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Verzwickte Angelegenheit

von Blinki
GeschichteHumor / P16 / Gen
27.08.2009
02.09.2009
2
2.265
 
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27.08.2009 1.256
 
Titel: Verzwickte Angelegenheit
Autor: Blinki
Anmerkung 1: Dies ist ein kleiner Oneshot, den ich in zwei Teilen aufgeteilt habe. Ich hoffe er gefällt euch.
Disclaimer: Alle Charaktere und sämtliche Rechte an der Serie gehören nicht mir. Ich habe sie nur für meine Fanfic ausgeliehen.

GSG 9 – Verzwickte Angelegenheit


An einem wunderschönen Mittwochmorgen machte sich die Einheit 50 gerade für ihre anstehende Observierung fertig. Dafür war eine kleine Wohnung angemietet worden, in der die Männer der GSG9 schon eine Nacht verbracht hatten. Während Frank Wernitz und Caspar Reindl die Brötchen und die Tageszeitung besorgten, deckte Konstantin von Brendorp den Tisch und kochte Kaffee. Als er einige Lebensmittel aus dem Kühlschrank holte, entdeckte er die Eier und dachte dabei: ‚So ein schönes Ei wäre auch mal nicht schlecht. Habe ich lange nicht mehr gegessen! Vielleicht wollen die Anderen ja auch eins haben.‘ Deshalb fragte er auch sofort laut nach: „JUNGS! Wollt ihr auch ein Ei zum Frühstück essen?“ „JA!“, kam es gleichzeitig aus Badezimmer und Schlafzimmer, wo sich der Rest des Teams Gebhard Schurlau und Demir Aslan befanden. Der Setführer stand unter der Dusche und der Deutsch-Türke zog sich an.

‚Gut, dann kann ich ja welche kochen und für Frank und Caspar mache ich auch gleich je eins mit. Egal, ob sie wollen oder nicht. Müssen sie ja nicht essen! So habe ich mehr für mich!‘, dachte Konny grinsend und wollte gerade die Eier einpieksen, als die Schlafzimmertür geöffnet wurde und Demirs Aslan fluchend und mit offener Jeanshose den Raum betrat. „Was ist denn los?“, fragte Konny gleich nach und ging zu Demir hinüber. „Ich habe meine Boxershorts in den Reißverschluss eingeklemmt und jetzt bekomme ich ihn nicht mehr zu!“, erklärte Demir und versuchte es immer weiter. Der Stellvertreter wollte eigentlich nicht loslachen, doch er konnte schaffte es nicht und prustete los. „Sehr witzig, Frau Gräfin. Hör auf zu lachen und hilf mir lieber!“, forderte der Pechvogel seinen Kollegen auf. Dieser hatte auch gleich Erbarmen, kniete sich vor ihm hin und versuchte sein Glück, doch auch er schaffte es nicht.

Beide waren so sehr mit dem Reißverschluss beschäftigt, dass sie nicht hörten, wie Gebhard Schurlau die Badezimmertür öffnete und den Raum betrat. Verwundert blieb er stehen und wollte gleich von seinen Jungs wissen: „Was macht ihr denn da?“ Erschrocken drehten sich Konny und Demir um. „Der Quotentürke hat sich seine Boxershorts in seine Hose eingeklemmt und bekommt jetzt seinen Reißverschluss nicht mehr auf!“, erklärte Konny grinsend, was dem Deutsch-Türken gar nicht gefiel. Auch Geb musste grinsen und zog seinen Kumpel auf: „Das ist ja mal wieder typisch Demir Aslan. Vielleicht solltest du dir das nächste Mal andere Boxershorts kaufen, damit so etwas nicht wieder passiert! Oder am Besten gar keine Unterwäsche mehr tragen!“ Demir sah ihn nur böse an und erwiderte: „Sehr witzig, Geb. So etwas musst gerade du sagen, der selbst ein Liedchen davon singen kann. Soll ich Frau Gräfin mal die Story von 1995 erzählen?“ „Das würdest du dir nicht trauen!“ „Bist du dir da so sicher?“

Konny war das zu viel und unterbrach die Beiden: „Jungs, es reicht! Lasst uns lieber überlegen, wie wir den Reißverschluss wieder öffnen können!“ „Konny hat Recht. Tut mir leid, Kumpel!“, entschuldigte sich Geb bei Demir, doch dieser winkte ab. Sie schwiegen für kurze Zeit, doch dann fragte Geb: „Soll ich es mal versuchen?“ Auf das einheitliche Kopfnicken hin, kniete sich der Setführer neben Konny und zog an dem Reißverschluss hin und her. „Wenn ihr so weiter macht, macht ihr mich noch ganz geil!“, grinste Demir und legte eine Hand auf Konnys Schulter, der näher an ihm dran war. „Das hättest du wohl gerne!“, kam es von Gebhard Schurlau, doch Konny sagte nichts weiter dazu.

Die Beiden waren so mit Demir beschäftigt, dass sie gar nicht bemerkten, dass Frank das Zimmer betrat. Caspar war noch unten geblieben und telefonierte gerade mit seiner Freundin. Frank wollte gerade etwas sagen, als er geschockt stehen blieb und seine Kollegen in dieser Pose entdeckte. Demir stand mit dem Rücken zu ihm, was für ihn etwas pervers aussah, als er Konny und Geb vor dem Deutsch-Türken kniend sah. Geb stöhnte und riss den Reißverschluss hin und her. Der Größte im Team war total geschockt und fragte sich, was hier gerade vor sich ging? „Lass mich mal wieder!“, hörte er gerade Konnys Stimme sagen und seine Augen wurden immer größer, als von Geb kam: „Nein, lass mich weiter machen. Mensch Demir. Bleib doch mal ruhig stehen. Keine Wunder, wenn das nicht richtig funktioniert!“ Das war zu viel für Frank und er schlich leise wieder nach draußen, machte aber die Tür nicht ganz zu, sondern ließ noch einen Spalt offen, damit er zu hören konnte. „Halt ihn mal fest, Konny. Er kann einfach nicht ruhig stehen bleiben!“ „Wie festhalten?“ „Na von hinten und dann ziehst du seine Boxershorts straff!“

„Was machst du denn da?“, hörte der 5. Mann der Einheit 50 plötzlich Caspar fragen und fuhr erschrocken zusammen. „Ich belausche gerade Konny, Geb und Demir und versuche herauszufinden, was sie gerade machen. Aber du hast mich gerade gestört und da habe ich den Schluss nicht verstanden.“, erklärte Frank. „Warum gehst du nicht einfach rein und fragst sie?“, fragte der Bombenexperte irritiert nach. „Ich glaube, dass das keine so gute Idee ist. Irgendwie denke ich, dass zwischen ihnen was läuft oder wie siehst du das, wenn zwei Kerle vor dir knien und sich mit deinem kleinen Freund beschäftigen?“, kam es von Frank und versuchte weiter zu zuhören, doch Caspar wollte wissen: „Wie jetzt? Du meinst, dass sie schwul sind? Aber was ist mit Geb? Er hat doch Maja!“ „Das weiß ich auch und jetzt sei leise. Ich will wissen, was sie sonst noch mit Demir machen!“

In der Zwischenzeit war Konny aufgestanden und hinter Demir getreten: „Ich kann ihm doch nicht so einfach in die Boxershorts greifen.“ „Dass kann ja Demir machen und du hältst ihn einfach nur fest, damit er ruhig stehen bleibt.“ Dieser war einverstanden und umfasste die Hüften des Deutsch-Türken, damit es losgehen konnte. „Okay Konny. Halt ihn jetzt gut fest, damit ich dran ziehen kann!“, forderte Geb seinen Stellvertreter auf, der Demir noch fester hielt.

„Ziehen? Macht man dass bei schwulen Sex so?“, fragte Caspar verwirrt nach. „Keine Ahnung, mir würde es weh tun, wenn einer an meiner Männlichkeit ziehen würde!“, meinte Frank und Caspar gab ihm Recht, als sie plötzlich hörten: „Fester Geb, fester!“ und kurze Zeit später „AUA! DU TUST MIR WEH!“ was eindeutig von Demir kam. „Demir tuts auch weh!“, flüsterte Caspar zu Frank, der nur erwiderte: „Das höre ich auch!“

„Wer tut dir weh?“, wollte Geb wissen. „Na Frau Gräfin, er krallt seine Finger in meine Nieren, dass es gleich weh tut!“, jammerte Demir vor sich hin, worauf ihn Konny los ließ und vorschlug: „Warum ziehst du nicht einfach die Hose aus und ziehst dir eine andere an?“ „Weil ich dann nackt vor euch stehen würde! Außerdem habe ich nur diese eine Hose mitgenommen oder habt ihr etwa geglaubt, dass ich für eine Oberservierung meinen ganzen Hausstand mitnehme? Frau Gräfin würde ich das ja zutrauen!“ Empört sah Konny seinen Kollegen an. Bevor er aber etwas sagen konnte, meinte Geb nur: „Dann bekommst du halt eine Hose von mir. Die passt dir ja auch. Ich weiß gar nicht, warum du dich so genierst. Wir haben dich doch schon öfters nackt gesehen.“

„Hast du den letzten Teil mitbekommen?“, fragte Caspar Frank, der schon richtig genervt war: „Nein, weil du ständig quatscht. Ich habe nur irgendetwas mit nackt verstanden!“

tbc.

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Der zweite Teil kommt in den nächsten Tagen.
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