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Gordon Bombay - Wie aus den Ducks die "Mighty Ducks" wurden

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
20.07.2009
18.04.2010
5
4.811
 
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20.07.2009 461
 
Anmerkung: Ich weiß leider zur zeit nicht mehr, wie das Team vorher hieß, aber sobald es mir einfällt, ändere ich es!
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Gordon Bombay-Wie aus den Ducks die ’Mighty Ducks’ wurden

Prolog
Da stand ich also, vor dem Richter, aber nicht als Anwalt, sondern als Angeklagter. Trunkenheit am Steuer -mal wieder. Diesmal sah es schlecht für mich aus. Mit dem Einzug meines Führerscheins konnte ich leben, aber es sollte wohl schlimmer kommen. Ich wartete nur noch auf das Urteil, aber mein Chef redete nun schon seit einer halben Stunde mit dem Richter, allein, versteht sich. Nervös sah ich mich im Saal um, drehte Däumchen und wurde immer nervöser. Ich zuckte zusammen, als der Richter wieder den Saal betrat, und alle im Saal erhoben sich.
„Gordon Bombay, Sie haben die Wahl und können die eigentliche Strafe umgehen, indem Sie 500 Stunden gemeinnützige Arbeit als Jugendeishockeytrainer leisten.“, sagte er mit autoritärer Stimme.
’Jugendeishockeytrainer? Oh nein! Bitte nicht!’, dachte ich. ’Aber was soll’s, besser, als die Strafe anderweitig absitzen zu müssen.’
Seufzend stimmte ich dem Urteil zu, und als ich den Saal verließ, knöpfte ich mir meinen Chef vor.
„Was haben Sie mit dem Richter so lange besprochen?“
„Ich habe einen Deal für Sie ausgehandelt, und den werden sie auch leisten, damit Sie wieder ein wenig runterkommen.“, sagte er. Ich sah ihn an.
„Sie wissen doch, dass ich mit Eishockey nichts mehr am Hut habe.“
„Na und? Sie brauchen mal eine Lektion in Fairness und Teamgeist, und damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie bekommen Ihre Strafe und kommen vielleicht wieder auf den Geschmack von Eishockey.“, sagte er. „Einen schönen Tag noch.“
Fassungslos sah ich ihm nach.
’Na super.’, war das einzige, was mir dazu einfiel. ’Entweder ein Chaotenteam oder so eine Supermannschaft, bei der ich nicht mithalten kann. Toll.’
Seufzend machte ich mich auf den Weg nach Hause. Mein Führerschein wurde mir schon abgenommen, also wanderte ich zu Fuß durch die Straßen von Minneapolis bis zu meiner Wohnung.
Ich setzte mich auf mein Sofa und schloss die Augen.
Auch, wenn ich es eigentlich nicht wollte, dachte ich an meine Zeit als Eishockeyjunkie zurück, in der ich bei den Hawks gespielt hatte.
Viele schöne Erinnerungen waren damit verbunden, aber auch einige nicht so schöne.
Ich schreckte aus meinen Gedanken, als ich wieder die Bilder meines letzten Spieles vor Augen hatte.
Ich schlug die Augen auf. Das Telefon klingelte. War ich tatsächlich eingeschlafen?
Ein wenig verwirrt stand ich auf und ging zum Telefon. Mein Chef war dran.
„Bombay, Ihr neues Team erwartet sie morgen zum Training.“
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