Lucys Story

von Medoly
GeschichteDrama / P6
Kevin Kinkirk Lucy Camden
14.09.2009
11.05.2011
9
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Es waren bereits ein paar Wochen vergangen seit Lucy und Kevin von ihrer Reise durch die USA zurück waren. Die paar Monate, die sie mit ihrer Familie verbracht hatten, waren wunderschön gewesen. Lucy erinnerte sich zu gerne an ihre gemeinsame Zeit. Es war der schönste Urlaub ihres Lebens gewesen. Sie hatten sich sehr viele verschiedene Städte angesehen, doch der eigentliche Grund weshalb sie diese Reise so sehr genossen hatte war, dass sie mit ihrer Familie zusammen sein durfte. Ihr war bewusst, dass es womöglich ihre letzte gemeinsame Zeit für ein paar Monate gewesen war. Vermutlich würde sie ihre Familie erst wieder an Weihnachten sehen. Auch wenn sie dieser Gedanke traurig machte, war sie trotzdem glücklich. Sie wusste, dass hier ihr gemeinsames Leben mit Kevin begann. Kevin und sie waren in ein Haus gezogen, das sehr weit von Glenoak entfernt war. Es ist ihr ziemlich schwer gefallen von der Stadt wegzuziehen, wo sie und ihre sechs Geschwister aufgewachsen waren. Sie war zwar erst ein paar Wochen weg, doch sie vermisste ihre Eltern und Geschwister jetzt schon ganz schrecklich. Doch trotzdem machte sie der Gedanke glücklich mit Kevin, ihrer gemeinsamen Tochter Savannah und ihren beiden Hunden Samson und Delilah hier ihr gemeinsames Leben zu verbringen. In wenigen Wochen würde auch ihre zweite Tochter zur Welt kommen. Lucy war hochschwanger und konnte es kaum abwarten, dass ihre Tochter endlich das Licht der Welt erblicken würde.

„Woran denkst du?“, fragte Kevin, der Lucys nachdenklicher Blick bemerkt hatte.

„Ich hab gerade daran gedacht, wie sehr ich meine Familie vermisse, aber auch wie glücklich ich bin hier mit dir zu sein.“, antwortete sie ehrlich und küsste ihren Mann zärtlich auf die Lippen. Kevin erwiderte den Kuss und war ebenfalls glücklich. Noch ahnte keiner von beiden, dass Glück bald auf eine harte Probe gestellt werden würde.

„Ich bin dankbar, dass ich das Glück habe mit der wundervollsten Frau verheiratet zu sein.“, sagte Kevin und lächelte Lucy glücklich an.

„Und mit der fettesten Frau.“, fügte Lucy hinzu und blickte auf ihren dicken Bach.

„Selbst hochschwanger bist du noch unwiderstehlich.“, lachte Kevin und küsste Lucy erneut. Sie konnte spüren wie ihr Baby sich in ihrem Bauch bewegte.

„Fühl doch mal! Es tritt!“, rief sie aufgeregt, nahm Kevins Hand und legte sie auf ihren Bauch.

„Hi Kleine, ich bin dein Daddy.“, sagte Kevin mit einer quietschigen Micky-Maus-Stimme.

„Savannah freust du dich schon auf dein kleines Schwesterchen?“, fragte Lucy ihre Tochter, die neben ihnen in ihrem Kinderbett saß. Mittlerweile war Savannah bereits zwei Jahre alt und konnte bereits reden. Natürlich konnte sie noch nicht sehr gut reden und sagte manchmal immer noch unverständliche Sätze, doch Tag für Tag verbesserte sich ihr Sprachvermögen.

„Ja!“, sagte Savannah mit ihrer süßen Kinderstimme. Lucy lachte, nahm Savannah in ihren Arm und gab ihr einen Kuss.

Plötzlich spürte Lucy einen stechenden Schmerz, den sie bereits kannte. Sie hatte das Ganze schon einmal bei Savannahs Geburt durchgemacht. Sie hatte bisher abgesehen von der Geburt ihrer ersten Tochter nichts erlebt, dass so sehr schmerzte.

„Ich glaube das Baby kommt!“, schrie sie entsetzt auf.

„Aber sie sollte doch erst nächsten Monat kommen! Das ist viel zu früh!“, rief Kevin panisch.

„Ich glaube so lange will sie nicht mehr warten. Du musst mich ins Krankenhaus bringen.“, befahl Lucy und konnte den schrecklichen Schmerz, den sie verspürte, fast gar nicht aushalten. Kevin führte Lucy zu ihrem gemeinsamen Auto und brachte Savannah bevor sie ins Krankenhaus fuhren noch schnell zu einem Freund von ihm, der in der Nähe wohnte. Im Krankenhaus angekommen bekam Lucy so schnell wie möglich ein Zimmer. Kevin war die ganze Zeit an ihrer Seite und hielt ihre Hand.

„Denk an was Schönes. Denk an unsere Reise durch die Staaten.“, versuchte Kevin seine Frau abzulenken. Doch leider gab es im Moment nichts, dass Lucy von den Schmerzen ablenken könnte.

„Ich kann im Moment an nichts anderes denken.“, sagte Lucy und schrie erneut auf, als sie die nächste Wehe spürte. Kevin hatte keine Ahnung wie schmerzhaft es war ein Kind zu bekommen. Er konnte es sich nicht mal annähernd vorstellen. Lucy wünschte sich, dass das Baby sich beeilen würde. Sie wollte den anstrengenden Teil endlich hinter sich haben und ein gesundes Baby in den Armen halten. Doch anscheinend hatte das Baby andere Pläne.

Es vergingen ein paar Stunden bis Lucy das Baby endlich bekam. Es waren so ziemlich die schmerzhaftesten, aber auch die schönsten Stunden ihres Lebens. Als sie dann endlich ihr kleines Baby in den Händen hielt war sie vermutlich die glücklichste Frau der Welt. Das Baby war winzig klein. Noch kleiner als Savannah bei ihrer Geburt gewesen war. Doch sie war das süßeste Baby das sie jemals gesehen hatte. Lucy konnte nicht fassen, dass sie und Kevin jetzt tatsächlich eine zweite Tochter hatten. Glücklich lächelten Kevin und Lucy die Kleine an.

„Wie wollen wir unser kleines Wunder nennen?“, fragte Kevin seine Frau überglücklich und beobachtete wie seine Tochter in Lucys Armen schlief. Sie hatten sich zwar schon vorher ein paar mögliche Namen überlegt, doch so richtig einig waren sie sich nicht geworden.

„Ich finde den Namen Mallory schön. Er passt zu ihr und ist ziemlich selten. Ich fände es schön wenn unsere Kleine einen besonderen Namen hat.“, schlug Lucy lächelt vor. Das war ein Name den sie nicht in Betracht gezogen hatten. Der Name war ihr eingefallen, als sie ihre kleine Tochter zum ersten Mal gesehen hatte.

„Mallory, das klingt gut.“, stimmte auch Kevin zu.

„Mallory ich hab dich lieb.“, sagte Lucy und gab der kleinen Mallory einen Kuss.

Lucy und Kevin waren überglücklich und konnten ihr Glück fast gar nicht glauben. Sie freuten sich schon darauf mit ihrer kleinen Tochter ihr gemeinsames Leben als glückliche Familie zu beginnen. Nachdem Lucy vor über einem Jahr eine Fehlgeburt hatte, waren sie froh endlich wieder etwas Glück zu haben. Sie hatten keine Ahnung, dass ihr Leben nicht immer so glücklich und problemlos verlaufen würde.
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