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Verzwickte Angelegenheit

von Blinki
GeschichteHumor / P16 / Gen
27.08.2009
02.09.2009
2
2.265
 
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Dieses Kapitel
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27.08.2009 1.009
 
WOW!!! So viele FBs. Ich bin begeistert. Vielen Dank dafür *knuddel*

Hier ist der 2. Teil. Ich hoffe, dass er euch auch gefällt. Bin gespannt was ihr zu dem Ende sagt.

***

Teil 2:

Gebhard Schurlau sah sich im Zimmer um und bemerkte den gedeckten Frühstückstisch. Er stand auf und sah sich diesen etwas genauer an. „Butter!“, murmelte er vor sich hin, nahm das Stück Butter und ging wieder zu Konny und Demir hinüber. „Butter? Was willst du denn jetzt mit dem Stück Butter?“, fragte Demir verwirrt nach.

„Das frage ich mich aber auch, was er mit der Butter jetzt machen will?“, kam es von Caspar und Frank stimmte ihm zu. „So etwas habe ich auch noch nie gehört, dass man jetzt Sex mit Butter macht!“, grübelte der Bombenexperte vor sich hin. „Vielleicht ein neues Gleitmittel!“ „Mensch Frank, du Sau!“ „Du bist genau so eine Sau wie ich!“ „Warum?“ „Weil wir unseren Freunden beim Sex zuhören!“ „Ja mein Gott. Warum machen sie das auch gerade jetzt. Sie wussten doch, dass wir nicht lange weg sind.“

„Ich schmier ihn mit Butter ein und vielleicht bewegt er sich dann etwas!“ „Gute Idee, aber wenn ich die Hose nicht mehr sauber bekomme, wirst du die Reinigung bezahlen. Verlass dich drauf!“ „Warum ich? Du hast dir doch deine Boxershorts eingeklemmt, nicht ich.“ „Ja, ja. Laber nicht und fang endlich an. Nicht, dass Frank und Caspar gleich auftauchen und uns so sehen. Nachher denken sie noch, dass wir schwul sind und es gemeinsam treiben.“ Dass Demir mit seiner Vermutung richtig lag, wussten sie ja nicht.

Der Setführer kam der Aufforderung nach, schmierte den Reißverschluss mit der Butter ein und zog ihn hin und her. Doch er rutschte wegen seinen fettigen Fingern immer wieder ab. „Konny, mach du weiter. Ich kann nicht mehr. Meine Hände sind total rutschig von der ganzen Butter!“ Der Angesprochene nickte und kniete sich wieder vor Demir. Nach einigen anstrengenden Minuten meinte Konny: „Gleich hab ich es!“ Wenig später hatte er es endlich geschafft und die drei 9er stöhnten erleichtert auf. „Danke, Frau Gräfin!“ „Gern geschehen, Herr Quotentürke!“, sagte Konny und stand wieder auf. Nachdem sie sich die Hände gewaschen hatten, gab Geb Demir eine von seinen Hosen und Konny kümmerte sich wieder um die Eier.

„Sind sie jetzt endlich fertig?“, wollte Caspar von Frank wissen: „Ich denke schon! Wollen wir noch kurz warten oder gleich reingehen?“ „Lass uns noch ein bisschen warten. Vielleicht passiert noch irgendetwas.“ „Na, ich hoffe doch nicht. Das hier hat mir schon vollkommen gereicht. Ob Maja weiß, dass Geb schwul geworden ist?“ „Glaubst du wirklich, dass sie schwul sind?“, fragte Caspar ungläubig nach. So ganz konnte er es sich nicht vorstellen. „Hallo? Die haben gerade Demirs Männlichkeit mit Butter eingeschmiert. Wenn das nicht Grund genug ist, dann weiß ich auch nicht.“ „Du hast ja Recht. Aber irgendwie finde ich das alles sehr komisch!“ „Ja, ich auch. Wie kann man nur an seinem Ding ziehen? Das tut doch weh!“

Sie blieben noch einige Minuten vor der Wohnung stehen, doch da nichts mehr zuhören war, betraten die beiden 9er diese und taten so, als hätten sie nicht gehört. Kurze Zeit später saßen sie alle um den gedeckten Frühstückstisch und ließen es sich schmecken. Dabei musterten Frank und Caspar immer wieder ihre Freunde und Kollegen, was diese aber schnell bemerkten. „Jungs was ist los? Warum schaut ihr uns immer so komisch an?“, fragte Demir wenig später nach, dem es so langsam auf die Nerven ging. Eigentlich wollte er jetzt in Ruhe frühstücken, bevor die Observation losging, doch er mochte es nicht, wenn jemand ihm immer wieder dabei zusah.

Doch anstatt zu antworten, fragte Frank nur: „Warum habt ihr uns nicht gesagt, dass ihr schwul seid?“ „Wir schwul? Wie kommst du denn da drauf?“, fragte Geb irritiert nach. „Wir haben euch vorhin gehört, als ihr miteinander was hattet!“ „Hä? Könntet ihr uns mal aufklären? Wird sind nicht schwul!“ Konny, Geb und Demir sahen sich an. „Und warum schmierst du dann Demirs Männlichkeit mit Butter ein, Geb?“ „Ja genau oder warum zieht ihr an Demirs Teil?“ Langsam begriffen die drei Männer worauf die Anderen hinaus wollten und fingen hemmungslos an zu lachen. „Was ist denn bitte schön so lustig daran und was soll man unter „Fester Geb, fester!“ oder „Halt ihn mal fest, Konny. Er kann einfach nicht ruhig stehen bleiben!“ verstehen?“, wollte Frank aufgebracht wissen.

„Leute, ihr habt das falsch verstanden. Demir hatte sich seine Boxershorts in seinem Reißverschluss eingeklemmt! Wir haben ihm dabei geholfen den Reißverschluss wieder aufzubekommen. Geb kam auf die Idee ihn mit der Butter einzuschmieren und so ging er nach kurzer Zeit wieder auf.“, erklärte Konny wahrheitsgemäß. „Ihr seid nicht schwul?“, fragte Caspar nach. „Um Gottes willen, nein! Ich habe doch meine Maja!“, kam es sofort von dem Setführer und Demir meinte: „Das kommt davon, wenn ihr nicht alles von Anfang gehört habt und uns dann belauscht.“ „Man, da bin ich aber erleichtert, dass ihr nicht schwul seid!“

Als das geklärt war, frühstückten die Männer der Einheit 50 noch zu Ende und während Frank, Caspar und Geb den Tisch abräumten und das Geschirr abwuschen, fingen Demir und Konny schon mal mit der Bewachung des Verdächtigen an. Dafür saßen sie auf zwei Stühlen im Schlafzimmer und beobachteten das gegenüberliegende Haus. „Ich bin echt froh, wenn Wochenende ist. Dann können wir endlich wieder ein paar ruhige Stunden zusammen verbringen!“, meinte Demir und strich kurz über Konnys Handrücken. „Ja ich auch. Sollten wir den Jungs nicht langsam mal sagen, dass wir zusammen sind? Dann hat diese Heimlichtuerei endlich ein Ende.“, kam es von dem blonden 9er und sah seinen Freund fragend an.

Dieser überlegte kurz und meinte: „Lass uns lieber damit noch ein wenig warten. Du hast doch eben gesehen, wie sie reagiert haben! Das wird bei uns bestimmt nicht anders werden!“ Konny wusste, dass er Recht hatte und stimmte ihm zu. „Demir?“ „Ja, Schatz?“ „Ich liebe dich!“ „Ich liebe dich auch!“ Sie gaben sich einen Kuss, lösten sich aber schnell wieder voneinander, da sie hörten, dass ihr Freunde in Anmarsch waren.

Ende

***

Über FB würde ich mich freuen!
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