A Secret makes a woman a woman

GeschichteRomanze / P6
Hao Asakura
24.07.2009
28.08.2009
8
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Ein Wiedersehen


Es waren genau drei Wochen vergangen seit dem Hao Asakura von seinem kleinem Zwillingsbruder Yoh Asakura besiegt worden war. Hao war spurlos verschwunden und so dachten alle dass er von seinem Zwillingsbruder getötet worden war, was jedoch nicht so recht stimmte.

Ein braunrothaariger Shamane saß vor einem Lagerfeuer in einem Wald, weit, weit weg von Dobbie Village. Er hatte über alles nachgedacht, auch über die Worte Yoh`s. So schwer es auch war es zuzugeben, aber Yoh hatte Recht behalten. Nichts wäre besser geworden, wenn er gewonnen hätte.  Man kann mit Aggression und Macht nicht sehr viel anfangen und schon gar nicht wenn man einen Traum erfüllen wollte. Yoh hatte versucht ihm das zu zeigen, ihm die Augen zu öffnen und ihn zeigen das er nicht mehr alleine war. Aber ihm wird es nicht gelingen sein Herz zu öffnen. Vielleicht eine andere Person, aber alle hassten ihn für die grausamen Taten und er konnte es ihnen noch nicht einmal übel nehmen.

Nachdenklich blickte er in die Flammen. Die Flammen spiegelten sich in seine dunkeln Seelenspiegeln. Konnte am Ende nur ein Mensch ihm helfen, wenn ihn schon nicht sein kleiner Bruder ihn retten konnte, der es versucht hatte?

Ein seufzer verliess die Kehle des jungen Shamanen. Keine Sekunde später musste er sich krampfhaft an seiner linken Schulter halten. Verdammt! Seine Wunden schmerzten höllisch. Von dem Kampf mit Yoh hatte er sich eine Wunde an seiner rechten Brust, eine Wunde quer über seinen Bauch eingehandelt und eine Wunde an seiner linken Brust. Am Anfang bluteten sie ziemlich stark, doch er konnte die Blutung, Gott sei Dank, mit seinem Poncho noch stoppen, doch schmerzen taten sie immer noch, auch nach drei Wochen waren sie nicht vollständig verheilt. Wieder hustete er und spuckte dabei Blut. //Verdammt.// dachte er sich wütend. Na warte, wenn er Yoh erwischen würde konnte er gute Nacht sagen.

Vor ihm schwebten ein roter und ein blauer Geist. Es waren Zenki und Kouki. Seine beiden Shikigamis die er in seinem Leben vor 1000 Jahren besiegt hatte. Er hatte die beiden den Auftrag gegeben sein Buch der wahren Zukunft zu bewachen, doch Anna, Yoh`s Verlobte hatte sie bei der Gelegenheit zu ihren Schutzgeister gemacht. Im Kampf hatte er sie zurück gewonnen. „Hao-sama, sie sollten dringend zu einem Arzt oder sie werden verbluten.“ Sagte einer der Shikigamis besorgt. Hao antwortete nicht oder besser gesagt er konnte nicht. Er musste noch einmal husten und spuckte dabei Blut. Die beiden Shikigamis nickten sich an und verschwanden. Hao spürte etwas Warmes an seiner Hand. Erschrocken schaute er sie an. Sie war mit roter Flüssigkeit bedeckt. Seine Wunden hatten angefangen zu bluten und das nicht gerade wenig. Verdammt! Wie konnte das passieren? Er hatte doch immer wieder geschaut das er sich nicht überanstrengte. Wenn sich Zenki und Kouki nicht beeilen könnte er gute Nacht sagen. //Beeilt euch!// dachte er sich und hustete wieder Blut.


Bei Zenki und Kouki:


Sie schwebten durch die Strassen, doch da es schon Mitternacht war waren nur Betrunkne auf der Strasse und zu allem übel konnte sie die beiden Shikigamis nicht sehen, weil sie keine Shamanen waren. Wenn nicht bald irgendjemand ihnen zu Hilfe kommt, könnten sie ihren Meister für die nächsten 500 Jahre Adieu sagen.

Zenki und Kouki sassen auf einer Bank und hatten die Hoffnung aufgegeben, doch plötzlich stand ein Mädchen vor ihnen. Sie hatte weisse Haare und rote Augen. Natürlich wussten die beiden sofort um wen es sich hier handelte. Es war die Iron Maiden Jeanne, doch zu der Verwunderung beider Geister hatte sie sich verändert. Sie trug nicht mehr diese Prinzessin Kleider, sondern ganz normale und war auch ein wenig gewachsen, doch meisten Verwunderte ihnen das Marco nicht bei ihr war und das sie auch nicht mehr in der eisernen Jungfrau drinnen war.

„Seit ihr beide nicht Geister von Hao?“ fragte sie und riss somit die beiden aus ihren Gedanken. Was sollten sie nun antworten? Was würde sie denn tun wenn die beiden Geister ihr die Wahrheit sagten? Vielleicht helfen oder Hao verrecken lassen? Ein Versuch war es wert. Die beiden Shikigamis nahmen ihre richtige Form an und knieten sich vor ihr. „Wir bitten Ihnen unseren Meister, Hao Asakura, zu helfen. Seine Wunden die er sich beim Kampf mit seinen Zwillingsbruder zu gezogen hat bluten sehr stark.“ Jeanne machte einen Schritt zurück. Also war dieser Mistkerl immer noch am Leben?! „Wir flehen euch an, bitte rettet unseren Meister!“ flehte einer der beiden Geister die Ex-Leaderin der X-Laws. Was sollte sie nur tun? Anderseits wollte sie Hao sehr gerne helfen, da er ihr sowie so ihr nie etwas getan hatte und sie gar nicht das Recht hatte ihn zu hassen. Nach ein paar Sekunden des Schweigens hörte man eine leise Stimme. „Bringt mich zu ihm!“ Sofort machten sie sich auf den Weg.

Keine fünf Minuten später waren sie an der Lichtung angekommen. Hao sass zusammen gekauert vor dem Feuer und presste seine Hand gegen die Wunde am Bauch in der Hoffnung so die Blutung zu stoppen. Es gelang ihm nicht richtig. Das Blut floss durch die Wunde in den Poncho, der Poncho kann es nicht mehr aufsaugen und tropft so auf die, bereits mit Blut beschmierte, Erde.

Jeanne ging ganz leise und vorsichtig zu ihm, kniete sich neben ihm und legte ihr beiden Hände auf beiden Schultern von ihm. Alarmiert hob er denn Kopf nur um entsetzt in die roten Augen seiner früheren Erz-Feindin zu blicken.

„Du!“ mehr als das brachte Hao nicht zustande. Es überraschte ihn einfach zu sehr dass ausgerechnet sie gerade dabei war ihm zu helfen, auch wenn man das nicht gerade sah, aber ihre Anwesenheit beantwortete schon mehrere Fragen.

„Was machst du den hier?“ fragte er und seine Stimme klang schneidend kalt, so das es ein eiskalter Schauer über den Rücken des Mädchens jagten. „Warum ich hier bin tut nichts zu Sache. Deine beiden Shikigamis haben mich um Hilfe gebeten.“ Antwortete die Silberhaarige auf die Frage des Asakura`s. „Tz!“ machte Hao nur und hustete wieder und wie bei den anderen malen Blut. Jeanne wollte ihm schon irgendwie helfen doch Hao hinderte sie daran, indem er ihre Hand packte, die sich gefährlich seinem Gesicht genähert hatte. „Ich brache keine Hilfe!“ Ein seufzen verliess die Kehle des Mädchens. War ja klar dass er ihr nicht vertraute. Wie auch?

Plötzlich lehnte Hao sich an Jeanne. Sie erschrak sich und ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals. Ein Wunder das es Hao nicht hörte, obwohl sein Kopf an ihrem Brustkorb lehnte. Hao war ohnmächtig geworden. Ein weiterer Seufzer verliess die Kehle der Silberhaarige und drückte Hao noch mehr zu sich. Sie hatte keine Ahnung warum, aber irgendwie tat Hao ihr leid.


So erledigt ^^
Hoffe euch hat dieses Kapitel gefallen ^^
Bye Bye Shi_no_Luzifer