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24 Stunden!

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P18 / MaleSlash
L Light Yagami
06.08.2009
06.08.2009
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1.868
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06.08.2009 1.868
 
Hey an alle Death Note Fans und an alle meine Leser. Seit langem ist das mein wieder erstes, schreiberisches Erzeugnis. Diesen Oneshot plane ich schon seit "40 Sekunden!" online gestellt wurde, aber mir fehlte bisher ein gutes Ende. Nun das habe ich jetzt gefunden. Viel Spaß

Eure MeL





24 Stunden



„WAS?“
„Ich möchte dich einige Tage lang ununterbrochen beobachten, damit ich mir sicher sein kann, dass du nicht Kira bist!“
L saß Light in seiner typischen Sitzhaltung gegenüber und löffelte ein dreistöckiges mit Fruchtstücken besetztes Sahneeis aus.
Yagami konnte das nicht glauben, das meinte der Detektiv doch nicht ernst?
Wie sollte er seine Unschuld beweisen und gleichzeitig weiterhin die Welt von ihrem Abschaum befreien, wenn der Blauhaarige zusah?
Er ging sofort alle Möglichkeiten im Kopf durch.
In seinem Death Note hatte er bereits im Voraus einige Opfer eingetragen, doch was, wenn diese schon gestorben waren?
„Am besten wird es sein, wenn wir uns aneinander ketten!“
Light’s Blick veränderte sich. Er hatte zwar damit gerechnet, dass L endlich aufhören würde, ihn zu verdächtigen, jedoch würde er sich darauf ebenfalls einlassen, wenn es den anderen nur in Sicherheit wiegte.
Umso schneller könnte er zuschlagen.
„Okay, einverstanden-„
„Raito!“
Fiel ihm sein Vater ins Wort.
„-wenn es hilft, den Verdacht auf mich zu widerlegen!“
Fuhr der Student unbeirrt fort.
Das gehörte alles zu seinem Plan.
Bald schon würde er den sagenumwobenen L zu Fall bringen und vor seinen Augen sterben sehen.
So gab er also seine Einverständniserklärung, für mehrere Tage an L gekettet zu werden und Watari leitete alles Nötige in die Wege.
Bei all seinen durchdachten Plänen hatte der Erlöser seine Freundin völlig vergessen.
Und als diese am nächsten Tag zu Besuch kam war sie so ganz und gar nicht zufrieden mit der Situation, dass sie ihre Dates mit ihrem Geliebten nun zu dritt abhalten musste.

Light störte es nicht weiter.
Zumindest nicht am ersten Tag.
Wer hätte auch ahnen können, das sie wirklich alles zusammen machen mussten?
Das war ihm bewusst geworden, nachdem er das erste Mal mit Handschellen eine Toilette benutzen musste und ihm jemand zusah.
Nicht, dass es ihn interessiert hätte, dass jemand anwesend war.
Es war die Art, wie L ihn ständig ansah.
Er konnte aus dem Blick nicht lesen ob es Misstrauen und Nachforschung oder neugierige Beobachtung war.
„Was ist?“
Kira stand im vorläufigen Schlafzimmer der beiden aneinander Geketteten und hatte sich das Shirt ausgezogen.
Es hing in der Kette, welche die beiden zusammen hielt.
L beobachtete, stierte ihn regelrecht an.
Eiskalt wie eine Warnung hatte der Mörder seine Frage in den Raum geworfen.
L steckte teilnahmslos die Hände in die Hosentaschen und tat, als drehe er sich weg.
Doch er beobachtete den gut gebauten Yagami ganz genau.
Nicht nur das Interesse in ihm einen Verdächtigen gefunden zu haben herrschte in ihm.
Auch das enorm wachsende Interesse am einfachen Studenten Light mischte sich bei.
Und dieser merkte es.
Er bemerkte, dass er nicht nur von L dem Detektiv bewacht wurde, sondern auch von ihm begehrt.
Er ging auf das Spiel ein und zog sich mehr oder minder umständlich aus.
Achtete dabei allerdings genau darauf seinen Körper bestens zu präsentieren.
Natürlich durchschaute es L, doch er ging liebend gern darauf ein und wand sich wieder etwas um.
Dass die beiden von unzähligen Kameras überwacht wurden und dass Light’s Vater zuschaute schien keinen der Beiden zu stören.
Sie hatten bereits jegliche Umwelt hinter sich gelassen.
Zwar musste der Oberschüler gut darauf achten, seine Maske nicht fallen zu lassen, doch bei L’s begierigen Blicken erwies sich dies von mal zu mal als schwieriger.
Der Kleinere kam langsamen Schrittes näher und drängte Light rücklings gegen die Bettkante.
Dieser grinste anzüglich, packte Ryuzaki am Kragen und ließ sie beide rücklings in die Matratze fallen.
Ryuzaki hatte sich mit beiden Händen abstützen können um nicht vollen Gewichts auf dem halbnackten Verdächtigen zu landen.
Ihre Blicke fochten einen Kampf aus und jeder wartete, dass der andere auswich.
Doch nichts geschah.
Keiner wollte dem anderen den Vortritt lassen.
Irgendwann lösten sich Beide aus der Starre.
L schob ein Bein zwischen die Kiras, um besseren Halt zu finden und beugte sich etwas vor.
Sie brauchten keine Worte um ihrer beider Einverständnis auszutauschen!
Yagami, welcher immer noch den Kragen des anderen geschnappt hatte, zog diesen nun zu sich herunter.
Versiegelte ihre Lippen stürmisch miteinander und setzte einen regelrechten Krieg in Gang, bei welchem er die ständige Oberhand behielt.
L sprang willig darauf an und so wurde der Kuss intensiver, feuriger, endloser.
Und ständig blieb die Gefahr, dass sich einer von beiden die Blöße gab und verriet.
Keuchend und bereits erregt ließen sie wieder voneinander ab.
Die Kette raschelte, als Light den anderen von sich schob und aufstand.
„Ich brauche eine Dusche!“
Kommentierte er das eben zwischen ihnen Geschehene.
Beide wussten sie genau, was es bedeuten würde.
Beide sehnten sie sich danach.
Mit einem Ruck hatte L das immer noch in der Kette hängende Shirt entfernt und war auch seinen Pullover mehr oder minder unsanft los geworden.
Dann wurde er auch schon an der Kette in Richtung Badezimmer gezerrt.
Im Überwachungsraum war Lights Vater vor den Monitoren eingenickt.
Die anderen waren Essen holen.
Keiner beobachtete mehr, was der Detektiv und der Mörder taten.
Und das war auch gut so, diese rissen sich nämlich bereits die übrigen Kleider vom Leib und stolperten übermütig in die Duschkabine.
Das war kein übliches Verhalten für die sonst so bedachten, emotionslosen Jungen.
Doch Geilheit vermochte die ein oder anderen Prinzipien in den Wind zu schießen.
Und sie verlangte in diesem Augenblick, ausgelebt zu werden.
Egal was für verbitterte Feinde sich hier gegenüber standen, Light Yagami würde jetzt auf keinen Fall mehr aufhören.
Er wollte seinen Todfeind und seinen Scheinfreund spüren.
Trotz der Kette, die sie miteinander verband, schafften sie es, sich völlig zu entkleiden.
Kaum, dass sie in der Duschkabine standen, wurde Ryuuzaki von Kira an die Wand gedrückt und keuchte auf.
„Raito-kun...“
Yagami leckte bereits gierig am leicht salzigen Hals des Jungen mit der seltsamen Sitzhaltung.
Er hätte darauf geschworen dass L nach reinem Zucker schmeckte, doch er hatte noch nicht alles probiert.
Er war froh, dass Ryuk bei Misa war.
Ein Shinigami musste dabei nicht unbedingt zusehen.
Er griff Ryuzaki zwischen die Beine und rieb an seiner bereits halb steifen Männlichkeit.
Beide konnten es wirklich nicht mehr erwarten.
Doch der selbst ernannte Gott war nun einmal Sadist.
Und so beschränkte er sich zunächst darauf, zwischen L's Knie abzutauchen und ihn mit seiner Zunge zu verwöhnen.
Hier konnte man schon deutlich süßere Geschmäcker wahrnehmen.
Dir ersten Lusttropfen perlten bereits von der Spitze des Schwarzhaarigen.
Light leckte sie genüsslich weg, umschloss die Eichel und begann Hidekis gesamte Länge in sich aufzusaugen.
Dieser stöhnte und suchte an der kühlen Wand nach Halt.
Seine Beine zitterten.
Er gab sich völlig die Blöße.
Irgendwie wusste er, mit wem er sich hier etwas undenkbares leistete, doch andererseits verflüchtigten sich seine Gedanken immer mehr.
Sein Verstand war nicht mehr voll da und das passierte niemals.
Nicht L, dem Meisterdetektiv.
Kira gewann zum ersten Mal die volle Kontrolle über den anderen und das würde schwerwiegende Folgen haben..
Für den erbitterten Todfeind, den es eigentlich auszuschalten und nicht auszusaugen galt.
Doch genau das tat Light.
Er gab sich die größte Mühe, wollte sein Gegenüber unbedingt schmecken.
Und Ryuzaki versuchte gar nicht erst, sich zurück zu halten.
Er bebte bald am ganzen Körper und hatte es irgendwann geschafft, das Wasser anzustellen.
Angenehm lauwarm rieselte es über die erhitzten Körper.
Ab und zu biss Yagami etwas frech in das geschwollene Glied und entlockte L heißere Schreie.
„Raito-kun....ich...ngggg AHHHHHH!“
Er krallte sich in Kiras Rücken und explodierte in der unglaublich engen, feuchten Mundhöhle.
Light grinste in sich hinein, während er den Kommenden schmeckte und jeden Tropfen genoss.
Erst als der Orgasmus vorbei war, lies er von Ryuga ab.
Nur, um ihn dann ins Bett zu bugsieren und sich über ihn zu knien.
Geschickt wickelte er die Kette ein paar Mal um Hidekis Handgelenke und fesselte ihn.
Siegessicher grinste er, als er kommentarlos zwei Finger zwischen L's herrliche Lippen schob.
Mit der anderen Hand hielt er die Kette der Handschellen stramm und gab seinem Opfer keine Chance auf ein Entrinnen.
Er war es gewohnt zu gewinnen und zwar immer.
So auch diesmal, wobei sich der Detektiv schon von vorne herein sehr ergeben gezeigt hatte.
Zu Lights Überraschung murrte er sogar wohlig, als der erste Finger durch seine Rosette drang.
Er bog seinen Rücken durch und wand sich.
Light führte auch den zweiten Finger ein und bereitete sein Gegenüber so langsam vor.
Währenddessen ließ er sich dazu herab, L erneut mit unzähligen Küssen zu überhäufen.
Er machte den Schwarzhaarigen wahnsinnig, und ungeduldig.
Doch Kira hatte längst beschlossen, dass sein Feind seine gerechte Strafe bekommen würde.
Nachdem L bereits schwitzend und hemmungslos stöhnend unter ihm lag, beschloss der Student dem noch eins aufzusetzen.
Hart und lieblos zwängte sich Kiras ganze Männlichkeit in den noch unberührten Ryuzaki.
Er schrie vor Lust auf und krallte sich in die haltenden Schultern seines Peinigers.
Nie hatte er sich derart gut gefühlt.
Sein Herz schlug ihm bis zum Hals und er spürte, dass er zum zerreißen gedehnt war.
Doch er hatte keine Zeit, sich an die ungewohnte Größe zu gewöhnen.
Light begann sich unbarmherzig schnell und hart in ihm zu bewegen.
Er spürte, wie auch ihn das unendlich scharf machte, sodass er sich kaum noch zurück halten konnte.
Es war herrlich die Macht zu haben, vor allem über einen so verhassten Menschen wie Ryuzaki es war.
Minutenlang nahm er den Gefesselten und steigerte sich in Grobheit und Tempo ungemein.
Der Wunsch Gott über alles Leben zu sein trieb ihn an.
Und er war ein Gott.
Mit der Macht über Leben und Tod jedes einzelnen konnte niemand ihn mehr aufhalten.
Alles was er plante gelang, sowie auch das Vertrauen des unnahbaren L zu gewinnen.
Hin und wieder kam auch Kira ein Keuchen über die Lippen.
Mit einer solchen erdrückenden Enge hatte er schließlich auch nicht gerechnet.
Es dauerte nicht lange, bis beide ihrer Extase erlagen und sich dem Höhepunkt hingaben.
L kam zuerst und zwang Kira durch seine enorme Anspannung, ihm nachzufolgen.
Zittrig hielt sich der Death Note Besitzer auf den Armen abgestützt.
Er lächelte erneut tief in sich hinein.
L hatte ja keine Ahnung, worauf er sich eingelassen hatte.
„Weißt du L...“
Er grinste breiter, denn er wusste, dass Rem bereits jetzt alle im Kontrollraum umgebracht hatte.
„...die Shinigami...“
Er zog sich aus L zurück und stieg vom Bett.
Rüttelte etwas an der Kette, als er sich die Shorts anzog und beobachtete mit Wohlgefallen die Reaktion seines Verfolgers, bei seinem letzten Satzteil.
„...die essen nur Äpfel!“
In dem Moment, als sich L's Augen weiteten, blieb sein Herz für immer stehen.
Kira griff unter das Kopfkissen und zog den dort versteckten Schlüssel für die Handschellen hervor.
Dann zog er sich an, nahm sein Death Note aus den Händen seines Toten Vaters und trat seine Herrschaft als Gott einer neuen Welt an.
24 Stunden täglich hatte er L ertragen und an der Nase herum führen müssen.
Nun war er frei und konnte der ganzen Welt seine Macht präsentieren.
Den Namen „Kira“ würde man nie wieder vergessen...
 
 
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