fest vor, Shoppen zu gehen, wenn sich die Hitze etwas gelegt hatte.

Halbwegs zufrieden betrachtete er sich im Spiegel, bis sein Blick auf seine Haare fiel. Er seufzte resigniert und griff nach der Tube Haargel, die mit einer leichten Staubschicht überzogen auf einem kleinen Regal stand. Nach einigen erfolglosen Versuchen stellte er sie lautstark zurück und griff verzweifelt zu seinem Zauberstab.

„Lass es funktionieren...“, murmelte er und öffnete vorsichtig ein Auge, mit der Erwartung, gleich einen Herzanfall zu bekommen. Tatsächlich sah er genau so aus wie vorher, nicht ein einziges Haare hatte seine Position verlassen. Er zuckte mit den Schultern, es sollte wohl nicht sein.

Nach dem Frühstück machte er es sich in einem der Gartenstühle bequem und verdrängte konsequent sämtliche Stimmen aus seinem Kopf, die ihn vor dem heutigen Treffen warnen wollten. Er war neugierig, Malfoy wusste das.... Es könnte ein Köder sein. Nur weil der alte Malfoy in Askaban saß, hieß das nicht, dass er sich keine Sorge mehr um die anderen Malfoys machen musste... Es könnte eine-

„Sag mal, hast du ein Date oder was? Hab ich was verpasst? Wieso hast du dich so schick gemacht, siehst ja richtig heiß aus“, grinste Ron, der gerade aus dem Haus kam. Harry verlor den Faden und sah irritiert an sich hinunter. Schick gemacht... Er hatte eine verdammte Hose und ein Shirt an.

„Äh“, war seine geistreiche Antwort.

„Was äh? Du hast ein Date, oder? Na toll, und ich verfaul hier. Naja, ich kanns dir nicht verübeln, Alter“, seufzte er. „Ich frag mich nur, wo du sie kennengelernt hast?“

Harry grinste blöd. Er war nicht oft froh darüber, dass sein bester Freund kein Kombinationstalent besaß, aber heute freute er sich dafür umso mehr. Natürlich hätte Ron nicht direkt rausfinden können, dass er sich mit Malfoy treffen würde, aber wo, bei Merlin, sollte er jetzt ein Date her haben? Sie waren doch die ganze Zeit über zusammen gewesen... Harry schüttelte den Kopf und grinste erneut.

Um halb elf nuschelte er, dass er nun los müsse, griff sich seinen Zauberstab und verschwand so schnell aus dem Haus, das Ron keine weiteren Fragen stellen konnte.

Als das Haus außer Sichtweite war, hetzte er Richtung Bahnhof.
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