Poltergeister haben auch ein Herz

GeschichteDrama / P12
20.09.2009
20.09.2009
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Myrte lag auf den Rücken auf ihrem Bett im Mädchenschlafsaal. Die anderen aus ihrer Klasse waren alle irgendwo auf dem Schulhof verstreut. Nur nicht sie.
Verloren blickte sie im Raum umher. Sie war allein mit ihren Gedanken die schon immer viel anspruchsvoller waren, als die des Rests.

"Kleines Mädchen ..."
Myrte saß augenblicklich kerzengerade auf ihren Bett. Langsam drehte sie ihren Kopf zur Tür.

"Peeves!", zischte sie aufgebracht und nahm ihren Zauberstab vom Nachttisch. Der Poltergeist lachte schallend und flog durch sie hindurch um sich dann schwebend in die Luft zu legen.
"Soso... Madam wissen also wer ich bin?", fragte er und hob eine Augenbraue.
Das Mädchen mit der Brille nickte entschlossen, den Zauberstab fest umklammert.
"Tja... ich bin mir aber nicht sicher ob du weißt wer du bist?", vollendete er seinen Gedanken und kam zur ihr hinunter geschossen.
"Oh, Peeves, lass den Quatsch. Gehst du freiwillig oder soll ich es Dippet melden?", fragte sie ihn verzweifelt als er ihr  anfing im Haar herumzufummeln.
"Was willst du ihm denn über mich melden? Er hat mich doch gerade zu dir geschickt.", meinte er ernst und Myrte erkannte, dass es das erste mal war, das Peeves nicht spielte.

"Komm einfach mit kleines Mädchen...", er nahm sie bei der Hand und führte sie in den Gemeinschaftsraum. Auch dieser war leer mit der Tatsache das Hochsommer herrschte.
Er führte sie weiter, immer weiter bis sie irgendwann vor einer Tür standen.
"Peeves, das ist das Mädchenklo.", sagte sie, sich selbst davor ekelnd dort hinein zu gehen. Seit Wochen war es schon verstopft und es stank dort drinnen bis zur Hölle.
"Ja, das weiß ich doch, Mädchen!", lachte er und schwebte hinein, Myrte hinter ihm an seinem Arm.

Myrte blieb aprupt stehen. Zwei Tennisballgroße Augen leuchteten ihr entgegen. Der Körper der zu ihnen gehörte, war eine montröse Schlange, die grün und braun gefleckt war. Hinter ihr beugte sich ein Junge über eines der Waschbecken. Als er den Geist und das Mädchen bemerkte, war es schon zu spät für Myrte.
Sie kippte sie nach hinten, Ihr Körper fiel schwer auf den Boden, doch ihre Geist blieb in der Luft schlaff hängen. Sie sah an sich hinunter, sah an sich hinauf.
Mit einem mal kreischte sie los. "Peeves du Perverser Poltergeist!! Was du getan du Wiederwärtiges..."
"Ruhig, Mädchen!", versuchte er sie still zu kriegen.

"Nein ich bleibe nicht ruhig! Was hast du getan! Bring mich zurück!", sie wedelte aufgebracht mit ihren Armen und die ersten Geistertränen kullerten ihr Gesicht hinunter. "Du weißt zwar, ich hasse mein Leben, aber hast du gedacht ich würde mich über den Tod freuen, Peeves!? He?" Die Beiden merkten nicht wie hinter ihnen sich ein großes Tor geöffnet wurde, und die Schlange und der Junge verschwanden.

"Jetzt beruhige dich Mädchen...", versuchte der Poltergeist sie Poltergeist-untypisch zu beruhigen, in dem er ihre Schultern festhielt und sie ansah.
"Ich geh zu Dippet!", sie schlug seine Hände fort und schwebte davon. Enttäuscht blickte Peeves ihr hinterher.
"Du kannst dir gar nicht denken, warum ich das getan habe, Myrte ..."
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