Angel Syndrome

GeschichteAllgemein / P16
Yo Asakura
16.07.2009
16.07.2009
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Hi,
meine erste Story die ich hier poste, hoffe sie gefällt, da sie schon was älter ist.

One and only chapter:

Angel Syndrome

Zur Erläuterung: Das ganze spielt ungefähr ein zwei Tage vor Yohs Kampf gegen Hao, dass dieser dabei getötet wird steht nicht fest! Er denkt dabei über einiges nach, aber trotzdem wird es nicht in der ich Sicht geschrieben da ich das 1. leider nicht beherrsche und 2. werdet ihr das gleich am Anfang sehen.
Hoffe euch gefällt es.

Angel Syndrome? Eine unheilbare Krankheit? Ein uralter Fluch? Oder etwas ganz anderes? Niemand wusste es genau. Jedenfalls litt Yoh Asakura darunter. Vom Angel Syndrome spricht man, wenn die betroffenen das Wohl anderer Personen immer über das eigene stellen, alles tun würde was in seiner Macht steht um Freunde Verwandte, ja sogar fremde Menschen zu retten und für sie zu sterben. Sie haben egal was auch passiert ein Lächeln auf den Lippen auch wenn sie am liebsten weinen oder schreien wollen. Sie geben den Menschen in ihrer Umgebung de Mut und die Kraft weiterzuleben auch wenn sie selbst schon jegliche Hoffnung aufgegeben haben.

Diese Menschen oder in diesem Fall Schamanen bezeichnete man schlicht und ergreifend als Engel! Und Yoh gehörte zu dieser Minderheit die auf der gesamten Erde vielleicht 2 Prozent betrug wenn nicht sogar noch weniger. Der braunhaarige dachte immer zu letzt an sich, ausgenommen wenn er sehr hungrig war und half jedem wo er nur konnte und der es zuließ. Engel sind immer am Lachen auch wenn es nur eine perfekt aufgebaute Fassade war. Engel versuchen mit allem und jedem Freundschaft zu schließen egal was dieser Mensch oder Schamane in seinem bisherigen Leben getan oder verbrochen hatte. Engel haben die Kraft Menschen und Schamanen zu verändern, sie auf die Gute Seite in das Licht zu ziehen, sie ermöglichen ihnen die Welt aus ihren Augen zu betrachten. Doch meistens haben gerade diese Engel die größten Probleme und Schwierigkeiten, die nicht sehr einfach zu lösen sind. So auch Yoh Asakura! Er hatte zwar schon sehr vielen Leuten geholfen, er hatte es geschafft aus Ren Tao einem gefühlskalten Eisklotz und erbarmungslosen Killer zu einem mehr oder weniger netten Schamanen zu verhelfen. Er hat mit ihm Seite an Seite gegen dessen Vater Yuan Tao gekämpft und ihn so mit aus dem Gefängnis von Hass und Dunkelheit befreit. Dieser hatte vorher einfach wahllos getötet einfach nur zum Spaß und jetzt hatte er im Schamanenkampf seine Cousine und seine beiden Cousins  nicht verletzten wollen als er gegen ihr Team antreten musste. Er hatte sich um hundertachtzig Grad gedreht und das wegen ihm.

Und jetzt sollte er es nicht einmal schaffen seinen Bruder, seinen Zwillingsbruder, sein eigen Fleisch und blut befreien. Ren Tao war damals ein völlig Fremder gewesen und Hao war Yohs nahester Verwandter. Er fühlte sich in diesem Punkt so hilflos! Wieso konnte er nicht einfach zu seinem Bruder hinmarschieren und mit ihm reden? Wieso verdammt noch mal traute er sich nicht? Yoh hatte sich doch immer schon einen Bruder gewünscht oder wenigstens eine Schwester, das wäre ihm egal gewesen. Er wollte jemanden zum Spielen, herumalbern, sich streiten, sich danach wieder vertragen und einfach alles was Geschwister eben den ganzen Tag lang anstellen. Der braunhaarige hätte auch gerne Streiche ausgeheckt, Musik gehört oder sich einfach nur irgendwo zusammen in die Wiese gelegt und gefaulenzt.  Aber er war die ganze Zeit alleine gewesen in seiner Kindheit, da ihn die Kinder seiner Altersgruppe immer ablehnten und ihn mieden, da er „anders“ als Otto Normalverbraucher war. er war ein Schamane und noch da zu einer aus der Asakurafamilie und in der Lage Geister zu sehen und mit ihnen zu kommunizieren. Das fanden alle äußerst seltsam und Kinder konnten, wie jeder wusste grausam sein, da sie nicht nachdachen bevor sie etwas sagten sondern einfach darauf los plapperten und das meist sehr verletzend für Klein – Yoh. Deshalb war der braunhaarige mit den orangenen Kopfhörern meist alleine und einsam gewesen, obwohl er doch nur das Beste für alle wollte und die sich mit den Kindern anfreunden wollte. Und dann nach dreizehn langen Jahren beichtete man ihm, dass er einen Bruder besäße, sogar noch einen Zwillingsbruder, den man versucht hatte gleich nach der Geburt zu töten und da sie es leider nicht geschafft hatten sollte er nun sein Glück versuchen. So kam es für den jungen Schamanen rüber, kalt und herzlos. Ihn hätte man ja kurzerhand mit umgebracht, nur um seinen Bruder zu töten. Einen Bruder zu haben hörte sich doch toll an, aber den auch noch umbringen zu sollen, was war das für eine Forderung? Seinen Bruder Hao Asakura, sollte durch seine Hand sterben? Wieso? Weshalb? Warum? Immer wieder stellte sich Yoh diese drei Fragen und diese Gedanken ließen ihn einfach nicht los.

Er konnte zwar die Meinung und den Wunsch seiner Familie nachvollziehen, denn Hao war ja wirklich kein Schmusekätzchen gewesen, er kannte die Geschichten ganz genau. Der Feuerschamane hatte wahllos Menschen getötet, die Schamanen die seinen Lehrer und Ansichten nicht folgen wollten mussten ebenfalls für ihre Überzeugung mit ihrem Leben bezahlen. Der Kopfhörer tragende hatte es schon oft genug miterlebt, er hatte durch die Geister von Lilirara gesehen wie Hao in der gestalt eines Patschee vier andere Patscheen umbrachte und natürlich war er auch schon ein paar wenige Male life dabei gewesen, kein schöner Anblick.  

Doch gleichzeitig wurde aus diesen Geschichten auch der Grund für Haos Verhalten offenbart. Sei Hass war nicht grundlos, seine Wut nicht unberechtigt. Er war ein sehr starker Schamane gewesen, allseits bekannt und bei manchen sogar verehrt, er wollte den Menschen und der natur helfen und sie beschützen. Doch dann wurde er den Leuten aus den Dörfern zu mächtig und sie fingen an sich zu fürchten und von ihm abzuwenden. Als Dank für seine Bemühungen wurde er mit Verachtung und Hass bestraft. Sie alle hintergingen den großen Asakura, belogen und betrogen ihn. Sogar seine engsten Freunde, weitläufige Verwandte und seine Familie hatten ihn verraten. Wer sollte da noch ruhig bleiben und Däumchen drehen. Da war mal wieder bewiesen nicht die Person, die auf die böse Seite wechselte war an dem ganzen Dilemma Schuld, sondern die unwissenden Menschen, die nichts anders tun konnten als die Natur zu zerstören. Matamune, ein kater mit einer unheilbaren Krankheit, war genauso wie Hao ausgestoßen und allein. Deshalb nahm er ihn auf und machte ihn zu seinem Freund und Begleiter. Als dieser dann gestorben war hatte er sein Furyoku mit ihm geteilt und ihn zu einem Yokaigeist mit einem eigenen physischen Körper gemacht. Doch was tat dieser, er hinterging ihn nach kurzer Zeit wie die ganzen Leute vor ihm, sogar noch schlimmer er stellte sich auf die Seite seiner Familie und half dem damaligen Familienoberhaupt ihn zu töten. Genauso verlief es dann 500 Jahre später. Doch dieses Mal sah die Situation anders aus Matamune hatte sein Leben für Anna und Yoh geopfert und war nun nicht mehr da um ihn zu vernichten. Als der braunhaarige diese Geschichte zu aller ersten Mal hörte war er geschockt, für ihn zählte Freundschaft alles und sein ehemaliger Schutzgeist und Freund hatte seinen früheren Meister einfach schändlich verraten. Er war so wütend gewesen und hätte am liebsten los geheult, doch er zeigte nicht die kleinste Regung, anstatt dessen lies sein typisches Yoh Grinsen in seinem Gesicht bleiben.

Verstand denn wirklich niemand was mit seinem Bruder los war, waren sie alle einfach nur blind oder mit Scheuklappen beschlagen?  Hao war doch nur verletzt, gekränkt und vollkommen einsam und allein. Wieso wollten alle ihn töten? Seine Familie, die Asakuras. Die X-Laws, samt seinem Freund Lyserg der zu ihnen übergelaufen war. Und vor allem seine Freunde, sie glaubten auch daran, dass man Hao besser vernichten sollte, dabei war Ren doch auch mal auf dem Killertrip gewesen, oder erinnerte sich Yoh da falsch. Wieso, verdammt und zugenäht? Der Feuerschamane wollte doch auch nur leben, sein Ziel ist ja nicht gerade das beste, doch auf seine Weise hatte er doch schon Recht musste der braunhaarige sich eingestehen, die Menschen zerstörten die Natur immer weiter, bis es irgendwann keine mehr gibt. Doch das könnte man auch anders regeln, es braucht einfach jemanden der Hao umstimmte, mit ihm darüber redet und erklärt, dass das so nicht gehen kann, man muss ja nicht gleich Gewalt anwenden außerdem ist das viel zu anstrengend.

Verteidigte er gerade seinen Bruder in Gedanken, der Asakura konnte es kaum glauben, was sollte das, war er jetzt nun völlig Banane? Was war denn um Himmels Willen in ihn gefahren? Und doch wusste Yoh, dass es richtig war was er dachte, was er wollte, nein was er musste, er musste seinen Zwillingsbruder vor sich selbst schützen und vor dem Einfluss anderer.  Hao durfte nicht schon wieder sterben, nicht durch seine Hand, das würde an der Situation nun auch nichts Gravierendes ändern nach weiteren 5oo Jahren würde er wider auftauchen und genauso weitermachen wie bisher, da hatte man ja auch nichts gewonnen. Doch wenn man ihn einmal umstimmen könnte würde er immer wieder in friedlicher Absicht auftauchen und nicht die ganze Menschheit vernichten wollen. Er könnte es sich niemals verzeihen einen Mensch zu töten schon gar keinen nahen verwandten, daran würde er wahrscheinlich selbst zerbrechen. Er verstand seinen Bruder vollkommen auch er war einige Zeit lang allein gewesen und wurde von seinen Mitmenschen gemieden, doch das hatte sich geändert, er hatte viele Freunde dazu gewonnen und das wollte er auch bei seinem Bruder erreichen vielleicht konnte er auch in seinen Freundeskreis aufgenommen werden, wer weiß? Er brauchte doch nur echte Freunde, denen er vertrauen konnte und die ihm im Gegenzug vertrauten, keine die ihm wie folgsame Schoßhündchen hinterher dackelten. So schwer konnte das doch nun auch nicht wieder sein. Er musste ihn einfach retten, denn sein Zwilling war nicht böse, das sagte sein Herz ihm. Und außerdem hören Engel bekanntlich nicht auf ihren Verstand sondern folgen dem Weg den ihr Herz ihnen aufzeigte. Auch wenn dieser meist lange und beschwerlich war. Er wollte es schaffen, würde es auf jeden Fall versuchen und auch wenn Hao seine Versuche abweisen würde, er würde trotz allem die Hoffnung nicht aufgeben, die Hoffnung konnte ihm niemand nehmen nur er selbst, wenn er sich nun doch dazu entscheiden würde seinen Bruder zu töten. Doch dazu wollt er es nicht kommen lassen.

Wenn sie nur ein paar Minuten Zeit zum Reden hätten, da hätte die ganze Situation sichtlich erleichtert, doch immer waren entweder seien Freunde im Weg oder ein paar von Haos Gefährten umschwirrten diesen.  Doch auch wenn er mal ihm mit seinen Freunden gegenüberstand kam es des Öfteren vor das der sonst so plapperfreudige Yoh Asakura sprachlos war und wenn doch dann troffen seine Worte nur so von Sarkasmus, da er sich nicht anders zu helfen wusste. Was zur Hölle war das bloß, immer wenn er auf seinen Bruder traf passierte das und er reagierte völlig untypisch. Yohs Herz fing an wie wild zu schlagen und seine Gedanken schweiften weiter ab als sonst und es drehte sich immer alles um eine Person. Eine Person, die er zu retten versuchte, ein Schamane mit langen braunen Haaren! Er trug kein T-Shirt oder Pullover, stattdessen nur einen Mantel. Als Hose trug er eine Jeans mit Hosenträgerähnlichen Gürteln mit Steren darauf und Schuhe die aussehen als stammten sie aus dem Legoland und-… Was dachte er sich da eigentlich dabei, verdammt, das war Hao sein Bruder um genau zu sein, sein Zwillingsbruder. Da durfte man doch nicht so denken. Er wollte ihm nur helfen nicht mehr und nicht weniger. Er wollte, ja was zum Kuckuck wollte er eigentlich? Sollte er sich wirklich gegen seine eigene Familie stellen um einen „Mörder“ zu beschützen, jemand der schon vor Jahrhunderten angefangen hatte zu töten? Sollte er wirklich machen was seine Familie von ihm verlangte und, immerhin gehörte der langhaarige doch auch zur Familie und es geht einfach nicht, der Kopfhörer tragende sieht sich einfach nicht in der Lage jemanden zu töten, egal welche Pro Argumente er sich aufrief, egal welchen gedanklichen Weg er auch einschlug, was er auch tat er kam immer wieder zu dem selben Ergebnis: Er konnte es nicht tun, nicht weil er zu schwach war, nein weil Yoh Asakura ein viel zu emotionaler und gutmütiger Schamane war.  Er wollte niemanden absichtlich wehtun und verletzen. Auch wenn er sich schon fast einige Male fast zur Tat durchgerungen hatte hielten ihn die Bilder aus seiner Kindheit wieder auf.


Sein Großvater Yohmei hatte wieder einmal mit ihm geschimpft, da er keine vernünftigen Shikigamnis beschwören konnte und er war einfach davon gelaufen, er konnte das nicht mehr aushalten, erst wollte niemand mit ihm spielen und sein Großvater half ihm auch nicht weiter indem er ihn jeden Tag zur Schnecke machte, so hatte sich Klein Yoh sein Leben wirklich nicht vorgestellt, er wollte doch relaxen und Musik hören und nicht stundenlang irgendwelche Erdgeister beschwören das war doch langweilig und so anstrengend. Er war einfach davongerannt ohne ein bestimmtes Ziel einfach nur weg, irgendwohin, wo sein Großvater nicht war. Dauernd fiel er über irgendwelche Steine oder Wurzeln (die trainierten ja meistens im Wald) und scheuerte sich die Handflächen auf, doch er lief einfach weiter, immer weiter. Bis er dann auf einmal nichts mehr sehe konnte. Wo war er hier bloß gelandet? Er konnte seine Hand nicht mehr vor Augen sehen und dazu schmerzte diese ihm auch noch. Er wusste zwar, dass er sich noch im Wald befinden musste aber wo nur? So tief drinnen war er noch nie, war das nicht der Teil in dem die wilden Shikigamis lebten? Na hoffentlich nicht! Von der ganzen Rennerei war er so müde dass er sich erst einmal an einen Baustamm setzte und den Kopf in den aufgestützten Knien vergrub. Irgendwann hörte er eine sanfte Stimme zu sich vordringen, die ihm sagte, er bräuchte keine Angst haben. Erst konnte er gar nicht erkennen woher die Stimme kam, doch dann wurde es immer heller und er sah einen Jungen der ungefähr so alt wie er war und ebenfalls braune Haare hatte. Die Lichtquelle war sein Geist, ein Feuerspirit. Dieser Junge kannte auch noch seinen Namen, das war vielleicht unheimlich, doch er war ganz nett gewesen und strahlte so eine Ruhe und Wärme aus die Yoh noch nie gesehen hatte. Der Junge hatte ihn getröstet und in den Arm genommen, auch wenn er nicht viel größer war als er selbst. Später  hatte er ihn auch wieder aus dem dunklen Teil des Waldes herausgeführt bis zu einer Stelle von der Yoh den Weg kannte. Gerade wollte der unbekannte Schamane wieder verschwinden als Klein Yoh diesen am Umhang zupfte und schüchtern fragte, ob sie nicht Freunde sein wollten. Der langhaarige hatte nur lächelnd genickt und dem kleineren einen Teil einer Kette in die Hand gedrückt und war daraufhin zwischen den Bäumen verschwunden. Der Anhänger stellte ein Kreuz dar und gehörte vermutlich zu so einer Doppelkreuzkette (ich meine so eine die in der Mitte ein richtiges Kreuz hat und wo außen herum dann nur der rahmen ist ich hoffe ihr wisst was ich mein und das kann man dann auseinander nehmen) Und gestern hatte Yoh Asakura das Gegenstück dazu gesehen, als bei Hao der Mantel vom Wind hoch geweht wurde kam die kette, die er um den Hals hängen hatte zum Vorschein und sie war genau das was zu dem Anhänger des Jungen von damals passte. Wenn er sich jetzt das bild in Erinnerung rief, sah der langhaarige Junge wirklich wie Hao aus bloß im Kleinformat.

Das musste doch etwas zu bedeuten haben. Das war doch eindeutig Schicksal. Der Schamane musste scih seinen Gefühlen doch endlcih klar werden. Was empfand er wirklich für den Schamanen mit dem Feuergeist, wieso konnte er es nicht ertragen ihn leiden zu sehen, wieso musste er sich so sehr zusammenreißen wenn Ren, Horohoro und der Rest seiner Freunde über ihn herzogen. Und wieso verdammt noch mal war er eifersüchtig auf de kleinen Amerikaner der dauernd an Haos Rockzipfel äh- Mantelzipfel hing?  Wieso spukten jetzt auf einmal Bilder von seinem Bruder in einem Kleid durch den Kopf? Das war doch nicht normal, er war doch nicht, nein das konnte nicht sein, er war doch mit Anna verlobt, doch das einzige was er in ihrer Gegenwart fühlte war Kälte und Angst, doch sein Bruder strahlte komischerweise eine Art Wärme ab die Yoh in seinen Bann zog. Du, dass er sich immer so nett ihm Gegenüber verhielt machte die ganze Sache auch noch schlimmer wusste Hao etwa von seinen Gefühlen, na hoffentlich nicht. Ja verdammt Yoh konnte es nicht leugnen, er war verliebt, verleibt in seinen ersten Freund und eigenen Bruder. Nie hatte er so etwas erwartet, immer hatte er versucht sich dagegen zu wehren, doch gegen die Liebe war selbst der stärkste Kämpfer machtlos. Wenn er ehrlich war hatte Haos Bann ihn schon damals als kleines Kind in den Bann gezogen. Er war so anders als die anderen Menschen und Schamanen, ein Phänomen er fühlte sich einfach besser wenn er ihn sah, er wusste, dass es jemanden gab der auch öfters allein gewesen war und er mochte ich einfach viel zu sehr als dass er ihn töte konnte. Seine Nähe war so angenehm gewesen, er war einfach nur da gewesen als er ihn am dringendste brauchte. Jetzt würde Yoh für ihn da sein, er würde ihn retten, denn dieser war sicher immer noch einsam und allein. Er würde Hao die nötige Kraft und Wärme geben die er braucht um dem Teufelskreislauf des Hasses zu entfliehen, und die Welt mit anderen Augen betrachten zu können, durch den Blickwinkel eines Engels. Er könnte ihm die großen und kleinen Dinge zeigen die das Leben erst lebenswert machten. Der braunhaarige wusste einfach was seinem Zwillingsbruder fehlte, er brauchte Zuneigung und Liebe, jemanden der auf ihn aufpasste und vor den bösen Dämonen schützte. Und dieser jemand war Yoh sich jetzt sicher wollte er sein. Egal was seine Familie dazu sagen würde, egal was seine Verlobte sagen würde, egal was seine Freunde sagen würden, er liebte seinen Bruder und dieser brauchte ihn. Er sollte wieder frei lachen können, so wie er ihn damals im Wald angelächelt hat.

Doch wird das nur ein Wunschtraum bleiben, erwidert Hao die Gefühle von Yoh, oder nimmt das Schicksal eine fatale Wendung. Eins ist jedenfalls sicher entweder werden die Flügel des Engels nun ein für alle Mal zerbrechen, oder er wird sich zusammen mit seinem Bruder in die Lüfte erheben und endlich frei sein.

Das Schicksal eines Engels kann eben nur schwarz oder weiß sein, es gibt keinen Mittelweg, kein grau nur Gewinnen oder Verlieren.

-*-*-Ende-*-*-
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