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Sleepover Club

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
08.09.2009
05.04.2017
12
32.485
 
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08.09.2009 3.616
 
Verliebt in wen?

Fliss entfuhr ein langes Stöhnen: „Frankie.. du hast das totale Glück! Warum kann ich das nicht sein?“
Kenny verdrehte die Augen: „Das liegt vermutlich daran, dass  die Teams willkürlich zusammengewürfelt worden sind.“ Frankie meinte: „Naja.. ich weiss nicht so recht.. Ryan geht ja noch, aber Matthew? .. naja, immerhin hab ich es besser getroffen als Rosie. Sie hat Marco, Michael und Alana am Hals!“
Fliss machte ein langes Gesicht: „Ah.. Ich würde alles dafür geben, auch nur einmal mit Ryan Scott zu sprechen. Aber stattdessen darf ich meine Zeit mit Sara verplempern..“
An diesem Tag hatten sie sich in der Schule auf den bevorstehenden Postenlauf vorbereiten müssen.
Mr. Bilton hatte die Gruppen eingeteilt. Es waren noch andere Klassen dabei, deshalb war Frankie auch mit Ryan in der Gruppe. Fliss war deswegen natürlich unsäglich eifersüchtig, obwohl Frankie fand, dass sie dazu überhaupt keinen Grund hatte.
Kenny warf ein: „Hey! Du hast ja noch mich und Lyndz!“  „Hast Recht. Zum Glück. Na dann, bis Morgen ihr zwei!“ Fliss winkte und Frankie rief ihr noch nach: „Vergiss nicht, die nächste Sleepover- Party ist bei dir!“ „Keine Sorge, werd‘ ich nicht!“ Und schon war sie um die Ecke verschwunden.
Kurz darauf verabschiedeten sich auch die beiden anderen: „Bis dann Frankie.“ Frankie zwinkerte ihrer Freundin zu: „Ich wünsch dir einen schönen Abend..“ „Danke.“ Erwiderte diese lachend.
Und während beide nachhause liefen, hingen sie ihren Gedanken nach.

***
Aufs Meer hinaus schauend sass Rosie im Sand. Sie hatte sich an ihren Lieblingsplatz gesetzt, was sie immer tat, wenn sie mal eine kurze Auszeit brauchte oder einfach über das Leben nachdenken wollte. Das Plätzchen war ein bisschen Abseits von den Leuten und hinter ein paar grossen Felsen verborgen.
Rosie entdeckte immer wieder aufs Neue, wie schön dieser Ort doch war.
Im Moment dachte sie an ihre Mutter. Ganz in Gedanken, merkte sie nicht, wie sich ihr jemand näherte. „Rosie..?“ vernahm sie auf einmal eine sanfte Stimme. „Darf.. darf ich mich zu dir setzen?“
Kurz angebunden drehte sie sich um und lächelte den Jungen an: „Setz dich.“
Schüchtern liess der sich neben ihr nieder.  Rosie  betrachtete ihn: „Willst du was Bestimmtes?“ Der Braunhaarige schüttelte den Kopf: „Nicht wirklich.. ich wollte nur..“  Mitten im Satz brach er  ab und fuhr sich mit der Hand durch die Haare. Geduldig wartete Rosie, bis er weiter redete: „Ich will mich bei dir entschuldigen. Es tut mir Leid, wie ich mich verhalten habe. Entschuldige bitte.“ Rosie musste erneut lächeln: „Schon okay, Michael. Ist nicht so schlimm.“ Überrascht sah der Junge sie an: „Wirklich? Ich meine.. ich hab‘ dich einfach grundlos angeschrien..“ Das Mädchen zuckte mit den Schultern: „Ich weiss wie du dich fühlst. Die Liebe ist manchmal schrecklich..“ ein wenig verwirrt sah Michael sie an: „Wie bitte?“ „Lyndz hat es mir erzählt, sie..“ Michael’s Augen weiteten sich: „Sie hat WAS?“ Rosie sah ihm in die Augen: „Ganz ruhig. Ich werd’s  schon keinem sagen. Aber sag mal.. warum sprichst du sie denn nicht einfach an? Vielleicht mag sie dich ja auch.“ Niedergeschlagen sah Michael in den Sand vor sich: „Nein.. ich.. ich denke nicht, dass sie das tut. Sie.. sie ist was ganz Besonderes.“ Gerührt über diese Aussage wollte Rosie ihn aufheitern: „Woher willst du denn das wissen? Du hast sie ja noch gar nicht gefragt.“ Ganz deutlich konnte Rosie sehen, wie Michael’s Augen feucht wurden. Den Tränen nahe erhob er sich und wischte sich schnell übers Gesicht.
„Ich geh‘ dann mal.“ sagte er mit betont fester Stimme. Und ohne ein weiteres Wort machte er sich mit hastigen Schritten davon.

***
Ganz Aufgeregt wartete Kenny am Hafen auf Mason.  Als sie ihn schliesslich entdeckte, war ihre Freude  fast unbeschreiblich. Bevor sie jedoch zu ihm rüber lief sah sie an sich runter. Sie trug eines ihrer Manchester United Shirts und dazu kurze Short. Für einen Moment schämte sie sich, dass sie sich nichts Schickeres angezogen hatte. Dann dachte sie daran, dass sie sich nicht verstellen musste, denn schliesslich kannte Mason sie schon lange und hatte sich (falls er das hatte) in die Kenny verliebt, die sie war.
Als er sie sah, winkte Kenny glücklich und lief zu ihm hin. Nach einem breiten Lächeln und ein paar lieben Worten geleitete Kenny ihn auf das Boot seines Vaters. Es war zwar nur ein kleines Motorboot, allerdings war es sehr gemütlich und trug den Namen ‚flying flower‘.
Zuerst setzte Mason den Motor in Gang, als er lief setzte er sich hinters Steuerrad und wies Kenny an, sich neben ihn zu setzten, was diese nur allzu gerne tat.
Aneinander gekuschelt drehten sie ein  paar Runden. An einem schönen Plätzchen stoppte Mason das Boot und sah lächelnd zu Kenny: „Schau mal. Dort.“ Interessiert starrte Kenny in die Richtung, in welche Mason gezeigt hatte. Sie erblickte einen wunderschönen Sonnenuntergang.
„Oh wow..“ das war alles, was sie herausbrachte. Sie betrachtete Mason einen Augenblick. Das dunkle Haar wehte um sein Gesicht und verdeckte teilweise seine haselnussbraunen Augen. Kenny fand ihn wirklich süss. Auf seine eigene Art und Weise.
Schweigend sahen die beiden sich den Sonnenuntergang an. Ganz vorsichtig legte Mason Kenny einen Arm um die Schultern und sie legte ihren Kopf auf seine Schultern.
Erst als es schon dunkel war, fuhren sie zurück. Und wieder wurde Kenny von ihm nachhause gebracht. Zum Abschied bekam Mason eine Umarmung und mit den Worten „Ich meld‘ mich bei dir, ja?“ verabschiedete er sich und ging.
Sie war richtiggehend begeistert davon, wie er mit ihr umging. Es kam ihr stets so vor, als wolle er auf keinen Fall einen Fehler machen. Er behandelte sie behutsam, aber trotzdem nicht wie ein rohes Ei.
Und von dieser Tatsache war Kenny wirklich sehr beeindruckt.

***
Als jemand an ihre Tür klopfte, sass Lyndz gerade auf ihrem Bett und war in ein spannendes Buch vertieft. „Herein.“ rief sie und legte das Buch weg. Michael trat ein und setzte sich neben sie.
Ohne grosse Umschweife fing er an zu reden: „Lyndz. Was genau hast du Rosie erzählt..? Ich meine.. wie kommst du darauf, dass ich verliebt bin?“ Lyndz musterte ihren Bruder: „Ich hab‘ ihr nur gesagt, dass du verknallt bist. Wie ich darauf komme.. hmm.. lass es mich mal so ausdrücken, du malst Herzchen in deine Schulhefte, du fragst mich ständig, auf was Mädchen stehen und du hast dir Titanic angesehen und hattest  Tränen in den Augen- versuch ja nicht es zu leugnen, ich hab‘s gesehen-  ausserdem bin ich deine Zwillingsschwester, da merkt man sowas.“
„Ich hab‘ nicht geweint!!“ meinte Michael beleidigt: „Ich weine nie.“ Lyndz verkniff sich ein Lachen und entgegnete sarkastisch: „Aber natürlich.. Tschuldige‘, hab‘ vergessen, dass du keine Gefühle hast.“ Michael kam wieder aufs Thema zurück: „Aber sonst hast du es keinem erzählt, oder?“ „Nein.“ Erleichtert atmete Lyndz Bruder aus: „Gut.“ „Wer ist es denn?“ Michael ignorierte diese Frage ganz offen: „Ja, also. Erzähl’s bitte keinem mehr. Sonst steh‘ ich am Ende noch da, wie der letzte Trottel.“
„Michael?“ Lyndz sah ihn bittend an: „Jetzt komm schon! Ich bin deine Schwester, mir kannst du es sagen.“ „Bis dann Lyndz.“ Michael erhob sich und hinterliess seine schmollende Schwester.

***
Matthew stand in der Küche und machte sich sein Frühstück. Es war erst halb acht, um 8 Uhr würde er sich mit Frankie und Ryan treffen. Aber zuerst wollte er in Ruhe sein Frühstück essen. Gähnend setzte er sich mit seinen Pfannkuchen an den Tisch.
Herzhaft verschlang er ein paar, als es plötzlich an der Tür klingelte. Da gerade niemand ausser ihm im Haus war, erhob er sich widerwillig und machte die Tür auf. Es war der Postbote mit einem Päckchen. Matthew nahm es entgegen und wandte sich wieder seinen Pfannkuchen zu.
Nach ein paar Minuten klingelte es schon wieder. Mit einem tiefen Seufzer erhob sich der Junge erneut und öffnete die Tür. Wissend zog er eine Augenbraue hoch: „Hast du es?“
„Klar doch, Mat. In diesem Sack ist alles drin was du brauchst.“ Michael reichte seinem Kumpel einen Plastiksack. „Das wird einfach genial.“ Michael konnte dem nur zustimmen: „Oh ja. Also du kümmerst dich um Krankie und ich und Marco übernehmen die anderen. Richtig?“ „Ja. Na dann bis später.“
Entgegnete Matthew in einem verheissungsvollen Ton und sah zu wie Michael wieder davonzog.
Als Matthew wieder im Haus war, machte er sich fertig um zu gehen, er nahm den Plastiksack und machte sich auf den Weg.

***
„Dieser Postenlauf ist doch echt das letzte!“ äusserte Lyndz genervt. „Oh ja, ich habe einfach kein einziges Outfit für so einen Anlass.“ beschwerte sich Fliss. „Ach kommt schon Leute. Das ist doch lustig!“ Das kam natürlich von der Sportskanone Kenny. „Was soll daran denn bitte lustig sein!?“ Sara hielt von dem Postenlauf auch nicht gerade viel.
Kenny schüttelte nur den Kopf und lief voran. Die anderen drei liefen ihr hinterher.
Nur Lyndz versuchte ab und zu auch mal die Karte zu lesen, musste aber einsehen, dass das nicht  gerade zu ihren Stärken gehörte und überliess es deshalb dann doch lieber Kenny.
Der machte es nichts aus, dass sie die ganze Arbeit machen musste, denn sie wollte gewinnen und das konnte sie nur, wenn sie zeigte wo’s lang geht.

***
Als Rosie Michael sah, dachte sie als erstes an ihre letzte Begegnung mit ihm. Er hatte fast geweint. Wahrscheinlich mochte er dieses Mädchen mehr als sie sich vorstellen konnte.
Aber warum wollte er es ihr denn nicht sagen?
Der Junge tat Rosie so leid, dass sie sich vornahm, herauszufinden, in wen er verschossen ist. Damit sie ihm vielleicht helfen kann.
Zusammen mit Marco, Alana und Michael machte sich Rosie also auf den Weg. Marco hatte sich die Karte gegriffen und lief mit Alana vorab. Rosie lief dicht hinter ihnen und Michael schlurfte in einigem Abstand hinterher.
Nach einem Weilchen, gesellte sie sich dann doch zu Michael. „Geht es dir besser?“ Er zuckte nur mit den Schultern. Rosie wollte ihm etwas vorschlagen: „Hör zu. Du hast ja gesagt, dass du denkst, dass dieses Mädchen nichts von dir will. Aber ich glaube, dass stimmt nicht. Du hast Angst! Deshalb willst du sie nicht ansprechen. Aber ich hätte da eine Idee, wenn du mir sagen könntest, wer es ist, dann würde..“ ziemlich grob wurde sie unterbrochen: „ Nein. Ich habe keine Angst sie anzusprechen! Ich frage mich nur, warum ich es ihr sagen soll, wenn ich die Antwort schon kenne!“ Rosie musste protestieren: „Aber Michael! Das kannst du doch nicht wissen!“ „Doch natürlich! ICH WEISS ES! Und jetzt lass es bitte gut sein.. Rosie..“ Bekümmert nickte das Mädchen, sie sah ein, dass Michael ihr nichts verraten würde und schon gar nicht würde er auf sie hören, also beliess sie es einfach dabei.

***
Bevor Matthew sich mit Ryan und Frankie traf, musste er noch schnell was erledigen, ihm war klar, dass er wahrscheinlich ein wenig zu spät kommen würde, aber in dem Moment war ihm das reichlich egal.
Als er dann mit 10 Minütiger Verspätung eintraf, sah er Ryan und Frankie.  Er wollte es sich nicht eingestehen, aber was er sah, gefiel ihm ganz und gar nicht.
Lachend redeten die beiden miteinander und Ryan rückte immer ein kleines Stückchen näher zu Frankie. Matthew ging dazwischen. „Ich bin jetzt da. Wir können gehen.“ Frankie sah ihn an, als hätte er ihr gerade eine Verabredung verdorben: „Auch schon da, ja? Du bist zu spät.“ giftete sie ihn an.
Als Ryan sah, wie die beiden sich nur stumm und böse anstarrten meldete er sich zu Wort: „Wir haben die Karte schon geholt. Da lang‘ geht’s.“ Er zeigte in Richtung Wald und sie machten sich auf den Weg. Zuerst übernahm Ryan die Karte. Matthew kam es so vor, als würde er sorgfältig darauf achten, ganz nah bei Frankie zu laufen, sie aber dennoch nicht zu berühren.
Es machte ihn rasend. Nach einer Weile drängte er sich dazwischen und nahm Ryan die Karte ab: „Ich mach‘ jetzt auch mal was.“ Ryan zuckte nur mit den Schultern. Er begab sich auf die andere Seite und begann ein Gespräch mit Frankie. Beide lachten und Matthew wurde immer wütender.
„Frankie? Jetzt kannst du auch mal.“ Abgrundtief böse funkelte sie zu ihm rüber. Sie ging zu ihm und riss ihm die Karte aus der Hand, mit ihrem Mund ging sie ganz nah an sein Ohr, so dass Ryan nicht hören konnte, was sie sagte: „Du machst das mit Absicht. Ständig unterbrichst du uns. Hör auf damit!“ Matthew verteidigte sich flüsternd: „Was? Wovon sprichst du? Ich hab‘ keine Ahnung was du meinst.“ „Tu nicht so unschuldig. Ich weiss es genau..“ zischte sie ihm ins Ohr und gesellte sich wieder zu Ryan, welcher das Gespräch mit ihr gleich wieder aufnahm.
Matthew wollte und konnte es sich nicht eingestehen, aber er war unglaublich eifersüchtig. Jede Bewegung, die Ryan oder Frankie machten, beobachtete er ganz genau. Als er sah, wie Ryan seine Hand auf Frankie’s Schulter legte und sie nichts dagegen zu haben schien, platzte ihm fast der Kragen. In dem Moment entdeckte er den ersten Posten und rief: „Da! Da vorne ist der erste Posten!“ Diese Worte hatten das von ihm erwünschte Ergebnis. Ryan nahm seine Hand weg und lief zu dem Posten. Bevor Frankie auch loslaufen konnte, hielt Matthew sie an der Hand zurück. „Frankie, ich..“ Frankie, riss ihre Hand los und herrschte ihn an: „Matthew! Bitte, hör auf damit. Es reicht jetzt wirklich.“ Stur stellte er sich vor Frankie und versperrte ihr den Weg: „Frankie. Siehst du denn nicht, was er vorhat? Siehst du nicht, was er tut?“ „Was? Nichts! Und jetzt lass mich durch!“ blaffte die Braunhaarige ihn an, während sie ihn grob zur Seite schubste, nur um zu Ryan zu laufen.
Ahh.. War sie denn wirklich so dumm? Matthew regte sich auf. Das konnte doch wohl nicht ihr Ernst sein.. andererseits, war er sie dann endlich los und musste sich nicht mehr ständig mit ihr abgeben.
Sollte sie doch machen was sie wollte, wenn sie unbedingt einem Frauenhelden in die Arme laufen wollte, nur um gleich wieder von ihm abgeschossen zu werden.. bitte. Sollte sie doch.
Es kümmerte ihn nicht im Geringsten. Nicht im Geringsten. Es war ihm total egal. Aber war es das?

***
Die SOC’s standen vor Mr. Bilton, welcher alle fünf streng musterte. Die M&M’s waren auch da.
Kenny war von oben bis unten mit roter Farbe bespritzt, während Lyndz, Frankie, Matthew und Michael klitschnass und voller Dreck waren. Fliss, Rosie und Marco waren über und über mit Schlamm bedeckt.  Zudem hingen allen Zweige, Äste und Blätter in den Haaren und Kleidern.
Die 8 sahen aus, als hätten sie sich im Schlamm so richtig fies geprügelt.
Mr. Bilton schüttelte den Kopf: „Also wirklich, Wie alt  seid ihr denn? Jungs, ihr solltet die Mädchen mit Respekt behandeln.. und ihr Mädels solltet sie nicht ständig provozieren.“

Vorher:

~Im Wald waren die Gruppe von Rosie und die Gruppe von Fliss, Lyndz und Kenny ziemlich zur selben Zeit beim letzten Posten angelangt. Die M&M’s hatten dort eine schöne Überraschung vorbereitet. Sie nahmen an, dass Kenny als erste dort ankommen würde und den Zettel abknipste. Damit hatten sie auch Recht. Als Kenny zu dem Posten lief, stolperte sie über eine gespannte Schnur und wurde mit roter Farbe überschüttet. Währenddessen kamen Rosie, Michael, Marco und Alana angelaufen und beobachteten das Ganze. Rosie sprang natürlich sofort zu Kenny, dabei rutschte sie aus und landete kopfüber im Dreck. Michael und Marco hatten alles beobachtet und lachten um die Wette. Auch Fliss und Lyndz hatten zugesehen und rannten hin. Alana stellte sich zu Sara und vergnügt sahen die beiden Mädchen dem Schauspiel zu. Kenny war aufgestanden und rannte urplötzlich mit einer riesen Geschwindigkeit auf Marco zu, sie riss ihn du Boden und drückte ihn in den Schlamm.
Während dem ging Lyndz zu ihrem Bruder und schubste ihn in ein kleines Bächlein, das praktischerweise in der Nähe war. Michael hatte bemerkt, was sie vorhatte und zog Lyndz mit.
Rosie ging zu Kenny und half ihr, Marco festzuhalten. Fliss wich etwas zurück: „Mich braucht es ja nicht unbedingt.. ich.. bleibe einfach hier.“ Sie wollte sich ihre schönen Kleider nicht versauen.
In dem Moment tauchten hinter dem Bächlein Frankie, Matthew und Ryan auf. Fliss entdeckte Ryan Scott und stolperte rückwärts über eine Wurzel und auf direktem Weg flog sie in den Matsch. „Oh nein..!“ war alles was sie herausbrachte.
Matthew bekam einen Lachanfall, als er sah, wie Lyndz und Michael im Bächlein rumsprangen um einander gegenseitig zum Fallen zu bringen und wie Rosie und die rote Kenny versuchten Marco immer wieder in den Dreck zu drücken. Und Fliss die ganz angeekelt im Matsch sass. Frankie hatte sofort begriffen, was da gelaufen war und stieß den völlig unvorbereiteten Matthew in die Seite. Auf direktem Weg flog der ins Wasser. Frankie bahnte sich einen Weg zu Fliss und half ihr auf die Beine. Doch als sie versuchte, Rosie von Marco wegzuziehen, wurde sie selbst in den Matsch geschleudert und riss Fliss gleich wieder mit. Frankie stand auf und wollte gleich nochmal versuchen Rosie auf die Beine zu verhelfen, doch dann hörte sie Fliss schreien: „Frankie! Pass auf!“ Auf der Stelle drehte sie sich um und sah nur noch Matthew, welcher sie packte. Er hatte mehr Kraft als sie dachte. Mühelos hob er sie hoch und legte sie über seine Schultern. Frankie wehrte sich, aber sie hatte keine Chance. Matthew trug sie bis zum Bächlein. Kurz bevor er es erreichte hielt er inne und stellte Frankie auf die Beine. Keuchend sahen sich die beiden an. Tief sahen sie sich in die Augen. Matthew trat einen Schritt zu ihr heran, er kam immer näher. Langsam hob er seine Hand..
Lyndz und Michael hörten auf im Wasser rumzutollen und beobachteten die Szene, die sich ihnen bot. Kenny, Rosie und Marco sahen ebenfalls mit grossen Augen zu den beiden und auch Fliss, welche immer noch im Dreck sass, sowie Sara und Alana starrten hin.
Kurz strich Matthew mit seiner Hand über Frankie‘s Wange. Er beugte sich leicht nach vorne, ihre Gesichter waren nur noch Zentimeter voneinander entfernt. Frankie’s Herz begann zu rasen, sie war völlig überfordert mit dieser Situation. Seine andere Hand legte Matthew an ihr Kinn, ganz sanft drückte er sie nach hinten und sie fiel mit einem lauten Plätschern ins Wasser.
Auf Matthew’s Gesicht zeigte sich ein selbstgefälliges Grinsen und hinter ihm begannen Michael und Marco wieder zu lachen. „Kommt Jungs. Gehen wir.“ Sagte Matthew selbstzufrieden. Als er jedoch den ersten Schritt machen wollte, klammerte sich Frankie’s Hand um sein Bein und schon plumpste er ins Wasser. Die anderen Handgemenge gingen im Handumdrehen weiter.
Neben Fliss ertönte eine Stimme, die ihr Herz aufgehen liess: „Kann ich dir aufhelfen?“ Ryan Scott streckte ihr die Hand hin. Erfreut griff sie nach nach seiner Hand und liess sich von ihm auf die Beine ziehen. „Da.. da.. danke Ryan.“ „Keine Ursache.“ meinte der Schönling mit einem strahlenden Lächeln und fuhr fort: „Sag mal.. Felicity nicht? … ehm, hat deine Freundin Frankie etwas mit diesem Matthew?“ Fliss war sich sicher, konnte jedoch nicht aufhören zu stottern, Ryan’s Gegenwart machte sie nervös: „Nei.. nein, a..auf keinen Fall.. warum?“ „Ach so. .Ich dachte nur.. es sah gerade so aus.“
Ryan wurde ein wenig verlegen, aber das fiel Fliss gar nicht auf, sie starrte ihn einfach an. Er bemerkte es und räusperte sich: „Wir könnten ja unsere Karten knipsen und sie so voneinander wegkriegen?“ „Hey, das ist eine tolle Idee..“ Fliss lief schnell zu Sara und nahm ihr die Karte aus der Hand. Sara wich zurück und sah an Fliss herunter: „üäähh.. das ist ja eklig..“ Alana hatte begriffen, was sie tun wollte und rannte zusammen mit Fliss zum Posten. Beide knipsten die Karte, dann rief Fliss: „Lyndz! Kenny! Kommt schnell, wir können gewinnen!“ Kenny sprang auf und lief zu Fliss, doch als Lyndz auch gehen wollte, zog Michael sie ins Wasser zurück und rannte selbst los. Unterwegs zog er Rosie und Marco mit sich und lief schnurstracks zu Alana, die schon wartete. In dem Moment rief auch Ryan: „Frankie! Matthew! Sie hängen uns noch ab! Kommt schon!“ Augenblicklich liessen die zwei einander los und sprangen aus dem Wasser. Lyndz rannte an ihnen vorbei. Und in der nächsten Sekunde waren auch die drei letzten am Rennen. Die drei Gruppen rannten so schnell sie nur konnten, alle wollten unbedingt gewinnen. Sie schubsten sich gegenseitig und die die stolperten waren raus. Es war wie ein Spiel. Eines, in dem man versucht, die Gegner auszuschalten, dabei aber selbst nicht erwischt zu werden. Es war ein einziges Schlachtfeld, der Reihe nach stolperten sie, wurden gegen Bäume geschleudert oder  verfingen sich in Ästen.
Ryan und Kenny waren die einzigen, die es ohne auch nur einmal zu stolpern schafften, aus dem Wald zu kommen. Folglich waren sie auch die ersten, die das Ziel erreichten. Kenny war ein kleines bisschen schneller gewesen. Aber nur ein paar hundertstel Sekunden. Und als die anderen schliesslich ganz nass, schmutzig, verfärbt, zerkratzt, blutend und erschöpft ankamen, war Mr. Bilton sofort klar gewesen, welche seiner Schüler etwas damit zu tun gehabt hatten.~
Jetzt standen sie vor ihm und Mr. Bilton war ein bisschen bestürzt über den Zustand seiner Schüler und Schülerinnen. Man konnte genau sehen, wer weniger „gekämpft“ und wer sich richtig reingehängt hatte. Nach einer längeren Ansprache von wegen Respekt, Ordnung und sonst was, liess der Lehrer seine Schüler gehen. Ungläubig schüttelte er den Kopf: „Diese Kinder..“

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Soo:D
Da ist es auch schon^^
Und? Ist es gut? Ich hoffe doch xP
Naja, dann bis bald.. würde mich über ein paar Reviews freuen.. :)
glg aLice♥
Ach ja,letztens hab ich zwei video auf youtube gefunden.. ich fand sie irgendwie passend..
(das erste hat leider schlechte Quali.:(.)
http://www.youtube.com/watch?v=7e2vXKSbHVQ&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=YeO4cgMIsmE

Have fun:)
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