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Seherin des Verborgenen

von Sarafina
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Dante Elise Gideon Lucan OC (Own Character) Tegan
26.07.2009
13.05.2016
174
159.546
6
Alle Kapitel
228 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
26.07.2009 406
 
Okay, okay. Ich gebe euch heute schon die Antwort auf eure Überlegungen. Viel Spaß beim Lesen und freue mich auf eure Reviews.
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Die Sonne schien auf ihr Gesicht, als Leonie erwachte. Überrascht richtete sie sich auf. Es war helllichter Tag und sie lag im Bett. Wie war sie dahin gekommen? Alles woran sie sich noch erinnern konnte, war das sie das Zelt verlassen hatte. Doch dann? Dunkle Dinge. Krieg. Vampire. Kämpfe. Gewalt. Diese Erinnerungen gehörten ihr nicht. Sie waren jedoch da. Als hätte sie ihren Fluch genutzt und dadurch die Vergangenheit eines Fremden gesehen, der in seinem Leben nichts als Krieg und Leid gesehen hatte. Die Bilder dessen Vergangenheit, hatten sich tief in ihr Gedächtnis eingebrannt. Und wenn sie die Augen schloss, liefen die Bilder hinter ihren geschlossenen Lidern ab.
Verzweifelt schüttelte Leonie den Kopf. Nein. Es war nichts passiert. Doch die Bilder waren so real und auch sie kam darin vor. Sie wurde von zwei Männern angegriffen. Feinde. Vampire. Doch die Erinnerung nannte einen anderen Namen für diese Vampire. Rogue. Aber was Rogue sind, dass konnte sie nicht sagen.
Schließlich stand Leonie auf und ging nach nebenan. Als sie auf die Uhr sah, erschrak sie. Halb 8. Sie musste in einer Stunde in ihre letzte Prüfung, sonst würde sie disqualifiziert und dann würde sie in ihrem Studium, wofür sie 7 Jahre ihres Lebens geopfert hatte, durchfallen.
Eilig machte sie sich daran fertig zu werden. Sie sprang in die Dusche, föhnte sich in Windeseile über die Haare und wäre beinahe im Hinausgehen mit ihrer Mutter zusammengestoßen.
„Du weißt, dass du spät dran bist.“, informierte sie sie.
„Ja, ist mir klar.“, erwiderte Leonie.
„Weshalb ziehst du dir nicht etwas Bauchfreies an. Es ist schon jetzt über 28°C draußen und das Tattoo sieht doch gar nicht so schlecht aus?“, fragte ihre Mutter.
„Ich weiß nicht. Die Stelle ist immer gerötet und außerdem kann man nicht einmal sicher sagen, was es überhaupt ist. Weshalb habt ihr mir diese Tätowierung gegeben. Ich wüsste nicht, warum ich unbedingt ein Tattoo benötige.“, erwiderte Leonie.
„Du wurdest damit geboren. Wir haben damit nichts zu tun. Das habe ich dir doch schon Dutzende Male gesagt.
Und außerdem könnte man seine Fantasie dabei benutzen. Ich würde sagen es ist eine Mondsichel mit einer Träne. Und so etwas zu tragen kann auch anziehend sein.“, meinte ihre Mutter.
„Nur das ich bis jetzt noch niemanden damit angezogen haben.“, grummelte Leonie gereizt, nahm ihre Tasche und verschwand.
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