Bis(s) zum Morgengrauen - durchfeiern

von Lexie
GeschichteHumor / P12
Edward Anthony Masen Cullen Isabella "Bella" Marie Swan
15.08.2009
09.02.2010
37
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Bella: Lexie

„Charlie!“, mit den Armen rudernd wollte ich ihn auf mich aufmerksam machen. Noch einmal kreischte ich „Charlie“. Da, er drehte sich um, endlich. Lächelnd rannte ich so gut wie es mit den High Heels ging auf ihn zu.
„Bella“, sagte er und umarmte mich. Vorsichtig erwiderte ich die Umarmung. Ich wollte nicht, dass mein kostbares Make up verschmiert wurde.
„Ich habe eine Überraschung“, meinte er grinsend. Ich bemühte mich ein begeistertes Gesicht zu machen. Charlies Überraschungen waren immer ... anders.
„Ach ja? Na dann immer her damit“, murmelte ich. Er breitete die Arme aus und ich dachte schon, er wollte mich schon wieder umarmen, als er jedoch hinter sich zeigte. Dort stand ein Auto, das ich bis jetzt nicht bemerkt hatte. Es war rot und schäbig.
„Was ist das?“, fragte ich und versuchte vergeblich meinen Unmut über diese Überraschung zu verbergen.
„Ein Transporter – ein Chevy um genau zu sagen und er gehört jetzt dir!“, jubelte er und fügte dann hinzu, „Er gefällt dir doch?“
„Ja, aber ich darf ihn doch etwas verändern lassen, oder?“, fragte ich zurück. Nickend stieg er ein und ich setzte mich auf den Beifahrersitz.

Während der Autofahrt schwieg ich, nicht nur deshalb, weil meine Schuhe drückten, sondern auch weil ich nachdachte, warum ich aus Phoenix weggegangen war. Natürlich würde es in Forks super werden, das war schließlich das Partyviertel. Meine Mutter hatte einen neuen Freund: Phill. Er ist ganz nett, auch wenn er sich nichts aus Mode macht und immer irgendwie herumläuft. Meine Mutter brauchte einfach mehr Zeit mit Phill. Also hatte ich mich bereit erklärt nach Forks zu fliegen. Okay, eigentlich hatte ich darüber jubiliert. Diese Stadt war vielleicht klein, aber wie gesagt: an jeder Ecke war eine Disko. Und was gibt es besseres? Charlie hatte hier als Polizist genug zu tun.

Rumpelnd blieb das Auto – mein Auto – stehen und ich stieg aus. Charlie marschierte voraus und vergaß fast meine Koffer mitzunehmen. Ich machte keine Anstalten irgendwas außer meinem Schminkköfferchen selbst zu tragen. So was bleibt Männern überlassen.

Ein echter Nachteil hier ist nur das Zimmer. Es war ein einziges Zimmer und verdammt klein. Zusätzlich gab es nur ein Bad für Charlie und mich. Und die Bettdecke war lila! In einer lila Bettdecke bekomme ich sicher Alpträume. Die Farbe ist ja ganz gut, bloß nicht als Decke! Da gehört sich ein vornehmes weiß. Da ich meinen Vater aber nicht verunsichern wollte, sagte ich nichts, sondern lächelte weiter. Irgendwann bekomme ich noch eine Kieferzerrung von diesem Dauerlächeln. Da es sowieso schon spät war, zog ich mein pinkes Nachthemd an und legte mich ins Bett. Heute würden die Diskos noch von mir verschont werden, aber sobald ich die Schule kannte und einige Leute, ich hatte die Absicht berühmt und berüchtigt zu werden, würde es los gehen. Mit diesen Gedanken schlief ich ein, trotz lila Bettdecke.

Schnaubend vor Ungeduld saß ich jetzt in meinem Auto. Charlie hatte mich nur eine Stunde ins Bad gelassen und somit waren meine Haare glatt und nicht kunstvoll gelockt wie ich es gerne gehabt hätte. Da mein Make up aber perfekt war, machte ich mir nicht allzu große Sorgen. An der Schule angekommen musste ich mir erstmal eine Menge Kommentare zu meinem Auto anhören. Mein Antwortspruch darauf war: „Neidisch? Wäre ich auch das ist das Trendteil aus Hollywood.“ Das war zwar alles erlogen doch wen interessierte es?

Die Schulstunden verliefen langsam und öde. Doch bis zum Mittag hatte ich schon mehrere Leute gefunden, die mit mir essen wollten. Darunter auch so eine Streberin namens Angela. Gerade verspeiste ich meinen Salat(ich war auf Dauerdiät), da sah ich aus dem Augenwinkel auf einmal einen großen Jungen, der mit vier anderen an einem Tisch saß. Die Haut aller war leichenblass. In dem Moment dankte ich Phoenix für meine braune Haut. Hier in Forks konnte man diese Bräune ja nur verlieren. Doch den Fünfen stand die Blässe ausgezeichnet. Neben dem mit den bronzenen Haaren saß ein kleines Geschöpf mit kurzen schwarzen Haaren. Jessica, die meine Blicke bemerkt hatte sagte: „Das sind die Cullens. Sie wurden von Esme und Carlisle Cullen adoptiert. Der muskulöse dort mit dem permanent Grinsen ist Emmett. Dieser verschreckt aussehende ist Jasper und der letzte Bursche ist Edward. Das blonde Mädchen ist Rosalie und die Kleine Alice. Sie essen immer zusammen.“ Etwas ärgerte mich an ihnen, sie waren makellos. Ich wettete, wenn ich nur lang genug suchen würde, würde ich einen Makel finden.
„Und jeder will mit Edward zusammen sein“, lachte Jessica. Im gleichen Atemzug erzählte sie noch, dass er aber niemanden an sich heranließ.
In dem Moment, als sie das sagte, hatte ich ein Ziel für dieses Schuljahr. Ich würde Edward Cullen zu meinem Freund machen und gleichzeitig die beliebteste Schülerin werden. Glücklich stand ich auf und lief scheinbar beiläufig an Edward vorbei. Als er mich nicht bemerkte, lächelte ich und grüßte: „Hi.“ Dann ging ich weiter und spürte seinen Blick im Rücken.

Na, und wie gefällt es euch?
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