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Der Abwasch

von monica
GeschichteLiebesgeschichte / P6 / Gen
Ben Kessler Katja Metz
10.08.2009
18.08.2009
3
1.836
 
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
10.08.2009 661
 
Sorry, hat etwas gedauert, aber war im Stress.. Arbeit ist was lästiges, hihi! ;-)
Vielen lieben Dank für eure Reviews! Freut mich, dass es euch gefällt!
Ok, vielleicht etwas zu früh und wieder ziemlich kurz, aber ich hoffe, ihr mögt den Schluss - wie gesagt, für meine erste FF bin ich einigermaßen zufrieden. Wenn ihr wollt, kann ich ja mal wieder was schreiben...

LG monica



Ben fand ihre Reaktion allerdings richtig süß – Katja konnte so wunderbar sein, nur ließ sie ihn viel zu selten an sich heran.

„Du hast gesagt, ich soll mir nichts drauf einbilden, tu ich auch nicht,“ setzte er vorsichtshalber noch dazu, „aber ich muss einfach immer wieder daran denken, Katja.“

Sie musste ihm nun antworten, was sollte sie sagen? „Ich, naja ich hab der Frau von Tersteegen erzählt, ich und mein Mann wollten auch ein Au Pair und die hätte doch sonst Verdacht geschöpft,  ich wusste eben nicht, was ich tun sollte …“ suchte sie verzweifelt nach einer Erklärung, ohne ihm die ganze Wahrheit sagen zu müssen.

Ben grinste in sich hinein. „Du hast ihr gesagt, ICH bin dein MANN?“ Katja nickte kaum merklich. „So ungefähr, ja – wer hätte denn sonst vor ihrer Einfahrt auf mich gewartet?“ Bens innerliches Grinsen verwandelte sich in ein äußerliches.

Als Katja das Grinsen sah, hatte sie das Gefühl Ben eine reinhauen zu müssen. Wie konnte er jetzt nur grinsen? Was bildete sich der Kerl eigentlich ein?

Es war ihr peinlich genug und er machte sich auch noch lächerlich darüber. In ihr begann es vor Wut zu brodeln und sie wollte einfach nur raus. Raus aus der Küche, weg von Ben und seinem dämlichen Gegrinse.

Ben kannte Katja allerdings mittlerweile gut genug um ihre Reaktion sofort zu erfassen. Dass sie auch immer alles falsch verstehen musste! Noch bevor sie sich an ihm vorbeischieben konnte, fasste er sie am Arm um sie am Weglaufen zu hindern. „Nicht weglaufen, bitte..“ bat er sie.

Katja wollte sich losreissen, aber Ben hatte sie fest im Griff. „Au, du tust mir weh, lass mich!“ Er lockerte seinen Griff etwas. „Entschuldige, das wollte ich nicht. Jetzt bleib doch hier..“

Katja blieb tatsächlich stehen und sah ihn fordernd an. „Und? Machst du dich dann weiter lustig über mich?“ Sie war ganz schön anstrengend, das musste er ihr lassen.
„Nein, ganz bestimmt nicht. Ich hab nicht gegrinst, weil ich mich über dich lustig machen will! Ich hab mich gefreut, weil du zur Tersteegen gesagt hast, ich wär dein Mann. Und über den Kuss hab ich mich noch viel viel mehr gefreut..“ er hoffte, Katja würde verstehen, wie ernst er das gemeint hatte.

Ein paar schrecklich lange Sekunden sagte sie nichts, dachte über seine Worte nach. Er hatte sich über den Kuss gefreut? Wieso hatte er sie dann nicht zurückgeküsst? Sie sah ihn fragend an.

Ben stellte sein Glück nochmal auf die Probe: „Kann ich so einen Kuss vielleicht nochmal kriegen?“ Katja überlegte, ob sie richtig gehört hatte. Er wollte noch einen Kuss? Sie schluckte, ihre Knie wurden wieder ganz zittrig und ihre Wut auf ihn war plötzlich verflogen.

Gut, wenn er es so wollte – wieso nicht? Zögernd nickte sie, ihr fehlten die Worte und zu mehr Bewegung war sie auch nicht fähig. Ben grinste wieder, zog sie zu sich und diesmal war er es, der zu küssen anfing. Nach kurzer Zeit spürte er wie sie sich entspannte und leise lachte.

Etwas widerwillig unterbrach er den Kuss, sah sie an. „Ich bin so bescheuert oder?“ fragte Katja. „Naja, sagen wir mal so. Bis ein Eisschrank abgetaut ist, dauerts halt seine Zeit, hm?“ zwinkerte Ben und duckte sich – in Erwartung auf den nächsten Wutausbruch. Doch stattdessen zog Katja ihn wieder an sich und küsste ihn weiter.

Dirk hörte in seinem Büro, dass es in der Küche plötzlich ganz leise geworden war.. "Ja ne.. Entweder sie haben sich jetzt gegenseitig umgebracht oder ich sollte ein "Bitte nicht stören"-Schild außen an der Küchentüre anbringen..." sinnierte er vor sich hin.


*ENDE*
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