Darker than Black - The Blue little Girl

von Nanina
GeschichteAbenteuer / P6
15.09.2009
30.11.2009
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15.09.2009 1.078
 
Wie Schatten hetzten sie sich durch die Nacht.
Ein Silbernes Messer schoss aus der Dunkelheit hervor und bohrte sich in den Arm vom einen.
/Verdammt/, war das letzte was der Mann dachte, ehe ein Stromstoß durch seinen Körper fuhr und er tot zusammensackte.
Der andere dessen Gesicht von einer Maske verdeckt war zog einmal kräftig und das Messer was an einem Seil befestigt war schoss in Rasender Geschwindigkeit zurück.
Gemächlich lief er auf den Toten zu. Die Verfolgungsjagd hatte lang gedauert. Zu lang wenn es nach ihm ging.
Dieser verdammte Contractor. Mit seiner Fähigkeit durch Materie zu laufen und weil er so schnell war hatte er Hei die ganze Nacht auf Trab gehalten.
Leicht kniete er sich vor die Leiche des Mannes und durchwühlte die Taschen des Toten nach dem Objekt, weswegen er auf ihn angesetzt gewesen war.
Ein knacken ließ sein Blick nach oben schweifen, wo sie auf zwei Observer spirits der Polizei trafen.
Verdammt, gleich würde der Wachschutz hier sein.
Er beeilte sich und durchwühlte die Jacke, doch er fand nichts.
Scheiße, das Syndikat würde sauer sein.
Er wollte sich gerade los machen, als ihm eine seltsame Naht auf fiel. Schnell zückte er das Messer und schnitt sie auf.
In der geheimen Tasche befand sich ein Zettel mit einer Nummer. Nicht das was er suchen sollte, aber vielleicht brachte die Nummer sie weiter.
Fuß getrappel.
"Stehen bleiben, BK-201", hörte er eine Barsche Frauen Stimme.
Er verdrehte die Augen. Diese Kirihara war schon seltsam.
Er hätte sie (und er konnte sich denken, dass sie sich dessen bewusst war) jeder Zeit und zu jedem Zeitpunkt töten, oder außer Gefecht setzen können.
Da er aber keinen Befehl, oder die Befugnis dazu bekommen hatte, unterließ er es.
Gerade jetzt war sie so unvorsichtig und stand in einer Pfütze in der auch er zur Hälfte stand.
Jederzeit, konnte er Elektrizität durch das Wasser schießen lassen uns sie grillen.
Doch er unterließ es.
Gekonnt und mit einer schnellen Handbewegung warf er sein seil, was ihn nach wenigen Sekunden mit riss.
Die Polizei war wirklich ziemlich dumm und lahm.

Die zurückgebliebene Kirihare blickte verärgert auf die Stelle wo sich gerade noch der verfluchte Contractor, BK-201 aufgehalten hatte.
"Chefin", ertönte es hinter ihr. Saito und Kouno hasteten mit entsicherten Waffen um die Ecke.
"Zu spät ihr zwei Vollidioten!", schnaubte die angenervte Polizistin. Dieser BK-201 Trieb sie noch in den Wahnsinn.
Nicht nur, dass er sich nie fangen ließ und nie Spuren hinterließ, die zu ihm Führten, auch weil er genau so aussah wie Li, ging er der Frau auf den Zeiger.
Schon mehrmals war sie diesem begegnet und hatte im ersten Moment gedacht, er wäre der Black Ripper.
Doch der Junge war einfach zu naiv und gutgläubig um dieser Eiskalte Killer zu sein.

Huang war wütend. Dieser verdammte Hey hatte nichts gefunden und jetzt musste er dem Syndikat mitteilen, das nichts da gewesen war außer ein Zettel mit einer Nummer, von der man noch nicht einmal wusste ob sie wichtig war.
Er saß in einem kleinen Pub an der Theke und trank ein Glas Sake nach dem anderen.
Neben ihm ließ sich jemand auf den Stuhl fallen.
"Angenehmer Tag heute, nicht war? Trotzdem ist mir Regen lieber."
Der Kurt Satz. Huang wusste wie er antworten musste.
"Ja, Regen hat schon was für sich. Die Blumen blühen so besser."
"War ihr Arbeitstag gut?
Eine normale Frage, mit tiefen Hintergrund.
"Den Prozess haben wir leider verloren, unser Patient hatte die gewünschten Papiere nicht dabei, sondern nur unnützes anderes.", sagte Huang nach kurzem überlegen, wie er den Miss Erfolg möglichst normal ausdrücken sollte.
"Hier ist noch die Rechnung von neulich." sagte er, stand auf und drückte dem Mann das Papier in die Hand, ehe er das Lokal verließ.


Li stand am Herd. Unmengen an Essen standen schon daneben und warteten darauf gegessen zu werden.
Er war gerade dabei sein letztes Gericht zu kochen, als es an der Tür klopfte.
Genervt nahm er das fertige Essen vom Herd und häufte es auf seinen Teller, ehe er sich zur Tür aufmachte. Zu seiner Verwunderung war niemand da, zumindest auf den ersten Blick. Als er etwas nach unten guckte, stand dort ein etwa sechs Jähriges kleines Mädchen. Er hockte sich vor sie hin.
Sie hatte Blaue zu zwei Zöpfen geflochtene Haare, weiße, milchige Augen und ein völlig ausdrucksloses Gesicht.
"Hallo, Mein Name ist Lan.", stellte sie sich vor. Ihre Augen schienen nirgendwo bestimmtes hinzusehen und Li wurde bewusst, das sie Blind war.
"Was kann ich für dich tun kleines?", fragte er freundlich.
"Das Syndikat schickt mich", sagte sie schlicht.
Hey fuhr zusammen und blickte sich um.
Niemand war da. Gut.
Er zog sie in die Wohnung.
"Nett hast du es hier", sagte sie nüchtern.
"Möchtest du was essen?", seine Stimme war nicht mehr freundlich, sondern gleichgültig.
Sie zuckte mit den Schultern, was er als Ja sah und ihr einen Teller vor die Nase stellte, während er selbst das Essen verschlang.
"Ich dachte du bist blind, wie kannst du mein Zimmer dann beurteilen?", fragte er zwischen zwei hapsen.
"Ich bin nicht Blind. Das ist die folge meines Contract Payment. Nachdem ich meine Fähigkeit eingesetzt habe werde ich ihnen immer ähnlicher.", sagte sie leise.
"Wen den?", fragte Li interessiert.
"Den Spinnen!", sagte sie und führte den Löffel zu ihrem Mund.
"Warum bist du hier?", fragte Li nach einer Weile.
"Das Syndikat schickt mich", wiederholte sie schlicht.
"Ich soll mit Dir, Huang und Yin reden.", fügte sie nach kurzem noch dazu

"Also. Sein Name war Gert. Code TZ-394. Er gehört anscheinend einem Syndikat aus Deutschland an, von dem wir noch nichts wussten. Spezial Fähigkeit: Durch Materie wandern. Der Grund warum er hier her versetzt wurde und was er hier zu suchen hatte ist unbekannt.", schloss Mayu den Bericht und sah in die Runde.
Kouno lehnte sich zurück und gähnte. Er war Hunde müde. Bei Saito war es ähnlich, nur das er es zu verstecken versuchte.
Misaki ging gerade definitiv alles und jeder auf die nerven. Mann konnte fast schon Stichflammen sehen, die aus ihrer Nase des Drachen stoben.
Sie massierte sich die Stirn und versuchte den Kopfschmerzen Einhalt zu gebieten.
Erfolglos.
"Ich verabschiede mich für heute.", sagte sie, stand auf und ging zur Tür hinaus.