Geschichte: Fanfiktion / Bücher / Bis(s) / Böser Wolf

Böser Wolf

GeschichteDrama / P16
13.08.2009
29.07.2010
8
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Dieses Kapitel
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Hallo Leute!
Eigentlich bin ich ja voll und ganz überarbeitet und habe auch noch ne Menge zu tun mit meiner Überarbeitung, aber dieser Gedanke schwirrt mir jetzt einfach schon so lange im Kopf rum, dass ich ihn euch jetzt nicht mehr vorenthalten möchte...
Schon vor einiger Zeit habe ich dieses Chap angefangen und ich hoffe es gefällt euch... mit dem Ende bin ich persönlich nicht ganz so zufrieden aber naja...
übrogens wurde das ganze hier noch nicht Betagelesen, bzw bis jetzt hat es nur meine beste Freundin gelesen und einge Rechtschreibfehler beseitigt, aber wenn jemand interess hat, kann er sich gerne als Betaleserin anbieten =)

und nun gilt es:

Read and Review!

Have Fun!

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„Ach komm schon Bella! Tu es für mich!“
„Wie oft soll ich es noch sagen? NEIN! Das ist und bleibt meine Antwort!“ Alice versuchte, mal wieder mich in eines ihrer viel zu knappen Outfits zu stecken. Bisher hatte ich immer meinen Dickschädel durchsetzen können, aber aus irgendeinem Grund war sie heute besonders hartnäckig. Ich riss die Badezimmertür auf und stand Alice genau gegenüber. Auf dem Arm hielt sie das Outfit und sie strahlte mich an, da sie dachte ich würde ihr das Outfit endlich abnehmen und anziehen, doch diesen Gefallen tat ich ihr nicht.
„Warum ist es dir heute so wichtig, dass ich etwas Kurzes anziehen, verdammt?“, fragte ich sie, `leicht´ angesäuert. Sie sah betreten zu Boden, aber antwortete nicht.
„Alice!“ So kannte ich sie gar nicht, gab es irgendetwas, das ich nicht mitbekommen hatte?
„Nur so.“ Sie log. Ihr Zögern und die Unsicherheit in ihrer Stimme hatten sie verraten.
„Alice, du kannst nicht lügen! Komm schon spuck´s aus! Was hast du vor?“
„Na ja… ich hab dir doch von meinem Bruder erzählt, der eine eigene Bar hat und so.“ Ich nickte, was hatte das eine mit dem andern zu tun? „Und ich hab mir halt gedacht, wir gehen ihn mal in seiner Bar besuchen. Er meinte zu mir, dass sein bester Freund genau mein Typ wäre und… na ja ich dachte mir, dass ich dich mitschleppen kann,“ Sie sah mich vorsichtig an. Doch ich zog nur die Augenbrauen hoch und fragte: „Und warum soll ich dann was kurzes anziehen? Ich meine du sollst doch dem Typen gefallen und nicht ich, oder sind dir meine Partyoutfits so peinlich?“ Sie schüttelte als Antwort auf meinen letzten Satz energisch den Kopf.
„Nein, das nicht, aber mein Bruder ist eigentlich total nett und alles, aber nun ja, du wirkst mit deinen Outfits manchmal wie ein Mauerblümchen. Und, keine Ahnung warum, aber er hat es besonders darauf abgesehen Mauerblümchen rumzukriegen.“ Ich lächelte sie an.
„Alice, wenn man es mal genau nimmt, dann bin ich ein Mauerblümchen.“ Sie grinste.
„Wenn man es so sieht, dann ja, aber ich meine gegen küssen hast du doch nichts, oder?“ Ich schüttelte den Kopf.
„Aber du weißt, wie viele Typen gleich mehr wollen, als nur knutschen.“
„Na gut, ich gebe mich geschlagen, aber nur unter einer Bedingung.“ Ich sah sie erwartungsvoll an. „Ja? Sprich weiter Alice! Was ist deine Bedingung?“ Ich war misstrauisch, Alice Bedingungen waren zumeist ziemlich hinterlistig. „Ich darf dir ein Outfit zusammenstellen, aus deinen Klamotten, aus deinem Schrank, und du gibst dann dein okay dafür, abgemacht?“ Ich überlegte kurz, fand aber keinen Haken an der Sache.
„Okay, abgemacht!“ Sie grinste mich überglücklich an und verschwand in meinem Zimmer während ich wieder im Bad verschwand um duschen zu gehen.
Das warme Wasser prallte auf meine Haut und ich geriet ins Nachdenken. Wie lange war es her, dass ich etwas Kurzes getragen hatte, oder überhaupt ein Kleid oder einen Rock. Etliche Jahre waren vergangen, seit dem Tag, als ich mir schwor, nie wieder etwas Kurzes zu tragen, nie wieder einen Rock nur anzurühren. Doch vor zwei Jahren lernte ich dann Alice kennen. Nun ja, wer sie kennt, weiß wie ich das meine. Sie hat so eine Angewohnheit, anderen ihre Meinung aufzudrängen. Und sie in Klamotten zu stecken, die sie gar nicht haben wollen. So nach und nach hatte Alice das auch bei mir geschafft. Auch wenn ich mich noch immer dagegen wehrte. Sie verstand nicht, wie ich so dickköpfig sein konnte. Aber sie kannte ja auch nicht das wieso! Manchmal frage ich mich, was sie getan hätte, wenn sie das wieso gekannt hätte, vermutlich wäre sie Amok gelaufen, aber ich weiß es nicht und werde es auch nicht erfahren.
„Bella? Lebst du noch oder bist du bereits ertrunken?“, riss mich Alice, leicht hysterische, Stimme in die Gegenwart zurück.
„Nein, alles okay! Ich bin gleich fertig!“, rief ich zurück und hörte einen erleichtertes Seufzen. Stand ich etwas schon so lange unter der Dusche? Anscheinend schon, also beeilte ich mich lieber, ehe sie noch die Badezimmertür einschlug.
„Bin fertig!“ In ein Handtuch gewickelt kam ich aus dem Bad.
„Na endlich! Wurde ja langsam auch mal Zeit!“ Ich verdrehte die Augen und dann wurde ich von Alice, unfreiwillig wohl bemerkt, gestylt. Nach fast zwei Stunden war ich dann endlich fertig, sie hatte mir meine Haare gemacht, mich ein wenig geschminkt und mir das Outfit übergezogen. (http://www.polyvore.com/denk_positiv_lila_lt/set?id=7605679) Gegen die Schminke konnte ich nichts mehr machen, denn sie hatte mich weder gefragt, noch hatte ich einen Spiegel vor der Nase, noch dazu bekam Alice meistens was sie wollte. Zum Schluss sah ich gar nicht mal so übel aus, wie ich, eigentlich wie immer, feststellen musste, aber dennoch war es mir zu auffällig. Das Outfit, welches ich eigentlich rausgesucht hatte, war Alice wiederum natürlich zu unauffällig und langweilig. Zugegeben, es war relativ langweilig, aber es sah einfach mehr nach mir aus. Schlicht und einfach war und natürlich in meiner Lieblingsfarbe. Grau! Aber das, was ich jetzt anhatte… Nun ja, es wirklich schön, keine Frage, aber es passte einfach nicht zu mir! Aber hatte Alice nicht gesagt, es sei aus meinem Kleiderschrank? Ich runzelte die Stirn. So was hatte ich?
„Alice?“
„Ja?“ Sie stand gerade vor meinem Spiegel und versuchte ihre schulterlangen Haare hochzustecken.
„Sagtest du nicht, dass du Sachen aus meinem Kleiderschrank nimmst?“
„Hab ich doch!“ Sie grinste. „Es hat zwar eine Weile gedauert, aber ganz tief unten, in der hintersten Ecke, hab ich dann das gefunden!“ Sie deutete auf mich und setzte ein selbstzufriedenes Grinsen auf. Doch im Spiegel schien ihr mein Gesichtsausdruck aufgefallen zu sein und drehte sich wieder zu mir um.
„Wieso? Gefällt es dir nicht?“ Meine beste Freundin wirkte traurig und ich wusste, dass sie es auch irgendwo war, denn immer wieder machte sie sich die Mühe, mich irgendwie zur modebewussten Frau zu machen, aber bis heute hatte sie es nicht recht geschafft.
„Nein, es ist sehr schön sogar, aber… ich weiß nicht recht…“
„Es ist dir wieder zu auffällig, nicht wahr?“ Alice durchschaute mich mal wieder. Ich senkte meinen Kopf und nickte leicht.
„Aber warum denn? Ich verstehe dich ja wirklich in vielen Sachen, aber das ist etwas, was ich so gar nicht verstehe. Du bist so eine hübsche Frau und doch kleidest du dich immer so unauffällig, wie nur möglich. Warum? Zeig doch einfach was du hast, zieh nur einmal einen Rock an, nur für mich!“ Traurig blickte ich zu Boden. Wie oft hatten wir diese Diskussion nun schon? Und jedes Mal endete sie mit einem schlechten Gewissen meinerseits. Gequält sah ich auf in die hoffnungslosen, ein wenig traurigen und auch verständnislosen, blaugrünen Augen meiner besten Freundin.
„Einmal.“, hauchte ich, dass ich es selbst kaum verstand, doch mit einem Mal war Hoffnung und Fröhlichkeit in Alice Augen zurück gekehrt. Sie hatte verstanden.
„Aber nicht heute, okay?“ Sie grinste immer breiter, bis sie mir um den Hals fiel.
„Ist ja gut, Alice, aber jetzt mach dich fertig! Wann müssen wir überhaupt da sein?“
„So gegen 20 Uhr.“, gab sie ruhig von sich, während ich einen Blick auf die Uhr warf.
„Ähm… und wie lange brauchen wir dahin?“, fragte ich zögernd.
„Hmm… ich denke mal ungefähr ´ne halbe Stunde, oder so. Aber wieso fragst du?“ Endlich hatte sie ihre Haare fertig und machte sich nun an den Rest. (http://www.polyvore.com/on_sunny_day/set?id=7404551)
„Nun ja, Alice, wir haben es 19:26…“ Weiter kam ich nicht mehr.
„WAS?“, schrie Alice aus.
„Jetzt beruhige dich doch mal, Alice! Mach dich in Ruhe fertig und dann sind wir doch schon fertig, oder etwa nicht?“ Sie grummelte irgendetwas vor sich hin und 10 Minuten später saßen wir auch schon in ihrem gelben Porsche und sie brauste davon, wie es kein anderer konnte. Überpünktlich um 19:55 standen wir vor der Bar an einer langen Schlange. Alice versuchte ständig links oder rechts an der Schlange vorbei zu sehen, ehe sie nach meiner Hand griff und mich nach vorne schleifte. Am Anfang der Schlange angekommen drückte sie einem der Bodyguards einen Kuss auf die Wange. Der Typ sah aus wie ein typischer Bodyguard eben, groß, breite Schultern, ein grimmiger Gesichtsausdruck und ein wenig angsteinflößend. Doch als er Alice zu erkennen schien, grinste er breit und nahm sie in den Arm. Jetzt wirkte er nicht mehr ganz so beängstigend, aber dennoch würde ich ihn ungern als Feind haben.
„Du siehst mal wieder wunderhübsch aus, mein kleines Prinzesschen! Und wenn hast du da als Begleitung mitgebracht?“ Er hatte eine tiefe und ein wenig raue, aber dennoch freundliche Stimme. Als er mich dann mit seinen braunen Knopfaugen musterte wurden meine letzten Ängste vor ihm, fast endgültig besiegt.
„Hi! Ich bin Bella!“, antwortete ich ihm, ein wenig schüchtern.
„Freut mich, ich bin Emmett!“ Und damit schloss er mich in eine Umarmung, bei der er mich beinahe erwürgte.
„Oh, habe ich dich erdrückt?“, fragte er dann plötzlich geschockt, nachdem er mich losgelassen hatte. Doch ich lächelte ihn nur an.
„Ein wenig fest, aber es ging!“ Daraufhin grinste er nur noch breiter und dann sagte er schließlich: „Na dann, rein mit euch! Ich komm später nach! Ed steht wahrscheinlich hinter der Bar!“
„Okay, danke Em!“, antwortete Alice freudig, griff wieder nach meiner Hand und zog mich in das Getümmel der Bar. Natürlich zog sie mich direkt zur Theke. Ich setzte mich auch sogleich auf einen Stuhl und wollte warten. Alice war davon jedoch wenig begeistert und versuchte mich umzustimmen.
„Alice, ich warte hier und halte einen Platz für dich frei, okay?“
„Na gut, wenn du meinst…“ Sie war schon am gehen, als sie sich noch mal umdrehte. „Ach und, Bells? Lass dich nicht dumm anmachen! Okay?“  Ich zuckte mit den Schultern und sagte, ziemlich gleichgültig: „Mach ich nie!“
Dann verschwand meine 1,60m große beste Freundin in der tanzenden Menge und ich wandte mich an die Bar. Dort wurde ich auch sogleich von einem Barkeeper angesprochen.

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Na, wer spricht sie an? =)
schreibt mir wie ihr es findet =) danke

Im Moment bin ich noch ziemlich unzufrieden mit den Titeln. Sowohl mit dem der Geschihcte als auch mit dem des Kapitels, also wer eine Idee hatte, immer her damit =)