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Der geheime Zirkel II

von Coralyn
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Gemma Doyle Kartik Tomas Doyle
20.09.2009
20.09.2009
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807
 
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Während ich mich drehe und drehe, seine Hand warm auf meinem Rücken, seine andere Hand meine fest umschließend, wird mir plötzlich ganz schwindlig.
„Gemma“, sagt er so, dass ich in diese herrlichen braunen Augen schauen muss. „Ich muss Ihnen etwas sagen...“
Nein bitte sag es nicht! Mir wird warm immer schneller scheinen wir uns zu drehen, meine Gedanken verschwimmen, aber nicht wie in einer Vision. Warum nicht? Ich schlage die Augen erst nieder und blicke dann verführerisch, so wie ich es einmal in einem Theaterstück gesehen habe, zu ihm herauf. „Gemma ich...“ Seine Hand wandert meinen Körper entlang. Ich muss wieder an die Träume denken, die ich Spence hatte. Sein bronzener Körper... sein Haar...seine Augen...sein Duft. All dies scheint mich zu benebeln. Ich winde meine eine Hand aus seiner Umklammerung und lege einen Finger auf seine Lippen. Doch seine Hand greift wieder nach meiner, zärtlich berührt er meinen Finger mit dem Mund. Dieser ist warm und weich, ich möchte ihn nicht nur an meinem Finger spüren, ich will...! Mein Atem stockt, was dachte ich da nur? Kurz ergriff mich meine Vernunft wieder, doch mein Herz schien etwas anderes mit mir vor zu haben. Er wanderte küssend meine Hand, über meinen Arm hinauf. Mit der anderen Hand, die nicht meine hält, schiebt er nun mein Kleid von den Schultern. Ein kribbeln macht sich auf meiner Haut breit und in meinem Bauch scheinen die Schmetterlinge aus dem Garten zu tanzen. Langsam küsst er meine Schultern, dann meinen Hals, er küsst mich unter meinem Ohr, auf die Wange, knapp neben meinen Mund. Ich kann nicht mehr, mein Atem geht flacher und stoß weise. Ich muss dieses Korsett los werden, sonst ersticke ich. Ein Kichern entschlüpft mir, über diesen unerhörten Gedanken. Kartik zieht mich in den hintersten Teil des Raumes, dort steht ein improvisiertes Bett. Mir wird etwas schlecht vor Aufregung über das was passieren könnte. Seine Arme umschlingen mich und ich gleite sanft auf seinen Körper, er riecht so vertraut, seine Lippen fühlen sich an wie Seide au meinen . Mein Saum verhakt sich in seinem Hemd, ich will mich aufrichten, dabei reist es und legt seine Brust frei. Ich streiche mit der Hand darüber, seine Haut fühlt sich an wie Seide über einen Stein gespannt. Er ist muskulös, aber nicht so wie die Zigeuner oder die Akrobaten auf den Jahrmärkten. Er streicht über meinen Rücken und öffnet behutsam mein Kleid, dann das Korsett, ich spüre seinen Herzschlag an meiner Brust. Nun küsst er wieder meinen Hals, während er das Korsett von mir löst und das Kleid bis zu meiner Hüfte hinunter streift, nun liege ich Haut an Haut auf ihm. Etwas stößt gegen meinen Oberschenkel, es ist etwas, dass ich noch nie an einem Mann bemerkt habe. Nun geht er wieder dazu über meinen Mund zu küssen, seine Zunge schiebt sich vorsichtig zwischen meinen Lippen hindurch, er fährt mit der Hand an meinem Hals entlang, über mein Schlüsselbein. Jeder meiner Muskeln ist angespannt, ich fühle mich wie ich mich noch nie gefühlt hatte.
„Gemma!“ Kartik flüstert in mein Ohr. „Gemma, Gemma, Gemma.“ Ich schmiege mich noch enger an ihn. „Nein...“ Seine Stimme ist heiser und rau. Er weiß, dass er das was er vorhat nicht tun darf doch er lässt seine Hand trotz allem weiter hinab gleiten.
„Gemma?“ Dieses Mal ist es nicht Kartiks Stimme, es ist Toms. Er ruft aus dem Haus. „Gemma, wo bist du?“ Erschrocken fahren wir beide auf, erst jetzt Blicke ich an mir hinunter, und sehe seinen Blick auf mir. Ich bekomme Angst, was habe ich getan? Schnell stehe ich auf und ziehe mein Korsett hoch, wenn Tom uns so sieht ist es aus, für uns beide, für immer. „Warte ich helfe dir.“ Kartik ist hinter mir und streicht mein Haar zur Seite, ich verfluche und danke Tom gleichzeitig innerlich. Kartiks Hände knüpfen mein Korsett wieder zu, und ziehen mein Kleid gerade. Ich schaue ihn an. „Wie sehe ich aus?“ Er blickt an mir hinunter. „Wunder..“, er räuspert sich. „Wunder schön.“ Ich verdrehe die Augen, das ist nicht der richtige Moment für ein Kompliment, auch wenn ich geschmeichelt bin. „Kartik!“ „Ganz unauffällig!“ Ich nicke und schaue ihm dann verunsichert in die Augen. „Das...“ Er senkt den Blick „Das bleibt selbstverständlich unter uns Gemma. Sie müssen nun gehen!“ Ich drehe mich schon um, überlege es mir dann aber anders und drehe mich wieder um. „Danke Kartik. Ich danke dir.!“ Ich habe ihn vertraulich angesprochen. Schnell hauche ich noch einen Kuss auf seine Wange und ziehe seinen Geruch in mich ein. Dann verschwinde ich wieder ins Haus. Was habe ich nur getan? Ich bespritze mein Gesicht mit kaltem Wasser. Was wird nun aus uns? Ich blicke aus meinem Fenster und sehe Kartik verschwinden. Er hat ein Bündel bei sich. Mein Magen zieht sich zusammen, ich bin zu weit gegangen. Er verschwindet hinter der Hauswand.
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