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Fremen Siech

von Stillga
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Paul Atreides Stilgar
25.07.2009
25.07.2009
1
2.077
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
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25.07.2009 2.077
 
Titel: Fremen Siech
Autor: MuadDib, Stillga, Chani
Serie: Dune – Der Wüstenplanet
Genre: Drama, Romanze
Charakter/Pairings: Paul Stilgar
Rating: Slash
Staffel/Spoiler: zwischen Der Wüstenplanet und Herr des Wüstenplaneten
Anmerkung des Autors: Ich konnte es mir nicht verkneifen ein OS zu Dune zu schreiben. Und da die beiden gutaussehende Männer sind konnte ich mir auch hier nichts verkneifen. Sorry! ><


Paul stand am großen Fenster seines Schlafgemachs. Ein warmer Wind lies die dünnen Gardinen um seinen Körper tanzen. Es schwitzte. Seine schwarzen Haare klebten an Stirn und Nacken. Ein dünner Schweißfilm überzog seine Haut.
Hoch am Himmel hingen die zwei Monde von Arrakis und erhellten die Wolkenlose Nacht. Paul war gezeichnet vom Kampf gegen Die Harkonnen. Mit den Kräften bereits am Ende sah er sich nun gezwungen seine Armeen gegen die übriggebliebenen Häusern anzuführen und den Planeten gänzlich unter seine Kontrolle zu bringen. Selbst nach dem Sieg gegen seinen Großvater und dem Imperator, waren immer noch genug Andere da die seine Macht zu ihren Gunsten versuchten auszunutzen. Seine Mutter stand ihm nicht mehr zur Seite. Nach dem er gesiegt hatte, ging sie zurück nach Caladan. Seine Schwester lies sie hier. Er seufzte leise. Sie ging ihm gehörig auf die Nerven. Ihre besserwisserische alles wissende Art und Weise. Jedoch war er sich bewusst das sie selbst zu all ihrem Wissen nichts konnte.
Dann war da noch Chani. Er wurde ein wenig melancholisch wenn er an sie dachte. Sie war wirklich ein Bild einer Frau. Noch dazu war sie sehr intelligent. Aber all das half nichts das er seine Zuneigung zu ihr aufrecht erhalten konnte. Die anfängliche Romanze entwickelte sich schnell zu einer Art Haßliebe. Paul lächelte leicht.
Stilgar.
Sein alter Freund der Freme. Eine ganze weile hatte er in seinem Siech verbracht. Paul war ab und an zu ihm gegangen und ihn besucht wo runder die Freundschaft etwas litt. In dieser Zeit wurde Paul klar das er Stilgar brauchte. Nicht nur als Freund.
Ihm war es am Anfang nicht klar geworden wie sich seine Gefühle so entwickeln konnten. Stilgar war eine ganze ecke älter als er. Na gut das war nun wirklich kein Hindernis. Aber die Tatsache das es ein Mann war schon. Er konnte es sich selbst nicht eingestehen und in seinen Visionen kam nie etwas davon vor. Seine Schwester danach zu fragen war ihm, auch wenn er es wirklich ungern zugab, peinlich. Wenn sie es wusste, würde sie ihn früher oder später darauf ansprechen. Und was war mit seiner Mutter? Wusste sie es schon? Was würde sie wohl dazu sagen, wenn sie ihn das nächste mal sah.  

Aber als das nachdenken an vergangen Tage und an seine Zukunft würden ihn nicht weiter bringen. Auch wenn er wusste wie sein Ende aussah und alles was davor noch passieren würde, machte dies die Last die auf seinen Schultern hing nicht leichter.
Sein Blick wand sich von den Monden ab und richtete sich gen Horizont. Zu mindestens das was er davon sehen konnte denn die hohe Mauer die den Innenhof des Palastes umzäunte lies nur geringfügigen Blick auf die weiten Felsrücken der Wüste offen.
Er sehnte sich nach den weiten Ebenen und den staub. Dem Sand der einem in das Gesicht blies und die Würmer. Was würde er dafür geben noch einmal einen Wurm zu reiten. Die ganze Zeit über die er hier im Palast verbrachte, musste er ständig irgendwelche Unterlagen unterzeichnen, Finanzbücher einsehen, sich um die Anliegen der Bürger der Stadt Arrakeen kümmern und seinen Segen auf begonnene Bauwerke abgeben. Doch was er wollte interessierte keinen. Ganz besonders nicht seiner Schwester. Paul seufzte wieder.
Kurz schloß er die Augen doch was er dort sah war genauso belastend wie das was er jeden Tag am Hofe erlebte. Hinter ihm hörte er wie sich die Tür zu seinem Schlafgemach öffnete.
„Paul?“, es war Chani. Paul wand den Kopf leicht zur Seite. „Ja?“
„Der Ornithopter ist bereit.“, flüsterte die junge Fremin schon fast als sie den Raum betrat und ein paar Meter hinter Paul zum stehen kam. Sie betrachtete seinen nackten Rücken. Paul nickte schwach.
„Ich bin gleich soweit...“, murmelte er und richtete seinen Blick wieder aus dem Fenster.
„Paul?“, Chanis Stimme hallte leise im Raum wieder. Sie überbrückte die letzten Schritte zu ihm und legte ihre seidigen Hände an seine Schulterblätter.
„was ist mit dir Paul?“, fragte sie wieder. Doch er erwiderte nichts. Sie wusste die Antwort. Paul wand sich dem Fenster ab und nahm seinen Destill – Anzug, den er vor einigen Stunden achtlos auf den Boden hatte fallen lassen. Mit ein paar gekonnten Handgriffen zog er den engen Anzug über seine Schweiß nasse Haut, schloß den Reißverschluß am Bauch und drehte sich zu der Fremin um. Ihr Blick war verklärt. Ihre blauen Augen hingen voller Trauer und Sorge um ihn. Chani bemerkte die Melancholie die in seinen Zügen lag und schluckte leicht. Was würde Paul in dieser Nacht erleben? Konnte er sich nicht darauf vorbereiten was ihn erwartete, wenn er die Zukunft denn schon wusste?
Paul ging ohne ein weiteres Wort gesagt zu haben. Chani folgte ihm mit einigen Schritten Entfernung. Sein Weg führte ihn durch die hohe Gänge des Palastes, durch die riesige Eingangshalle, durch den Rundbogen die Treppe hinunter auf den Landeplatz der links neben dem großen Vorplatz lag.

Der Ornithopter schwebte was lautlos durch die dunkle Nacht. Am Boden sahen sie den leichten grünen flimmern des Gewürzes und über ihnen funkelten schwache Sterne die es kaum schafften gegen den Wüstenstaub zu gewinnen. Stilgars Siech kam immer näher.
Paul atmete tief durch. Er wusste was der Freme zu ihm sagen würde und er wusste auch was in der restlichen Nacht passieren würde.
Als die Maschine landete und Paul ausstieg schlug ihm die warme Wüstenluft entgegen und lies seinen Atem kurz stocken. Die heiße Luft brannte in seinen Lungen. So lange war er schon nicht mehr hier gewesen das sein Körper vergessen hatte wie es draußen in der Wüste war. Einer der Fremen die hier lebten kam auf Paul zu. Freudig begrüßte der Mann den Herzog und führte ihn hinein in die Gänge des Siechs.
Chani blieb zurück und sah ihrem Geliebten traurig hinterher.
Als Paul den großen Raum in der Mitte des Höhlenkomplex betrat roch er den Salz der in der Luft lag. Der Wasserspeicher der noch weiter unter der Erdoberfläche lag, dachte er. Ein leichtes lächeln legte sich auf seine Lippen. Irgendwann würde er es schaffen diese Wüste in einen Planeten mit Wasser für alle zu verwandeln. Die blauen Augen der Fremen blitzen jedesmal auf wenn sich ihre Blicke ihm kurz zu wanden. Als ob sie wüßten was Passieren würde. Paul sah sich suchend nach seinem alten Freund um. Als er ihn nirgends fand wand er sich einem der Fremen zu.
„Weist du wo Stilgar ist?“, fragte er mit einer sanft leicht säuselten Stimme.
„Dort.“, der Freme deutet in eine Richtung. Paul machte genau das was er in seinen Visionen gesehen hatte. Bis zu diesem Punkt an dem er vor Stilgar stehen würde und seine Arme um den großen Mann legte sah er alles klar vor seinem inneren Auge. Alles was danach geschah war verschwommen. Wie als ob er durch den Boden eines Glases sehen würde.
Langsam ging er den schmalen Gang entlang. Seine linke Hand streifte die kühle Felswand, was ihm einen angenehmen Schauer verpaßte.

Stilgar stand vor ihm. Groß, sein Bart war genauso zerzaust wie er ihn kennengelernt hatte, seine rabenschwarzen Haare standen ihn wilden wirbeln von seinem Kopf ab. Seine Wangen und seine Stirn waren von leichtem Staub bedeckt und glänzte. Sein Destill – Anzug wies immer noch spuren von Kampf auf. Paul lächelte. Stilgar tat es ihm gleich.
Und dann schloß er seine starken Arme um den schmalen Körper des Herzogs und drückte ihn eng an sich. Paul lies sich in die Umarmung sinken und seufzte zufrieden. Alle Anspannung fiel von ihm wie Pollen von einer Blume.
Der Freme zog den Jungen in den leicht erhellten Raum, lies hinter sich die dichten Vorhänge zufallen und drehte sich dann wieder zu Paul um.
„Stilgar ich...“, begann er. Wieso konnte er nicht das sagen was er laut seinen Visionen hätte sagen müssen? Seine Kehle schnürte sich zu. Paul schluckte hart, bekam den Klos der in seinem Hals hing aber nicht weg.
„Usul...“, flüsterte Stilgar. Usul... sein Fremenname. Wie gut er klang.
Paul entschloß sich diesen einen Schritt zu machen, und die Zukunft so zu ändern. Er konnte nicht einfach da stehen und darauf warten das es sich erfüllte was er sah. Nur einmal alles in die eigene Hand nehmen und seine Bestimmung selbst lenken.
Paul ging auf Stilgar zu und legte seine Hände an seine Wangen. Die blauen Augen des Fremen leuchteten herausfordernd auf. Und dann tat Paul diesen einen Schritt.
Seine Lippen berührten die des Anderen. Wie ein Stromstoß durchflutete ihm das Gefühl des Kusses. Er dachte an nichts mehr. Sich nur noch auf das hier und jetzt konzentriert, forderte er den Fremen zu einem Kampf heraus. Wer ihn gewann war egal.

Ihre Anzüge schälten sich fast wie von selbst von ihrer Haut und landeten im staubigen Boden der den Raum bedeckte. Genauso gespenstisch nährten sich beide dem Fellager im hinteren Teil des Raums, auf dem sich Paul nieder lies und den großen Fremen mit sich zog. Ihre Zungen tanzten wilden Tango, ihre Herzen schlugen dazu den Takt und Paul merkte wie sich in einer Region seines Körpers wärme sammelte.
Stilgar beugte sich über den jungen Herzog. Seine Lippen erforschten jeden Zentimeter seiner nach Salz schmeckenden Haut, trieb kleine Kreise um seine Brustwarzen und tauchte in seinem Bauchnabel unter. Paul seufzte leise. Seine Hände vergrub er in der Mähne des Fremen. Als er ein paar Finger spürte die an seinem Glied herauf strichen zischte er leise Stilgars Namen und bebte unter den Berührung, die der Freme anschließend vollzog. Seine Zunge liebkoste Pauls spitze, während die rauhen Hände des Mannes die Innenseiten seiner Schenkel streichelte. Paul drängte sich Stilgars Mund entgegen, denn wirklich lange aushalten konnte er diese Reize nicht.
Der Freme lächelte und lies von Pauls Männlichkeit ab. Sich wieder in einen wilden Kuss vertiefend massierten die Finger seiner rechten Hand Pauls Öffnung. Langsam drang einer dieser in ihn hinein, was dem Herzog ein keuchen entlockte.
„Stilgar...“, flüsterte Paul.
Seiner stillen Aufforderung nachkommend versenkte der Freme einen weiteren Finger im jungen. Paul wand sich unter den Fingern des Fremen wie eine Schlange in den Klauen eines Raubvogels. Stilgar nahm einen dritten Finger hinzu um sie keine Augenblicke später durch sein bereits fast zu Stein erhärtetes Glied zu ersetzen. Er hob Pauls Hüfte leicht an, schob seine Knie unter ihn und plazierte seine Eichel direkt vor Pauls Eingang. Aus verschleiertem Blick sah der Atreides seinen Freund an. Langsam schob der Freme sich in den Mann hinein, was beide ein überraschtes Stöhnen entlockte. Paul, weil er unglaublich groß und heiß  – Stilgar, weil Paul eng war. Paul krampfte seine Hände in das Fell unter sich und drängte sich dem großen Glied des Fremens entgegen. Kaum das er sich gänzlich im Herzog versenkt hatte, begann er auch an zu stoßen. Trieb sich dabei immer weiter hinein, und lies Paul immer lauter keuchen und stöhnen. Suchend fingierten Pauls Hände nach denen von Stilgar. Als er eine endlich fand zog er sie an sich heran und legte sie um sein eigenes Glied was vor schmerzen Pochte. „Bitte...“, jammerte er unter keuchen und drückte die Hand des Fremens fest um sich. Dieser kam der Bitte nur langsam nach und pumpte das Stück Fleisch in seiner Hand zum Rhythmus seiner Stöße.
In völliger Ekstase befinden bäumte sich Paul mehrmals unter dem mächtigen Fremen auf ehe er sich unter lautem Protest über dessen Hand und seinem eigenen Bauch ergoss. Stilgar schmunzelte leicht, er hätte nicht damit gerechnet das Usul so schwach war. Er löste seine Hand von Pauls Glied und stützte sich links und rechts neben seinem Kopf ab um einige letzte male in den Atreides hinein zu stoßen. Zischend trieb er sich so tief er konnte in Pauls Innere, ehe er den Kopf in den Nacken warf und sich im Herzog ergoss.
Erschöpft zog er sein erschlafftes Glied aus dem Mann und lies sich neben ihm nieder sinken. Paul lächelte leicht. Sein Atmen war immer noch leicht angestrengt und seine Haut flimmerte im fahlen Kerzenschein.
„Danke.“, murmelte er leise ehe seine Lieder flatterten und er in einen tiefen Traumlosen schlaf fiel. Stilgar zog eine Decke über sich und dem Herzog. Eine weile betrachtete er seinen Freund, bevor auch seine Augen zu vielen und langsam in eine Traumwelt ab driftete.
 
 
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