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Lilly und Jackson in Love

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P6 / Gen
Jackson Rod Stewart Lillian "Lilly" Truscott
26.08.2009
26.08.2009
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Teardrops On My Skateboard

Originaltext:Taylor Swift-Teardrops on my guitar
Anmerkung: hab die selbe ff auch auf myfanfiktion.de hochgeladen unter dem Namen LillyTruscott


Es war ein Tag wie jeder andere. Die Sonne strahlte vom Himmel herab, und die Wellen schäumten sich wenn sie den weißen Strand trafen. Die Leute waren gut gelaunt, sonnten sich, surften oder trafen sich einfach nur mit Freunden. Genau das tat auch sie. Die Blondine saß am Tresen von Rico’s und unterhielt sich mit dem Bruder ihrer besten Freundin.
„Und was hast du heute Abend noch vor?“ fragte das Mädchen gerade.
„Ob dus glaubst oder nicht aber ich hab ein Date mit der superheißen Becky. Mir kann eben keine widerstehen.“ antwortete der Junge fuhr sich grinsend durchs Haar und schaute sie fröhlich an.
„Is klar.“ entgegnete Lilly und lachte. Was Jackson nicht wusste war, dass es ein aufgesetztes Lachen war. Nur Show und nichts weiter, denn in Wahrheit verletzte sie es sehr, dass er ein Date hatte. Und dann auch noch mit einem der beliebtesten Mädchen der Schule. Lilly brauchte Jackson: wenn sie traurig war, munterte er sie auf, und wenn sie Schwierigkeiten hatte, half er ihr. Sie wollte, dass er ihr gehörte und malte sich oft ihre gemeinsame Zukunft aus. Lilly hatte Becky noch nie gesehen, nur von ihr gehört. Sie war wohl ziemlich dumm, aber das Mädchen wettete drauf, dass sie wunderschön war. Sie war bestimmt richtig girly- mäßig drauf und nicht so wie sie. Lilly gehörte zu der Sorte Mädchen die lieber surfen als zur Maniküre ging. Und das war der Grund, warum die meisten Jungs in ihr nur einen ’Kumpel’ sahen und kein potenzielles Date.
„Ach, ich kenn einen neuen Witz. Pass auf, Was ist schlimmer als ein Elefant im Porzellanladen?“
„Keine Ahnung, was denn?“ entgegnete Lilly schultern zuckend.
„Ein Igel in der Kondomfabrik!“ Jackson lachte und das Mädchen stimmte mit ein. Die Blondine war eine der wenigen, die über seine Witze lachten. Es war ihr egal, was andere über ihn dachten, für sie war er einfach nur unheimlich komisch. Wenn sie bei ihm war, vergaß Lilly oft die ganze Welt um sie herum. Sie könnte stundenlang einfach nur dasitzen und ihn anschauen.
„Ich bin echt voll verknallt.“ Dieser Satz riss die Blondine aus ihren Gedanken.
„In wen den?“ fragte sie neugierig und ein funken Hoffnung keimte in ihr.
„Na in Becky natürlich, in wen den sonst? Ich denke, sie ist die richtige für mich.“
„Meinst du?“ entgegnete Lilly. Sie erwartete keine Antwort ihre Frage. Der kleine Hoffnungsschimmer war wieder erloschen. Jackson sah die Blondine fragend an, und einen Moment lang, dachte Lilly, er wüsste bescheid. Über ihre Träume in der Nacht. Über ihre Sehnsüchte tagsüber. Und über ihre bedingungslose Liebe.
Die Blondine hatte schon oft wegen ihm geweint. Hin und wieder tropften ein paar Tränen auf ihr Skateboard, wenn sie von ihm kam. Schließlich war er der einigste den sie wollte. Nicht Jake oder Matt oder Lucas, nur Jackson. Seit sie sich in ihn verliebt hatte, sah sie jeden Abend aus dem Fenster, auf der Suche nach Sternschnuppen. Sie glaubte fest daran, dass ihr Wunsch, dass Jackson ihre Liebe erwiderte, irgendwann war wurde. Aber bis dahin könnte es noch dauern. Lilly hatte auch eine andere Angewohnheit: immer wenn sie im Auto saß und von ihrer Mutter irgendwo hingefahren wurde, dachte sie sich eine Melodie aus und sang in Gedanken dazu seinen Namen. Sie wusste nicht recht warum sie dass tat, aber es machte ihr irgendwie Spaß.
„Lass uns ne Runde surfen gehen.“ meinte Jackson plötzlich. „Ich hab jetzt eh Pause.“
Wieder wurden ihre Gedankengänge von ihm unterbrochen. Dann grinste sie.
„Klar doch, ich bin sowieso besser als du.“
„Das werden wir ja sehen.“ Jackson sprang über den Tresen und rief Rico kurz zu, dass er Pause machte. Dann rannten die beiden schnell weg. Sie hatten Angst, dass Rico Jackson nicht gehen lassen wollte, dass wäre typisch für diesen kleinen Bastard gewesen.
Als Rico außer Sichtweite war, verlangsamten die beiden ihr Tempo. Jackson lachte.
„Hast du seinen Blick gesehen?“
„Ja, echt witzig.“ entgegnete das Mädchen. Wenn Jackson so gelassen und fröhlich lachend durch den Sand ging, nahm ihr sein  Anblick oft den Atem. Wenn die Sonnenstrahlen, ihn umgaben, musste sie immer daran denken, dass er ein Engel war, der auf die Erde gesandt wurde, weil er dort oben nicht hinpasste. Sein Gang war perfekt, oder besser gesagt alles an ihm schien so makellos zu sein und manchmal wünschte sich die Blondine so zu sein wie er. So perfekt und makellos und dass sie die Sachen auch oft so locker sehen könnte wie er es tat.
Lilly beneidete Becky. Sie hatte richtiges Glück mit Jackson gehabt und das sollte sie zu schätzen wissen und ihm all ihre Liebe geben. Sie sollte lernen in seinen wunderschönen Augen zu lesen, um zu wissen wie es ihn wirklich geht. Immerhin war er ja der Grund dafür, dass hin und wieder Tränen auf ihr Skateboard tropften. Oder dass sie sich bei jeder Sternschnuppe wünschte, er würde sie lieben. Oder der Grund für ihre vollkommen sinnfreien Lieder mit seinem Namen.
Die Zeit verging wie im Flug und schon bald musste Lilly nach Hause und er zu seinem Date mit Becky. Sie verabschiedete sich von Jackson und fuhr alleine auf ihrem Skateboard dorthin. Als die Blondine sich bettfertig machte, warf sie einen Blick auf den Nachttisch. Dort stand ein Foto von ihr und Jackson auf Miley 16. Geburtstag. Miley und Oliver waren zu diesem Zeitpunkt gerade mit der Torte, oder mit dem was davon übrig geblieben war, beschäftigt.
Lilly seufzte. Dann drehte sie dass Bild um und machte ihre Lampe aus. Sie kuschelte sich in ihre Bettdecke und hoffte darauf, dass sie wenigstens heute etwas Schlaf finden würde, schließlich war morgen wieder Schule. Doch sie konnte nicht auf Anhieb einschlafen. Immer wieder kreisten ihre Gedanken um Jackson. Er brachte sie zum weinen. Er war der Einzige, der sie gut genug kannte um ihr Herz zu brechen, was er auch tat. Und trotzdem liebte sie ihn. Und trotzdem sang sie diese sinnfreien Lieder. Er war wie…die abgelaufene Zeit. Lilly wusste, dass sie vermutlich nie eine Chance haben würde und doch träumte sie davon, genauso wie davon die Vergangenheit zurückzuholen. Jackson war der einzige Schwachpunkt des sonst so taffen Skatergirls, doch dass wusste niemand. Vielleicht war das auch besser so.
Es war schon spät in der Nacht, als die Blondine endlich Schlaf fand.
Doch der nächste Tag war auch nicht besser. Als sie das Schulhaus betrat, und sich auf den Weg zu ihrem Schließfach, wo sie Miley und Oliver treffen wollte, machte, kam ihr Jackson entgegen. Aber er kam nicht allein. Er hatte seinen Arm um die Hüfte eines Mädchens. Überwiegend rosa gekleidet, mit einem Minirock und Hackenschuhe. Sie schien aber darauf bedacht zu sein, nicht zu hohe Absätze zu tragen, schließlich wollte sie nicht zwei Köpfe größer als ihr neuer Freund sein. Sie war geschminkt, wenn auch nicht übertrieben doll und ihr strahlendes blondes langes Haar hing offen über ihre Schultern aber im Gegensatz zu Lillys, sahen ihre Haare einfach strahlend schön und geschmeidig aus. Diese Meinung vertrat sie jedenfalls. Genau so hatte sich Lilly Becky vorgestellt. Wie eine Barbiepuppe.
„Hey Lilly, darf ich vorstellen? Das ist Becky, meine feste Freundin. Becky, das ist Lilly, sie ist die beste Freundin meiner Schwester.“ Jackson strahlte übers ganze Gesicht. Er schien glücklich zu sein. Die Angesprochene seufzte innerlich. Dann setzte sie ein freundliches Lächeln auf und sagte: „Hey, das ist echt klasse. Ich freu mich für euch. Aber ich muss jetzt zu Miley. Man sieht sich.“ Das Mädchen drehte sich um und ging. Sie wollte nicht sehen wie er Becky küsste, es würde sie nur zum weinen bringen. *Aber das wichtigste ist, dass er glücklich ist. Vielleicht sieht er mich irgendwann doch noch als Frau.* Die Tränen die sie am Abend jedoch noch weinte, würde er nie sehen.
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